ALG2, UVG

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von honigkuchen1979 21.03.10 - 23:18 Uhr

Hallo!
Ich habe folgendes Anliegen:
ich lebe seit einigen Jahren vom AA. Seitdem ich nun mit meinem Lebensgefährten zusammen wohne, der Selbständig ist, haben wir langsam die Schnauze vom Amt voll. Diese ständigen Anträge die wir bzw. mein Lebensgefährte ausfüllen müssen.
Wir wollen vom Amt wegkommen, da unsere Einnahmen ohne Amt bald mehr ist wie mit Hilfe vom Staat.
Sollte vielleicht noch sagen, daß ich einen Sohn mit in die Beziehung gebracht habe und seit Januar haben wir ein gemeinsames Kind.

Nun kommt die Frage:
wie wird dann der Unterhalt für meinen Großen aussehen? Sein Vater ist auch arbeislos und ich bekomme ab April 180,00 Euro da er 6 Jahre alt wird.

Bekomme ich dann den vollen Unterhaltsanspruch oder gar nichts mehr? Wir wollen auch demnächst heiraten. Dann fällt UVG sowieso weg. Aber ein gewisser Anteil muß doch trotzdem der KV dann noch für meinen Großen zahlen oder irre ich mich da?

Danke für eure Antworten

Beitrag von weltenbuergerin2 21.03.10 - 23:29 Uhr

"haben wir langsam die Schnauze vom Amt voll. Diese ständigen Anträge die wir bzw. mein Lebensgefährte ausfüllen müssen."

Unverschämt vom Amt, dass du was ausfüllen musst, um jahrelang vom Amt zu leben.

Hast du noch alle Tassen im Schrank?

Beitrag von tve 22.03.10 - 07:14 Uhr

"Unverschämt vom Amt, dass du was ausfüllen musst, um jahrelang vom Amt zu leben.

Hast du noch alle Tassen im Schrank?

Ist es auch und nicht nur vom Amt, sondern vom Staat, weil das was da vor sich geht, ist eine Zwangsehe ohne Trauschein, in der der Partner gezwungen wird sein Einkommen zu teilen und sich vor Ämtern, mit denen er an sich nichzts zu tun hat, nackig zu machen, somit auch noch ein Eingriff in die unternehmerische Freiheit.
Solche Perversitäten, gibts auch nur in Deutschland , dank einem Herrn Hartz, der außer durch diese Reform, nur durch seine Puffbesuche bekannt wurde.

Beitrag von motte1986 22.03.10 - 09:50 Uhr

#pro

jeder will unanbhängig vom partner sein, ist auch gut so, und da muss der partner gerade stehen für dinge, für die er nichts kann...

Beitrag von whitefairy 22.03.10 - 10:13 Uhr

Hast Recht, soll doch lieber der Vater Staat für Dinge aufkommen, für die er nichts kann.
Aber bloß keine Anträge dafür ausfüllen oder seine Finanzen offen legen, das geht dann zu weit, wollen ja unabhängig vom Staat sein.

Beitrag von hexlein77 22.03.10 - 10:22 Uhr

#augen

Beitrag von whitefairy 22.03.10 - 10:31 Uhr

Enorme Aussagekraft dein Beitrag.#gaehn

Beitrag von hexlein77 22.03.10 - 22:12 Uhr

Jo, find ich auch. #cool

Beitrag von motte1986 22.03.10 - 10:54 Uhr

nein, so meinte ich das nicht.

egal ob staat oder ein neuer partner.

überall wird nach emanzipation und unabhängigkeit geschrieen, aber da soll der partner dann erstmal einspringen.

aber lieber der partner, statt der staat.

wie finanzen offen legen, geht ja garnicht;-)

lg

Beitrag von windsbraut69 22.03.10 - 10:52 Uhr

Ja, warum die Allgemeinheit und nicht der Partner???

Warum soll ICH für fremder Leute Kinder arbeiten, wenn es einen Ehepartner gibt?

Beitrag von motte1986 22.03.10 - 10:53 Uhr

naja, ist ja noch nicht der ehepartner!

aber du hast schon recht, warum ICH (oder DU) und nicht die partner, in welcher form auch immer...

lg

Beitrag von windsbraut69 22.03.10 - 11:33 Uhr

Nee, stimmt, sie sind nicht verheiratet, ich bin mit den Antworten weiter unten durcheinander gekommen.

