Was würdet ihr in meiner Situation machen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:03 Uhr

Hallo Ihr Lieben ,
am 2.3. schrieb ich dieses hier im KIWU-Forum:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=24&tid=2523173&pid=16007086
Ich habe am 23.3. ein gespräch in HGW zwecks Chorionzottenbiopsie und müßte am 14.4. nach Berlin um dies dann machen zu lassen aber mein Herz sagt mir momentan ganz klar das ich es nicht machen lassen will:-(
Ich will mein Baby behalten egal was ist #schmoll
Es gibt da ja noch die Möglichkeit Fruchtwasseruntersuchung wo das Fehlgeburtsrisiko geringer ist und bis dahin kann mann ja auch so sehen was es wird.
Wie denkt Ihr darüber? Was würdet Ihr in meiner Situation machen????
Ich fahre auf jeden Fall nach HGW und lass mich beraten und dann mal sehen was kommt.

Ich danke Euch fürs zuhören und für die Antworten:-D

Seid ganz lieb gegrüßt aylachan+ Krümel 9SSW

Beitrag von pama86 19.03.10 - 17:15 Uhr

das ist sicher nicht leicht#liebdrueck.

aber du weißt doch schon was du willst und dann ist es auch richtig so. du solltest immer auf dein herz hören!!!!

lg

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:26 Uhr

Ich danke Dir #liebdrueck

Beitrag von abigale09 19.03.10 - 17:17 Uhr

Hi*
das ist ja wirklich ein extrem hartes Loos was du da gezogen hast....
mmmh... tja was würde ich wohl machen???
Wenn das Risiko für das kleine so hoch ist würde ich es bestimmt auch nicht machen!
Aber mal angenommen es geht alles schief und es ist ein kranker Junge - darf man dann noch abtreiben wenn es schon so "alt" ist? Sorry da kenn ich mich nämlich nicht aus... und das wäre echt ganz schön hart fände ich!
Ich wünsche dir so sehr das es ein Mädchen ist, dann wäre alles gut*
lg Abby

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:28 Uhr

Ja ich dürfte auf jeden Fall noch abtreiben weil das bei mir ja nen Sonderfall ist aber wie gesagt mein Herz sagt behalte das Kind.Ich hoffe natürlich das es ein Mädchen wird und alle Sorgen umsonst waren.

Beitrag von peg83 19.03.10 - 17:17 Uhr

Naja wenn du es behalten willst egal was ist, dann laß die Untersuchung weg, wenn du sicherheit haben willst dann mach die Tests, viell ist es ja auch gesunder Junge und du hast es nicht weiter gegeben.

ich wüßte nicht was ich machen soll, man ist schon arg im zwiespalt.

ich denke wir drücken dir hier alle die Daumen das der Kleine oder die Kleine gesund und wohlauf ist udn du die Schwangerschaft genießen kannst.

lg peg

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:28 Uhr

Ich danke Dir

Beitrag von ramona88 19.03.10 - 17:17 Uhr

puuh hut ab, ich will nicht in deiner haut stecken, wer will das schon :( du tust mir so leid.
ich wüsste nicht was ich machen würde...

wünsche dir und deinem #ei alles gute

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:29 Uhr

Ja ist echt schwer :-( danke dir trotzdem

Beitrag von estrela69 19.03.10 - 17:18 Uhr

Ich hatte Dir ja schon mal auf eine andere Frage zu Deinem Thema geantwortet. Ich hatte ja Chorionzottenbiopsie und FWU. Die Chorionzottenbiopsie fand ich persönlich blöd und würde sie auch nie wieder machen. Die FWU ging so, allerdings wenn man, wie ich ohnehin schon sehr negative Ergebnisse hat, geht man ohnehin ganz anders an die Sache ran, als wenn man psychisch nicht belastet ist.

Ich denke, Du solltest Dir generell über das Thema Pränataldiagnostik - pro & contra Gedanken machen, auch mit Deinem Partner. Was willst Du, wenn der Befund schlecht ist, sprich das Baby ein Junge mit dem betroffenen Gen?

Vielleicht ist er ja auch gut? FWU ist die Möglichkeit das Ergebnis nur zu einem späteren Zeitpunkt zu erfahren. Hattest Du vielleicht die Möglichkeit mit Deinen Eltern darüber zu reden, wie ihre Meinung zu heutigem Stand der Wissenschaft dazu ist? Würden sie es nochmal mit Deinem Bruder riskieren? Oder nicht?

Das ist ein extrem schwieriges Thema. Manchmal muß man eben auch auf sein Herz hören. Ich drücke Dir die Daumen für das Gespräch. Hoffentlich sind das fähige, kompetente Leute.

