Angst vorm Impfen

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Beitrag von julie87 21.03.10 - 08:50 Uhr

Hey,

bei der nächsten U-Untersuchung wird mein Kleiner geimpft. Hab irgendwie echt Bammel davor. Nicht, weil es ums Impfen geht, sondern wegen der Spritze die er dann bekommt.
So wie ich meinen Kleinen kenne wird er Brüllen wie am Spieß und so schnell auch nicht mehr aufhören. Wenn er einmal anfängt, kann er sich ganz gut in Rage schreien.
Außerdem bringt er mich nachher mit dem Schmerz in Verbindung. Als ob ich ihm das angetan hätte quasi^^. Mach mir vielleicht zu viele Gedanken, aber würd am liebsten meine Mama mitnehmen:-D..komm mir total unerwachsen und kindisch vor. Kann doch nicht sein...
WIe ist es euch damit gegangen? War es schlimm?
Lg, Julie

Beitrag von elistra 21.03.10 - 08:58 Uhr

also zuerstmal, wichtig ist das du auch hinter dieser impfung stehst und das deinem kind vermitteln kannst. du mußt ja nicht jetzt schon impfen, du könntest ja auch noch warten, wenn du dir unsicher bist. impfen ist ja keine pflicht und über die frage, wann der optimale zeitpunkt ist und welche impfungen notwendig sind, streiten sich die geister.

dann würde ich darauf bestehen, das kind während der impfung auf dem schoß zu behalten, so das es nicht den "fremden" leuten ausgeliefert ist, sondern den schutz der mama hat.

manche mütter stillen ihr kind auch, während der impfung, stillen lenkt die kinder vom schmerz ab.

Beitrag von julie87 21.03.10 - 09:01 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort! Das mit dem Stillen ist eine gute Idee:-) Wird zwar vielleicht einen komischen EIndruck machen, aber ist ja egal^^.
Verschoben hab ich das Impfen bereits. Er ist 6 Monate wenn wir es dann jetzt tatsächlich machen lassen.
Wogegen habt ihr denn so impfen lassen? Bzw du;-)

Beitrag von elistra 21.03.10 - 11:46 Uhr

wir haben mit einem jahr angefangen zu impfen, vorher würde ich das nicht machen. und wir haben 5 fach geimpft.

Beitrag von haruka80 21.03.10 - 09:06 Uhr

Hab keine Angst, das ist zwar hochdramatisch wenn der Pieks kommt, danach beruhigen sich die Kleinen aber ganz schnell, sitzen ja bei Mama auf dem Schoß und können kuscheln. Ich hatte mal nen Vertretungsarzt, der fing an zu Singen nach dem Pieks, da hat mein Lütter vielleicht blöd geschaut-aber er hat überhaupt nicht geweint, war zu schockiert über den singenden Mann#rofl

Wichtig ist, das du da ruhig ran gehst, dein Kind merkt, wenn DU unruhig bist;wir haben erst später impfen lassen (mit 5,5 MOnaten), weil ich zu viel angst hatte bei meinem Kleinen und mir 12 Wochen für die 1. Impfung einfach zu früh war und dann war Hochsommer, das wollte ich auch nicht und so wars mit 5,5 MOnaten und ich fands im Nachhinein genau richtig.ER war schon größer, ich dadurch entspannter, auch bei dem Fieber danach.


L.G.

Haruka

Beitrag von julie87 21.03.10 - 09:15 Uhr

Ja, wie gesagt, ich hab die Impfung schon nach hinten verschoben.
"Wichtig ist, das du da ruhig ran gehst, dein Kind merkt, wenn DU unruhig bist" Das macht mir halt zusätzlich Angst, weil ich glaub ich könnte innerlich nicht ruhig sein, erst recht nicht wenn ich weiß, dass es jetzt wichtig wäre, dass ich es bin.
Und bei der letzten Untersuchung war er am Schluss auch wie am Spieß am Brüllen. Dabei ist da gar nichts weiter passiert. Einfach weil er er oft nicht mag angezogen zu werden. Bis ich aus der Praxis raus war hatte ich echt Schweißausbrüche...
Nun denn, müssen wir wohl durch.#zitter

