Unterhalt- kann da noch was kommen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kaninchenfrau 21.03.10 - 22:04 Uhr

Hallo, also mein Partner war 5 Jahre verheiratet, bevor wir zusammen gekommen sind. Sie hatten aber keine Kinder.
Leider ist seine Exfrau nicht arbeiten gegangen, sie hat auch keinen Abschluss (also Abitur schon, aber dann nur studiert ohne Abschluss..) und dann haben sie halt geheiratet und quasi darauf gewartet, dass Kinder kommen. Die kamen aber nicht und dann ging die Ehe (nicht deswegen!) auseinander. Nun sind die Zwei seit 2 Jahren geschieden.
Die Exfrau geht nicht arbeiten, weil sie ja keine Ausbildung hat und auch krank ist (Alkoholsucht, Depression). Mein Partner hat ihr 2 Jahre Trennungsunterhalt gezahlt (800 Euro/Monat), seine Anwältin hat ihm gesagt, dass er das gar nicht muss.
Nun hören wir von der Exfrau nichts, sie will keinen Anwalt und wir planen natürlich unser Leben und fragen uns, ob da noch mal eine Unterhaltszahlung kommen kann und ob ihr etwas zusteht. Vielleicht kann mir ja hier einer helfen, das wäre sehr nett.
Vielen Dank. Das Kaninchen

Ps. Sie hat nicht einmal die Papiere zum Versorgungsausgleich eingereicht. Es wurde ein Ordnungsgeld gegen Sie verhängt, weil man das ja machen muss, aber sie hat es nicht getan.

Beitrag von oldma 21.03.10 - 22:44 Uhr

..... nicht weiterzahlen!!!!trennungsunterhalt gibt es NUR für die zeit zwischen getrennt sein und scheidungstermin. danach wäre nachehelicher unterhalt fällig. die notwendigen voraussetzungen dafür liegen jedoch hier überhaupt nicht vor!l.g.c.

Beitrag von tve 22.03.10 - 07:29 Uhr

Kommt drauf an, wie fit der liebe Anwalt damals war und ob gegenseitiger Verzicht auf nachehelichen Unterhalt geschlossen wurde.
Weil wenn dies nicht geregelt wurde und die Ex dem Alk verfällt und deshalb nicht mehr erwerbsfähig ist, dann wird der Unterhalt wieder fällig, selbst trotz Scheidung.

Beitrag von oldma 22.03.10 - 13:49 Uhr

... ich weiss was du meinst. bei während der ehe erworbenen chronischen!!!! krankheiten kann ein nachehelicher unterhaltsanspruch aufleben. dazu gehören suchtkrankheiten nicht! ausserdem setzt das trotzdem ein langjährige ehe voraus und der unterhaltsverlangende muss auf grund seiner "leiden" eine au haben. dann gibt s immer noch nix, dann wird erst mal gerechnet.... diesem unterhalt gehen alle anderen unterhalte, wie z. bsp. kinder und jetzige partner vor. alles schon selbst geübt......

Beitrag von kaninchenfrau 22.03.10 - 17:08 Uhr

Ich danke euch für die Antworten. Dann ist es wohl so, wie wir auch gedacht hatten. Wir hoffen einfach mal das Beste #klee