Alles Gute,

Chrissi#klee

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:34 Uhr

Naja mit meinen Eltern reden ist schwer weil meine Mutter vor 13 Jahren an Krebs verstarb,deshalb rede fast über alles mit meiner Oma.Damals wußte mann noch nicht was mein Bruder hat,er konnte ja auch erst ganz normal laufen,naja damals waren die Untersuchungen ja auch nicht so genau.
Das mit dem pro und contra ist ne gute Idee.Mein Partner würde wohl mit einen behinderten Kind nicht klar kommen laut seiner Aussage obwohl es ja nur körperlich behindert wäre und nicht geistig.Wenn ich an meinen Bruder denke hatte er ein schönes Leben.Er ging ganz normal zur Kita da konnte er auch noch laufen ,machte seinen Realschulabschluß mit sehr gut,machte diverse Reisen also er hat viel erlebt.
Danke dir für deine Meinung,hats mir sehr gut geholfen :-D

Beitrag von blaubaby79 19.03.10 - 17:19 Uhr

hi

bin mal gerade vom kiwu über gesprungen.

also meine liebe ich würde immer auf mein herz hören und vorallem positiv denken,noch weisst du nicht genau was ist so wie ich es verstanden habe.
also mein rat höre auf dein herz,ich weiss es ist einfacher gesagt als getan,aber so wie ich es rauslesen kann ist deine entscheidung ja schon gefallen.

also ich wünsche dir viel kraft und drücke die daumen das alles ok ist.


gruss alex und lass mal von dir hören

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:35 Uhr

Hallo Alex,ja richtig mein Herz sagt behalte das Kind und es kann mir ja auch keiner weg nehmen,es ist und bleibt ganz allein meine Entscheidung :-)
Können gerne im Kontakt bleiben wenn du magst ;-)

Beitrag von johanna71 19.03.10 - 17:22 Uhr

Liebe aylachan,
ich denke, die Frage ist für ein normales Schwangerschaftsforum sehr speziell. Und eine kompetente Beratung ist sicher die beste Idee.

Wie soll ich dir sagen, was ich tun würde? Ich habe deinen Bruder nicht leiden sehen. Ich weiß nicht, wie groß die Wahrscheinlichkeit wäre, dass ein Junge betroffen wäre, ganz ehrlich, ich glaube, ich kann mich nicht reinversetzen.

Es kommt nicht ganz klar raus, ob du das Kind jetzt in jedem Fall bekommen würdest, oder einen betroffenen Jungen nicht. In ersterem Fall würde ich die Untersuchung nur dann machen, wenn ich die Ungewissheit gar nicht mehr aushalte und erst nach dem outing.
In letzterem ist es natürlich schwierig, weil man einen früheren Abbruch sicher besser verkraftet, aber nach so langer Kinderwunschzeit wirst du vielleicht trotzdem zur sichereren Methode tendieren...

Nein, wirklich nicht einfach in deinem Fall. Ich wünsch dir das beste.

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:38 Uhr

Also momentan würde ich lieber bis zum outing warten,ich hatte mich zwar damals für die Untersuchung entschieden aber da war ich ja noch nicht #schwanger und wußte nicht wie mann fühlt.
Das ist alles ziemlich blöd,ich kann meine Schwangerschaft gar nicht richtig genießen dabei würde ich es so gerne :-[

Beitrag von johanna71 19.03.10 - 17:48 Uhr

Das glaub ich dir.
Ich habe in meinen Folgeschwangerschaften nach einem verstorbenen Kind mit Trisomie21 nichts machen lassen. Aber ich hatte halt nur das verhältnismäßig geringe normale Altersrisiko (mit damals 35) und ein Abbruch wäre nicht in Frage gekommen.
Aber genießen ging da auch nicht, gar nicht...


Wie gesagt, ich habe mit Muskelschwung überhaupt keine Erfahrung und tu mich schwer, etwas dazu zu sagen, aber du hast irgendwo geschrieben, dein Bruder hatte ein schönes und eine Zeitlang normales Leben.
Eigentlich lohnt sich das doch?

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:55 Uhr

Richtig er hatte ein ganz normales schönes Leben wie jeder gesunde Mensch auch und echt viel erlebt und ich misse keinen Tag mit ihm nur das letzte halbe Jahr war nicht mehr so schön weil er sich gequält hat aber mein Vater hat ihm den Abschied so gut wie möglich gemacht.

Beitrag von m_sam 19.03.10 - 17:40 Uhr

Puh, schwierig. In jedem Fall wird einem gleich wieder bewusst, wie gut man doch dran ist, wenn man gesund ist.