Beitrag von jessi15344 21.03.10 - 09:14 Uhr

hallo,

meine kleine schreit schon wenn sie beim arzt rein kommt und hört erst auf wenn wir wieder raus sind.beim impfen schrie sie natürlich auch aber ob es dann von der spritze ist kann ich nicht sagen.jedenfalls ist sie hinterher immer total kaputt und schläft.

bei uns ist es so das die ärztin und ihre assistentin sie impfen ich also nichts damit zu tun habe,somit bin ich nicht die böse;-).

mach dir nicht son kopf,ich sag mir auch immer"was mut,dat mut"

lg jessi

Beitrag von sallyy07 21.03.10 - 09:23 Uhr

mach dir nicht so einen kopf (obwohl ich es so richtig nachvollziehen kann hatte ich auch)

bei unserer ersten impfung hätte ich (ganz ehrlich) mittheulen können#schmoll

aber nach dem pieks konnte ich ihn ganz schnell beruhigen.

das empfand ich im nachhinein auch nicht sooo schlimm.
als er dann am abend fieber bekamm und ich ihn tagelang nicht mehr an den beinen anfassen durfte das fand ich ganz ganz schlimm weil ich mein baby überhaupt nicht mehr wieder erkannt habe#schmoll

beid er letzetn impfung war genau das selbe spielchen und nächsten moinat wenn wir gehen müssen werde ich ihm vorher tuja D 12 geben.das ssoll super helfen.

unsere arztpraxis machen es im übrigen auch so das die helferin den kleinen ein wenig ablenkt und der arzt die spritzen gibt.


lg

Beitrag von julie87 21.03.10 - 09:31 Uhr

tuja D 12 ...was ist das? und bekommt man das rezeptfrei in der Apotheke?
#danke

Beitrag von yorks 21.03.10 - 09:27 Uhr

mach dir keine gedanken. louis hat mit 8 wochen dier erste impfung bekommen. er hat geschrien und dann war wieder gut. hat danach auch wieder gelacht. nimm dir ruhig jemanden mit, ich brauche auch meinen mann dabei obwohl der nur mit pipi in den augen in der ecke sitzt. danach tröste ich meine beiden männer und fertig. ;-)

Beitrag von julie87 21.03.10 - 09:33 Uhr

Hm, dann werd ich vllt tatsächlich meine Mutter fragen ob sie mitkommt. Einfach weil dann eine person dabei ist die ein sicheres Gefühl und Ruhe vermittelt.
Vielen Dank für die Antwort!

Beitrag von yorks 21.03.10 - 09:35 Uhr

genau mag auch nicht alleine...das beruhigt dich und dann dadurch baby...wirst sehen halb so schlimm. :)

Beitrag von schnuffel0101 21.03.10 - 10:35 Uhr

Ach je. Mein Kleiner hat jetzt schon 2x die 6-fach und die Pneumo bekommen. Also 4x Pieks. Er hat zwar jedes mal geweint, das war aber auch ganz schnell vorbei. Ich glaube, Du machst Dir wahrscheinlich mehr Gedanken als Dein Kind. Warte doch erst mal ab. Vielleicht weint es ja gar nicht, oder nur kurz. Und selbst wenn, das ist schnell wieder vorbei. Und ich glaube nicht ,dass Dein Kind Dich damit in Zukunft in Verbindung bringt . Kann ich mir echt nicht vorstellen.
Lass es einfach auf Dich zukommen. Was sein muss, muss sein. Das ist so schnell vorbei...

LG
Elke mit Christopher (5 Monate) und Fabian (4 1/2 Jahre)

Beitrag von bergzicke 21.03.10 - 13:50 Uhr

hallo,

puh mir gings ganz genauso wie dir, hab mir auch n kopf gemacht wie's wird, auch über die nebenwirkungen usw.

als es dann soweit war, ich meine maus aufm schoß, der doc mit der spritze in der hand und die schenkelchen hergestreckt... oh gott oh gott... hat die maus geschrien, die höchsten töne! mir war total schlecht, hab sie danach ganz fest in den arm genommen, gedrückt und dann wars fast schon wieder gut... übel genommen hat sie's mir nicht, nach ein paar momenten hat sie mich schon wieder angelacht!

Alles in allem hat's mir glaub mehr weh getan als meinem zicklein...

Alles gute euch