Mein Sohn soll Nocutil nehmen( Bettnässen)Erfahrungen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von luca4405 21.03.10 - 12:27 Uhr

Hey, mein Sohn nehmt seid Mittwoch 2 Tbl,0,1 mg,
Hab wann wirken die?

Er war jetzt eine Nacht trocken und zwei nass.

Lg nadine

Beitrag von arienne41 21.03.10 - 13:04 Uhr

Hallo

Lese ich in deiner VK richtig das dein Sohn 4 Jahre alt ist?

Beitrag von luca4405 21.03.10 - 19:29 Uhr

Hey,

mein kleiner wird in zwei Wochen fünf und setzt sich so damit unter Druck das er keine Windel mehr möchte.
Er weint im Kindergarten und ist nur noch traurig das es nicht klappt.
Haben schon viele Sachen probiert.
Der Arzt hat ihn auch körperlich Untersucht, drum dieTBL.

Mal schauen.

lg

Beitrag von anja1968bonn 21.03.10 - 13:25 Uhr

Hallo Nadine,
Erfahrungen mit Nocutil o. ä. habe ich nicht, mit Bettnässen allerdings schon: Mein Sohn ist jetzt 7,5 und - nach einer längeren Trockenheitsphase - seit einigen Wochen nachts wieder mehr nass als trocken. Wir warten im Moment erst mal ab, wenn es sich aber nicht bessert, werden wir doch mal bei Kinderarzt vorstellig werden - mein Sohn leidet nicht so sehr darunter (wird ja auch nicht wach), aber meine Waschmaschine!

Ich bin überrascht, dass bei einem 4-Jährigen (wenn die Angabe auf der VK stimmt) ein Medikament verschrieben wird, da insbesondere Jungs in dem Alter einfach oft noch nicht die körperliche Reife haben, nachts trocken bleiben zu können.

Unabhängig davon finde ich es nicht ungewöhnlich, dass ein Medikament kein Zaubermittel ist, das gleich nach wenigen Tagen wirkt. Hat denn der Kinderarzt nichts dazu gesagt?

LG

Anja

Beitrag von sabeto21 21.03.10 - 13:45 Uhr

Hi,

hab eben deinen Beitrag gelesen.Unser Grosser hatte bis vor einem knappen halben Jahr dasselbe Problem (er wird im Juli 8).
Wollte dir nur mal empfehlen es mit einer Klingelhose zu versuchen,die verschreibt der Kinderarzt.

Wir hatten davor fast 2 Jahre alles versucht,über Homöopathie,Tabletten, Wecken,etc.nichts half.

Das war eine wirklich sehr schlimme Zeit,weil wir teilweise auch sauer wurden, da er meinte,er sei einfach "zu faul" auf Toilette zu gehen.

Nachdem wir uns dann endlich zur Klingelhose durchringen konnten,war das Thema innerhalb von knapp 3-4 Wochen gegessen.

Seitdem ist unser Familienleben endlich wieder entspannter.

Aber bei einem 4 Jährigen kann ich das auch noch nicht nachvollziehen.Mein mittlerer wird nächste Woche auch 4 und trägt teilweise noch Pampers...

LG Saskia

Beitrag von anja1968bonn 21.03.10 - 14:43 Uhr

Hi Saskia,

Danke für Deine Empfehlung ; ich denke auch, dass es auf die Klingelhose hinauslaufen wird - mein Mann meint zwar eher, dass sich das von alleine gibt, aber der wäscht ja auch nicht ...

Im letzten Jahr hat es manchmal über Wochen geklappt mit dem trockenen Bett - da musste mein Sohn nachts einfach nicht, und die "Unfälle" hielten sich in Grenzen. Aber wenn er muss, merkt er es nicht und wird auch nicht wach, wenn das Bett schwimmt - insofern bin ich morgens nur dann sauer, wenn mein Sohn nicht rasch aufsteht ...

LG

Anja

Beitrag von janamausi 21.03.10 - 14:20 Uhr

Hallo!

Wie alt ist denn dein Sohn? 4 Jahre? Die Tabletten sind doch erst frühesten für Kinder ab 5 Jahren und dann erst nach Ausschluß von körperlichen Ursachen.

Ich finde es viel zu früh, einem 4jährigen mit Tabletten "vollzustopfen". Ich würde dir raten, noch eine zweite fachkundige Meinung einzuholen.

LG janamausi

Beitrag von unipsycho 21.03.10 - 22:03 Uhr

Hallo!

Ich habe das Gefühl, dass der Kleine im Moment unter zu hohem Leistungsdruck steht.

Du schreibst, dass er gerade dabei ist sich die Windel abzugewöhnen. Ich weiß ja nicht, seit wann das bei euch tagsüber funktioniert, aber ich denke, dass er schon seit sehr lange die Windel gewohnt ist (4 Jahre nachts) und JETZT soll das funktionieren? #kratz

Ich finde, dass ihr es mal in einer Familienberatungsstelle besuchen solltet. Die können vielleicht den Druck von Luca nehmen und euch Strategien in die Hand geben, wie man ein lange bettnässendes Kind (wobei ich 5 Jahre jetzt nicht so dramatisch finde) sauber bekommt.

Ich denke, dass hier viel Fingerspitzengefühl gefragt ist, da er ja auch darunter leidet.
Ich habe das Gefühl, dass Luca vermittelt wird er müsse UNBEDINGT im Schlaf trocken sein und es wäre sein Fehler, wenn er nicht zum Pinkeln aufwacht.
Nicht, dass ich von euch denke, ihr würdet Luca ständig ausschimpfen, er kann das Gefühl auch schon bekommen, indem ihr euch eure Enttäuschung anmerken lasst, wenn es doch passieren sollte, oder wenn er von Kindergartenkameraden gehänselt wird und die Erzieher nichts dagegen unternehmen.

Er ist es jetzt seit 4 Jahren gewohnt den Harndrang zu verschlafen. Das kann evtl ein bisschen dauern, das wieder hinzubekommen.

Was Medikamente angeht, stehe ich dem sehr kritisch gegenüber. Denn die meisten Medikamente haben Nebenwirkungen, zumal es sich hier, glaube ich, um eine Hormonbehandlung handelt.
Ich kenne ein Kind, das auch lange - laaange (bis es 12 war) ins Bett gemacht hat und da haben auch keine Meidkamente (Mirinin, gleicher Wirkstoff) geholfen, weil es einfach einen psychischen Grund dafür gab.