Heut hat sich alles gegen uns verschworen :-(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mysterya 22.03.10 - 12:50 Uhr

Ach mensch... Kennt ihr das... man steht nix ahnend morgens auf, denkt sich, ja jetzt bring ich das Kind in die Kita und dann werd ich fleißig arbeiten (studiere noch: Schreibe gerade letzte Arbeit vor der Abschlussarbeit) und dann kommt alles anders.

Vorneweg die Julie hat seit Donnerstag Husten und Schnupfen gehabt und der Schnupfen ist fast weg, nur noch der Husten kommt dann und wann mal. Wobei der schon merkwürdig ist, es gibt Tage da hustet sie gar nicht und dann welche da hat sie einen nach dem andern. Und so richtig los geworden ist sie den seit dem Winter nicht mehr. Und in der Kitá, grasiert seit Fr. früh wohl Scharlach, weswegen ich auch auf Symthome geachtet habe, aber war nix...

Jedenfalls wir gehen in die Kita, Julie bekommt im Garderoberaum natürlich pünktlich und wie immer ihren Hustenanfall und pünktlich und wie immer kommt die Erziehrin. Nur diesmal: Ja, wenn die Julie noch den Husten hat, da kann sie nicht in die Kita. Wir haben ja Scharlach und es könnte ja auch Scharlach sein.

Ich: Nein, es ist kein Scharlach, denn sie hat den Husten schon seit 4 Tagen, hatte das ganze WE kein Fieber, war putzmunter, hat keine rote Zunge, keinen Ausschlag, nix bis auf den Husten.

Sie: Ja das wissen sie doch gar nicht. Haben sie das denn beim Arzt abklären lassen.

Ich: Nein, das Kind hat keine Scharlachsympthome gezeigt und wegen Husten renne ich übers WE nicht ins KH und Fr nachmittag hatte der Arzt schon zu.

Sie: Aber am Fr zu Mittag hatte sie rote Wangen und sie haben 38,2 gemessen. Das wäre ja Fieber

Ich: Ja und 5.Minuten später zu Hause hatte sie nur 37,0. Die roten Backen hatte sie, weil sie zahnt! Die waren nach dem Schlafen gleich wieder weg. Und 38,2 ist für ein Kleinkind, dass gerade im Annorak von draußen vom Hof kam, getobt und gerannt ist, und dann gemessen wurde kein richtiges FIEBER!

Sie: Na, das bespreche ich mit der Leiterin *wart*

Kind saß da, verstand gar nicht, warum es nicht in die Gruppe durfte und ich hab sie schon mal gleich wieder angezogen, weil ich mir ja denken, konnt, dass die Leiterin ein Attest haben will, was sie dann auch wollte.

Wir also um die Ecke zum Kia. Dort 2 1/2 Stunden gewartet. Mein Kind hat es als Kita-Ersatz aufgefasst und mit den kranken Kindern gespielt, Puppenwagen geschoben, Häuser gebaut, getobt und gerannt, geschaukelt. War super drauf...nur ab und an der Husten.

Dann waren wir endlich beim Kia und der schaut 20 Sekunden drauf und sagt dann: "Die hat doch keinen Scharlach" und schüttelt über meine Geschichte den Kopf.

"Sie müsste längst Ausschlag und hohes Fieber haben und nach 4 Tagen ist die Inkubationszeit eh vorbei. ABER sie hat ja schon wieder diesen Husten.... *untersuch*" dann fragt sie mich: "Gibt es in ihrer Familie Allergien?

Ich nichts ahnend: Ja....ihr Papa hat viele.. Pollen, Staub, Tierhaare...

Und Astma? - Ja mein Cousin hat auch Astma....

Und jetzt kommts:

Ja sie vermutet, dass die Julie Asthmatiker ist oder eine Allegie hat, weswegen der Husten nicht weg geht, aber sie ist so klein und da kann man das schlecht von einem herkömmlichen Infekt unterscheiden und deswegen ....schreibt sie die Julie jezt mal für die GANZE WOCHE krank um das auszuschließen und wenn es bis Freitag nicht weg ist bei der Untersuchung, dann machen wir einen Test!

#schwitz Ich hab natürlich noch verhandelt...ne ganze Woche Zuhause wegen Husten... und ich muss meine Arbeit in zwei Wochen fertig bekommen....aber nein Kind muss Zuhause bleiben.

