Was kann nach Elterngeld beantragt werden?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von schmusekater81 19.03.10 - 13:50 Uhr

Hallo zusammen,

am 20.07.09 kam unser Sonnenschein zu Welt.
Ich habe mich entschieden, vorerst 2 Jahre Elternzeit, vielleicht auch 3 Jahre zu nehmen.

Bis Juli 2010 bekomme ich nun noch die 67 % Elterngeld, womit wir sehr gut über die Runden kommen. Mein Freund arbeitet vollzeit, unbefristet.

Nach dem Juli 2010 fehlen uns dann jedoch gute 1.000 €. Bekomme ich vom Staat irgendwas für die Zeit, wo ich nun noch für mein Kind daheim bleibe und kein Einkommen habe? Mit den 184 € Kindergeld kommen wir nicht weit.

Gruß
#katze

Beitrag von monaeaush 19.03.10 - 13:52 Uhr

Wenn du "so viel" Elterngeld bekommst, warum hast du es dann nicht auf 2 Jahre splitten lassen?

Ab Juli steht es dir frei zu arbeiten, oder aber falls der Verdienst deines Mannes zu gering ist und ihr kein Vermögen habt, ALG2 zu beantragen.


LG Mona

Beitrag von 1familie 19.03.10 - 13:55 Uhr

Hallo,

man macht sich vorher Gedanken, wo das Geld herkommt und viele Menschen gehen für ihr Geld arbeiten.

Ohne Gruss

Beitrag von gela80 19.03.10 - 13:57 Uhr

Hallo

Ich hatte noch mehr Elterngeld wie du und hab mir die Hälfte auf ein Tagesgeldkonto so das ich im 2. Jahr auch noch einigermaßen über die Runden komme.

Man muss sich schon vorher Gedanken machen wie man sich das Geld aufteilt.

Du kannst Landeserziehungsgeld beantragen je nachdem in welchem Bundesland du wohnst und wieviel dein Mann verdient.

Ansonsten müsst ihr von dem Geld deines Mannes leben oder du musst wieder arbeiten gehen.

Frage mich so oft warum erwartet wird das der Staat immer alles zahlt. Ich weis doch vorher wie lange ich mit dem Geld zurechtkomme .

Lg
Angela

Beitrag von joy1975 19.03.10 - 14:02 Uhr

Warum soll die Allgemeinheit zahlen, damit DU 3 Jahre zuhause bleiben kannst?
Ist das Dein Kind oder nicht?

Wenn das Geld nicht reicht, mußt Du halt wieder arbeiten gehen.

Werde nie verstehen, warum man sich so etwas nicht schon vorher überlegt und durchrechnet.
Kind ist eine Anschaffung für Leben, die sollte man schon mal kalkulieren. Auch finanziell und nicht nur emotional.

Ich kauf mir doch auch kein Auto auf Kredit und merke nach einem Jahr, dass die Rate zu hoch ist und schreie nach dem Staat, weil ich bei Berechnung der Rate vergessen habe, dass sich in einem Jahr meine finanzielle Verhältnisse ändern.

Beitrag von schmusekater81 19.03.10 - 14:04 Uhr

Hallo,

warum sind denn plötzlich alle so pampig.

Wir kommen auch gut ohne den Staat zurecht, auch ohne die 1.000 €, ich wollte mich nur informieren, ob es nicht vielleicht eine Unterstützung gibt. Wir haben uns das alles schon vorher gut überlegt.

Klar kann ich arbeiten, aber ich hab kein Kind bekommen um es dann in eine Kita oder Krippe abzugeben. Der Staat will immer Kinder haben, also. Außerdem wohnen wir auf dem Land, da gibt es nix außer einen KiGa, der Kinder ab 3 Jahren nimmt.

Außerdem sehe ich nicht immer ein, warum Arbeitslose ein Kind nach dem anderen bekommen können und für alles Geld vom Staat bekommen, und wir arbeiten seit wir 16 Jahre alt sind und müssen nun von unserem Ersparten leben. Das finde ich persönlich nicht gerecht.

Gruß

Beitrag von zwiebelchen1977 19.03.10 - 14:09 Uhr

Hallo

Klar will der Staat Kinder. Aber weiso solle der Staat sie finanzieren?????

Und jetzt auf einmal kommt ihr ohne Geld aus? Ist doch super.

Und wenn du dich auf so ein Niveau runterlassen willst, was die"arbeitslosen" angeht, bitte.

Und bevor was vom Staat kommt, müsstet ihr eh bis auf Freibaträge euer Erspartes aufbrauchen.

Ihr könnt ja auch heiraten, dann habt ihr mehr Geld.

Bianca

Beitrag von susannea 19.03.10 - 14:11 Uhr

Wieso wollt ihr UNterstützung, wenn ihr sie nicht braucht? Wäre schön, wenn die wirklich nur die bekommen, die sie benötigen!

Beitrag von monaeaush 19.03.10 - 14:13 Uhr

"Außerdem sehe ich nicht immer ein, warum Arbeitslose ein Kind nach dem anderen bekommen können und für alles Geld vom Staat bekommen, und wir arbeiten seit wir 16 Jahre alt sind und müssen nun von unserem Ersparten leben. Das finde ich persönlich nicht gerecht. "

Du bist neidisch auf Menschen, die am Existenzminimum leben!

