Wochenbett & Haushalt

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von balea13 21.03.10 - 09:23 Uhr

Huhu Mädels,

ich bin einfach nur neugierig wie das Wochenbett für euch war?

Wurdet ihr verwöhnt z.b. von Mann/Familie?
Wie habt ihr das mit dem Haushalt gemacht am Anfang?

In anderen Ländern werden die Frauen im Wochenbett rundrum versorgt damit sie sich ganz auf ihr Kind konzentrieren kann und die Frauen müssen da nichts amchen. Bei uns ist es aber total schwierig/anders. Bei meinen Freundinnen war das Wochenbett sehr anstrengend, weil sie sich auch um das Haushalt oder um weiere Kinder kümmern mussten. DIe Eltern wohnen alle weiter weg.

Ich habe das Glück dass meine Mama in der Nähe wohnt und sie wird mir auch helfen. Mein Mann wird mich auch voll unterstützen, er macht eh schon immer viel im Haushalt mit.

Trotzdem möchte ich ja auch hier zumindest auch etwas machen, den Haushalt oder kochen usw. NAch dem Wochenbett sowieso. Daher bin ich einfach mal neugierig wie es bei euch war mit dem Wochenbett?

Danke und GLG

Balea mit Babygirl inside ET -4

Beitrag von julia253 21.03.10 - 09:37 Uhr

Hallo,
also ich bin noch im Wochenbett, mein Sohn ist jetzt 25 Tage alt.
Mein Mann hatte nach der Geburt nur 2 Tage frei, konnte aber danach immer recht frühzeitig zu Hause sein. Er übernahm dann das Kochen am Abend, sowie Abwasch, Müll rausbringen usw.

Ich fühle und fühlte mich allerdings immer fit, habe auch gleich wieder Wäsche gewaschen, gebügelt und gesaugt. Neben der Babypflege. Wenn ich allerdings mal keine Lust hatte oder einfach Ruhe brauche, dann lass ich den Haushalt auch einfach links liegen.

Meine Eltern und Schwiegereltern wohnen auch weiter weg, aber ich komme ohne "Hilfe" gut klar.
Man darf sich nur keinen Stress machen. Kuscheln und knutschen mit dem Baby ist das Wichtigste!

Habe übrigens eine Nachsorge-Hebi, die regelmäßig vorbei kommt und jederzeit für mich erreichbar ist - das gibt ein sicheres Gefühl!

Alles Gute für die Geburt!
LG Julia + Luis (*24.2.10)

Beitrag von balea13 21.03.10 - 09:46 Uhr

Danke Julia,

ist ja toll dass dein Mann dich so unterstützt *daumenhoch*

Schön dass du so fit bist, sind leider nicht alle. Toll. Ja es komtm wohl darauf an wie man sich fühlt. Wenn man total erschöpft ist oder starke Schemrzen hat, dann ist es schon gut wenn man im Wochenbett vorsorgt wird.

Ich selbst bin sehr pingelig und ein Putzteufel, also bei mir muss alels immer pico bello sauber sein. Daher wirds schwer für mich wenn ich nicht mehr so kann wie vorher bzw alles nicht mehr sooo sauber ist. Muss lernen das zu akzeptieren bzw. mit dem Haushalt kürzer zu treten, denn das Baby geht einfach vor.

LG Balea

Beitrag von widowwadman 21.03.10 - 09:39 Uhr

In welchen Laendern ist das denn so dass die Frauen nichts machen muessen? Mein Mann hat mir viel geholfen, aber ich hab auch nicht so getan als waer ich bettlaegerig und hab auch ein bissel was gemacht.

Beitrag von balea13 21.03.10 - 09:41 Uhr

In V.A.E./Arbabien und in Japan zum Beispiel. Ich bin selbst in Abu Dhabi aufgewachsen, drumchen :-)

ja ich würde auch nicht so tun als wäre ich bettlägrig. ich würde auch versuchen ganz normal weiterzuleben wie bisher, halt nur mit baby. natürlich mit viel liebe und viel mehr zeit mit baby. da muss der haushalt einfach mal etwas kürzer kommen.....

Beitrag von nisivogel2604 21.03.10 - 10:15 Uhr

Es gibt durchaus Frauen die in den ersten Tagen bettlägerig sind. ich konnte ohne Hilfe die ersten 4 Tage NICHT aufstehen.

