Meine Tocher 2 1/2, und ich :-(((

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von larajane90 22.03.10 - 08:53 Uhr

Hallo zusammen...

Meine Tochter ist jetzt 2 1/2, und ein recht Willenstarkes Kind. Will alles durchsetzen & braucht viel Aufmerksamkeit. Sie geht von 8-14.30 in die KITA..
Ich bin wieder schwanger ( 6.ter Monat) Lebe/Lebte in einer Tourbulenten Beziehung, welche immer noch besteht, aber nach ner Auszeit in getrennten Wohnungen.

Nun zum Problem:

Ich bin seit ein paar Wochen wahnsinnig schnell genervt von meiner Tochter, und lass sie das auch schnell spüren sobald sie motzt/heult etc. reagierte auf dieses Geheule super empfindlich (seit neuesten) und es tut mir so leid..
Werd total schnell laut & sage ihr das sie aufhören soll, weil sie sonst nicht mehr bei Mama wohnen kann :-((
Ich weiss selbst, das das total scheisse ist. Und wenn ich sowas gesagt habe, blutet es mir das Herz.. Heute morgen auf dem Weg in die KITA ist sie hingefallen, musste mich echt zusammenreissen, um sie zu trösten. War innerlich total sauer, das sie nun wieder hingefallen ist.. Abend's lege ich sie hin, und sage sie soll schlafen. Bin eigentlich ein ganz warmherziger Mensch, und verstehe selbst nicht, wieso ich nicht liebevoll mehr sein kann.. zumdindest muss ich mich zwingen liebevoll zu sein..

Das kann's doch nicht sein..

Nun ist meine kleine im Kindergarten & ich mache mir grosse Gedanken, wie es weitergehen soll..

Ich liebe sie, das steht ausser frage..

bitte keine vorwürfe, sondern hilfreiche Tips

Beitrag von sweety03 22.03.10 - 09:16 Uhr

Hallo,

dass Du wegen Deiner Schwangerschaft schnell genervt bist, kann ich verstehen, das ging mir damals auch nicht anders.
Aber was ich sehr bedenklich finde, ist Deine Aussage, dass sie nicht mehr bei Dir wohnen kann, wenn sie nicht aufhört zu meckern bzw. zu motzen. Das hört sich wirklich an, als ob Du dringend Hilfe brauchst. Wie bringt sich denn der Vater ein? Wenn ihr getrennte Wohnungen habt, bist Du ja meist alleinerziehend, oder? Das kann natürlich sehr anstrengend sein. Allerdings ist Deine Tochter ja 6,5 Stunden täglich im KiGa, somit hast Du ja viele Ruhepausen, wie nutzt Du die Zeit denn?
Ich würde an Deiner Stelle den Vater mehr einspannen und mein soziales Netzwerk in Anspruch nehmen bzw. ausbauen, so dass Du mehr Zeit für Dich hast. Unternimmst Du denn mit Deinem Kind etwas? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Töchter (6 und 4) nach einem Mama-Tochter-Nachmittag wieder viel ensptannter und mir zugewandter sind.
Ausserdem steht und fällt die Stimmung mit Deiner Haltung. Je entspannter Du bist, desto mehr überträgt sich das auf Dein Kind und macht es ruhiger. Leider auch in der Gegenrichtung.
Ich wünsche Dir noch eine schöne SS.

Sweety

Beitrag von urbia-Team 22.03.10 - 09:30 Uhr

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