Wenn für Dich klar ist, dass Du einen Jungen nicht bekommen kannst, dann würde ich es ehrlich gesagt, jetzt machen lassen. Eine FWU macht man so spät, dass das Kind schon voll entwickelt ist und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Du dieses Kind in der Phase der SS so einfach gehen lassen kannst.
Natürlich wird es nicht leichter, wenn Du es früher weißt, aber ich stelle mir einfach vor, wie schwer es sein wird, wenn Du evtl. schon Bewegungen gespürt hast etc.

Gibt es nicht auch die Möglichkeit von Beginn an per künstliche Befruchtung nur weibliche Embryonen zu übertragen? Weiß aber nicht, ob das in Deutschland erlaubt ist....
Meine nur, das mal in einer Reportage gesehen zu haben, wo es auch um die Übertragung geschlechtspezifischer Gendefekte ging.

Alles Gute für Dich!

LG Samy

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:48 Uhr

Also meinen Chancen stehen 50 zu 50 das der Junge gesund ist,er kann ja auch das gesunde X-Chromosom von mir bekommen deshalb ja die Untersuchung.
Künstlicher Befruchtung kommt für mich nicht in Frage ich bin nicht verheiratet und wir müssten die vollen Kosten tragen und ich glaube auch nicht das das hier in Deutschland zugelassen ist.
Ich danke dir für deine Meinung.LG aylachan

Beitrag von m_sam 19.03.10 - 17:55 Uhr

Oh man, das wird ja immer komplexer. Die Chancen stehen 50:50 für ein Mädchen und von den 50 Prozent für nen Jungen nochmals 50:50, dass er evtl. krank ist.

Wie fühlst Du Dich denn emotional? Meinst Du, die Stärke zu haben, Dich zu einem späteren Zeitpunkt gegen das kranke Kind entscheiden zu können? Wenn Du meinst, das zu verkraften, dann lass es jetzt und mache die weniger riskante FWU.

Denke mal, dass es so oder so belastend sein wird. Aber die FWU kann man teilweise ja auch schon sehr früh machen lassen.l

Drücke Dir ganz doll die Daumen, dass Du ein gesundes Kind bekommst.

LG Samy

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:57 Uhr

ich danke dir ganz arg,ja ich werde wohl die FWU machen,wurde grade immer mehr dazu überzeugt und ich denke auch das ich es trotzdem behalte :-D

Beitrag von m_sam 19.03.10 - 20:55 Uhr

Irgendwie hofft man ja auch immer, dass die Medizin später schon wieder so weiterentwickelt ist, dass man evtl. mit Stammzellentherpaie etc. was machen kann. Heutzutage wird doch fast täglich was Neues erfunden.
Vielleicht ist "Hoffnung" hier einfach das Wichtigste.

LG Samy

Beitrag von sunshine2077 19.03.10 - 17:47 Uhr

Oje - schwierige Entscheidung! Aber ich denke in deinem Herzen hast du doch schon entschieden!!! Und dann ist das gut so. Du willst dem Baby auf jeden FAll eine Chance geben, dann würde ich auch auf die Untersuchungen verzichten. Wozu solltest du das Untersuchungsrisiko eingehen, dich unter Umständen mit den Ergebnissen verrückt machen,...

Ich wünsch dir dass alles gut wird!
Lg sunhine

Beitrag von aylachan 19.03.10 - 17:52 Uhr

Du hast vollkommen Recht. Ich danke Dir #liebdrueck

Beitrag von josephine06 19.03.10 - 18:15 Uhr

Hallo,

erstmal Hut ab vor deiner Geschichte. Das ist alles andere als leicht.

Hm, ganz ehrlich? Ich würde die Tests machen lassen, weil ich für mich nicht wollen würde, dass mein Kind so ne Krankheit bekommt. Ich könnte es nicht ertragen, es so leiden zu sehen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gesellschaft leider immer noch nicht mit behinderten Menschen klar kommt und die armen Leute es immer noch sehr schwer haben. Ich könnte auch ebenfalls nicht damit leben, dass mein Kind die Welt vor mir verlassen wird. Für mich wäre das die größte Katastrophe. Hab mich mit dem Thema schon sehr intensiv auseinander gesetzt und hab da meine Entscheidung für mich getroffen. Das bitte auch nicht verallgemeinern. Es wäre meine alleinige Entscheidung.

Ich habe großen Respekt davor, dass du das durch ziehen würdest. Wünsch dir auf jeden Fall alles Gute für dich und deinen Krümel. Vielleicht ist es ja n Mädel und alles wird gut. Ich drück dir auf jeden Fall alle Daumen.

Liebe Grüße

Josephine06