Geburt ohne Mann?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von giraffchen84 21.03.10 - 21:44 Uhr

Hey urbis,

ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn sich jemand mit mir austauschen mag!
Wie sieht es aus, wolltet ihr immer unbedingt eure Männer mit im Kreißsaal haben oder nicht?
Und bei beiden Fällen: Warum?

Ich habe meinem Mann gerade heute gesagt, das ich ihn grundsätzlich NICHT dabei haben will. Ich glaube, ich kann dann nicht richtig loslassen, überlege immer, was ich mache, tue, sage, nicht sage, wie ich aussehe bei..... (bin leider son Mensch).
Möchte deshalb auch keine vertrauten Personen dabei haben, weil ich mich sowieso, wenn ich Schmerzen habe, lieber zurück ziehe - und mit Fremden fällt es mir dann leichter #schein

Ausserdem scheint er auch nicht ABSOLUT wert darauf zu legen, im SS-Paarkurs ist er jedenfalls nicht sehr dahinter her, irgendwelche Massagegriffe sich zu merken oder genau aufzunehmen, was die Hebamme sagt - es kommt auch immer wieder durch, das er den wöchentlichen Termin mehr als "Verpflichtung" empfindet denn als Lernmöglichkeit.

Was sagt ihr dazu?
Mich würden vor allem auch Erfahrungen von Mamas interessieren, die ohne ihren Mann entbunden haben und wie das so war.

viele liebe Grüße
Giraffe (35+5 mit Babyboy inside)

Beitrag von nana88 21.03.10 - 21:46 Uhr

Ich wollte meinen Verlobten auch nicht dabei haben und auch allein in einen GV Kurs gehen, aber er hat so darauf bestanden dass ich mit ihm zusammen einen Kurs besucht hab und jetzt will ich ihn unbedingt bei der Geburt dabei haben.
Sollte der Grund eintreten weshalb ich ihn eigentlich nicht dabei haben wollte (ich dachte dass ich mich dann nicht wirklich "entspannen" könnte) dann schick ich ihn raus ;-)

Beitrag von dingens 21.03.10 - 22:26 Uhr

Und das mit dem Entspannen.....du meine Güte hihi....euch wird alles so sch*** egal sein....und der Mann muss da herhalten, er hat schließlich auch das Kind gemacht!

Beitrag von binci1977 21.03.10 - 21:52 Uhr

Hall0!

Ich habe beim ersten Kind darauf bestanden, dass er mitkommt, aber nicht wirklich aus Überzeugung und auch nur, weil ich wollte, dass er sieht, wie anstrengend so eine Geburt ist.
Mein Mann ist in solchen Situationen immer ein Häufchen Elend, er wird ganz blass und weiß nicht, was er tun soll und kann vor allem mit meinem Schmerz nicht umgehen.

als ich in der entbindungswanne saß, hat es noch gut getan, denn er hat mich abgelenkt und mit warmen Wasser übergossen, aber später im Kreissaal hat er nichts mehr gepeilt und ich war irgendwie in Gedanken die ganze Zeit bei ihm und konnte mich gar nicht auf die Geburt konzentrieren oder mich richtig entspannen.

Beim 2. Kind wollte ich ihn nicht dabei haben und er wollte auch nicht mit. Das habe ich mit der Hebi allein gemacht.

Beim 3 Kind habe ich eine gute Freundin mitgenommen und sie war mir eine sehr große Hilfe.


Auch diesmal wird mein Mann nicht mitkommen. Vielleicht am Anfang, um mit ihm im Park des KH zu Laufen oder so, aber dann will ich ihn nicht dabei haben und ich glaube, er ist froh drum.


Mach dir keinen Stress, nur weil es heut so üblich ist, seinen Partner mit zu nehmen. Ihr habt auch eine gute Partnerschaft, obwohl er nicht bei der Geburt dabei ist.

Und die Bindung zum Baby werden sie trotz allem haben. Meiner ist dafür ein ganz fürsorglicher Papa.

