10 Monate - Sie versteht kein: NEIN

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Beitrag von an. 21.03.10 - 09:28 Uhr

Meine Maus ist nun 10 Monate alt und natürlich super aktiv. Sie krabbelt am liebsten den ganzen Tag herum aber dabei "stolpert" sie natürlich über Dinge die nicht in Kinderhände gehören, z.B. Blumentopf, etc. Dann sagt die Mama ein leicht lautes und bestimmtes "NEIN" aber es bringt nichts. Zwar lässt sie das was gerade beneint wurde meist liegen, aber schwupps, schon ist sie wieder dran.

Unser #hund hat damals das "NEIN" innerhalb von einem Tag gelernt #gaehn

Ist das mit 10 Monaten noch zu viel verlangt?
Was macht ihr?
Verstehen eure das "NEIN" schon?

Beitrag von piepmatz306 21.03.10 - 09:32 Uhr

Also unsere Süße wird in 3 Tagen 9 Monate...ob sie das NEIN versteht weiß ich nicht ganz genau aber Fakt ist, wenn ich NEIN sage grinst sie mich über alle Ohren an#aerger

Nimmst du sie auch dann weg? Wenn Leonie nach 2mal nen sagen immer noch weiter macht nehme ich sie weg und gebe was anderes in die Hand.

LG Romy mit Leonie#verliebt

Beitrag von pimperrella 21.03.10 - 09:35 Uhr

Ja meine ist auch 10 Monate und macht dann mit nen tierischen lachen einfach weiter;-)

Beitrag von ananova 21.03.10 - 09:44 Uhr

Hi!
Die Wörter „Ja“ und „Nein“ bekommen für Babys erst gegen Ende des ersten Lebensjahres überhaupt eine Bedeutung. Und bis sie anfangen, den Sinn von Regeln und Verboten zu erfassen, dauert es dann noch mindestens ein weiteres Jahr.

Man muß mit wiederholen der gleichen Verbote aber da schon konsequent sein, Ausdauer haben und auch jeder muß beim Gleichen das Nein aussprechen....sonst merkt das Kind irgendwann, das Mama da Nein sagt, aber Papa nicht!

Man sollte aber auch die Wohnung so gestalten, das man nicht ständig nur am Nein sagen ist, sonst verliert das Nein schnell die Bedeutung!

Viel Spaß noch;-)
Ana


Beitrag von becky170807 21.03.10 - 10:22 Uhr

Schöne Frage.... unsere Süße wird bald 1 Jahr, und sie reagiert auf kein Nein, sie guckt mich noch nicht mal an. Sie ignoriert es in jeder Art und Weise. Der KiA hatte das bei der U6 gefragt, ob sie darauf reagiert, und er meinte, wenn sie wohl guckt sei es gut, was sie daraus aber macht, ist ihre Sache...

LG

Becky, die hofft, dass unsere Süße bald mal ein Nein erkennt.. ;-)

Beitrag von kati543 21.03.10 - 10:22 Uhr

Also ein Kind mit 10 Monaten versteht die Bedeutung von nein nicht. Aber mit einen Krabbelkind in der Wohnung sollte man auch alles Kindersicher haben, was in Krabbelreichweite ist. Blumentöpfe gehören da entweder gesichert oder auf das Fensterbrett. Irgendwann fangen die Kleinen nämlich sonst an, die Erde zu essen.

Beitrag von sohnemann_max 21.03.10 - 10:40 Uhr

Hi,

ist schon noch ein bisschen früh. Unsere ist morgen 10 Monate alt, macht aber ebenso das Haus unsicher.

Sie reagiert zwar sofort wenn Mama NEIN sagt, schaut mich mit ihren großen Kulleraugen an und lässt auch die Sachen dann los. Das heisst aber nicht, dass sie in 10 Sekunden weitermacht, wo sie aufgehört hat #schwitz.

Ich mache so gut wie nichts Kindersicher (klar, Steckdosenschutz und so gravierende Dinge haben wir) - soviel Platz habe ich gar nicht. Ich setze sie weg, sage noch einmal NEIN und gut ist es. Klar mache ich das x mal am Tag, aber nur so lernen sie es.

Alles was irgendwie verräumt wird ist noch viel interessanter und es wird auch nicht leichter für alle beteiligten.

Liebe Grüße
Caro mit Max 5,5 Jahre und Lara 10 Monate

Beitrag von elistra 21.03.10 - 11:26 Uhr

zuerstmal ein kind ist kein hund. selbst wenn man jetzt kind und hund vergleichen würde, dann kann man ein 10monats baby nicht mit einem 8 wochen alten welpen vergleichen. im vergleich zum hundebaby ist ein menschliches kind eine extreme frühgeburt. es entwickelt sich auch viel viel langsamer.

um ein nein zu verstehen zu lernen, muss man dem kind auch zeigen was man damit meint. es einfach in den raum zu rufen bringt gar nichts.

wenn ein nein kommt, dann muss auch eine entsprechende reaktion kommen.

also z.b. Nein der blumentopf ist nicht zum spielen, und dann nimmt man das kind oder eben den blumentopf weg und gibt im idealfall etwas was das kind ablenkt.

und diese reaktion muss dann auch jedesmal wieder kommen.

ein kind lernt in dem es dinge zig mal wiederholt. es muss die chance haben sich selbst eine regel aus dem verhalten der mutter/der reaktionen der umwelt auf sein eigenes verhalten zu bilden.

ein anderes beispiel, es schmeißt immer wieder sein essen vom tisch, es probiert aus, ob immer wieder das gleiche passiert. also ob es immer wieder herunter fällt, es könnte ja auch sein, das es nach oben fliegt. irgendwann hat das kind verstanden, das dinge die man runterfallen läßt, auch immer nach unten fallen. gibt man ihm dann einen gas gefüllten luftballon, wird es auch da zigmal ausprobieren müssen um zu verstehen, das es eben auch dinge gibt, die nicht runterfallen, wenn man sie losläßt.

nur wenn es die chance hat seine umwelt und seine mitmenschen zu testen/zu erforschen, kann es für sich regeln bilden, wie die welt funktioniert.

und genauso ist es dann auch mit dem blumentopf. es wird immer wieder den blumentopf anfassen nur um zu sehen, ob du jedesmal die gleiche reaktion zeigst. und sicherlich auch, weil der blumentopf selbst interessant ist.

ich würde auch versuchen soviele neins wie möglich aus der welt zu schaffen. damit man nicht ständig nur nein sagen muss, denn dann hat das kind irgendwann das gefühl, es darf gar nichts erforschen.

Beitrag von ananova 21.03.10 - 11:34 Uhr

Hi!
....das war jetzt mal super erklärt!
Du sprichst mir aus der Seele!

Gruß Ana

Beitrag von an. 21.03.10 - 11:45 Uhr

Hihi.. ein Kind ist kein Hund - ACH NE #danke

Davon abgesehen, danke dir. Nett geschrieben #klee