WAZ-Bericht: Jäger erschiessen 11385 Katzen im Jahr 2008/2009

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von brautjungfer 21.03.10 - 21:24 Uhr

http://www.derwesten.de/nachrichten/Jaeger-toeten-11-385-Katzen-in-NRW-Tierhalter-protestieren-id2758823.html

Hallo,

ich weiß nicht ob ihr es gelesen habt, aber ich find es schrecklich.
findet ihr es ok, das Jäger Katzen und Hunde erschiessen dürfen wenn sie 200 m vom nächsten Haus entfernt sind?

Liebe Grüße



Beitrag von dominiksmami 21.03.10 - 21:36 Uhr

Hallo,

bei Katzen finde ich das Thema sehr schwierig muß ich sagen.

Aber bei Hunden...nunja, klingt hart, aber jeder weiß es und von daher liegt meiner Meinung nach die "Schuld" dann eher beim Halter.

Ob bei katzen 200m wirklich ein angemessener Radius sind, wage ich zu bezweifeln.

Auch sind natürlich Fälle in denen Hunde sich losreissen oder auf andere Art "versehentlich" abhanden kommen äusserst tragisch, wenn diese dann erschossen werden.


Schwieriges Thema irgendwie.

lg
Andrea

Beitrag von maddi2704 21.03.10 - 21:42 Uhr

Das wurde meiner Cousine auch gesagt.Sie Wohnt im Dorf und da meinte ein Jäger zu ihr,wenn ich deinen Hund sehe der übers feld läuft dann werde ich ihn erschissen.

Ich finde es sollte kein Unterschied zwischen Katzen und Hunden gemacht werden.Es gibt ja schließlich Hunde die super hören und nichts machen und das man sie dann mal auf dem Feld rennen lässt ist ganz normal.Wenn dann aber jemand der Meinung ist ein Tier zu erschissen obwohl es nicht auffällig ist oder jemanden angreift finde ich das absoulut SCHeisse

LG

Beitrag von petra1982 22.03.10 - 06:48 Uhr

Mag sein, aber auch ein gehorsamer Hund kann anfangen Wild zu reisen. Und ganz so einfach ist es auch nicht, das der Jäger deinen Hund auf dem Feld einfach erschiessen darf. Sagt mein Mann zumindest, vieleicht sind eure Richtlinien anders

Beitrag von trollmama 21.03.10 - 21:46 Uhr

Hallo!
Es ist doch ganz einfach: So ist die Gesetzeslage in Deutschland nun einmal. Also muß man sich als verantwortungsvoller Tierhalter auch daran halten und alles dafür tun, daß es zu keiner Kollision
Jäger : Hund/Katze kommt!
Leider gibt es aber immer noch genug Tierhalter, die aus Bequemlichkeit dazu keine Lust haben und deren Tiere dann getötet werden. Somit bezahlen die Tiere für das Unvermögen der Halter mit ihrem Leben. Doch anstatt die Halter die Schuld dann bei sich selbst suchen, wird sie den Jägern in die Hacken geschoben.
Dabei ist es ganz einfach: Hält man sich an die Gesetze, dann passiert in der Regel auch nichts!
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von brautjungfer 21.03.10 - 21:52 Uhr

schon klar das es ein Gesetz ist, nur stellt sich die Frage ob dieses Gesetz was es seit 1934 gibt, richtig ist oder besser verändert werden sollte.
nur, Katzen sind Freigänger. sollte man sie nun nicht mehr artgerecht halten und besser in der Wohnung einsperren?!

