Langsam verzweifel ich° Wie am Besten Haushaltsgeld planen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von rahele 21.03.10 - 21:32 Uhr

Hallo!

es muss doch eine Möglichkeit geben, im Budget des Haushaltsgeldes zu bleiben???!!!

Wir sind 3 Personen und ich habe mir diesen Monat 700€ auf mein H-Geld Konto überwiesen.

Jetzt haben wir den 21.03. und es sind noch 0,61cent.

Davon bezahlt habe ich Einkäufe bei Aldi Süd, Lidl, Rewe, Flohmärkte für Kinderkleidung und Spielzeug, Brötchen und Brezeln vor der Kinderstunde, Blumengeschenkstrauß, DM, Zeitschriften, Kleidung für Papa und Spenden.

Ich versuche schon, dass ich z.Bsp. Tanken auf das Girokonto, von dem auch Miete, versicherungen, Rente, Aktion Mensch Los, Telefon, Autorechnung und Kreditzahlungen abgehen.

Am kommenden Sonntag wollen wir in den Urlaub fahren. D.h. ich habe noch eine Woche vor mir, i.d. ich möglichst mit allem klar kommen will, was ich noch zu HAuse habe. Und ich will möglichst wenig ausgeben/zukaufen und vor allem:
In Zukunft noch viel strukturierter planen/ausgeben.

Ich weiß nicht so wirklich wie es weitergehen soll. Denn mein Mann verdiengt gut. Mansche Familien haben viel weniger im Monat. Das muss doch möglich sein.

Bin gespannt auf eure Antworten.

Grüße Rahele

Beitrag von susannea 21.03.10 - 21:47 Uhr

"Flohmärkte für Kinderkleidung und Spielzeug, Brötchen und Brezeln vor der Kinderstunde, Blumengeschenkstrauß, ..., Zeitschriften, ... und Spenden"

Wie wäre es, die Dinge in Zukunft etwas einzuschränken?

Beitrag von anyca 21.03.10 - 21:47 Uhr

Nun ja, unter Haushaltsgeld würde ich erst mal nur Supermarkt und Drogerieartikel verstehen, nicht Kleidung und Spielzeug.

Wieviel ist denn wirklich für "Lebensnotwendiges" weggegangen (Brot, Obst, Waschpulver ...) und wieviel für nette, aber nicht unbedingt notwendige Sachen (Zeitschriften, Wein, Lotterie, Kosmetik ...)?

Beitrag von kati543 21.03.10 - 21:48 Uhr

Also meiner Meinung nach hast du in deinem haushaltsgeld einige Positionen, die da gar nicht hingehören. Kleidung, Spielzeug und Geschenke gehen von einem "Extrageldtopf" bei uns ab. Ich habe für 4 Personen (2 Erwachsene, 2 Kleinkinder) im Monat 600€. Aber dazu zählen ausschließlich Sachen wie Nahrungsmittel, Drogerieartikel und kleinere Verbrauchsartikel. Ich würde dir vorschlagen, das ganze gut durchzuplanen und nicht mehr mit Karte zu bezahlen, sondern mit Geld. Schau mal auf die Rechnungen, was du wo gekauft hast und was davon nicht sein müsste. Ansonsten hilft es immer am Anfang des Monats ein paar Sachen im Tiefkühl zu lagern. Da kann man schnell mal über die Woche preiswert Gerichte kochen, wenn das Geld etwas eher alle war als der Monat.

Ach ja...ich weiß ja nicht an wen du spendest, aber Spenden gehen bei uns auch vom Konto ab und nicht vom Haushaltsgeld.

Beitrag von wuestenblume86 21.03.10 - 21:54 Uhr

Hallo!

Ein paar Tipps kannst du gerne haben :-p

-Haushaltsgeld einteilen pro Woche
-nur Bar bezahlen und nie mehr als unbedingt nötig im Portmonnai haben
-Einkaufszettel schreiben und dabei bleiben
-nie hungrig einkaufen gehen


Das Geheimnis und dabei erfolgreich zu sein und dennoch nicht zurück zu stecken ist der absolute Überblick.
Ich führe täglich eine Excel-Tabelle in der ich alle meine Einnahmen und Ausgaben vermerke #hicks ist zwar etwas zeitaufwendig aber ich sehe sofort wo ein Großteil des Geldes hingeht.