Na prima.... Das passt ja wieder. Da kann ich meine Hausarbeit gleich in den Wind schreiben. Während der einen Stunde Mittagsschlaf komme ich nicht dazu und Abends geht es bei mir auch kaum, ich hab sehr oft Migräne abends, kann mich da schlecht konzentrieren ...

Und nun sitz ich also hier....mit einem munteren Kind eine ganze Woche und entweder hat es einen Infekt bedingten Husten oder ist Allergiker oder hat Asthma..

Tolle Aussichten....Und das habe ich also alles gerade in den letzten zwei Stunden gelernt.

Na wenigstens die Erziehrin kann sich freuen....sie hat die ganze Woche ein Kind weniger....

#schwitz Und das dumme ist....irgendwie versteh ich beide ein bisschen, aber muss das alles jetzt sein! Ist das nicht alles übertrieben?

Ihr Papa von dem getrennt lebe und der nicht immer einer Meinung mit mir ist, sieht es genauso wie ich.... Wir haben uns außerdem schon öfter drüber gewundert dass Kind Fr Mittag öfter wegen 38,2 oder 38,4 abgeholt werden musste und Zuhause war nichts und kein Zeichen auf Fieber... *frust*

Aber wir mögen die Erzieher, Julie liebt die Gruppe und ich habe keine Lust auf Streit...


Wie seht ihr das?

Beitrag von hoernchen123 22.03.10 - 13:09 Uhr

Oh man...ich ahne, wie du dich fühlst...ich studiere auch noch (schreibe gerade Abschlußarbeit) und genau solche Situationen kenne ich...Meine Tochter wurde halt immer "einfach nur" krank genau vor Abgabeterminen von Hausarbeiten...

Mein Tipp, um erstmal den Druck mit der Hausarbeit rauszukriegen...rede mit deinem Prof oder schreib ihm eine Email. Bei sowas wie "Kind ist krank" gibt es eigentlich bei uns immer Aufschub, denn du kannst mit Kind zu Hause dich natürlich nicht gut konzentrieren und schon gar keine Hausarbeit schreiben - und das verstehen die Profs auch. Einer meinte mal, er bewundere mich, dass ich trotz Kind überhaupt Hausarbeiten schreiben kann...seine Tochter war zu dem Zeitpunkt 9 Monate alt und er schaffte es kaum, Hausarbeiten auch nur zu lesen... ;-)

Beitrag von mysterya 22.03.10 - 13:18 Uhr

Danke fürs Zuhören und deine Meinung. Ja, das werde ich jetzt machen... mit meinem Prof reden. Nur leider ist das ja alles sehr schlecht geregelt...studieren mit Kind ist vielfach Ermessenssache. Ich glaube aber schon, dass er das versteht.

Trotzdem dann denkt man die ganze Woche an diese doofe Arbeit und fühlt sich blöd, weil man nicht weiter kommt, und die Zeit sitzt im Nacken und wenn ich dann noch daran denke, was mein Kind alles haben und nicht haben könnte an Krankheiten.... Da freut man sich dann richtig doll auf die Woche...

:-( Na ja, da muss ich wohl durch! Alles Gute dir für deine Abschlussarbeit!

Beitrag von hoernchen123 22.03.10 - 13:21 Uhr

Ja, ich verstehe absolut was du meinst. Meine Tochter ist schon 4 1/2, ich habe sie quasi am Anfang meines Studiums bekommen und habe fast alle Hausarbeiten immer unter immensem Zeitdruck geschrieben und vor allem mit Konzentrationsproblemen :-(

Ja, vieles ist Ermessenssache und kommt sehr auf den einzelnen Prof an, aber meistens haben sie Verständnis.

An welcher Uni studierst du? Auch an der HU?

Beitrag von mysterya 22.03.10 - 13:45 Uhr

Kommst du auch aus Berlin? Ja an der HU bin ich.