Beitrag von trollmama 21.03.10 - 22:06 Uhr

Hunde ständig an der Leine zu halten ist auch nicht artgerecht! Trotzdem wird es verlangt.
Irgendwie habe ich den Eindruck, daß es sich die Katzenhalter oftmals ganz schön einfach machen, so nach dem Motto: 'Katzen sich Freigänger, die sind eben so, da kann man nichts machen,.....'
Und *schwups* wird die Katze rausgelassen und das wars - bloß nicht weiter drum kümmern müssen.
Ob dann ein paar Nester von bedrohten Vogelarten geplündert werden - den Katzenhalter stört es nicht.
Spitzmäuse - stehen zwar auf der roten Listen der bedrohten Tierarten, aber zeige mir den Katzenhalter, der sich groß drum schert.
Hast Du schon einmal eine Katze gesehen, die sich genüßlich an einem jungen Hasen satt frißt? Nein? Ich ja!
Deshalb bin ich dafür, daß Katzenhalter ihr Grundstück genauso ausbruchssicher einzäunen müssen, wie Hundehalter. Und dann steht der vielbeschworenen artgerechten Haltung von Katzen auch nichts mehr im Wege.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von petra1982 22.03.10 - 06:50 Uhr

Ganz ehrlich, bei ner Katze was willst du da machen? Ein Hund ist auf das Herrchen oder Frauchen angewiesen, und mein Mann würde auf dem Feld kein Hund so einfach erschiessen, er würde Ihn erschiessen wenn er Ihn dabei erwischt ein Reh etc. reissen würde.....Und selbst ne katze lässt er in ruhe

Beitrag von exot 22.03.10 - 14:03 Uhr

>>Dabei ist es ganz einfach: Hält man sich an die Gesetze, dann passiert in der Regel auch nichts!<<

Wie macht man einer Freigängerkatze klar, daß sie nicht weiter als 200m vom letzten Haus im Dorf in die Felder läuft?

VG exot

Beitrag von diana-br. 21.03.10 - 23:17 Uhr

Ich finde es unmöglich... Die meisten haben doch alle Halsbänder um dadurch wissen die Jäger doch das die Katzen oder Hund keine Streuner sind...
ICH FINDE ES IST EINE SCHLIMME SACHE und deshalb kommen meine Katzen auch NICHT raus!

Es gibt dort draußen sooo viele Gefahren, aber vor allem sind es solche Rücksichtslosen Menschen!
Man sollte es verbieten!!!!!!!

Beitrag von limona 21.03.10 - 23:50 Uhr

#pro sehe ich genau so.wie wäre es wenn die lieber diese sch... raben die inzwichen 24 nester in den bäumen vor unserem haus gebaut haben erschiessen! nicht nur der lärm der ab 4 uhr morgen anfängt bis abends um 21 uhr nervt auch der kot der schon an den autos schaden verursacht bis hin zur verwüstung am müllplatz.diese viecher nerven ohne ende.sorry aber das musste ich mal los werden.gruss limona

Beitrag von petra1982 22.03.10 - 06:51 Uhr

Du weisst schon das Jäger nicht zu jeder Katze hinrennen und schaun ob die ein Halsband tragen, und bei uns ist es eher selten der fall das eine Katze sowas hat. Unsere auch nicht

Beitrag von risala 22.03.10 - 10:17 Uhr

Hi,

und nur weil sie Halsbänder tragen rechtfertigt das, dass z.B. freilaufende Hunde (deren Halter oftmals einfach keinen Einfluss auf das Tier haben), Wildtiere hetzen und evtl. reißen?

Es gibt Regelungen dafür, wann ein Jäger schießen darf - und ich bin auch der Meinung, dass es genug Idioten unter den Jägern gibt (siehe auch erschossene Hunde auf Drückjagden etc.), aber hier sehe ich vor allem die Halter in der Pflicht!

Ich selbst habe einen Dackel-Malinois-Mix, der nicht von der Leine darf. Spike jagd alles, was sich bewegt. Leider haben wir das erst festgestellt, als er uns EIN mal hinter 4 Rehen hergehetzt ist - mitten aus dem Spiel heraus (auf einer gut einsehbaren Wiese). Klar war unsere Angst, dass er erschossen wird - wir hatten Glück und die Konsequnzen daraus gezogen. Freilauf nur noch in sicher eingezäunten Grundstücken, ansonsten Feldleine.

Meine Freundin sieht das LEIDER etwas lockerer. Ihre Hündin hat mehrfach Rehe gehetzt - ein so lange, dass es in einen Wassergraben gestürzt ist. Glücklicherweise war meine Freundin mit PFerd unterwegs und schnell genug beim hund, bevor noch schlimmeres passiert. und welche Konsequenz zieht sie daraus? KEINE! Der Hund läuft weiterhin frei - er hört ja, WENN sie rechtzeitig abruft :-[.

