wer hat drei schulpflichtige Kinder?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von morima 19.03.10 - 20:26 Uhr

Hätte mal eine Frage an Euch Müttern mit schulpflichtigen Kindern,

Unsere zwei Kids sind noch klein und wir machen uns gerade Gedanken ob wir uns noch einen drittten Sonnenschein "gönnen" wollen.
Hierzu gibt es vieles Abzuwägen unter anderen eben auch der Gedanke, wie es so mit drei "grossen" also schulpflichtigen Kindern so läuft.

Ich würde mich daher sehr über Eure Erfahrungen freuen. Ist es heutzutage überhaupt noch machbar drei Kinder durch die Schulzeit zu bekommen und sogar noch nebenher zu Arbeiten?
Wie läuft das so bei Euch? Was ist hierbei die Grösste Belastung???

Meine Frage rührt daher, dass ich Mütter mit Schulkindern als sehr gestresst erlebe und die Schulzeit mittlwereile anscheinend eine echte Herausvorderung geworden ist.?????Und ich spreche hier von Müttern die, oft nur ein Kind haben!

Freue mich daher wirklich über Euere Erfahrungen!!!

LG
Mori

Beitrag von sini60 19.03.10 - 20:40 Uhr

Ich habe meinen Halbtagsjob aufgegeben, als der Große mitten in der Pupertät steckte und keinen Bock auf Schule hatte und bei der Jüngsten eine Rechenschwäche festgestellt wurde.

LG
Sini

Beitrag von krumel-hummel 19.03.10 - 21:33 Uhr

Hallo

Mach deinen Kinderwunsch nicht davon abhängig!

Ich habe drei Schulkinder (7, 11 und 12 Jahre alt). "Nebenbei" bin ich selbständig. Es läuft. Mal gut, mal schlecht, egal ob ein oder drei Kinder.

Im übrigen hab ich auch noch ein Kleinkind und ein Baby zu versorgen.

Ich sehe für andere bestimmt auch ab und zu gestresst aus, meist bekomm ich diese Sprüch "wie schaffst du das nur - ich bin mit einem schon fast überfordert" zu hören. Das ist eben der Unterschied!!!! Mit einem Kind bist du schneller/leichter Überfordert als mit 5!!! Da hast du irgendwann den Bogen raus, alles im Griff und bist mit dir und der Umwelt zufrieden.

Gruß
Hummel

Beitrag von mapafile 19.03.10 - 22:01 Uhr

Hal lo,wir haben drei schulpflichtige Kinder(15,11,8 )und der Jüngste ist gerade 3 Jahre geworden und geht ab Sommer in den Kindergarten.Ich muß dir ganz ehrlich sagen das ich als erst 2 der kinder auf der Welt waren manchmal mehr am routieren war als jetzt mit 4 Kindern.Es gibt halt Tage die sind etwas stressig ebenso wie es ruhige Tage gibt,und ich glaube das liegt nicht unbedingt an der Anzahl der Kinder.
Gruß mapafile

Beitrag von yasemin27 20.03.10 - 00:31 Uhr

huhu

ich denke du musst es nicht von der schule abhängig machen ob du noch ein kind möchtest oder nicht.

ich habe ein kind im 1. eins im 2. und das andere im 3. schuljahr. das einzige das stressig ist , ist es wenn einer um 8 schule hat einer um 9 der andere um 10 , kam aber jetzt erst 2 mal vor. da ich nicht möchte das die kinder alleine gehn bin ich mit jedem kind zur schule gegangen . mein mann hatte auch noch ausgerechnet frühschicht .

ich denke mal man muss es nur gut organisieren und von anfang an klären das die hausaufgaben selbstständig und sofort erledigt werden .

mehrere kinder zu haben geht sowieso nicht ohne klare regeln denn sonst bekommt man stress und dadurch unzufriedene kinder die bockig sind.

zu meinen 3 schulkinder , die alle sehr gut sind in der schule , habe ich noch einen 3 jährigen sohn un d zwillinge die 1,5 jahre alt sind und die ich dann natürlih im schlepptau habe wenn ich die schulkinder weg bringe :-)

aber ich wollte es so und bin tierisch stolz drauf das WIR als familie es so gut hinbekommen.

ich wünsche dir viel glück

Beitrag von dominiksmami 20.03.10 - 09:13 Uhr

Hallo,

meine beste Freundin hat 3 Kinder (13, 11 und 9).

