Frage zur Fontanelle(gewölbt)

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Beitrag von janine-stelzer 20.03.10 - 21:39 Uhr

Hallo,
ich habe heute morgen, nachdem mein Sohn wach wurde, festgestelle, dass seine Fontanelle anders ist als sonst. Sie war ein bisschen hervorgewölbt. Nicht extrem doll, aber sonst fühle ich immer die Knochen und heute morgen, war sie eher hart und ein bisschen nach außen gewölbt.
Hab mir natürlich Sorgen gemacht und bin sofort ins Krankenhaus. Erst sollten wir da bleiben. Dann wurde aber in Ultraschall vom Kopf gemacht, der keinerlei Auffälligkeiten zeigte, und auhc so ist er topfit und hat kein Fieber oder Ähnliches.
Sollte dann nochmal nach ner Stunde wieder kommen. Und dann war die Fontanelle auch wieder normal und wir durften nach Hause.
Sollen aber sofort wieder kommen, falls das wieder passiert.
Wollte mal bei euch nachfragen, ob das schonmal jemand hatte bei seinem Kleinen.
Hat sich bei euren Babys die Fontanelle schonmal so ein bisschen gewölbt oder war gespannt?
Auch wenn nichts gefunden wurde, mach ich mir nämlich doch ganz schön Sorgen:(
Wäre dankbar für mutmachende Antworten.
LG Janine mit Levi(6Monate)

Beitrag von sinchen01 20.03.10 - 21:56 Uhr

Oh man! Es tut mir wirklich sehr leid für euch! Ich wünschte ich könnte dir jetzt eine Antwort schreiben die dich etwas aufbaut, aber so etwas kenne ich leider nicht! Aber ich denke wenn die sich im Krankenhaus nicht sicher gewesen wären, dann hättet ihr da bleiben müssen!
Ich hoffe das dich meine Worte doch ein bisschen aufbauen konnten!
Ich drück euch die Daumen das es nicht wieder auftritt!
Herzlichst Sina + Till der gerade friedlich schläft!#verliebt

Beitrag von marialara 20.03.10 - 22:31 Uhr

Hallo Janine,

lass dich erstmal #liebdrueck ich kann deine Ängste und Sorgen sehr gut verstehen.

Wir waren mit unserem kleinen (10 Monate) kurz vor Weihnachten auch für 10 Tage in der KK.


Er hatte wie dein Zwerg eine nach außen gewölbte Fontanelle.

Jedoch mit Fieber..... Kinderarzt hat uns dann in die KK geschickt weil es ja auch eine Hirnhautentzündung hätte sein können.

Die Fontanelle blieb 9 Tage lang sehr nach außen gewölbt... sah aus wie ein halbe Ei auf dem Kopf von meinem Zwerg.

Haben uns auch wahnsinnige Sorgen gemacht.

In der KK haben sie den kleinen Mann dann auf den Kopf gestellt..... Ultraschall, EEG, Blutentnahmen, Augenarzt, MRT etc.

Alle Befunde waren in Ordnung. Sprich die Ärtze konnten nicht feststellen woran das gelegen hat.

Nach 9 Tagen ging mit einem Mal die Wölbung wieder weg.

Die Ärzte sagten das sie vor einem Rätzel stehen.

Mussten nun anfang Februar noch mal zum MRT hin und es war wieder allen in Ordnung.

Wir haben uns jetzt damit angefreundet das es wohl eine laune der natur sein muss da er in regelmäßigen Abständen immer mal wieder die Fontanelle nach außen gewölbt hat.

Haben jedoch ein Auge drauf und sollen wieder kommen wenn es noch mal über einen längeren Zeitraum als ein paar Stunden vorkommt.

Nun wir haben durch die ganzen Untersuchungen Gott sei Dank die Gewissheit das wir ein wirklich kern gesundes Kind haben.

Des weiteren müssen wir nun regelmäßig zur Neurovisite in die KK.

Wünsche Euch alles alles Gute und das es bei dieser einmaligen Wölbung bleibt.

GLG

Maria

Beitrag von kati543 20.03.10 - 22:35 Uhr

Naja, dann versuche ich es jetzt mal. Nachts steigt (warum auch immer, ich bin kein Arzt) der Druck auf das Gehirn an. Die Fontanelle wölbt sich dadurch einfach nach außen. Das ist kein großes Drama, sondern völlig normal. Das passiert einfach immer, wenn man länger liegt. Wird der Druck zu groß, bekommt das Gehirn Probleme. Also die Ärzte haben per US durch die Fontanelle einfach ausschließen wollen, dass der Druck auf das Gehirn zu groß ist. Das kann passieren bei z.B. Craniosynostosen (ich hoffe, das ist richtig geschrieben). Da wird der Druck durch bereits vorzeitig geschlossene Schädelnähte zu groß. Es gibt auch noch ein paar andere Erkrankungen, die das bewirken.
Ein großer Druck über einen längeren Zeitraum auf das Gehirn führt natürlich zu Schäden des Gehirns.

Beitrag von baffy69 21.03.10 - 08:21 Uhr

Ein erhöhter Hirndruck kann auch eine Impfnebenwirkung sein! Aus diesem Grund sollte man die Fontanelle und das Bewustsein des Kindes nach einer Impfung ganz besonders im Auge behalten! Es ist sogar schon passiert, dass Eltern das Sorgerecht für ihr Kind vom Jungendamt entzogen bekamen, da angeblich ein Schüttelsyndrom vorlag. Die Ursache der Hirnschwellung jedoch in der Impfung lag! Um das zu beweisen, braucht man natürlich ganz viel Kraft!

Beitrag von sabati 20.03.10 - 22:55 Uhr

Hallo Janina, ui ui also mit gewölbten Fontanellen habe ich ja leider viel Erfahrung :-(
Aber solange Levi sich nicht anders verhält (viel weint, schlechter trinkt!!! oder fiebert) wird es wohl nichts bedrohliches sein!
Beobachte ihn einfach gut!!!
Die Ärzte haben ihn ja angeschaut...
Versuch ruhig zu bleiben!
Und ich kann dir nur raten...Bitte fahr in´s Krankenhaus wenn dir irgendwas komisch vorkommt!!!
Liebe Grüße und alles Gute #liebdrueck

Beitrag von janine-stelzer 20.03.10 - 23:05 Uhr

Vielen Dank euch allen. Eure Antworten beruhigen mich schon ein bisschen:)
Ich hoffe einfach, dass es nichts zu bedeuten hatte. Die Ärztin hat auch gesagt, wenn es schlimm wär, würds nicht weggehen, sondern so bleiben.
Aber ihr wisst ja wie das ist, ein paar restsorgen bleiben:(
Trotzdem vielen Dank