Ob der Radius von 200m angemessen ist - sei einfach mal dahingestellt. In Richtung Wohngebiet darf eh kein Jäger schießen.

Ich könnte noch mehr Erklärungen liefern, aber das spare ich mir.

Aber es ist wie meistens: erstmal meckern, keine oder nur wenig Ahnung von der Materie, tolle Statistiken lesen (von Jagdgegner meistens erstellt, die sich damit auch nur bedingt auseinandersetzen). Naja, und oftmals endet das Interesse am tierschutz bei den eigenen Tieren bzw. bei Haustieren - Wild zählt da ja nicht.

Gruß
Kim

Beitrag von farina76 22.03.10 - 11:33 Uhr

Ist doch scheißegal ob ein Hund mit oder ohne Halsband ein Reh zu Tode hetzt. Totes Reh ist totes Reh. Und ein Reh ist nicht weniger wert als dein Hundi. Wenn ein Jagdhund mit seinem Herrn geziehlt Wild jagt ist das eine Sache. Aber wenn ein Hund einfach nur aus Spaß ein Reh hetzt und das dann elendig verreckt dann ist das schrecklich.

Katzen, nun ja. Zu viele Katzen richten nun mal Schaden an. Unsere Katze ist Freigänger und ich seh auch sicher nicht ein ein Netz über meinen Ziegenstall zu ziehen nur damit die Katze nur dort jagt. Aber ich denke eine Katze die genug zu tun hat richtet auch nicht so viel Schaden an. Die Mäuse sind einfach Mist, die fressen mir hier alles kaputt. Mein Kater verbringt im Sommer die meiste Zeit im Stall und im Winter auf dem Dachboden. Trotzdem brauchen wir noch zusätzlich Mäusefallen.

LG

Beitrag von inci. 22.03.10 - 06:16 Uhr

Tja das iszt so eine Sache, also Hunde finde ich ja mal ganz krass.

Bei uns hier, sind so viele Katzen das ist echt unnormal, ich denke die kommen von den ganzen Bauernhöfen.
Letztes Jahr beim Grillen kamen doch nach und nach 12 Katzen 8 davon waren richtig hartnäckig und sprangen ständig auf die Tische, sobald wir draußen waren kamen die Viecher aus ihren Löchern und ranten um die Tische, das war schon sehr nervig.

Mit Voll aufgedrehten Hochdruckreiniger ließen sie sich eine weile vertreiben, aber auch nicht lange.

Und dieses Jahr geht es schon wieder los#schock

Hier wäre es echt nicht schlecht wenn da mal ein Jäger kommen würde.

Wir haben sie nicht mal gefüttert, die sind trotzdem ständig da, auch das gemautze Nachts vor dem Fenster nervt sehr.

Was uns sehr wundert das es echt so viele sind#schock

Mein Nachbar hat eine Katzenhaar Allergie, der ist da knallhart und vergiftet die Tiere regelmässig, aber trotzdem sind es immer nich so viele.

lg

Beitrag von petra1982 22.03.10 - 06:47 Uhr

300 meter sind es bei uns, mein mann ist jäger, hat aber auch bei den vorgegebenen richtlinien noch keine katze erschossen.

bei Hunden ist es so eine sache, gebrauchs hunde und polizeihundearten darf man nicht erschiessen, also blindenhunde oder schäferhunde und viele mehr. und die kleinen auch nicht da sie viel zu klein sind um wild zu reissen.....

Beitrag von caidori 22.03.10 - 09:48 Uhr

Na da scheint es aber je nach Region große Unterschiede zu geben, hier bei uns dürfen auch Gebrauchshundearten und kleine geschossen werden, wenn sie denn am wildern bzw hetzen sind.
Einzig Jagdhunde mit Kenndecke, wenn in unserem Bereich Jagd ist.
Kleine sind zu klein um Wild zu reissen? Erzähl das mal nem kleinen Terrier zb der sich an den Kaninchen o.ä. gütlich tut.^^

Unsere Jäger sind wahrlich nicht schnell dabei mit Hunde abschießen, aber wenn dann ist es gerechtfertigt. Auch wenn die Halter das meist dann noch nicht einsehen.