Beitrag von hoernchen123 22.03.10 - 14:30 Uhr

Ja, ich komme auch aus Berlin und studiere auch an der HU (am Institut für Asien-und Afrikawissenschaften) :)

Beitrag von bina.1988 22.03.10 - 13:58 Uhr

Hallo

Ich würde zu einem Anderen kinderarzt gehen und das Kind morgen wieder in den Kindgarten stecken. Wenn sie putzmunter ist kann sie auch in den Kindergarten gehen. mein Kinderarzt fragt mich ob ich der Meinung bin das sie fit für den Kinderazt ist oder ob er sie krank schreiben soll. Eveny geht auch mit Mittelohr entzündung in den Kindergarten wenn sie keine Fieber mehr hat. Kann man für verantwortungslos halten. Aber ich bin der Meinung wenn das Kind in den Kindergarten gehen möchte dann kann sie gehen.

LG Bina

Beitrag von rmwib 22.03.10 - 14:36 Uhr

Hach herrlich. Meine Abgabetermine rücken auch immer näher und ich bin schon die 2. Woche am Stück mit krankem Kind, das sich aber ziemlich gut fühlt vom Getobe her zu urteilen #rofl zu Hause.

Mal sehen wann sie uns wieder reinlassen #rofl

Beitrag von polidori 22.03.10 - 14:52 Uhr

Sag mal: ist dein Kind Dir lästig? Ich verstehe ja schon ,dass es schwer ist alleinerziehend zu sein, aber das Kind muß doch wohl vorgehen! Asthma ist ne ziemlich ernste Angelegenheit und wenn Deine Kleine mal nen echten Anfall hat, wirst Du sicher froh sein, wenn Du die richtigen Medikamente kennst.... Du muß dich halt besser organisieren und du hast sicher nicht jeden Abend Migräne... Ich habe meine Magisterarbeit meist Nachts geschrieben, weil ist tags gearbeitet hab. Das war keine Spaß und ich mußte mit wenig schlaf auskommen, aber es hat geklappt. Zwar noch ohne Kinder, aber das ist alles eine Fragen des Timemanagement!
Ja, werft jetzt alle mit Steinen nach mir! Ich habe kein Verständnis für Mamas, die kranke Kinder in den Kindergarten schicken und sich dann wundern, dass ihr Kind den ganzen Winter hustet!

Beitrag von inajk 22.03.10 - 15:54 Uhr

Entschuldigung, aber deine Antwort finde ich eine ziemliche Frechheit.
Das Kind geht doch nicht zum Spass zum KiGa, sondern weil sie arbeiten muss (studieren, in diesem Fall). Das hat doch nichts mit laestig zu tun, bloss weil sie es aergerlich findet, dass ein offensichtlich nicht krankes Kind eine Woche zu Hause bleiben muss, und sie keine Arbeit machen kann.
Wieso sollte der Husten im KiGa schneller weggehen als zu Hause? Solche Infekte koennen zaeh sein und wochenlang dauern, egal wo das Kind ist. Und der KiGa ist doch nicht per se anstrengender oder stressiger fuer eih Kind? Diese ganze Argumentation ist krumm...

LG
Ina

Beitrag von valentina.wien 22.03.10 - 16:56 Uhr

Aber jetzt mal ehrlich: du hast NUR diese Arbeit zu schreiben? In welchem Umfang?

Ich muss oft Sachen nachhause mitnehmen und Nachschichten einlegen, weil ich es sonst nicht schaffe.

Beitrag von mysterya 22.03.10 - 18:55 Uhr

Du bist ja sooooo toll. Für mich ist diese Arbeit + die Recherche in der Bibo + die Hin und Rückfahrt + ein 19 Monate altes Kind + die Tatsache dass ich überhaupt keine Familie zum helfen habe + ein ehrenamt + die Tatsache, dass ich wirklich erzieherisch alles alleine mache + die Tatsache, dass ich zwar ein Notfallnetzwerk habe, aber dann Freunde mit ebenfalls kleinen Kidnern belasten müsste, echt anstrengend genug. Meine Tochter schläft auch nur sehr selten durch. Ich stehe immernoch oft 2-6 Mal Nachts auf um sie zu trösten oder ihr nen Schluck wasser zu geben, weil ihr Nucki rausgefallen oder oder ihr Plüschtier...

Und dann habe ich auch keinen Freund, der das mittragen könnte.

Finde es sehr gemein, wie Leute über mich urteilen, die wahrscheinlich an jeder Seite Omas und Opas und Tanten und Onkel haben oder einen Partner, gesicherte Verhältnisse.

Ich bin pausenlos im Einsatz und mehr geht nicht. Wenn mir etwas passiert, ist meine Tochter im Heim. Wenn ich also sage, dass mir das reicht, kannst du mir das glauben.

