Streitlust / Frust

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ela010 21.03.10 - 18:55 Uhr

ich könnte mich selbst ohrfeigen. probiere mit meinem partner seid 1 Jahr nachwuchs zu bekommen. immer klappt es nicht (Hormone stimmen nicht, etwas älter sind wir auch) bin auch beim Arzt, ist aber alles nicht so toll.
es wird zeit das ich mich langsam damit abfinde, ja und da ist der frust. mein mann hat eine tochter (4) welche bei der mutter lebt ( viel jünger als ich). tja und da hat es keine 2 monate gedauert und ich soll einfach so aufhören. ich bin todtraurig, zornig auf ihn, würde am liebsten einen streit anfangen. meine gefühle fahren achterbahn. ich kann nicht mehr.
sonst ist unsere beziehung harmonisch, sind seid 9 monaten verheiratet, seod fast 4 jahren glücklich. es gab noch nie ein lautes wort, wir versthen uns blind und trotzdem bin ich voller wut.hilfe ich kann nicht mehr. wie soll ich nur weitermachen.
reden mag ich darüber mit ihm nicht, seine meinung haben wir schon 100 mal diskutiert. sie war jung und den mutterwunsch konnte er ihr nicht verwehren- ha ha ha ich werd schon wieder zynisch. bitte helft mir und bringt mich zur einsicht.:-[

Beitrag von pcp 21.03.10 - 19:28 Uhr

Ich versteh schon daß Du traurig bist.

Aber Wut auf ihn oder die Ex zu entwicklen weil sie ein gemeinsames Kind haben, ist absolut kontraproduktiv und wird Dich innerlich auffressen. Es hat auch nichts mit Deinem unerfüllten Kinderwunsch zu tun und damit wirst Du die Beziehung eher aufs Spiel setzen als sonst was.

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute,

lg
P.

Beitrag von jeannylie 22.03.10 - 14:00 Uhr

Verständlich dass Du Deinen Frust auf die andere projezierst. Aber natürlich weißt Du, dass sie eigentlich nichts dafür kann, oder?
Es ist nur einfach so ungerecht weil Du so gerne ein Kind möchtest und er schon eins hat, stimmts?
Habe ich das richtig verstanden, dass er nach zwei Monaten üben oder nennen wir es medizinische Hilfe, schon "aufgeben" will?
Wenn ich mich so in den KiWU Foren umsehe ist das nicht allzu lang?!
Warum will er das denn? Steht er event. gar nicht so sehr hinter der Entscheidung mit dem Kind? Oder hat er Angst vor dem was kommt?
Gibt es eine Alternative, z.B Adoption?
Auf jeden Fall müßt Ihr reden, Deine Wut ist absolut verständlich, aber das ist einfach eine verdammt beschissene Phase die man durchmacht wenn man ungewollt Kinderlos bleibt.
LG
Jeannylie

Beitrag von ela010 22.03.10 - 17:41 Uhr

Hallo, seine Ex ist nach 2 Monaten schwanger geworden. wir üben schon 1 Jahr.
Ich habe auch selbst 3 Kinder aus meiner früheren Ehe.
Aber es ist halt nichts gemeinsames. Ich bin halt so depri da der Test wieder einmal negativ war.
Ich weiß es ist ungerecht und er kann ja nichts dafür, aber....! Ach Sch..... wieso sind wir Menschen nur so????
LG Ela