LG Cai

Beitrag von risala 22.03.10 - 10:24 Uhr

Hi,

irgendwie kann ich kaum glauben, dass Dein Mann Jäger ist...

Wenn kleine Hunde (was bezeichnest Du als klein?), kein Wild reissen können - dann frage ich mich was ein Dackel, Dt. Jagdterrier, etc. bei der Jagd zu suchen haben. Klar darf ein ausgebildeter Jagdhund kein wild reissen, aber er stellt es - und lässt nur aufgrund der Erziehung den letzten Teil weg. Und vor allem - wo steht, dass man die nicht erschießen darf?

Wie will denn ein Jäger sehen, ob es sich bei einem wildernden Hund um einen blindenhund oder Polizeihund oder Hütehund (das meinst Du doch mit Scghäferhund, oder?) handelt? Die sind ja auch nicht 24h gekennzeichnet!

Wo steht, dass man diese Hunde nicht erschießen darf?
Ich kenne einige klassische Polizeihunderassen (z.B. Malinois) oder Hütehundrassen (Border, etc.), die NICHT im dienst sind - sondern rein privat als Familienhunde gehalten werden. Wenn so einer wildert - wie will man das als Jäger unterscheiden?

Gruß
Kim

Beitrag von aussiegirl600 22.03.10 - 07:48 Uhr

Ich kenne mich jetzt nicht damit aus wieviel Schaden Katzen tatsächlich anrichten und mag das deshalb nicht kommentieren - bei Hunden muss ich leider sagen, dass ich die Jäger verstehen kann.

In meinem Familien- und Bekanntenkreis gibts einige Jäger, fast alle haben Hunde, die genauso vollwertiges Familienmitglied sind wie bei jedem anderen Hundehalter - die lieben ihre Hunde und die haben keinen Spaß dabei Hunde zu erschießen.

Deswegen ist es bei denen, die ich kenne so, dass sie als allererstes versuchen den Hund einzufangen, selbst wenn er auf frischer Tat ertappt wird und erst wenn der Hund mehr als einmal auffällig wird, wird tatsächlich geschossen. Und das kann ich dann völlig verstehen! Ein großer, schneller Hund hat schneller Jagderfolg als man denkt und wenn man dann als Jäger (mit Hegepflicht!) dann ein paar Ricken sieht, die zerfetzt wurden und man weiß, dass irgendwo die dazugehörigen Kitze liegen und jetzt auch sterben werden, dann muss man das unterbinden, wenn es der Hundehalter nicht tut.

Unsere Leonie ist uns vor vielen Jahren mal in der ersten Nacht der Jagdsaison abgehauen - sie hat gehetzt aber nicht mit besonders viel Elan und nie mit Erfolg. Es hat leider viel zu lange gedauert, ihr das abzugewöhnen. Am nächsten Tag ist meine Mutter über die Felder gelaufen auf der Suche nach der Leiche, bis ihr ein Jäger über den WEg gelaufen ist, der sie zum Tierarzt geschickt hat. Der auch Jäger ist und in der Nacht vorher mit den anderen zusammen unsere Leonie eingefangen und daheim in den Zwinger gesperrt hatte. Das hätte er nicht machen müssen. Auch mit Rocky hatte ein Jäger schonmal Nachsicht, als er (noch in Sichtweite) einem Hasen hinterher ist und hat meine Mutter "nur" gerügt und ihr eine Hundeschule empfohlen mit dem Hinweis, dass er beim nächsten Mal evtl schießen muss.

Das finde ich absolut fair. Man muss seinen Hund halt erziehen und wenn man das nicht hinkriegt, dass muss der Hund an der Leine bleiben, zum Schutz anderer Tiere!

Beitrag von risala 22.03.10 - 10:26 Uhr

Super!

Endlich mal jemand, der sich mit dem Materie auseinandergesetzt hat - und gut geschrieben!