Ich weiß jedenfalls nicht wie ich die Arbeit schaffen soll, wenn ich tagsüber mit Kind nicht zum schreiben komme und abends voll erledigt bin. Da schaffe ich vielleicht ein bisschen was, aber nicht genug.

Beitrag von valentina.wien 22.03.10 - 19:51 Uhr

Es war nicht böse gemeint.
Meine Frage war, ob das zur Zeit deine einzige Arbeit ist. Musst du zur Zeit Seminare besuchen? Und welches Ausmaß muss diese Arbeit haben? In welchem Fach/ zu welchem Thema schreibst du dir Arbeit? Warum musst du deshalb "ständig" zur Bibliothek?

Ich habe mehr Hilfe als du, aber auch deshalb weil ich mir diese organisiere. Andererseits habe ich weitaus mehr Arbeit als du und auch meine Tochter war mal kleiner. Sie hat bis sie drei war nicht durchgeschlafen und ich musste trotzdem voll arbeiten.

Ich denke, dass dir hier einige Leute wertvolle Tips zu Organisation und Denkanstöße geben könnten. Wenn du nicht so beleidigt wärst, sondern ein paar Infos rausrückst.

Beitrag von janamausi 22.03.10 - 21:00 Uhr

Hallo!

Jetzt muss ich mal myterya in Schutz nehmen! Ich bin auch allein erziehend und das was wir "durchmachen" kann sich wohl keine Mutter, die in einer intakten Familie lebt vorstellen.

Es sind oftmals nur die Kleinigkeiten, aber davon kommen viele zusammen. Wie z.B. mal schnell zum Bäcker...bei allein erziehenden geht das nicht, da kann man nicht mal schnell zum Bäcker, sondern muss dafür sein Kind anziehen und mitnehmen. Ebenso kochen. In normalen Familien kümmert sich oft Abends, Samstag, Sonntags der Mann ums Kind, während Frau kocht. Allein erziehende müssen das alles alleine unter einen Hut kriegen. Kochen und gleichzeitig Kind beschäftigen. Und es gibt noch vieeeeel mehr Beispiele.

Auch spielt die psychische Seite eine Rolle. Während Mütter ihren Mann um HIlfe fragen können, müssen oftmals allein Eriziehende alles alleine entscheiden und alle Konsequenzen alleine tragen.

Und dann noch einer allein Erziehenden zu sagen "ob das schon alles ist" finde ich absolut nicht fair, aber ich denke, es zeigt einfach nur, wie wenig "normale" Mütter über das Leben von allein Erziehenden wissen.

LG janamausi

Beitrag von valentina.wien 22.03.10 - 22:00 Uhr

Ich zweifle nicht daran, dass Alleinerziehende vor mehr Problemen und Herausforderungen stehen.
Trotzdem erscheint es mir nicht unmöglich eine Seminararbeit fertig zu schreiben. Wie gesagt: bei meinem Arbeitspensum kann mir mein Mann nicht helfen. Er ist, so wie ich, selbstständig und oft ist er beruflich unterwegs.
Auch ich musste schon Nachschichten einlegen und es irgendwie organisieren mit einem kranken Kind Deadlines einzuhalten.

Es bedeutet viel Organisation, aber es handelt sich um zwei Wochen, die- ohne Frage- stressig sind, aber es ist machbar.
Man kann Freundinnen fragen, ob sie das Kind für ein paar Stunden hüten, den Mittagsschlaf nützen und eben abends/ nachts arbeiten.

Konkrete Tips kann man der TE aber nur geben, wenn sie konkrete Angaben macht.

Auch ohne ein Kind, bedeutet ein Studium oft Stress, wenig Schlaf und ein Haufen an Organisation. Manchmal musste ich für drei Prüfungen lernen und parallel vier Arbeiten schreiben. Nebenbei habe ich gearbeitet und ich stand da schon ziemlich neben mir. Es ist aber absehbar und gerade für eine junge, studierende Mutter wäre es empfehlenswert kurz durchzubeißen und das Studium schnell zu beenden.