Beitrag von katy1210 21.03.10 - 09:40 Uhr

Hi,

also am Anfang konnt ich echt so gut wie nichts machen. Ich hatte eine harte Geburt und mein Beckenboden war total ausgeleiert, hatte zudem kein Gefühl in der Blasen, und konnte nicht mehr wie 10min am Stück laufen oder stehen. Deshalb ist der Haushlat auch links liegen geblieben.
Mein Freund hat mich sehr enttäuscht. Als ich ins Krankenhaus bin war die Wohnung sauber und als ich zurück kam, sah es aus als hätte ne Bombe eingeschlagen :-[.

Naja jedenfalls ist der Haushalt nicht so wichtig wie das Kind und das eigene Wohlergehen, lass den Haushalt, Haushalt sein und genieße die erste Zeit mit deinem Krümel!

Ich wünsche dir eine wunderschöne, baldige Geburt :-)

Liebe Grüße
Katja

Beitrag von balea13 21.03.10 - 09:43 Uhr

Huhu Katja,.

danke für deine Antwort - so wie bei dir wars auch bei meiner Freundin. Sie sagte auch dass der Haushalt dann einfach kürzer kommen muss, weil das Kind erstmal vorgeht. Ihr Mann hat leider nicht geholfen mit dem Haushalt, daher wars sehr anstrengend für sie.

Und es gibt wirklich Frauen die nach der Geburt erstmal total erschöpft sind oder Schmerzen haben. Daher habe ich mir auch Gedanken geamcht wie es bei mir wohl sein wird. Denn heutzutage ist es wirklich total schwierig Hilfe im wochenbett zu bekommen. Wenn ich mich fit fühle, dann mache ich natürlich wie bisher weiter, halt weniger im Haushalt als sonst. Da ich mich voll aufs Baby konzentrieren möchte, müssen ja auch den Rhytmus finden usw.

Danke DAnke und dir auch alles alles Liebe,

Steffie

Beitrag von nisivogel2604 21.03.10 - 10:02 Uhr

Kind 1: Mein Wochenbett nach dem Kaiserschnitt war nur Stress. Ich hatte Schmerzen ein Kind das zu seiner Geburtszeit anfing zu schreien und damit auch die nächsten Stunden nicht aufhörte. Ich musste nach 7 Tagen alles allein machen weil der Arbeitgeber meinem Mann keinen Urlaub mehr gewährt hat obwohl ich körperlich sehr schwach war durch meine Gestose mit Hellp Syndrom

Kind2: Das Wochenbett begann dank Klinikroutine mit absolutem Stress. Schlafen ging nicht, Nachts wurden die Babys gewaschen, man musste Stillproben abgeben etc. Als wir dann zu Hause waren (Tag 4) bekam ich endlich einen Milcheinschuss und hab ab Tag 5 aber ebenfalls alles allein gemacht weil mein Mann arbeiten musste.

Kind 3: Das Wochenbett nach der Hausgeburt war toll. Viel ruhiger und entspannter, ich hatte dieses mal eine Hebamme die mehr konnte als den Nabel begucken und mri eine echte Hilfe war. Mein Mann konnte sein Kind von Anfang an miterleben und das merkt man auch an der Bindung der beiden. Ich wurde umsorgt, musste nichts machen, durfte das machen wonach ich mich gefühlt hab (die erste Woche hab ich fast nur im Bett gelegen und geschlafen). Mein Mann hat seinen Chef dieses mal einfach belogen um mir eine Hilfe sein zu können.

LG

Beitrag von kleiner-gruener-hase 21.03.10 - 10:16 Uhr

Mein Mann musste zwar direkt wieder arbeiten, aber wir haben das trotzdem gut gehändelt bekommen.
Ich habe nicht viel bis gar nichts gemacht außer die Große mit Essen versorgt und den Kleinen gestillt. Den Rest hat mein Mann gemacht wenn er Feierabend hatte. Hier sah es teilweise nicht so toll aus, aber wir haben es überlebt und es vollkommen okay so.

Beitrag von liasmama 21.03.10 - 10:32 Uhr

Hmmm ... also mein Mann hat sich in der Woche, die die Kleine und ich unplanmäßig nach der Geburt im Kkh verbrachten super um den Haushalkt und unseren Großen gekümmert.
Als ich daheim war wollte ich aber auch nicht nix tun, ich wüprde sagen, das wart ein schleichender Übergang dass ich ihm in der folgenden Woche die meiste Haushaltsaqrbeit nach und nach wieder abnahm. :-)
Ich war allerdings auch körperlich ziemlich fit und durch den Krankenhaustrubel in der Woche zuvor eh noch total unter Strom.