Gruß
Kim

Beitrag von caidori 22.03.10 - 10:04 Uhr

Huhu,

zum Thema Hunde hatte ich schon was geschrieben, jagt ein Hund bzw wildert/hetzt hat jeder Jäger das Recht ihn abzuschießen und ich habe da vollstes Verständnis für.

Bei Katzen naja, in unserer Nachbarschaft gilt die Devise nur eine tote Katze ist eine gute. Da wird auch kein Hehl daraus gemacht, das wenn sie eine Katze sehen die nicht am Haus oder Grundstück ist abgeschossen wird.
Ich kann es irgendwo verstehen, aber auch nur sehr begrenzt, denn grad hier in den Bauernschaften werden Katzen immer noch als Zielübungsobjekte oder Fun-Kill gesehen. Da krieg ich die Wut bei.

Die ganz einfache Konsequenz war für uns das unsere Katzen im Haus lebten, mit gesichertem Balkon und einem Stück gesichertem Garten.
Vögel und co sind weitestgehend vor meinen Katzen gesichert, meine Katzen sind vor Autos, Jägern und verrückten Hunden oder Tierliebhabern (auch davon gibts zugenüge, das mussten wir letztes Jahr leidlich erfahren) geschützt und es ist ohne größeren Aufwand möglich, einer Katze auch ohne unkontrollierten Freigang, ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.

LG Cai

Beitrag von farina76 22.03.10 - 11:06 Uhr

Schwieriges Thema.

Bei Katzen ist das Problem, es gibt einfach zu viele. Und die bedrohen Bestände einiger gefährdeter Tierarten. Somit macht der Jäger wozu er da ist, er reguliert das. Und das muß man verstehen. Das macht er ja auch bei Wildtieren. Und das macht er nicht aus Spaß.
Eigentlich sind Katzen ja dazu da um den Mäusebestand zu regulieren. Und wenn die da was zu tun haben richten die auch nicht so viel Schaden an. Unser Kater lungert die ganze Zeit nur um den Ziegenstall rum, ansonsten liegt er zu Hause. Allerdings haben jetzt 4 neue Nachbarskatzen weil eine andere Nachbarin ihre Katze hat decken lassen. Da stimmt das Gleichgewicht dann nicht mehr.

Und kaum ein Jäger erschießt aus Spaß nen Hund. Die haben ja selber Hunde. Und die wägen schon ab. Unser Jäger hier ist total nett. Der hat auch zu mir gesagt ich kann meine Hunde ruhig laufen lassen im Wald so lange die nicht vom Weg runter gehen. Es geht ja nur darum dass die keine Wildtiere jagen oder stören. Er käm auch nie auf die Idee unseren Nachbars-Leo zu erschießen der mutterseelen allein, ganz brav auf den Weg 3 km durch den Wald läuft um die läufigen Hündinnen zu besuchen. Aber es zerreist ihm halt das Herz wenn er irgendwo ne trächtige Rehkuh liegen sieht die elendig an einem gebrochenen Knöchel gestorben ist weil vielleicht ein Hund sie zu tode gehetzt hat.

Ich hab das neulich hier schon mal geschrieben. Tierlieb zu sein heißt nicht nur seine Tiere zu lieben sondern auch auf andere Tiere genauso Rücksicht zu nehmen. Und vielleicht einfach mal keine Katze oder keinen Hund zu halten wenn das einfach nicht vertretbar ist.

LG Sabine

Beitrag von aida22 23.03.10 - 09:32 Uhr

Hallo!

kenne diesen "Brauch" bei Jägern und finde es NICHT schlimm. Und das obowohl ich selbst mit einer Katze aufgewachsen bin und mir diese 19 Jahre lang zur Seite stand. ;-)
Sowohl Hunde wie Katzen richten Schäden im Wald an, gefährden den dortigen Tierbestand etc. Sie gehören da nicht hin, von daher finde ich es okay, dass der Jäger seiner Verpfllichtung nachgeht und solch streunende Katzen od. Hunde erschießt!

lg
aida

Beitrag von brautjungfer 23.03.10 - 11:00 Uhr

genau und der Mensch richtet überhaupt keine Schäden im Wald an und gefährdet den Bestand.