LG Bianca 33.SSW

Beitrag von hellokittyfan-07 21.03.10 - 21:53 Uhr

hallo, ich habe beide meine kinder allein entbunden und ich muss sagen für mich war das vollkommen ok so. obwohl ich nun jetzt beid er 3. schwangerschaft gesagt habe ich möchte gern das er dabei ist aber so richtig sicher bin ich mir auch noch nicht. es geht ja nicht darum wie er mich da sieht er kennt mich in jeder lebenslage von daher wäre s mir egal aber es geht mir um ihn er ist so sensibel und ich kann es glaube nicht ertragen wenn er da neben mir mit leidet oder eventuell noch umfällt. das möcht ich nicht. ich fand es nicht schlimm hatte ja genug zu tun ich hatte bei beiden geburten ne super tolle hebamme dabei und das hilft einem echt viel mehr als der eigene mann zumal er eh nicht so recht weiß was er dann wohl machen soll. wenn du es so möchtest dann lass ihn doch draußen warten sodass er eurer baby gleich in den arm nehmen kann das reicht doch vollkommen.
lg.nicole

Beitrag von .mami.2010. 21.03.10 - 21:54 Uhr

Nabend,

also ich möchte meinen Partner auf jeden Fall wieder dabei haben #verliebt, gerade wenn er dabei ist fühle ich mich wohl und kann ganz aus mir raus gehen, was ich mir OHNE Ihn nicht trauen würde.

Er war mir eine riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesen Hilfe und Stütze bei der ersten Geburt und wird es auch wieder bei dieser sein.

Also eine Entbindung OHNE Partner kann und will ich mir nicht vorstellen, zumal er ja auch unbedingt wieder mit möchte #verliebt #huepf.

Nur zum GVK wollte er beim erstmal nicht mitkommen und diesmal werde ich Ihn auch nicht Fragen, sondern werde dort allein hin gehen.

lg

Beitrag von stellina2384 21.03.10 - 21:57 Uhr

ich wollte meinen Mann anfangs auch nicht dabei haben, aber er wollte unbedingt und so hab ich zugestimmt. Im Nachhinein bin ich froh darüber, er weiss nun was ich geleistet habe um sein Kind auf die Welt zu bringen.
Außerdem war ich bei der Geburt wirklich froh jemanden Vertrauten bei mir zu haben

Beitrag von anyca 21.03.10 - 22:00 Uhr

Ich war gerade bei der zweiten Geburt SEHR froh, meinen Mann dabei zu haben. Völlig unerwartet gab es nämlich eine Komplikation mit der Nachgeburt, so daß ich von einer Minute auf die andere mit Vollnarkose in den OP mußte.

Für mich war das Allerwichtigste in dem Moment, zu wissen, daß mein Baby währenddessen auf dem Arm vom Papa ist und nicht bei irgendwem anders!

Beitrag von mama.ines 21.03.10 - 22:13 Uhr

bei der ersten geburt war mein mann mit von der parti;-)
aber ich konnte mich auch nicht so gut entspannen weil ich durch ihn abgelenkt war.
bei dieser will ich das nicht bzw wenn es heißt das die austreibungsphase beginnt(also pressen) darf er reinkommen denn das erlebniss soll er teilen.(aber er soll nicht die ganze zeit vor der tür warten sondern wenn ich 8cm auf bin ,denk wenn er die ganze zeit drausen sitzt lenkt mich der gedanke auch ab)

Beitrag von chrisssilein 21.03.10 - 22:15 Uhr

Also ich könnte es mir wiederum überhaupt nicht vorstellen, allein in den Kreissaal zu gehen. Ich bin sehr froh, dass für meinen Mann von Anfang an klar war, dass er mitgehen möchte.

