Lungentumor Katze- hat jemand Erfahrung damit?

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Beitrag von sternenzauber24 19.03.10 - 19:14 Uhr

Hallo, zusammen!

Meine Freundin, hat mich heute angerufen, und mir erzählt das ihre Katze seit gestern Abend so merkwürdig gehustet hatte. Sie schnappte dann wohl richtig nach Luft, und sie ist sofort mit ihr zum Tierarzt gefahren. Dort wurde eine röntgenaufnahme gemacht und das Ergebnis ist nicht so gut: die Katze hat auf jeden Fall etwas in der Lunge, wenn sie Glück hat ist es Asthma und wird eingestellt, ansonsten ein Tumor. Sie hat die Katze erst seit kurzem, und sie ist gegenüber Artgenossen total aggro und verkloppt alles und jeden..
Sie ist natürlich total fertig, wenn das Medi jetzt nicht anschlägt sieht es mies aus. Sie muß Montag wieder hin, die Ärztin meinte wohl noch, das es so schlimm aussieht und sie das schon länger haben müße. Die Symptome können wohl monate verschwinden.. und plötzlich auftreten..
Ach man, das ist wirklich schlimm- das Tier ist erst 3 j. jung.
Hat jemand Erfahrungen bei seiner Katze mit Lungentumor? Ist alle hoffnung vergebens? Ich möchte mich hier für sie erkundigen. Danke schonmal..

LG, Julia

Beitrag von chou99 19.03.10 - 20:14 Uhr

Hallo!

Einen Lungentumor sollte man schon von einem felinen Asthma, Bronchitis, Wasser oder anderen Ergüssen in der Lunge etc unterscheiden können.
Je nach dem wie groß so ein Tumor und wie seine Lokalisation ist, könnte man ihn meinetwegen schlecht von einem vergrößerten Lymphknoten unterscheiden.

Wenns ein Tumor ist, stehen die Chancen mehr als schlecht, da man ihn dort schlecht raus operierenen kann. Es gibt zwar auch Chemo für Tiere aber ob ich das machen würde ?

Grüße
Nicole

Beitrag von sternenzauber24 20.03.10 - 10:30 Uhr

Hallo, Nicole!

Dank Dir...

Ja fand ich auch komisch, das die TÄ das nicht genau sagen konnte, in einer Klinik wären sie wohl besser aufgehoben gewesen. Meine Freundin hat mich heute kurz vor der Arbeit angerufen, das Kortison schlägt gut an, die Katze bekommt besser Luft.
Ich hoffe, das es aufwärts geht :-)

LG, Julia

Beitrag von blaue-blume 20.03.10 - 11:58 Uhr

hallo!


ich würde an stelle deiner freundin trotzdem nochmal mit ihr in die klinik fahren, die röntgenbilder von der vorigen tierärztin mitnehmen, um nochmal ne andere meinung ein zu holen.

es kann halt gut sein, das es durch das kortison kurzzeitig besser wird, aber langfristig nicht.

sollte es tatsächlich ein lungentumor sein, muss sich deine freundin mit dem gedanken auseinander setzten, die katze evt. einschläfern zu lassen.

die meisten tierärzte raten einem immer noch alles mögliche, was man so "probieren" kann, klar, bringt ihnen ja auch geld ein.
aber ne chemo bei der katze zb. das würd ich dem tier nicht antun wollen. abgesehn von den enormen kosten, steht das leid wärend der chemo in keiner relation zur verlängerung des lebens, denn alt werden solche tiere in keinem fall.


lg und alles gute für die mietz.

anna

Beitrag von sternenzauber24 20.03.10 - 16:23 Uhr

Danke, Anna!

Ich Persönlich kenne mich da leider garnicht aus, was Tumore etc. beim Tier betrifft, kam noch nie vor.

Ich rede nochmals mit ihr, ich bin auch der Auffassung, es in einer Klinik umfassend abklären zu lassen.

Ein schönes WE

Julia