Kennt sich jemand mit Craniosacral-Therapie aus?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von scaramouch 21.03.10 - 10:23 Uhr

Hallo ihr Lieben,

die Frage steht ja schon oben.
Ich habe am Dienstag einen Termin bei einer Geburtstraumatherapeutin, die mich mit oben genanntem behandeln möchte, damit ich besser mit der Geburt und ihren Folgen zurecht komme.
Habe auch psychische Probleme und wollte mal wissen, ob ihr mit Craniosacral Erfahrungen habt und oder jemanden kennt von dem ihr was drüber gehört habt???

Ich hab so Hoffnung das sie mir helfen kann.

Lieben Gruss
scaramouch

Beitrag von dragonmother 21.03.10 - 10:38 Uhr

Ich habe keine Ehrfahrung was Geburtstrauma betrifft aber die Craniosacraltherapie ist meiner Meinung nach sehr sehr effektiv.

Lg

Beitrag von sophia44 21.03.10 - 11:32 Uhr

ich selbst hab damit keine erfahrung gemacht, aber mein sohn geht seit er drei wochen alt ist zur craniosacral - wegen seinem schiefhals und schwerer geburt. dadurch sollen verspannungen bei ihm im nacken und schädel gelöst werden, die er vom geburtskanal hat. wir waren jetzt dreimal da und er findet es jedesmal total entspannend - er schläft dabei oder entspannt sich gleich wenn er wach ist und es losgeht - er ist eigentlich eher unruhig - also scheint ihm das wirklich zu gefallen. mehr kann er mir darüber ja nicht sagen :-) sein schiefhals ist auch schon besser geworden.

Beitrag von kwax1973 21.03.10 - 12:12 Uhr

Hallo,

es gibt im Rahmen der Craniosacralen Th./ Osteopathie eine Form, die mit Traumen arbeitet. Meine Chefs haben diese Zusatzausbildung (Traumabehandlung) auch, arbeiten aber nicht sehr oft damit, weil eine gleichzeitige psychologische Vorbildung sinnvoll ist (haben sie nicht), um die Patienten danach auffangen zu können.
Die Ergebnisse sind oft sehr beeindruckend. Allerdings sollten bestimmte Dinge im Vorfeld geklärt werden, da die Reaktion der Patienten manchmal recht ausgeprägt ist.
Obwohl scheinbar nur körperlich gearbeitet wird, dringt der Therapeut sehr tief in psychische Prozesse ein, die zum Teil Jahre und Jahrzente zurückliegen können.

Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber wenn ich unter einem Trauma leiden würde, und eine gute Therapeutin hätte, würde ich einen Versuch wagen. Und auch das Kind mitbehandeln lassen.

LG kwax


Beitrag von lienschi 21.03.10 - 19:07 Uhr

huhu,

ich war wegen starken Ischias-Problemen in der SS bei einer Heilpraktikerin, die mit Cranio-Sacral therapiert... der fiese Schmerz war von einem Tag zum anderen weg.

Meinen Sohn habe ich auch nach der Geburt von ihr anschauen lassen... außer einer "Störstelle" an der Stirn (er hat sich bei der Geburt nicht richtig eingedreht und ist mit der Stirn am Becken hängengeblieben) hat sie nicht gefunden. Er ist aber eh ein sehr ruhiges ausgeglichenes Kind, daher habe ich auch mit nichts gerechnet.

Wegen meinem Steißbeinproblem war ich auch bei ihr. Es ist schon ein bisschen besser geworden, aber ich werde nochmal nachbehandeln lassen... oft reicht eine Behandlung leider nicht aus.

Direkt wegen seelischen Problemen habe ich selbst keine Erfahrung mit Cranio-Sacral, habe mir aber von meiner Heilpraktikerin erklären lassen, dass gerade Geburtsschäden viel mit der Psyche zusammenhängen und das nur ganzheitlich behandelt werden kann, sonst bringt´s nichts und kommt in irgendeiner Form immer wieder.

Versuch Dich voll und ganz darauf einzulassen. Da Du von der Behandlung selbst nicht viel mitkriegen wirst (sind ja nur leichte Berührungen), wirste Dir vielleicht denken "und das soll´s gewesen sein?!"... aber da passiert viel mehr, als man vorerst merkt.

lg und alles Gute #klee , Caro