Beim Großen war es etwas anders, der hat unser Leben erstmal völlig auf den Kopf gestellt und ich bin tagsüber dank acht Schreistunden zu nix gekommen - und das weit übers Wochenbett hinaus, da haben wir dann den Haushalt abends geschmissen wenn einer von uns das schreiende Kerlchen herumpüngeln konnte und der Andere dadurch mal zwei Hände zur Verfügung hatte.

Beitrag von tragemama 21.03.10 - 10:52 Uhr

Beim ersten Kind hatte mein Mann kurz vorher angefangen zu arbeiten und hatte keinen Tag frei bekommen. War also nix mit entlasten, ich hab halt gemach, so gut es ging.

Beim zweiten Mal war ich länger in der Klinik, weil es der Kleinen schlech ging, kam also erst 16 Tage nach dem KS heim, da gings mir so gut, dass eh alles allein geklappt hat.

War 2 x KS.

Andrea

Beitrag von sohnemann_max 21.03.10 - 10:55 Uhr

Hi,

nichts. Wir haben da auch keinen Aufstand gebaut. Mir gings gut - oh ja, trotz WKS - und ich habe alles alleine gemacht.

Nachts aufstehen, Haushalt, Kinder, einkaufen. Wie sonst auch.

Gut, ich bin am Montag aus dem KH heim und ich glaube am Freitag war ich dann wieder einkaufen. Trotzdem habe ich in den Tagen dazwischen zu Hause alles gemacht.

Warum sollte ich mir eine Rund-um-Betreuung besorgen wenn es mir gut geht. Frau ist doch nicht krank in dem Moment.

Denke Dir nix dabei, ich sehe viele Dinge sowieso anders als die meisten hier.

LG
Caro mit Max 5,5 Jahre und Lara 10 Monate

Beitrag von 1374 21.03.10 - 11:36 Uhr

Hallo!
Also:
Kind 1:
Mein Mann war mitten im Diplom(endzeit).
War daher irgendwie immer da, aber nicht so lange.
ABER ich hatte eine tolle Hebamme die auch sehr drauf geachtet hat, dass wir uns ruhe und zeit miteinander nehmen.
Auch dazu gehörte, dass ich erstmal mich geschont habe.
Mir ging es super, hatte eine ambulante geburt (zwar einen dammschnitt, aber der heilte gut). Habe mich aber dran gehalten dem Damm zuliebe erstmal nicht zu sitzen.
Den ersten Spaziergang habe ich nach 10 Tagen gemacht!
Habe 2 wochen richtiges wochen BETT gehabt und die zeit zu zweit und zu dritt unglaublich genossen.
Viel nackig gekuschelt, oft einfach dieses zauberhafte kleine wesen beobachtet.
Sehr gemütlich!!
Kind 2:
Mein mann hatte 4 Wochen "Urlaub"(Elternzeit).
Wieder unsere tolle Hebamme, wieder ambulant entbunden, wieder fit, aber mit Dammriss.
Wieder 2 Wochen wochenBETT.
Sooo gemütlich, dank meinem mann!
Wieder viel zeit zu zweit, zu dritt und zu viert zu kuscheln, Bücher lesen, erzählen, etc.
Mein mann hat auch wieder alles gemacht in der zeit und dann habe ich nach und nach das ruder übernommen und hatte dann nach den 4 Wochen alles gut im Griff.
Ich habe mich nicht bettlägrig gefühlt, oder schwach, oder unfähig!
Ich habe die Zeit einfach unglaublich genossen und bin sooo froh, dass ich diese Zeit hatte, mein mann auch.
Er hat alles wunderbar gemacht und ich wünsche jeder Frau die Ruhe und freude daran sich einfach die Zeit zu nehmen sich ganz auf's baby konzentrieren zu können!
Diese Zeit kommt NIE wieder!
Auch beim 2.Kind ist alles anders, weniger ruhig, (aber doppelt schön....)

Habe manchmal das Gefühl, dass es hier wichtig ist zu betonen, dass man ja gleich alles wieder gemacht hat und natürlich nicht im Bett "rumgehangen" hat.
Es ist doch eine so wichtige zeti, diese kennlernzeit, diese Babyflitterwochenzeit....
Lasst doch den haushalt und die wäsche ein bischen schleifen, das kommt eh früh genug!
Es ist keine Schwäche im bett zu liegen und sich verwöhnen zu lassen und sich zeit für sich, das Baby und die ganze familie zu nehmen!!
Geniesst es!

