Frage Sanktion ALG2

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Beitrag von cocomaus1982 21.03.10 - 10:35 Uhr

Hallo

Hab nochmal ne Frage zur Sanktion - hatte ja schon mal geschrieben.

Person X bezieht ALG2, aber hat seit längerer Zeit ne 100% Sperre, nun wurde Iihm gesagt das er nicht Krankenversichert ist in der Zeit..

Richtig, oder Falsch???

Danke lg

Beitrag von duchovny 21.03.10 - 10:40 Uhr

Ja, stimmt meines Wissens!

Ich habe öfter den Rat im Netz gelesen, dass er sich Lebensmittelmarken holen soll, dann wäre er auch versichert! Weiß allerdings nicht ob dies stimmt!

LG Susanne

Beitrag von king.with.deckchair 21.03.10 - 10:49 Uhr

Wir reden von einem U25er, bei dem wirklich alles gekürzt wurde, also nicht von einem, dem mann die komplette Regelleistung, aber nicht die Miete gestrichen hat?
Dann gilt: Wenn Person X in dieser Zeit keine Sachleistungen (Lebensmittelgutscheine) beantragt und bezieht, dann ist sie ab dem zweiten Monat der Sanktion nicht mehr krankenversichert.

Beitrag von cocomaus1982 21.03.10 - 10:57 Uhr

Nein NICHT U25... Sondern der Herr ist bereits 31 und erscheint immer wieder zur Termine nicht, nimmt keine Job Angebote an etc. 100 regelleistung gekürzt und auch nen Teil der Miete ist bereits ein teil gekürzt.....

Er Lebt mit Frau und Kindern in einer BG und sie holen sich keine Lebensmittelgutscheine..... Er bekommt seit Dezembr 100% Kürzung der regelleistung + 20% Miete


Hoffe ist verständlich..

Danke

Beitrag von king.with.deckchair 21.03.10 - 11:52 Uhr

Dann müsste er eigentlich noch krankenversichert sein. Tipp: Die Frau soll zusehen, dass sie die Pflichtversicherte ist und er der kostenfrei Familienversicherte. Ich weiß nicht, ob der Fall sich dann so darstellen würde, wenn er komplett runtergekürzt wird, aber wenn für ihn keine KK mehr gezahlt wird und die Frau ist mit den Kindern bei ihm mitversichert, dann hängen sie IMHO ja mit drin, wenn sie über ihn versichert sind.

Wenn für die Frau und die Kinder weiter Leistungen fließen und sie ist die Pflichtversicherte, dann wäre der KV-Schutz für alle (ja, auch den blöden faulen Spacken) weiter gesichert. #kratz

Wenn du eine Freundin von ihr bist - biete ihr Hilfe bei der Trennung von dem Kerl an - der reißt alle in schiere Not.

LG
Ch.

Beitrag von nisivogel2604 21.03.10 - 18:27 Uhr

wovon ernähren sich Frau und Kinder? Den Kerl soll sie rausschmeissen. Der nimmt ja glatt in Kauf das seine Kinder hungern.

Beitrag von king.with.deckchair 21.03.10 - 18:38 Uhr

...und evtl. obdachlos werden.

Beitrag von nisivogel2604 21.03.10 - 19:05 Uhr

eigentlich ne Sache fürs Jugendamt. Ist sowas nicht Verletzung der Fürsorgepflicht?

Beitrag von tve 21.03.10 - 11:58 Uhr

War es nicht so, dass Lebensmittelgutscheine bei 100 % Sanktionen vom Amt ohne erneuten Antrag gewährt werden müssen, bzw. im Sanktionsbescheid auf die Möglichkeit hingewiesen werden muß, weil sonst die Sanktion rechtswidrig ist ?

Bin der Meinung, dass ich dahingehend vor kurzem erst einige Urteile gelesen habe.

