Meine Nerven liegen ein wenig blank, Stillproblem

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Beitrag von gartenrose 19.03.10 - 20:39 Uhr

Hallo,

muss mich mal bei Euch ausheulen und hoffe auch auf den einen oder anderen wertvollen Tipp#schmoll

Ich habe am 01.03. per KS in der 34+3 SSW entbunden. Der Kleine hatte anfangs extreme Lungenprobleme und lag 10 Tage auf der Intensivstation (wurde 36 Std. künstl. Beatmet).

Ich habe von Anfang an abgepumpt und er bekam auch immer ein wenig von der Milch.
Nun sind wir seit einer Woche beide zu Hause und lt. Ärzte und Hebamme war der Kleine bei der Entlassung noch zu schwach um ihn stillen zu können.
Ich lege ihn regelmäßig an, er nuckelt, macht ein so ca. fünf starke Saugzüge und gibt auf. Anscheinend doch noch zu anstrengend, oder schon zu sehr auf Flasche getrimmt??? Keine Ahnung.

Ich wollte immer gerne stillen, aber so wie es momentan läuft, habe ich wenig Hoffnung, dass es noch klappen wird.
Bin ich da wohl zu ungeduldig?
Dieses ständige Abpumen geht bei mir wirklich an die Substanz. Mal habe ich in 30 Min. eine ordentliche Menge (ausreichend für eine Mahlzeit, ca. 70ml gewonnen), mal (besonders nachts und früh morgens), sind es auch mal nur 20-30ml.

Irgendwie ist das alles z.Zt. sehr frustierend. Alles in allem, bin ich immer für eineinhalb Stunden beschäftigt. Wickeln, füttern und pumpen....

Hat jemand von Euch auch so etwas mitgemacht?
Ich möchte meinem kleinen Schatz auf jeden Fall so lange wie möglich die Muttermilch ermöglichen, weiß aber nicht, ob ich es so über Monate aushalten werde.
Vielleicht ist es ja auch erstmal noch die Umstellung??

Ich kann irgendwie auch gar nicht so wirklich für länger aus dem Haus, oder jemanden besuchen (mach ich ja z.Zt. eh noch nicht, habe aber nicht vor, die nächsten Monate zu Hause zu bleiben).
Wenn man alle vier Std. pumpen soll, kann ich ja schlecht die elektr. Pumpe mitschleppen und mit der Handpumpe wäre ich ja stundenlang beschäftigt (habe ich schon ausprobiert).

Wie habt Ihr das denn gemacht????

Bitte, bitte viele Antworten.

Vielen Dank schon mal und viele Grüße von einer überglücklichen Mutti, die aber ein wenig mit den Nerven runter ist:-D

Beitrag von lissi83 19.03.10 - 20:51 Uhr

Huhu!

Glückwunsch zum Baby#blume
Also ich selbst habe das zwar nicht erlebt aber ich würde dir gerne einen Tipp geben:-) Such dir doch ne Stillberaterin! Die haben wirklich sehr viel Ahnung, oft sogar mehr als Hebammen! Sie kann dir und deinem baby vielleicht helfen, dass es mit dem Stillen besser klappt, dass deine Milch auf dauer, durch das Pumpen nicht weniger wird und du dein Baby dann viell. bald voll stillen kannst ohne abpumpen usw!...

Verstehe schon, dass es alles sehr anstrengend sein muss! Diese Abpumperei ist ja auch nervig! Vielleicht kommt aber auch wirklich noch dazu, dass ihr erstmal richtig zu hasue ankommen müsst! Der neue Tagesablauf pendelt sich bald ein und man gewöhnt sich an die neue Zeiteinteilung und und und ! Brauch aber natürlich Zeit! Schlafmangel macht das Ganze natürlich nicht einfacher!
Aber es wird....Kopf hoch#liebdrueck

Alles Gute!

Beitrag von 1374 19.03.10 - 20:51 Uhr

Hallo!
Na, da habt ihr auch einen schwierigen start gehabt!!
Also zuerst kann man die Menge die man mit der Pumpe selber abpumpt nicht mit der Menge vergleichen. die die Kleinen aus der brust trinken.
die schaffen da viel mehr.
Dein Kleiner muss sich natürlich auch erst wieder umgewöhnen und auch das braucht seine Zeit. Ebenso wie das Training aus der brust zu trinekn....
Allerdings. glaube ich, könntest Du gut Hilfe und Unterstützung von einer hebamme, die sich gut auf's Stillen versteht(kann nicht jede...) oder gleich einer Stillberaterin gebrauchen!!!
Da du sagst, dass du sooo gerne stillen möchtest, würde ich das schnell tun.
Bei Euch ist noch alles drin und mit Geduld (und viel anlegen, am besten nochmal wochenbett nachholen, nackig viel kuscheln und Ruhe für euch) schafft ihr das ganz sicher!!
Schau mal hier:
www.lalecheliga.de
www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=83
dort wirst Du sicher kompetente Hilfe bekommen!!
Alles Gute,
1374

Beitrag von 1374 19.03.10 - 20:54 Uhr

so geht's wohl besser:
http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=83
http://www.lalecheliga.de/
;-)

Beitrag von cherry19.. 19.03.10 - 20:55 Uhr

wie ist er denn jetzt so gewichtsmäßig drauf?
wenn er schon fein zugenommen hat, leg ihn immer und immer wieder an. wenn er nur fünf züge schafft und deine nerven es aushalten, lege ihn lieber nach ner halben stunde nochmals an, als abzupumpen. wenn dein kind jedoch noch nicht gut drauf is, gewichtstechnisch, würde ich noch ne weile so weitermachen, wie du, sofern du das nervlich packst und dann, sobald er besser drauf ist, die flasche weglassen. logisch ist, dass es ihm natürlich einfacher fällt, die flasche zu trinken. es ist auch gut möglich, dass es dann so endet, dass er die brust nicht mehr möchte. mein tipp: sofern dein zwerg jedoch gut zugelegt hat, lass das abpumpen weg. wie gesagt: ständig anlegen, sofern er hunger hat. viel glück :-)

Beitrag von fatinitza 19.03.10 - 20:57 Uhr

Hallo Gartenrose!