Es ist mir wichtig, eine vertraute Person dabei zu haben. Die mich kennt, der ich blind vertrauen kann. Die mich hoffentlich "verteidigt" wenn eine Hebamme oder ein Arzt unsensibel oder gemein zu mir sind. Die vermittelt, wenn ich mich selbst nicht klar ausdrücken kann, weil ich mit der Situation überfordert bin. Die einfach nur da ist, damit ich nicht allein bin (die Hebamme ist ja auch nicht die ganze Zeit da).

Ich glaube, meine Panik vor der Geburt wäre ungleich größer, wenn ich sie allein meistern müsste.

LG Jutta + Chrissilein (38. Wo)

Beitrag von dingens 21.03.10 - 22:25 Uhr

Also ich möchte meinen gern wieder dabei haben:-)

wüsste nicht, in welche Hand ich mich sonst krallen sollte während der Wehen. Fand es schon schlimm, wenn er mal auf dem Klo war und ich ne Wehe "allein" veratmen musste #hicks.

Alles Gute dir!

Beitrag von micha.ela 21.03.10 - 22:31 Uhr

Ich wollte meinen Freund auf jeden Fall dabei haben und er wollte es auch.

Gut die ersten Wochen dachte ich auch, nee, das machste nicht mit ihm...#schwitz

Aber um so näher der ET kam um so klarer war die Sache.

Da ich auch keine leichte SS hatte mwar ich so froh das er immer mit dabei war, wenn irgendwas war.

Ich lag ja schon im Krankenhaus wegen der Einleitung und das erste was ich in der Nacht halb 12 wollte nach dem Blasensprung, das die Hebamme meinen Schatz anruft.

Und ich war so froh, die Hebamme war schrecklich, ich konnte mich nicht auf die Geburt einlassen, durch diese Einleitung hatte ich sowas von aus dem nix( war noch nicht Geburtsreif) geholte Wehen, aber sie ging kaum auf mich ein, meinte immer nur solange wie ich meckere kanns ja nicht so schlimm sein.#klatsch

Er konnte nicht viel machen, aber er war DA und das reichte mir!!


Alles Gute.

Beitrag von yozgat 21.03.10 - 22:31 Uhr

Hallo!
Also ich finde,dass das jede Schwangere für sich enscheiden muss,da gibt es kein falsch oder richtig...
Mein Mann war bei meiner ersten SS fast die ganze Zeit dabei.Nur bevor das Kind rauskam ist er 10-15min.vorher raus gegangen.Er konnte und wollte nicht mehr,aber das war von vorherein abgesprochen und meinerseits völlig okey.
Im Nachhein,finde ich es sogar super,dass er am Ende nicht dabei war(hatte meine Schwester sowieso bei mir,war nicht alleine).Diesmal werden wir das genauso handhaben;-)

Lg
Fatma 28ssw

Beitrag von keep.smiling 21.03.10 - 22:33 Uhr

Das muß jeder für sich entscheiden, irgendwo seid ihr euch doch einig ;-)

Ich war allein, weil mein Mann beruflich weg war und Sohnemann kam 3 Wochen zu früh. Mein Mann war aber auch nie scharf drauf, dabei zu sein, ihm war es wohl ganz recht.

Mir ist früh die FB geplatzt und ich bin mit Krankentransport ins KH. Dort angekommen gingen Hammerwehen los und nach 3 h war der Zwerg da. Ich hab eigentlich 3h nur geschrien vor Schmerzen und im Nachhinein war ich froh, dass mein Mann nicht dabei war und mich so gesehen hat, ich bilde mir auch ein, ich hätte sonst versucht mich zusammenzureißen und es hätte länger gedauert, wobei.....bei den Schmerzen ist nix mehr mit zusammenreißen.

Leider haben mich die Hebis mal kurz - es war wohl Schichtwechsel und Übergabe ganz allein gelassen mit meinen Hammerwehen und das fand ich nicht nett, dachte die lassen mich da verrecken #heul

Na diesmal hätte ich meinen Mann irgendwie gern dabei, wenns ihm o mir zu viel wird, soll er hat nen Kaffee trinken gehen.
Was mir damals sehr leid tat, war, dass ich den Moment, als unser Sohn rauskam und ich ihn zum ersten Mal sah, nicht mit meinem Mann teilen konnte...