Aber wie dem auch sei - moralisch finde ich es vertretbarer, den Partner zur Kasse zu bitten als die Allgemeinheit.

LG

Beitrag von mabo02 22.03.10 - 12:39 Uhr

Warum denn auch nicht?
Sie leben zusammen und sie haben ein gemeinsames Kind.
Wozu braucht es da noch einen Trauschein?

Beitrag von motte1986 23.03.10 - 17:11 Uhr

ja, das liegt im auge des betrachters...mein mann und ich haben fast 4 jahre mit kind aber ohne trauschein zusammengelebt.

aber es wäre uns nie eingefallen, zuerst andere um hilfe zu bitten, erst helfen wir uns gegenseitig wenn es geht.

lg

Beitrag von mabo02 22.03.10 - 12:36 Uhr

So lange sie nicht zusammen wohnen sind sie ja auch unabhängig voneinander, aber das tun sie nicht mehr UND sie haben ein gemeinsames Kind.
Also sind sie NICHT unabhängig voneinander und genauso wird es auch berechnet und geprüft.

Beitrag von windsbraut69 22.03.10 - 10:51 Uhr

Stimmt, in anderen Ländern gibts erst keinen UHV und ALGII, wofür man sich nackig machen müßte!

Beitrag von mabo02 22.03.10 - 12:35 Uhr

Das hat mit Zwangsehe nichts zu tun und dass er für seine Partnerin mit der ein gemeinsames Kind hat mit verantwortlich ist ist mehr als logisch oder nicht?

Was haben wir denn alle damit zu tun, sollen aber dafür aufkommen!!!

Beitrag von rosali25 21.03.10 - 23:34 Uhr

"Diese ständigen Anträge die wir bzw. mein Lebensgefährte ausfüllen müssen."
Wer zwingt euch denn dazu? Lasst es doch einfach sein.


"da unsere Einnahmen ohne Amt bald mehr ist wie mit Hilfe vom Staat."
Wie geht das denn? Nimmt euch das Amt Geld weg?

Beitrag von honigkuchen1979 21.03.10 - 23:39 Uhr

Was heißt " Geld wegnehmen"? Das Amt rechnet alles gegen. Kindergeld zum Beispiel ist Einkommen was vom Regelsatz wieder abgezogen wird. So kommt es dann, das sogar Kleinkinder bzw. das Baby einen Einkommensüberhang haben.
Naja, möchte da jetzt auch nicht weiter in die Materie gehen.

Im Endeffekt interessiert uns eigentlich nur das Ding mit dem Unterhalt vom Großen wie es da dann weiter geht. Sobald wir das wissen, werde ich mich dort auch abmelden.

Beitrag von windsbraut69 22.03.10 - 05:38 Uhr

Selbst hier liest man selten so kackfrechen Schwachfug.

Aber wenn Du Dich jetzt "da abmelden" möchtest, will ich dem nicht im Wege stehen.
Du hast Recht, UHV fällt weg, sobald Du heiratest oder aber, wenn Du ihn 72 Monate lange bezogen hast.
Der Vater des Kindes müßte unabhängig davon, ob Du verheiratet bist, zahlen, wenn er aber auch "vom AA lebt" seit Jahren, wird bei ihm nicht viel zu holen sein.

Gruß,

W

Beitrag von booo 22.03.10 - 06:52 Uhr

Soweit ich weiß, muss der Neue Partner das Kind adoptieren, dann erst fällt der Unterhalt weg. Ansonsten gibts (bis zu 72) Monate Unterhaltsvorschuss, sofern der Erzeuger nicht zahlen kann. Danach garnicht wenn bei ihm nichts zu holen ist...... wenn ich mich nicht irre.


**krank - will ins Bett***#schwitz

Beitrag von windsbraut69 22.03.10 - 07:17 Uhr

Nein.
Unterhaltsvorschuß fällt mir der Heirat weg im Gegensatz zum Unterhalt.

LG

Beitrag von booo 22.03.10 - 07:33 Uhr

#aha Danke

Beitrag von litalia 22.03.10 - 08:19 Uhr

das ist falsch


unterhaltsvorschuss fällt sofort mit eheschließung weg da davon ausgegangen wird das der "neue mann" für das kind mit sorgen wird.

mit adoption hat das garnichts zu tun.:-)

Beitrag von booo 22.03.10 - 08:20 Uhr

#danke

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