Lg,
1374

Beitrag von canadia.und.baby. 21.03.10 - 11:49 Uhr

Mein tagesablauf ging so gut wie normal weiter.

Mein Mann war arbeiten und ich kümmerte mich um den Haushalt , Einkauf, Kochen.

Ich war nach 3 Tagen das erste mal mit Jasmin einkaufen.

Wochenbett gab es für mich nicht , eher Kuschelstunden auf dem Sofa :)

Beitrag von honolulumieze 21.03.10 - 12:42 Uhr

Naja, welche "anderen Länder" meinst du denn? Meine Freundin ist Muslima und berichtete mir von ihren Verwandten. Da sind die Männer nicht in der Lage, ein Kind zu versorgen. Die haben es einfach nie gelernt. Weshalb die meisten ihrer Verwandten, die das 2. oder 3,. 4., 5. etc. Kind bekommen das Krankenhaus schon am gleichen Tag wieder verlassen. Eben weil die Männer da NIX können/machen wollen. Da kann eine Frau schon froh sein, wenn sie Mutter/Schwiegermutter hat. Sonst findet sie sich wenige Stunden nach der Geburt mit Neugeborenem und der restlichen Kinderschar in der Küche wieder...

Beitrag von vian08 21.03.10 - 13:14 Uhr

Ich würde sagen, es hängt nicht davon ab von welchem Land man ist, sondern wie der Mann ist! Egal ob Muslim oder nicht!

Wir sind auch Muslim, und mein Mann ist in einem Arabischen Land aufgewachsen...trotzdem hilft er mir bei alles, und als ich jetzt 4 Tage im KH war mit unser kleine, hat er sich um unser großer gekümmert und den Haushalt..Ist ja auch sein zuhause und sein Kind!

In unser Freundeskreis gibts aber exemplare, die nicht mal windeln wechseln können/wollen...

Beitrag von juliasmama 21.03.10 - 13:58 Uhr

Also mein mann musste sofort wieder arbeiten selbst an dem Tag der endlassung er hatte uns da ebend abgeholt und musste wider los.
Aber ich habe eine so liebe Familie die sich dann um alles gekümmert haben.
Meine mama hat die große zum kindergarten gebracht und wieder abgeholt. und mein mann hat abends wenn er nach hause kam den haushalt noch gemschissen.So konnte ich die zeit mit mein würmchen im Bett oder auf dem sofa verbringen und mich einfach nur erholen was ich sehr schön fand da man sich sich kennen lernen konnte.

Beitrag von gemababba 21.03.10 - 13:58 Uhr

Hallöchen ,

nun ich habe ambulant geboren und das war prima , mein Mann hatte 3 Wochen frei genommen und war für uns da !

Er schmiss den Haushalt und ich konnte mich ganz auf unseren Jüngsten konzentrieren war ne tolle Zeit ;-)

Da ich in sehr kurzer Zeit 2 Kinder geboren habe , habe ich mir extra viel Zeit genommen das war mein Gutes recht ;-)
nach 3 Wochen sah es dann etwas anders aus als mein Mann wieder arbeiten ging mußte ich dann alles wieder selber machen , daher hatte ich die 3 Wochen echt genossen.

LG Jenny

Beitrag von s_jehle 21.03.10 - 16:31 Uhr

Hallo,

also mein Mann mußte immer arbeiten gehen und bekam schwer frei...das letzte mal war es sogar so: dritter KS ich lag 5 Tage im KH, kam donnerstags heim, samstags kamen die Jungs von meinen Eltern wieder heim und ich bekam als KH Souvenir ne fette Bronchitis und machte trotzdem alles...kümmerte mich um mein Baby, stillte und betreute nebenbei meine zwei Jungs, schmiss den Haushalt und montags fing dann der KIGA an und ich lief mit allen drei, mit Bronchitis in den KIGA...ich habe es überlebt und ich denke auch, dass das viel Einstellungssache ist, denn auch diesesmal wird mir keine Zeit über bleiben mich zu schonen, da mein Mann im August keinen Urlaub bekommen hat und da steht die Geburt von Nr. 4 an #schein

LG Silke

Beitrag von lebelauter 21.03.10 - 18:32 Uhr

ich hatte eine Mütterpflegerin, die den Haushalt machte, einen lieben mann, der wneig arbeitete und sich viel um mich kümmerte und mir oft das Baby abnahm, damit ich schlafen konnte und eine liebe Oma, die oft mit dem Schwesterchen unterwegs warm um mich zu entlasten.

es heisst ja WochenBETT :-)