Mein Tip wäre - nimm doch deinen Mann erst mal mit, brauchst evtl eh jemanden der dich fährt, wenn es vorher ewig dauert, ist es sicher angenehmer, wenn er dabei ist und wenns zur Sache geht, schickst du ihn raus, müßt ihr halt vorher besprechen, wenn ihr euch da einig seid, dass keiner eingeschnappt ist etc, paßts doch...

LG u alles Gute

ks

Beitrag von littlesnail 21.03.10 - 23:03 Uhr

Ich hätte meinen Mann sehr sehr gern bei der Geburt unseres ersten Kindes. Leider ist er wenn ich entbinde ca. 5000km weit weg. Ich möchte ihn deshalb gern badei haben weil ich diesen, wenn auch sehr anstrengenden und fordernden Lebensabschnitt, mit ihm teilen möchte. Allerdings würde es ihm freistehen JEDERZEIT den Kreissaal zu verlassen. Ich möchte ihn auf keinen Fall zu etwas zwingen was er nicht möchte.

Beitrag von tm270275 22.03.10 - 07:18 Uhr

Ich wollte und will meinen Mann unbedingt dabei haben - das ist das elementarste, was man erleben kann - sowohl für die Frau, als auch für den Mann.... Nachdem auch mein Mann unbedingt dabei sein wollte (zwingen würde ich ihn nie - glaube, das macht keinen Sinn), wars klar...

Im Nachhinein muss ich sagen: für mich wär die Geburt OHNE ihn undenkbar gewesen ;-);-) er war einfach toll und ich hab ihn soooo sehr gebraucht, auch wenn sie scheinbar fast nichts tun können, hat er doch allein durch sein "da sein" ganz, ganz viel für mich getan....

Die gemeinsam erlebte Geburt hat uns nochmal stärker miteinander verbunden - wir waren wirklich alle Beide einfach überwältigt....

Klar, dass er auch bei Nr. 2 dabei sein wird ;-)#huepf#huepf
lg tessa

Beitrag von emily1807 22.03.10 - 07:22 Uhr

Schatzi wird laut seiner eigenen Aussage nur bis es los geht dabei sein wollen, denn er hat Angst und Bedenken umzufallen ....


Ich hätte mich gefreut , wenn er die Geburt des 1. Kindes miterleben würde, akzeptiere aber mittlerweile seine Entscheidung. Denn wenn er sich nicht wohlfühlt, bringt uns das aus nicht. Zumindestens bei den Wehen hält er Händchen.

Beitrag von julian079 22.03.10 - 07:32 Uhr

Also ich wollte meinen Mann auch nicht dabei haben! Meine Scham war zu groß!
Zum Schluss war es so das er doch dabei war undich fands gut!#verliebt
Ich hab ihm aber gesagt, das ich es nicht möchte das er nach unten schaut, das ist mir unangenehm! Na gut als die Hebamme ihn dann gerufen hat um den Kleinen zu baden hat er einen Blick riskiert. Er meinte dann zu mir na ja apetitlich hat es nicht ausgeschaut aber er meint heute er hat alles vergessen. Jetzt will er bestimmt wieder dabei sein.
Es ist so ich bin echt dakbar das er dabei war, denn ich hab auf niemanden mehr gehört! Nur auf meinen Mann! Er hat mich dann wachgerüttelt und mir gesagt ich soll wieder normal atmen! Also ich finde es schon schön wenn der Mann dabei ist;-)

Beitrag von eifelkind 22.03.10 - 08:02 Uhr

Hallo!

Macht das, womit Ihr Euch beide am wohlsten fühlt. Was andere wie machen ist doch völlig egal. Wenn Du der Meinung bist, dass Du die Geburt alleine durchziehen willst - dann ist das doch in Ordnung.

Hauptsache, Ihr seid Euch einig.

Liebe Grüsse
Astrid