Wann hört das Auslaufen auf?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von inkognito1810 22.03.10 - 11:12 Uhr

Mein Kleiner ist nun 13 Tage alt, und GsD kalppt das Stillen super (bei meinem Großen ging es leider nicht).

Nun ist es jedoch noch so, dass ich unheimlich auslaufe. Am Tag brauche ich mindestens 5 Stilleinlagen, dabei halte ich mit beim Stillen unter die andere Brust Mullwindeln, die dann auch richtig fdurchnässt sind. Oben ohne kann ich gar nicht mehr sein, weil es einfach anfängt zu laufen. Umziehen muss ich mich auch mehrmals täglich, weil die Stilleinlagen durchnässen, besonders wenn ich mal nur so stille.
Das ist für mich sehr unangenehm, gerade nachts, wenn mein Bett, trotz Handtücher,, immer nass wird.
Hört das Auslaufen also irgendwann auf bzw passiert nur noch minimal? Gibt es Tricks die Milch aufzuhalten?

Beitrag von dentatus77 22.03.10 - 11:21 Uhr

Hallo!
Es braucht schon eine zeitlang, bis sich die Milchproduktion dem Bedarf angepasst hat. Ich habe nach drei mon. keine Stilleinlagen mehr gebraucht, aber das ist auch von Frau zu Frau unterschiedlich.
Das die zweite Brust beim Stillen mitläuft, ist auch nicht ungewöhnlich, da kann es auch sein, dass es sich nicht gibt. Dafür würde ich dir raten, kauf dir so Milchauffangschalen, die trägst du im BH und fängst damit die auslaufende Milch auf. Nach dem Stillen kannst du den Rest dann zunächst in ein (ausgekochtes) Fläschchen füllen und kühl stellen, und einmal am Tag schüttest du die Fläschchen zusammen und frierst die Milch ein. So kannst du dir nen kleinen Vorrat zusammensammeln, falls du mal weg musst und Papa füttern muss ;-).
Ansonsten hilft nur Gedult, irgendwann läuft die Milch weniger, ich würd jetzt nichts unternehmen um die Milchproduktion zu drosseln (z.B. Salbeitee), sonst bleibt die Milch womöglich ganz weg.
Liebe Grüße!
P.S.: Die aufgefangene Milch kannst du natürlich auch bei der nächsten Mahlzeit zuerst füttern, dann trinkt dein Kleiner ja weniger aus der Brust und somit wird ein geringerer Bedarf vorgetäuscht.
Liebe Grüße!

Beitrag von inkognito1810 22.03.10 - 11:25 Uhr

Danke für den Tip. Wo gibt es denn diese Auffangschalen?
Ich hatte mal einen Becher untergehalten und nur aufgefangen, was ohne Ausstreichen auslief, und das waren schon 75ml. Ich denke, da kann ich schnell einen Vorrat anschaffen^^

Mit dem Fütterm per Flasche vor dem eigentlichen Stillen trau ich mich noch nicht, wegen eventueller Saugverwirrung, oder der Erkenntnis, dass es aus der Flasche leichter geht. Da warte ich lieber noch etwas.

Beitrag von dentatus77 22.03.10 - 11:59 Uhr

Hallo!
Die Schalen gibt es in gut sortierten Babygeschäften (z.B. von Avent, NUK, Medela), in der Apotheke kann man sicher auch beschaffen, evt. bekommst du im Drogeriemarkt auch welche. Ansonsten gibt es noch reichlich Quellen im Internet, google doch mal Milchauffangschalen.
Mit der Saufverwirrung hast du natürlich schon recht, im ersten Monate sollte man kein Fläschchen geben. Du könntest die Milch aber mit dem Löffel oder Becher geben. OK, mir wär das auch zu mühsam, aber vielleicht wärs ne Alternative, wenn du in ein paar Wochen immer noch so ausläufst.
Liebe Grüße!

Beitrag von loma45 22.03.10 - 14:07 Uhr

bei mir hat es erst aufgehört,als ich nach einem halben jahr mit der ersten breikost begonnen habe und ein malzeit weggelassen habe. jetzt stille ich nur noch früh und abends und brauche keine stilleinlagen mehr. ich bin auch immer so ausgelaufen und kenne das :-) alles liebe loma