Und wenn ich bei der Geburt Luftnot bekomme...???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von margarita73 21.03.10 - 12:38 Uhr

Hallo zusammen,

seit vielen Wochen schon kämpfe ich immer wieder mit Luftnot. Das Vena Cava-Syndrom ist es nicht, denn es tritt unabhängig von meiner Sitz- oder Liegeposition auf. Herz und Lunge wurden gecheckt - alles okay soweit. Aber was mach ich denn, wenn ich unter der Geburt keine Luft mehr bekomme? Ich kann nur noch schlecht Treppen steigen, bergauf gehen oder mich einfach nur bücken. Das ist doch alles viel unanstrengender als eine Geburt. Ich hab Angst, ohnmächtig zu werden und im Notfall keine Narkose zu vertragen.... Habt Ihr da Erfahrungen??

Liebe Grüße
Sabine (morgen 34. SSW)

Beitrag von minerva305 21.03.10 - 12:55 Uhr

Hallo Sabine,

bis zur Geburt wird sich das wieder bessern, glaub mir.

Meine erste hat mir damals auch die Luft quasi abgeschnürt.
Aber spätestens während der Geburt rutscht das Baby ja runter und deine Lungen können sich wieder besser entfalten.

Das einzige was passieren kann, ist dass du vor lauter Wehenpanik anfängst zu hyperventilieren, also dass du zu schnell und zu viel atmest. Aber das passiert sowas von selten, und außerdem gibts ja auch noch die Hebammen, die dir helfen, dass es gar nicht soweit kommt.

Mach dir nicht so viele Gedanken!

LG, Anja
#blume

Beitrag von margarita73 21.03.10 - 13:03 Uhr

Hallo Anja,

ab wann hattest Du denn die Luftnot in der SS? Die besteht bei mir nämlich schon seit bestimmt 10 Wochen. Und hyperventilieren wegen Wehenangst könnte ich mir leider auch vorstellen, denn meine erste Geburt war so wahnsinnig schmerzhaft, dass ich beim zweiten Kind einen KS gewählt hab und diesmal zwar spontan entbinden möchte, aber schon jetzt ziemliche Angst hab. Andererseits habe ich eine Beleghebamme, der ich sehr viel zutraue, das beruhigt mich dann wieder. Ach Mann, ich wär froh, ich hätt´s schon geschafft!

LG Sabine

Beitrag von minerva305 21.03.10 - 14:43 Uhr

Huhu,


ich hatte Luftnot schon ab der 20. SSW bei meiner Großen, mal mehr mal weniger, je nachdem wie sie grade lag. Ist also wirklich nix ungewöhnliches.

Beleghebamme find ich gut, hab ich diesmal auch, denn meine erste Geburt war auch alles andere als schön. Ich vertraue meinen Hebis und ziehe sogar eine Hausgeburt in Betracht, wenn es sich so ergeben sollte. Und das trotz oder grade wegen der unschönen ersten Kh-Geburt.

Deine Hebi wird verhindern, dass du in Panik gerätst. Ich habe beim Schwangeren-Yoga auch eine Atemtechnik gelernt, die einen wieder runterbringt, wenn man stark aufgeregt oder panisch ist. Nennt sich Wechselatmung.
Dabei hältst du dir beim tiefen Einatmen mit dem Daumen der rechten Hand das rechte Nasenloch zu. Dann ein paar Sekunden innehalten und währenddessen mit dem Ringerfinger nun das linke Nasenloch zuhalten, das rechte natürlich wieder öffnen ;-), und dann langsam und tief ausatmen...
Ist gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert.

LG, Anja
#blume

Beitrag von m_sam 21.03.10 - 13:49 Uhr

Die Atemnot lässt nach, wenn der Bauch sich gegen die 36. SSW wieder senkt.
Solltest Du während der Entbindung Atemnot haben, bekommst Du Sauerstoff über eine Maske - also keine Panik.

LG Samy

Beitrag von margarita73 21.03.10 - 14:01 Uhr

#danke