mann will päärchen samen spenden

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von dadedidodu 20.03.10 - 09:52 Uhr

hallo,

wir sind seit 5 jahren verheiratet, haben 2 kinder.

ein sehr guter freund meines mannes und seine frau versuchen seit langer zeit, ein kind zu bekommen. nun hat sich durch untersuchungen herausgestellt, dass eben jener freund unfruchtbar ist.

mein mann überlegt, ob er seinen samen spendet, um ihm zu helfen. das päärchen würde dies auch gern annehmen. aber mir ist irgendwie nicht wohl bei der sache.

was, wenn die 2 sich mal trennen und die frau dann unterhalt fordert? was, wenn das kind seinen leiblichen papa kennenlernen will? was, wenn mein mann dann doch kontakt zu seinem kind will, jetzt schließt er das zwar aus, aber er ist ein guter vater und ich glaube nicht, dass er sich da raus halten könnte...

was meint ihr? kann das gut gehen?

LG

Beitrag von xenotaph 20.03.10 - 09:53 Uhr

die spende soll übrigens per becher erfolgen, nur zur info.

Beitrag von anyca 20.03.10 - 10:05 Uhr

Würde ich auf keinen Fall machen, so privat ... bei einer Samenbank hat man wenigstens einigermaßen Sicherheit, daß juristische Dinge geklärt sind.

Hier könnte theoretisch der Partner der anderen Frau ja schon in der Schwangerschaft sagen, ich will nicht mehr und Vater ist ja sowieso der andere!

Beitrag von stubi 20.03.10 - 10:59 Uhr

Abgesehen von den Dingen, die du aufgezählt hast:

Wie geht es dir damit? Könntest du damit leben, dass dort das Kind deines Mannes rumläuft, auch wenn er mit der Frau keinen Sex hatte? Ich könnte es nicht.

Beitrag von nyiri 20.03.10 - 11:09 Uhr

Das Paar sollte sich, wie bereits oben geraten wurde, an eine Samenbank wenden, denn Deine Bedenken sind nicht ganz unberechtigt.

Bei aller Freundschaft - die Vernunft sollte hier wirklich die Oberhand behalten. Derlei "Dienste" haben nichts mehr mit Freundschaft zu tun, sowas nenne ich Leichtsinn und da fehlt es an Weitblick.

Beitrag von finchen85 20.03.10 - 11:36 Uhr

Ich würde das auf keinen Fall machen!

Das kann zu zig Konflikten führen...

Dann sollen die beiden zu einer seriösen Samenbank gehen!

lg finchen

Beitrag von alpenbaby711 20.03.10 - 12:22 Uhr

Also ich könnte damit nicht leben das wissentlich eine andere von meinem Mann ein Kind hat. Er meint es zwar gut und ich kanns auch verstehen das er helfen will, aber er bleibt dabei nicht anonym und du weißt es ja auch. Es wird sein Kind sein. Und letztendlich tragen die beiden es aus dort wird es aufwachsen aber er hat trotzdem irgendwie keine Rechte aufs Kind weil es nie seins sein wird obwohls doch ist. Das sind blöde Gefühle für einen.
Wies nun wirklich rechtlich aussieht wenn der Spender bekannt ist weiß ich nicht.
ICH WÜRDS NICHT MACHEN, denn nur ich möchte mit meinem Mann ein Kind!
Ela

Beitrag von saubaer 20.03.10 - 13:00 Uhr

das würde ich niemals machen!
bzw mein mann ;-)
es ist einfach zu riskant aus deinen genannten gründen und wenn das kind einmal da ist, dann wird für alle klar sein wer der vater ist. bei einer sonstigen samenspende ist es ja glaube ich anonym.
nee wenn er ein guter vater ist, dann kann er nicht einfach sagen "ja, das kind ist da, aber es ist ja nicht meins.."
das wird deinen mann nervlich zerstören und irgendwann möchte er das er als vater gesehen wird.

Beitrag von fraeulein-pueh 20.03.10 - 14:44 Uhr

Mal davon abgesehen, was bisher genannt wurde und eigentl. schon genug Gründe wären, es nicht zu tun, aber das Kind wird größer werden und lass es mal so ähnlich ausschauen wie dein Mann, dann wird das Getratsche groß sein...

Beitrag von niemals 20.03.10 - 16:02 Uhr

Hallo,

ich würde an seiner/eurer Stelle da tunlichst die Finger von lassen.
Waren die beiden denn mal in einer KIWU-Klinik? Die können trotz "unfruchtbar" noch sehr viel machen.

Aber mal ehrlich, ich würde das wirklich nicht machen. Jetzt mag das alles sich vielleicht toll anhören, aber zum einen wird es eure Beziehung doch belasten und 2. was ist wenn sie sich mal trennt und alles doch irgendwie raus kommt, wie wird es dem Kind damit gehen?

LG

Beitrag von joermungander 21.03.10 - 08:51 Uhr

mal abgesehen davon, dass es für dich auch doof ist - das Pärchen wird damit vielleicht auch nicht unbedingt glücklich werden. Oder?
Das soll doch IHR gemeinsames Kind sein. Dies so anzunehmen, wenn man den Spender nicht kennt, ist vielleicht schon ab und an kompliziert, aber wenn man ihn dann auch noch kennt könnte das auch bei den Eltern Konflikte hervor rufen...

Ich rate davon ab. Lieber eine anonyme Spende.