Bitte um Eure Meinungen wegen NFM....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lilek321 20.03.10 - 14:59 Uhr

Hallo Ihr mit #schwangeren,ich werde nächste Woche 35 j und würde deshalb von meinem FA wegen NFM angesprochen,nun verstehe denn sinn aber nicht soganz...Die NFM wird ja -ja erst so um 14SSW gemacht und angenommen (was ich aber nicht Hoffe) wäre eine Trysomie 21 oder sonswas ernstes vorlegen darf man ja NUR bis 12 Woche die SS abbrechen......Dazu noch die Kosten ,bei meinem FA-130 Euro....:-[#zitter#zitterg.l.g.Lilek 9+2SSW

Beitrag von crazychild 20.03.10 - 15:09 Uhr

Hallo,
das gleiche Problem stellt sich mir auch. Ich bin in der 6 +2 und habe erst wieder einen Termin, wenn ich in der 12 Woche bin. Dann besprechen wir die Untersuchung und ich bekomme den Termin. Bei mir ist das bis spätestens Ende 13. Woche.

Ich werde im Sommer 40 und ich bin echt an hin und her überlegen, ob ich die Untersuchung machen lassen soll. Bei meinem Arzt kostet sie 95 Euro + 53 Euro Labor. Ich kann beim Arzt auf 2 x bezahlen, so das die Kosten nicht ganz so hoch sind auf einmal.

LG Silke

Beitrag von babe2006 20.03.10 - 15:09 Uhr

hallo,

empfohlen wird das NT Screening in der 13 Woche, da da die Ergebnisse genauer sein sollen.
Ab einem alter von 35 jahren ist das risiko größer ein Kind zu bekommen mit Trisomie...

Die kosten werden nicht von der KK übernommen, da es NICHT bewiesen ist das die Messungen/Untersuchungen zu 100% genau sind. Die ergebnisse können genauso falsch sein...

ich hab die Untersuchung abgelehnt, nicht wegen den Kosten, sondern da wir weder einen behinderungsfall in der Familie haben, noch für mich eine Abtreibung in Frage kommen würde...

aber ich glaube wenn man bei so nem ergebnis ne abtreibung möchte geht das auch nach den 12 wochen hinnaus...aber was wenn sich dann herraus stellt das das Kind eigentlich doch nix hatte??????


hmmm, muss jeder selber wissen...

lg

Beitrag von lilek321 20.03.10 - 15:22 Uhr

Danke Dir,l.g.lilek

Beitrag von muffin357 20.03.10 - 15:10 Uhr

hi --


genau das ist der haken, - es gibt auch noch andere Untersuchungen bis zur 20.ssw, die schlimme behinderungen feststellen können und dann wird trotzdem abgetrieben bzw. muss man das kind zu früh auf die welt bringen ...

also da ich mein kind annehme, wie es kommt, entfallen für mich alle untersuchungen -- die NFM ist nur eine wahrscheinlichkeitsrechnung, auf die ich eh nix gebe ..

lg
tanja

Beitrag von babe2006 20.03.10 - 15:11 Uhr

ja genau so sehe ich das auch!!!

Ich liebe mein Kind, so wie es ist!!!

lg

Beitrag von lilek321 20.03.10 - 15:22 Uhr

vielen dank,g.l.g,lilek

Beitrag von jenn82 20.03.10 - 15:13 Uhr

Soweit ich weiß, kann man in so einem Fall auch noch später abbrechen. Da kann dir aber dein FA genauere Infos drüber geben.

Aber in erster Linie würd ich mir an deiner Stelle die Frage stellen: Welche Auswirkung hat das Untersuchungsergebnis für mich? Wenn ich das Kind auf jeden Fall bekommen möchte, egal ob da jetzt was "gefunden" wird oder nicht, kann man es sich eigentlich auch schenken. "Gefunden" weil es bei der Untersuchung nur um eine Wahrscheinlichkeitsberechnung geht. Ein sicheres Ergebnis kann dir nur ne Fruchtwasseruntersuchung geben.

Ich hoffe, ich konnte dir weiter helfen.

LG Jenny + #baby 22. SSW

Beitrag von lilek321 20.03.10 - 15:23 Uhr

Danke schön,l.g.lilek

Beitrag von m_sam 20.03.10 - 15:42 Uhr

Erstens zahlt ab 35 Jahren die KK die Kosten von NFM bzw. Ersttrimesterscreening (was ich für sinnvoller halte). Aber ich bin mir nicht 100%ig sicher, ob das Alter bei der Entstehung der SS ausschlaggebend ist, oder dann Dein Alter zum Zeitpunkt der Untersuchung.....

Zweites dürfte man bei Feststellung einer schwerwiegenden Behinderung auch nach der 12. SSW einen Abbruch vornehmen. Allerdings denke ich schon, dass sowas einen sehr, sehr stark stark belastet.

