Ringelröteln was tun

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kikigold 19.03.10 - 23:11 Uhr

Hallo Mami´s

Bei meiner ersten Schwangerschaft war ich hier schon angemeldet, dachte ich werde jetzt kein Hilfe mehr brauchen, nun muss ich es doch tun.

Erstmal zu mir ich bin Anfang 34. SSW und habe eine 4 Jährige Tochter die in die Kita geht.
Ich habe keinen Toxoplasmosetest gemacht, beim ersten Kind schon.

Jetzt sind in der Kita Ringelrötel aufgetreten, vorige Woche (8.3. - 12.3) und (15.3 - 19.03) Meine Tochter ging ab 16.3 nicht mehr in die Einrichtung weil wir es am 12.3. gesagt bekamen das Ringelröteln in der Kita sind.
Das heisst sie war in dem Zeitraum vom 8.3. - 19.3 mit mir in Kontakt.

Weiter im Text, seit 2 Tagen merkte ich das sie kleine Pünktchen auf den Wagen hat, heute waren sie schon größer 3-4 cm groß. Ich bin sofort zum Kinderartz, der meinte ich kann es nicht ausschliessen aber auf nicht für die Krankheit sprechen es ist kein Typischer Verlauf.
Also weiss ich jetzt nicht ob sie es hat oder nicht. In die Kita könnte sie allerdings ab Montag wieder aber ich solle sie zu Oma geben.

Bei meinem Frauenarzt habe ich am 15.03 ein Bluttest gemacht wo sie das Blutbild für Ringelrötel (ob ich drauf reagiere) gemacht, heute habe ich sie angerufen obs ne Veränderung gibt sie meinte nein und sie wiederhole den Test in 2 Wochen. Auch sie meinte ich solle die kleine zu Oma geben.

Jetzt meine Fragen:

Ab wann ist die Krankheit nicht mehr ansteckbar für mich? Wenn sie ausgebrochen ist oder? Angenommen sie hätte die Ringelröteln dann ist es ja ausgebrochen?

Das andere ist ich lass im Internet das ein Blutbild nicht eindeutig ist auf einen Befund für Ringelröteln, lieber solle es man überwachen per Ultraschall ob das Wachstum beim Kind normal verlaufe.

Irgendwie is das alles komisch, vor 3 Tagen war ich auch bei meiner Hebame im KH, wegen Durchfall, Übelkeit und Oberbauchschmerzen, dachte ich hätte ne Schwangerschaftsvergiftung aber sie konnten nix feststellen. Vieleicht is das auch ein Symptom für Ringelröteln? Kann mich auch täuschen.

Wie würdet ihr handeln, Kind erstmal bei Oma lassen aber für wie lange? Oder ist die Ansteckungsgefahr eh schon vorbei?

Beitrag von lieke 19.03.10 - 23:19 Uhr

Hallo,

entspann dich!
Erst müsste die Krankheit bei dir ausbrechen, dann müsste dein Ungeborenes sie bekommen, das dauert schon mal 2 Inkubationszeiten lang. Bis dahin ist dein Kind längst geboren, oder zumindest könnte es im Ernstfall geholt werden, ohne ein Frühchen zu sein.

Die Chance, dass dein Kind sich ansteckt, ist bei 10%, wenn du dich angesteckt hast.

Ich würde ganz normal alles weitermachen und auf gar keinen Fall dein Kind weggeben. Bei Erwachsenen verläuft die Krankheit oft asymptomatisch, die einzige Mögkichkeit herauszufinden ob du frisch angesteckt bist, ist ein Bluttest. Hat die Hebamme denn das nicht gesagt???

LG,
Lieke

Beitrag von mama-jessi 20.03.10 - 08:22 Uhr

hallo
ich kenne das hab mir auch sorgen gemacht(hab mich sogar beim FA testen lassen) aber meine FÄ hat mir gesagt das die meisten schwangeren geschützt dagegen sind

und sobald die krankheit ausgebrochen is, ist sie nicht mehr ansteckend meine maus hat es auch gehabt bin aber verschond geblieben

mach dir da mal kein kopf so schlimm wiealle sagen ist das nicht

lg jessi

Beitrag von kikigold 20.03.10 - 08:51 Uhr

Danke euch erstmal, aber ich frage mich warum der FA und die Kinderärztin dann sagten die kleine soll zu Oma und Opa, steht auch überall im Nets. Ich werde sie jetzt erstmal da lassen und schauen wir weiter.

Beruhigt bin ich fürs erste mal.