jetzt bekomme ich doch angst

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von sindy1340 21.03.10 - 16:58 Uhr

hallo,

vor 3 wochen erfuhr ich, dass ein hund in unserem dorf vergiftet wurde. er starb an nierenversagen.
nun hielt ich heute einen plausch mit meiner nachbarin, als ein weiterer nachbar dazu kam.
der vergiftete hund wurde zum thema. dieser nachbar hatte als wir hierher zogen auch einen hund. ich erfuhr, dass auch dieser vergiftet wurde. auch er starb an nierenversagen.
nun geht mir sehr die muffe. vor einiger zeit lag auch bei uns mal so ein großer kauknochen von pedigree.
meine hündin hatte diesen aufgespürt und war grade auf dem weg, ein geeignetes plätzchen zusuchen, um ihn zu vertilgen. ich nahm es ihr sofort weg und schmiss es in den müll.
möglicherweise war es der erste versuch?! oder der 2?! vor ca. 3 jahren hatten beide eine tüte rattengift zerfetzt und aufgefressen. bislang dachte ich, diese packung hätte vielleicht noch irgendwo gestanden vom vorbesitzer, aber daran zweifle ich mittlerweile.
als wir das damals sahen sind wir sofort in die klinik gefahren. beide haben alles gut überstanden, wobei sich herausstellte, dass nur unsere camille davon gefressen hatte.
dann ist bei uns immer mal wieder das obere gartentor auf.
das kann nicht von allein aufgehen und auch die hunde bekommen dies nicht auf. aber sie können dann natürlich abhauen.
so langsam bekomm ich echt schiss.
wir sind hier am anfang mit unserem labbi eh schon oft genug aufgefallen.
als wir vor 5 jahren in dieses haus zogen, büchste er immer aus, bis wir den zaun erneuerten.
und unsere dogge ist wohl der meist gehasste hund hier. sie fällt einfach aus dem typischen dorfhundraster oder warum auch immer. ich weiß es nicht.
heute ist nun wieder ein richtiger depri-sonntag und ich mach mir nur gedanken darüber.
am donnerstag waren beide fast den ganzen tag draußen. auch da hatte ich schon ein schlechtes gefühl.
ich kann doch aber nicht meine hunde bei schönem wetter drinnen einsperren. beide liegen gern in der sonne und sind einfach lieber draußen, wenn das wetter schön ist. geht mir ja nicht anders.
aber was soll ich denn nun machen?
bevor ich sie rauslasse den garten durchstöbern? wie kann ich sie schützen?
wie machen sich erste vergiftungsanzeichen bemerkbar?
ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich für eine angst habe. der dicke wird erst 6 und die camille 4. ich will beide noch laaaaange bei mir haben und nicht wegen solchen idioten verlieren.
sorry, für die vielen worte, aber ich muss das los werden.
danke fürs lesen und
liebe grüße, sindy

Beitrag von tuttifruttihh 21.03.10 - 18:06 Uhr

Leider ist man gegen sowas machtlos. Ich bin froh, dass wir nichtmehr im Erdgeschoss wohnen und ich keine Angst mehr haben muss, das Gift in unseren Garten geschmissen wird, zumal wir Stress mit dem einen Nachbarn hatten. Ich finde es einfach nur soooo feige und brutal. Bei uns in der Gegend gibt es auch immer mal wieder Vergiftungsvorfälle. An Plätzen, wo sich vermehrt Hunde aufhalten (beliebte Gassistrecken und Hundewiesen) hab ich meine beiden sehr genau im Auge, guck ob die beiden etwas fressen.

Ist ein "Giftanschlag" gegen Dich persönlich gerichtet und nicht von einem Hundehasser allgemein gegen Hundebesitzer und deren Tiere, dann wird es noch schwieriger. Wahrscheinlich würde ich den Garten vorm raus lassen tatsächlich kontrollieren oder zumindest die Hunde die ersten Minuten im Blick haben (die spüren etwas fressbaren ja schnell auf). Kannst Du das Grundstück sonst irgendwie so sichern, dass nichts raufgeworfen werden kann? Hast Du einen konkreten Anlass zu glauben, dass jemande Deine Hunde vergiften will, dann mach Anzeige gegen unbekannt. Auch wenn sie den Kerl nicht kriegen würde ich es rumerzählen, dass Du Anzeige erstattet hast, vielleicht lässt er sich so einschüchtern und bekommt Angst.

Mehr fällt mir leider nicht ein. Versteh nicht, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht, die in Kauf nehmen, dass sich ein unschuldiges Wesen womöglich zu Tode quält :-[

Ich hoffe für Euch, dass ihr Eure Hunde noch lange bei Euch habt und Hundehasser bei Euch nie Erfolg mit solchen Anschlägen haben #liebdrueck

Lg Saskia mit den Bullys Maddox und Zoe
http://maddox-zoe.jimdo.com/

Beitrag von sindy1340 21.03.10 - 18:58 Uhr

nein, gegen mich persönlich wohl nicht. habe hier nur mit wenigen kontakt, was auch gut so ist.

leider kann ich das grundstück überhaupt nicht sichern und möchte auch keine festung drauß machen :-p

ich kann das auch nicht verstehen. bei dem zuletzt vergifteten hund kann ich mir allerdings den grund schon denken. der lief den lieben langen tag allein durch dorf. das hat auch mich sehr genervt. aber deswegen würde ich nie auf die idee kommen, den zu vergiften. andere leute aber vielleicht doch.
man macht das einfach nicht! es ist wirklich sehr schlimm!

Beitrag von tuttifruttihh 21.03.10 - 20:03 Uhr

Naja, genau genommen müsste man dann den Halter vergiften und nicht den Hund, der kann ja nichts dafür.

Aber wenn niemand was gegen Dich persönlich hat dann würde ich einfach Hunde-Tummelplätze meiden bzw. dort besonders vorsichtig sein.