Beitrag von carrie23 19.03.10 - 14:20 Uhr

Zum einen wenn ihr gut ohne den Staat zurecht kommt dann braucht ihr auch keine Unterstützung.
Das Kind abgeben? Ja alle die nach einem Jahr wieder arbeiten sind auch ausgesprochene Rabenmütter#augen
Warum nicht vom Ersparten leben? Andre müssen das auch ja auch Arbeitslose müssen das oder glaubst du das ALG2 mehr ist als ihr verdient?
Dann komm doch bitte mal aus deiner traumwelt raus.

Beitrag von sandra7.12.75 19.03.10 - 14:24 Uhr

Hallo

Na dann ist ja gut.Wenn ihr keine Unterstützung braucht dann lass es denen die sowas nicht haben und UNVERSCHULDET in Not geraten sind.

Tipp:Guck nicht soviel Hausfrauen TV.Da kommt so ein Mist nämlich her.

S.

Beitrag von zwiebelchen1977 19.03.10 - 14:28 Uhr

Hallo


Wenn du dein Kind liebst, dann geh arbeiten!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bianca

Beitrag von lissi83 19.03.10 - 14:49 Uhr

Du hast doch oben geschrieben, dass ihr mit den 184 Euro KIndergeld nicht weit kommt -wie weit wollt ihr denn-?

Nun sagst du ihr kommt ohne Staattliche unterstützung aus...was denn nun? Und wenn ihr also doch auskommt, warum dann was beantragen?
Und was die Arbeitslosen und ALG 2-Empfänger angeht, auf die du "neidisch" bist....weisst du wie die Leben? Die kommen meistens hinten und vorne nicht zurecht und das musst du dann auch nicht einsehen! Das hat nichst mit ungerecht sein zu tun! Deutschland ist nun mal ein Sozialstaat und gibt gerade nur so viel ab an Arbeitslose, dass es zum Sterben zu viel ist!

Es gibt bestimmt viele Mütter die lieber noch ne Weile zu hause bleiben würden, bei ihren Kindern aber gerade weil es nach dem Elterngeld nichts mehr gibt, gehen viele wieder arbeiten!

Und die Aussage, man bekommt kein Kind um es in ne Krippe abzugeben....oh man#klatsch das hat sicher keiner von uns getan!

Es gibt auch Tagesmütter! Die kannst du dir über das JA suchen und der Beitrag den ihr zahlen müsst, wird ungefähr so berechnet wie ein Kindergartenbeitrag! Wäre also auch nicht viel teurer!

Soviel dazu, ih habt nur einen Kiga für Kinder ab 3!

Wenn du gerne noch länger zu hause bleiben willst, musst du wohl selber klar kommen! So ist es und so ist gerecht!

lg

Beitrag von carrie23 19.03.10 - 14:51 Uhr

Die ausrede mit der Krippe und von wegen "Kinder abgeben" kommt meist von Frauen die einfach zu faul zum arbeiten sind und denen nichts besseres einfällt.
So ähnlich kam auch meine Schwägerin mit "die ersten 3 Jahre sind die wichtigsten, die geb ich mein Kind nicht ab"
Blödsinn, jedes Jahr ist fürs Kind wichtig, deshalb kann man aber nicht sein Leben lang vom Staat leben.

Beitrag von lissi83 19.03.10 - 14:56 Uhr

So würde ich das auch sehen! Ich lese das ständig...dass behauptet wird, ich kann mein Kind in keine Krippe und keinen Kiga geben! Entweder ist es fehlende Information oder wie du sagst, ne Ausrede#kratz Ja ja, der Spruch, dass die ersten 3 Jahre die wichtigsten sind und dass man keine Kinder zum abgeben bekommt und und und ...ich kanns nicht mehr hören#augen

Beitrag von carrie23 19.03.10 - 15:08 Uhr

Meine Kinder sind ja auch noch daheim, allerdings bekomme ich in Österreich 30 Monate Kinderbetreuungsgeld und Marcello ist noch nicht so weit für den Kindergarten da er sich nicht äußern will/kann.
Er ist da ein kleiner Spätsünder.
Aber ab Sommer geht er in den Kindergarten und ich empfinde das auch als sehr wichtig.
Mir hätte es gut getan nicht ständig an Mamas Rockzipfel zu hängen, ich hätte mir in der Schule leichter getan denn mein Problem in der Schule war dass ich mich nicht von meiner Mama trennen konnte.
Meine Tochter wird wahrscheinlihc auch gleich in den Kindergarten gehen, sie ist ein sehr aufgeschlossenes Mäderl und sie knüpft gerne Kontakte.
Gut ich mach mir ein bisserl Sorgen um meinen Sohn da er sich schon von seiner kleinen Schwester alles gefallen lässt, aber er wird schon ohne mich zurecht kommen.
Meine Schwester hat sich dafür entschieden mehr Kinderbetreuungsgeld zu bekommen und dafür nur 20 Monate daheim zu bleiben, soll heißen dass mein Neffe schon kurz vor seinem zweiten Geburtstag in den Betriebskindergarten geht.