Ich war übrigens bei meinem 1. Kind 34 Jahre, habe nichts machen lassen. Hatte bei Kind Nr. 2 mit 35/36 Jahren das volle Programm mit ETS und Organscreening (hatte aber andere Ausgangsgründe) und jetzt mit 37/38 Jahren nochmals das ETS und Organscreening.

LG Samy

Beitrag von lilek321 20.03.10 - 16:00 Uhr

Vielen dank für Deine Antwort,bei mir ist so mein sohn ist gesund zur Welt gekommen,in der Familie gibt es keinen behinderten Kind,ich werde ja eh ab der 20 SSW feindiagnostik bekommen da ich zucker seid meinen 11lebensjahr habe (hatte auch mein meinem sohn) ,nun weiß ich allerdings das ich bei einem behinderten kind psychisch nicht hinbekommen würde-da mein sohnemann bei der geburt von ärzten verpfuscht wurde und dadurch eine obere plexusparese jetzt hat,natürlich bleibt die entscheidung ja bei mir...g.l.g.lilek

Beitrag von pixie34 20.03.10 - 16:05 Uhr


Hallo Samy,

das stimmt leider nicht ganz.

Die Nackentransparenzmessung und die dazugehörige Blutuntersuchung sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, auch nicht, wenn man über 35 ist.

Ich bin 37 und muss diese Untersuchungen auch selbst zahlen (meine Kolleginnen auch). Die gesetzlichen Krankenkassen würden allerdings eine Fruchtwasseruntersuchung zahlen.

Das liegt wohl daran, dass die NTM nicht so eine große Sicherheit bietet, wie eine Fruchtwasseruntersuchung, da nur eine Risikoeinschätzung dabei herauskommt und die Fehlerquote immer noch relativ hoch ist.

LG
Sanny

Beitrag von m_sam 20.03.10 - 20:45 Uhr

Also das Ersttrimesterscreening ist Kassenleistung - da wird die NFM ja sowieso gemacht. Ich habe weder mit 35 noch mit 38 was zahlen müssen.
Das höre ich ehrlich gesagt, zum ersten Mal, dass man das ab 35 Jahren selbst zahlen muss.
Ich könnte das jetzt irgendwo noch nachvollziehen, weil bei meiner 2. SS wegen der Wachstumsretardierung ein Grund vorlag, das ETS machen zu lassen, aber jetzt gab es eigentlich gar keinen Grund für eine weiterführende Untersuchung (außer mein Alter) und das ist auch von der Kasse übernommen worden.

Ich kenne aus meinem GVK noch eine, die das ETS hat machen lassen - hat es auch aufgrund des Alters gezahlt bekommen.....#kratz

Kann es evtl. sein, dass Du eine falsche Info vom FA bekommen hast?

LG Samy

Beitrag von liv79 20.03.10 - 16:01 Uhr

Ja, in dem Fall des Falles dürfte man auch später abtreiben.

Für mich persönlich wäre eine Abtreibung zwar nicht in Frage gekommen, ABER ich hab die NFM trotzdem machen lassen, da ich mich so zumindest emotional und organisatorisch auf ein Kind mit potentieller Behinderung hätte einstellen können.

Im Rahmen meiner NFM wurden auch sämtliche Organe schon gezeigt und der Zufluss und Rückfluss der einzelnen Herzkammern des Zwerges abgehört - faszinierend zu dem frühen Zeitpunkt und für mich echt beruhigend, weil alles super aussah! Ich hab die ca. 130 € Ausgabe echt nicht bereut!

Beitrag von lilek321 20.03.10 - 16:13 Uhr

vielen dank,l.g.Lilek

Beitrag von thielen 20.03.10 - 16:02 Uhr

Hallo Lilek,

also estmal soltest du Dir überlegen, ob Du das Kind im Falle einer Behinderung das Kind behalten möchtest oder Du es abtreiben möchtest. Eine Abtreibung wegen einer Behinderung ist auch noch nach der 12 SSW möglich.
Wenn Du das Kind aber auf jeden Fall haben möchtest, würde ich mir die Test ersparen.
Meine Schwester ist mit einer Spina bifida(offener Rücken) geboren, deshalb habe ich bei meinen beiden Söhnen eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht. Bei dieser Behinderung gibt es die Möglichkeit das Kind noch im Mutterleib zu operieren. Das mein Grund für Fruchtwasseruntersuchung.
Von einer NFM halte ich selber nicht, weil es mir keine Sicherheit gegeben kann. Das Ergebniss stellt nur eine Wahrscheinlichkeit dar. Sollte dann ein positives Ergbeniss rauskommen, wird eine Fruchtwasseruntersuchung empfohlen. Ich stelle mir die Zeit dazwischen schrecklich vor. Nicht zu wissen was ist und mit dem Gedanke das irgendetwas nicht stimmt. Also würde ich direkt eine Fruchtwaseruntersuchung machen. Aber am besten gehst Du zu einem pränatal Spezialisten.

Beitrag von lilek321 20.03.10 - 16:10 Uhr

Danke schön,l.g. Lilek