Beitrag von king.with.deckchair 21.03.10 - 12:14 Uhr

"War es nicht so, dass Lebensmittelgutscheine bei 100 % Sanktionen vom Amt ohne erneuten Antrag gewährt werden müssen, bzw. im Sanktionsbescheid auf die Möglichkeit hingewiesen werden muß, weil sonst die Sanktion rechtswidrig ist ?"

Das "war" nicht so, das ist so - und zwar schon seit einer ganzen Weile.

Nur: Wenn der Typ die Dinger nicht "abholt", "einfordert", was auch immer (das meinte ich mit "beantragt"), dann hat er auch in Sachen KK gelitten, wie man hier in Hessen sagt.

Beitrag von danielawittwer 21.03.10 - 11:49 Uhr

Ok und von was lebt denn die Familie bitteschön .........................................

Sowas unverantwortliches seiner Familie gegenüber ich fasse es nicht:-[ ..

Der Mann hätte seine Koffer schon 10 mal vor der Türe stehen gehabt, aber mal ehrlich


LG Danni die fassungslos den Kopf schüttelt

Beitrag von cocomaus1982 21.03.10 - 17:27 Uhr

Hallöchen

Danke für Eure Antworten. Rede bringt nichts sind nah Befreundet aber es ist nicht mehr so wie es einmal war.

Ich kann dir noch nichteinmal sagen ob die dort schon als Verheiratat gemeldet sind, haben im November geheiratet bis heute hat sie Ihren Ausweis noch nicht ändern lassen, und soweit ich weis sagte das Amt mal das sie die Heiraturkunde einreichen soll da meinte sie das geht niemanden etwas an, also nicht nur Faulheit bei Ihm sondern auch sie ist da nicht ganz Hinterher, und ich gehe ganz stark davon aus das sie bei der Krankenkasse noch nicht einmal ne Familienversicherung haben.... In solchen sachen ist sie nämlich sehr hinterher...

Leider ist der Kontakt nicht mehr sooo doll daher auch Reden bringt da leider nichts. Die Leidtragenen sind leider die Kinder, ich nehme an das er immernoch alleine Versichert ist. Wo die Kinder versichert sind weis ich nicht, die hießen von Anfang an wie der KV mit nachnahmen weis nicht ob das was zu sagen hat?!?


Lebensmittelgutscheine das hatte ich Ihnen breits gesagt damals als die erste 100% drin war, nun aber war ihr das zu "peinlich" damit einkaufen zu gehen.... Tja die Kinder sind hier die einem leid tun.

Danke

lg coco

Beitrag von windsbraut69 22.03.10 - 06:32 Uhr

Ja, wie wär es denn, wenn DU dich für die Kinder einsetzen würdest?
Du schreibst doch in schöner Regelmäßigkeit nahezu die gleichen Beiträge über dieses sympathische Elternpaar und bist schon mehrfach darauf hingewiesen worden, Dich mal ans Jugendamt zu wenden.

Gruß,

W

Beitrag von cocomaus1982 22.03.10 - 09:21 Uhr

Hallo

Die meldung ans Jugendamt ist bereits raus.... schon lange waren auch einmal vor Ort, soweit ich weis, wurden gefragt wie sie Leben, na vom ALG2 der Frau+Kinder, Kindergeld und Elterngeld und gut wars für das Jugendamt.....

Mehr kann ich auch nicht tun, habe selber meine Familie und um uns machen die sich auch keinen Kopf.....Meine Frage war hier eigentlich wie das eigentlich mit der Krankenversicherung aussieht....


Danke und Gruß
c.

Beitrag von windsbraut69 22.03.10 - 09:38 Uhr

"Mehr kann ich auch nicht tun, habe selber meine Familie und um uns machen die sich auch keinen Kopf....."

Ach so.
Du erwartest, dass die Kinder sich um EUCH nen Kopf machen?

Mensch, es geht hier um Kinder, denen die Eltern die Butter vom Brot fressen! Selbst, wenn das Jugendamt so reagiert haben sollte, kann man da nochmal nachhaken, wenn es einem denn wichtig ist.

Gruß,

W