Sie geht an 3 Tagen in der Woche morgens arbeiten. Das trifft sich natürlich mit den Schulzeiten optimal, sie ist zwar deutlich vor den Kindern weg...aber dann ist ihr Mann noch zu Hause und sie hat Feierabend bevor das erste Kind Schule aus hat.

Soweit funktioniert das alles ganz gut, aber ich muß dazu sagen das sie mit ihren Eltern in einem Haus leben und somit immer jemand für die Kinder da ist, selbst wenn sich Arbeits und Schulzeiten mal überschneiden.

Eine Herausforderung ist es sicher sich auf 3 unterschiedliche Kinder einzustellen und sowohl einem pubertierendem Realschüler, einer Gymnasiastin in der Vorpubertät und einem Grundschulkind völlig gerecht zu werden.

lg

Andrea

Beitrag von 3wichtel 20.03.10 - 18:28 Uhr

Habe erst ein schulpflichtiges Kind, mein Zweiter kommt diesen Sommer in die Schule, mein Dritter in 5 Jahren...

Wie Du selbst schon sagst, sind die gestressten Mütter oft die, die nur ein Kind haben.
Wir haben in der Klasse vom Ältesten (2. Klasse) auch schon solche Mütter, die krampfhaft ihre ganze Besorgnis über ihr einziges Kind ausschütten.
Klar mache ich mir auch mal Gedanken, wie es in der Schule für meinen Grossen läuft. Aber bevor ich richtig ins Grübeln komme, wollen die beiden Kleinen was von mir.
Ich empfinde es als positiv, 3 Kinder zu haben, eben WEIL man sich nicht so verrückt machen kann. Dafür ist einfach keine Zeit da.

Und aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass man mit den Aufgaben wächst. Früher fand ich Schwimmen gehen mit einem Kind stressig (An- und Ausziehen, etc.). Heute machen die beiden Grossen gemeinsamen Schwimmkurs (Bronze- und Silberkurs), der Kleine geht mit und darf plantschen. Jetzt geht es plötzlich, dass ich mit 3 Kindern in der Umkleide bin und alle rechtzeitig fertig sind ;-)

Beitrag von morima 20.03.10 - 20:05 Uhr

Vielen Dank für die Antworten!
Es war wirklich sehr interessant zu lesen und hat mich auch ein wenig aufgebaut!
LG
Mori

Beitrag von yamyam74 26.03.10 - 21:10 Uhr

Wir haben 5 Jungs und im September bekommen wir unser letzes Wunschkind.
Wir haben zur Zeit 2 Kinder in der 9. und einen in der 2. Klasse.
Ab nächstes Jahr haben wir dann einen Azubi mit Berufsschule, einen der sein Fachabi macht, einen in der 1. und einen in der 3. Klasse.
Das ist alles machbar, wenn man sich die Arbeit teilt. Alle machen Mittags ihre Hausaufgaben nach dem Essen. Die Kleinen werden bei Fragen sofort betreut. Die beiden Großen machen alle Aufgaben und wenn sie etwas nicht verstehen, machen wir das mit ihnen, wenn die Kleinen am Abend im Bett sind und Ruhe da ist.
Wichtig ist auch, dass man sich als Eltern teilt.
So wissen die Kinder (ich rede von den Großen, bei den Kleinen ist das ja alles etwas einfacher in der Grundschule), dass ich für den sprachlichen (Deutsch, Englisch) und mein Mann für Mathe, Physik und Chemie zuständig ist. Die Lernfächer wie Bio, EK und so weiter machen sie komplett selbstständig.
Alles eine Frage der Organisation:-) Und glaube mir, mit jedem Kind wächst man in die bestimmten Situationen einfach so rein.
Das schafft Ihr schon:-)))