Wir kann ich ihm das "abgewöhnen"?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von sabrina_24 20.03.10 - 19:47 Uhr

Hallo zusammen.

Ich habe einen 2.5jährigen Sohnemann, der seit seiner Geburt sehr viel von uns abverlangt.
Angefangen vom kleinen Schreibaby bis hin zu stündlichen Wut-Zorn-Tobsuchtsanfällen an allen erdenklichen Orten.

Nun hat sich aber in den letzten Wochen sein Verhalten sehr gebessert. Ich habe das Gefühl, dass er, je mehr er spricht umso "pflegeleichter" wird.
Er ist ein wilder Kerl, das ist aber auch gut so, denn sein Bruder ist nicht weniger wild und von daher passen die beiden fabelhaft zusammen. *g*

Nun aber zu meinem Problem. Wenn der Kleine etwas nicht gleich bekommt, oder ihm etwas nicht so gelingt wie er gerne möchte, dann schreit er wie am Spiess. Das ist so laut und grell, dass mir in seiner Nähe richtig die Ohren weh tun in dem Moment.

Wie soll ich eurer Meinung nach darauf reagieren??
Ignorieren??
Ruhig bleiben?? (ist halt auch nicht immer so einfach)

Ich wäre über eure Tips sehr froh.

lg
Sabrina

Beitrag von dore1977 20.03.10 - 19:52 Uhr

Hallo,

ich würd s irgnorieren. Ich würde auch erst wieder mit ihm sprechen/beachten wen er aufhört zu brüllen.

LG dore

Beitrag von engelshexle 20.03.10 - 21:19 Uhr

Hallo Sabrina,

ich glaub solche Situationen kennt jeder von uns...Da hilft echt nur ruhig bleiben und so gut es geht zu ignorieren....
Dein Schatz will dann Aufmerksamkeit,egal wie...Und wenn er die Aufmerksamkeit bekommt, hat er erreicht, was er wollte..Also merkt er, daß der Weg gut ist und wird das " Gekreische" immer fortführen....

Wenns bei uns zeitweise nicht mehr zu ertragen war, hab ich auch mal das Zimmer verlassen bzw. mir mit Ohrstöpseln meine Hörfähigkeit erhalten ;-)

Ich ignoriere meinen Schatz in solchen Situationen, mach klare Ansagen was und warum ich etwas möchte bzw. nicht möchte und wenn der " Kreischanfall" vorbei ist, nehm ich meinen Süßen in den Arm und wir sprechen ganz ruhig (und für ihn verständlich) nochmal über die Situation...Und ganz wichtig: nicht nachtragend sein....Für Kinder ist es vergessen und erledigt, wenn die Situation um ist...

Guck mal unter www.familienhandbuch.de
Da gibts auch ganz viele gute Artikel zum Thema Trotz / Kreischen/ Brüllen...

Grüßle vom engelshexle