Noch herzlichen Glückwunsch! :-)
Stöber mal ein wenig auf dieser Seite: www.lalecheliga.de Dort gibt es soviel ich weiß auch Infos zum Stillen von Frühgeborenen. Außerdem kannst Du Dir da eine Stillberaterin in Deiner Nähe suchen. Viele Hebis und v.a. Ärzte haben keine Ahnung vom Stillen!!! Auch wenn sie so tun...
Es ist doch schon ein prima Zeichen, wenn er schon mehrere kräftige Saugzüge schafft! Informier Dich mal im Internet und bei der LaLecheLiga über das Stillen von Frühchen! Auch im Frühchenforum können Dir da sicher einige Leute kompetent weiter helfen! Schreib doch auch mal da rein!

Ich würde nicht so schnell aufgeben, sondern versuchen mehr zu stillen. Er muss ja auch üben. Du musst von dieser Sch...abpumperei wegkommen, aber dazu brauchst Du KOMPETENTE Hilfe. Such Dir die ganz rasch, denn so kann es nicht weitergehen, das ist zu krass für Dich! Die nächsten Monate daheim bleiben ist auch keine Lösung #liebdrueck

Alles Liebe und kämpf ums Stillen, es lohnt sich wirklich! Es ist zu schaffen auch mit Frühchen. Du packst das sicher gemeinsam mit Deinem Kleinen.

Fati mit Carlotta (deren Stillstart auch nicht so einfach war) und Bennett (bei dem es ganz leicht ging :-) )

Beitrag von lilalil 19.03.10 - 21:05 Uhr

lass dich erstmal #liebdrueck
und ich gratuliere euch zu eurem zwerg.
unser kleiner schatz kam in der 37. woche und eigentlich hat er gut gesaugt. aber er hat schlecht zugenommen. meine hebamme meinte, ich habe zu wenig milch. habe auch abgepumpt (war genug milch). -trotzdem schlecht zugenommen. wieder gestillt und musste dann auch zufüttern, weil mein süßer zu schwach war. auf einmal wollte der kleine die brust gar nicht mehr, wegen der flasche. hat wieder nicht zugenommen. ich war nur noch am heulen. wollte aber nicht aufgeben, weil ich das stillen für sehr wichtig halte. habe mich an laleche liga gewendet. auf der internetseite stehen nummern von stillberaterinnen. und sie hat mir sehr geholfen! das ist die kurzfassung. mein kleiner ist nun knappe acht monate alt und ich stille noch immer. er isst zwar seinen mittagsbrei und abendbrei aber die brust muss danach sein! ohne ist er nur am meckern.

ich habe gerade mal eine woche zugefüttert. und danach nur noch gestillt. ruf da mal an, die helfen dir auf jeden fall. und so lange du noch abpumpen musst, kannst du die milch auch auf vorrat abpumpen und einfrieren. dann kannst du auch mal weg...
fallst du noch was genauer wissen möchtest, dann schreibe mir einfach. halte durch, es lohnt sich!!!

liebe grüße lilalil

Beitrag von babyglueck09 19.03.10 - 21:08 Uhr

hallo!
erstmal herzlichen glückwunsch zum baby!

mach dich wegen dem stillen bitte nicht zu verrückt. ja, jede mutter möchte unbedingt stillen und auch solange wie nur möglich!
aber leider geht das nicht immer, wie man es sich erhofft und wünscht!

ich habe am 8.11. 09 meine tochter zur welt gebracht und die ersten 3 tage hat sie auch viel genuckelt, aber gab schnell wieder auf. sie schlief auch oft beim trinken ein und wir mussten sie immer wecken.... naja, auf alle fälle hab ich sie oft angelegt, auch daziwschen mal abgepumpt und da sind wir draufgekommen, dass ich viel zu wenig milch hatte. ich hätte nicht mal eine mahlzeit geben können mit der abgepumpten milch! LEIDER!
wir waren insgesamt fast 10 tage im kh und wir haben echt über eine woche alles versucht, aber leider wurde die milch nicht mehr! auch das viele anlegen half nichts....
eines nachts, beim wickeln, hat mich laura schreiend mit einem so herzzerreissenden gesicht angesehen und hat sich sooo sehr an meine wange gedrückt, dass ich da beschlossen hab ihr am nächsten morgen die erste flasche zu geben! und da hab ich mich damit abgefunden, leider nicht stillen zu können!

die milchnahrung aus der packung ist heutzutage schon so gut, dass sie echt der muttermilch sehr ähnlich ist!
auch flaschenkinder werden genauso gross wie stillkinder.
und einen vorteil hat das fläschchen geben auch! du weisst immer, wieviel dein kind trinkt!

ich wünsch dir alles gute!!!!