Zudem kalkuliere ich lieber etwas knapper mit dem Haushaltsgeld und überweise zum Monatsanfang alles was mehr ist direkt auf ein Tagesgeldkonto..an dieses kann ich jeder Zeit kommen aber dafür bin ich dann meißt doch zu geizig #schein

Das ganze bedeutet nicht auf alles in Zukunft zu verzichten ;-) sondern sein Ged sinnvoll und durchdacht auszugeben und für Wünsche zu spare!

Es funktioniert sehr gut #sonne wenn du magst, kannst du mich anschreiben und dann kann ich dir noch ein paar Tipps geben!

lg

Beitrag von blahblah 22.03.10 - 09:27 Uhr

Wir haben mit 5 Personen 560 Euro für einen Monat mit 4 Wochen zur Verfügung.

Davon wird bezahlt:

Lebensmittel, Waschpulver und co und Duschgel Toipapier und co.

Wir machen Freitags immer nen Essensplan für die drauf folgende Woche. Dannach schreib ich den Einkaufszettel. Samstags gehen mein Mann und ich einkaufen für die Woche. In der Woche hole ich nur noch Salate, sonst gar nichts.Fleisch Brot und co werden eingefroren und einen Tag vor Gebrauch aufgetaut.

So kommen wir meistens mit 100 Euro die Woche komplett aus mit Frühstück Mittag und Abendessen mit 2 Erw und 3 Kinder (13/11/5).

Spielzeug Kleidung und andere Sachen sind bei uns aus einem anderen Topf zu zahlen.

LG

die#bla

Beitrag von motte1986 22.03.10 - 09:59 Uhr

hallo rahele!

also 700 euro für 3 wochen ist schon mächtig viel geld...

brötchen und brezeln vor der kinderstunde: kann man das nicht weglassen?

ich mein, man kann vorher zuhause was zusammenpacken.
außerdem gibts z.b. bei aldi süd aufbackbrezeln, die find ich z.b. total lecker und 10 stück kosten 1,39 (ca.). die kann man mal holen und sind allemal günstiger als die beim bäcker.
statt brötchen kann man auch brot essen. ist eh gesünder.

wenn euer geld sowieso knapp ist, warum spendet ihr dann? versteh ich nicht, ich spende, wenn ich geld über hab.
mitgefühl für menschen in allen ehren, aber wenn ich selber knappsen und sparen muss ohne ende, damit ich ein aktion mensch los oder ähnliches bezahlen kann, dann schlägt der spendensinn für mich fehl...

bei REWE würde ich ohnehin nicht einkaufen. ich hab einmal "ein oder zwei kleinigkeiten" fürs abendessen gebraucht und bin mit fast 20euro bedient gewesen. nur weil ich zu faul war, die 300m weiter zu aldi zu laufen#klatsch

zeitschriften, etc. kann man auch mal einschränken.

des weiteren würde ich:
-nichts mehr mit karte zahlen
-haushaltsgeld wöchentlich holen und auch nur das bar ausgeben, nicht mehr
-spielzeug,etc. einschränken (gut, für ostern, aber dadurch werden es keine 700euro), kein kind braucht jeden monat neues spielzeug. aber flohmarkt verlockt schon...
-wochenplan schreiben und dran halten und auch nur das einkaufen und nicht mehr (auch kleinvieh macht mist)
-die spenderei erstmal lassen, solange du mit dem haushaltsgeld noch nicht so wirklich hinkommst.

dann klappt das schon!

glg

Beitrag von bibuba1977 22.03.10 - 12:41 Uhr

Hallo Rahele,

wir haben erst mal ein Jahr lang Haushaltsbuch gefuehrt... Damit wussten wir, wo unser Geld bleibt. Hatte leider nicht den Effekt, dass wir weniger ausgaben.
Also habe ich mir was ueberlegt. Ich habe fuer jede Ausgabensparte (Lebensmittel, Getraenke, Arzt+Medikamente, Katzen, Kleidung, Sonstiges (z.B. Geschenke), ...) ein Budget festgesetzt. Ich wusste ja dank des Haushaltsbuches, wieviel jeweils reichen muesste.
Fuer jedes Budget habe ich einen Umschlag angelegt. Anfang des Monats wird das Geld bar abgeholt und kommt in die Umschlaege. Ist ein Umschlag leer... gibt es halt erst kommenden Monat in diesem Bereich wieder eine Ausgabe.

Ich runde immer auf volle Cent ab, das Kleingeld kommt dann in eine Spardose. Alle zwei Monate lohnt sich hier die Einzahlung auf der Bank.

Umstaendlich, ich kann das aber nur empfehlen. Letzten Monat haben wir etwa 300 Euro gespart!!! #huepf

LG
Barbara