Beitrag von king.with.deckchair 19.03.10 - 16:34 Uhr

"Die ausrede mit der Krippe und von wegen "Kinder abgeben" kommt meist von Frauen die einfach zu faul zum arbeiten sind und denen nichts besseres einfällt."

Der Eindruck drängt sich mir - zumindest hier bei urbia - wirklich auf. Enweder ist der Job so ein Schrott, dass sie lieber daheim hocken oder aber sie haben gar keinen und machen sich mangels Qualifikationen wohl auch kaum ernsthaft auf die Suche.

Beitrag von carrie23 19.03.10 - 17:08 Uhr

Es gibt da aber einen großen Trost: Sie werden mal mit der Mindesrente auskommen müssen.
Klar hier bei Urbia fällts extrem auf weil hier soviele Leute sind, traurig ist dass das hier nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Beitrag von snailshell 19.03.10 - 15:18 Uhr

Ich wohne auch auf dem Land, habe meine Tochter aber immer gute 30 km (ein Weg!) in die KITA gebracht, um arbeiten gehen zu können.

Und dieser Spruch von wegen "ich sehe nicht ein, bla bla" - der bringt mich echt zum gähnen.
Bist du andere Leute?
Sei froh, DASS du Arbeit hast!
Und dass du nicht vom Staat abhängig bist!

Beitrag von windsbraut69 19.03.10 - 15:18 Uhr

Ja, wenn ihr gut auskommt, dann ist das schlecht.
Geld vom Staat nach dem Elterngeld setzt nämlich voraus, dass man zu wenig hat, bedürftig ist.
Ausnahme wäre Landeserziehungsgeld aber das gibt es nicht überall und es ist auch an Verdienstgrenzen gebunden.

Du hast kein Kind bekommen, um nach einem Jahr schon zu arbeiten und die Allgemeinheit geht nicht arbeiten um Dir Deine 1000 Euro Ausfall zu ersetzen, damit Du Deinem Kind 3 Jahre lang 24/Tag beim Wachsen zuschauen kannst.

Warum solltet Ihr nicht von EUREM Geld leben???
Fragt doch mal Eure Nachbarn, ob sie Euch finanziell bisschen unter die Arme greifen.

Beitrag von anyca 19.03.10 - 15:34 Uhr

"ich hab kein Kind bekommen um es dann in eine Kita oder Krippe abzugeben."

WOZU hast Du denn Kinder bekommen? Um eine Ausrede zu haben, drei Jahre daheim zu sitzen?

Oder völlig ohne eigenes Interesse an Kindern, nur um "dem Staat" einen Gefallen zu tun?

#augen

Beitrag von king.with.deckchair 19.03.10 - 16:24 Uhr

"Klar kann ich arbeiten, aber ich hab kein Kind bekommen um es dann in eine Kita oder Krippe abzugeben. Der Staat will immer Kinder haben, also."

Was denn nun? Hast du das Kind für "den Staat" oder für dich bekommen?!

Beitrag von kathi-2009 20.03.10 - 02:36 Uhr

anscheinend für den Staat!!

(das wen es wahr ist, echt traurig ist!)

Beitrag von .mami.2010. 20.03.10 - 15:40 Uhr

Wenn ihr Kinder haben wollt, Geld erspart habt dann könnt ihr auch von dem ersparten das Kind erziehen bis das ersparte alle ist und DANN könnt ihr nochmal wegen irgend welcher Hilfen nachfragen.

Also erhlich, du scheinst auch nicht die hellste Leuchte zu sein oder...erst Informieren, dann den Mund aufreißen, ich denke das weiß mitlerweile JEDER das er, bevor es vom Staat Unterstützung gibt sein erspartes aufbrauchen muß.

Wie kann man sich so an WIRKLICH Hilfebedürftigen und am Minnimum lebenden Menschen hochziehen und so neidig sein #augen.

Beitrag von zwillinge2005 19.03.10 - 14:26 Uhr

Hallo,

Ihr könntet heiraten.

Der Staat unterstützt nämlich genau Dein Konzept der Hausfrauenehe (nicht arbeiten, sondern zuhause die Kinder versorgen) mit den Steuerklassen 3/5.

Dann hättet Ihr jeden Monat deutlich mehr Geld zur Verfügung (auch übers Jahr gesehen).

Allerdings kann ich mit Deinem Argument "ich bekomme keine Kinder um sie dann fremsbetreuen zu lassen" absolut nichts anfangen.

Ich liebe meine Kinder und meinen Beruf und würde mich niemals in diese Abhängigkeit ALGII begeben wollen nur um meine Kinder 24 Std. täglich selber zu betreuen.

Nach 2 1/4 Jahren Elternzeit und bereits nach einem Jahr Nebentätigkeit haben unsere Kinder einen ganz normalen Kindergarten hier auf dem Lande besucht.

Wo wohnt Ihr, dass die Kindergärten keine Kinder ab zwei Jahren aufnehmen?????

LG, Andrea