Beitrag von janamausi 23.03.10 - 16:15 Uhr

<<Es bedeutet viel Organisation, aber es handelt sich um zwei Wochen, die- ohne Frage- stressig sind, aber es ist machbar.
Man kann Freundinnen fragen, ob sie das Kind für ein paar Stunden hüten, den Mittagsschlaf nützen und eben abends/ nachts arbeiten. <<

Genau das ist der Unterschied! Bei dir sind es paar Wochen gewesen, bei einer allein Erziehenden ist es das tägliche Leben! Keine allein Erziehende kommt völlig alleine klar, sondern brauch IMMER Hilfe und nicht nur mal paar Wochen zur Überbrückung.

Das soll jetzt keine Unterstellung sein, dass Du es einfach hattest, aber dennoch nicht mit dem Leben einer allein Erziehenden zu vergleichen.

Wie Du selbst schreibst, dein Mann ist zwar OFT unterwegs, aber nicht immer und Du hast immer wieder Zeiten, in denen Du dich "erholen" kannst. Das haben viele allein Erziehende nicht.

<<Auch ohne ein Kind, bedeutet ein Studium oft Stress, wenig Schlaf und ein Haufen an Organisation. Manchmal musste ich für drei Prüfungen lernen und parallel vier Arbeiten schreiben. Nebenbei habe ich gearbeitet und ich stand da schon ziemlich neben mir. Es ist aber absehbar und gerade für eine junge, studierende Mutter wäre es empfehlenswert kurz durchzubeißen und das Studium schnell zu beenden. <<

Für eine allen Erziehende ist es nicht absehbar, wann der Streß aufhört. Sondern sie muss immer mit dem Streß leben, zwar nicht mit dem Studium, aber dann kommt z.B. krankheit des Kindes dazu etc. etc. etc. Und zwischen drinnen hat man kaum die Möglichkeit sich zu erholen.

Unmöglich ist es nicht die Semesterarbeit fertig zu schreiben, aber es verlangt auch - vor allem bei einer allein Erziehenden - viel ab.

LG janamausi

Beitrag von mysterya 23.03.10 - 22:14 Uhr

#pro Jaaa ganz genauso ist das. Es ist nicht, dass was man alles machen muss, was so anstrengt, sondern dass man fast keinen Ausgleich hat und kaum Gelegenheit wieder zu Kräften zu kommen. Man hetzt immer nur von A nach B und muss sich total zusammen reißen über Jahre...Es schlaucht. Und wenn man mal an sich denkt, fühlt man sich gleich egoistisch, weil man dann das Kind in der Kita lässt, obwohl man es ja bei sich haben könnte und möchte. Andersherum die Stresssympthome können dich einfach umhauen und wer oder was fängt einen dann auf?

Meinem Kind gehts super....aber ich. Ich bräuchte z.B. eigentlich KG weil ich im Winter hingefallen bin, aber dafür keine Zeit udndwer nimmt das Kind dann. Oder eine chronische entzündung am Fuß, das müsste wegopariert werden, aber dann kann ich x Wochen nicht gehen und dann weiß ich nicht wie ich das alles packen soll. Also schieb ich das auf... obwohl es falsch ist.

Und kann nur hoffen, dass ich mal lang genug Luft habe und dann bei meinen Eltern das machen kann, dass die die Kleine dann mit beaufsichtigen.

Beitrag von mysterya 22.03.10 - 22:05 Uhr

#kratz Was soll ich denn bitte falsch planen und nicht organiseren, wenn mein normaler Tag so aussieht, dass ich sie morgens in die Kita bringe, zur Uni gehe, studiere und dann nachmittags abhole, versorge, bis si eschläft, den Haushalt abends mache, kleinkram für den nächsten Tag, mal ne halbe Stunde irgendwas sinnloses mache zum entspannen und dann Tot ins Bett falle gegen 22 Uhr.

Und wenn ich sie den ganzen Tag bei mir habe, kann ich nur etwas für die Uni machen, wenn ich jemanden habe, der sie mir abenimmt, oder wenn sie schläft und alles was bei mir nach 22 Uhr ist, da habe ich einfach keine Konzentration. ist ja toll, wenn deine biologische Uhr so ist, dass du bis tief in die Nacht HAs schreiben kannst. Ich kann das vielleicht auch, aber dann hänge ich den nächsten morgen nur inne seile, hab kopfweh und bin genervt. Was das meinem Kind bringen soll weiß ich nicht.

Glaubst du nicht, dass ich meine Grenzen und Zeiten selbst am besten einschätzen kann.

Im übrigen meine Arbeit hat min. 20 Seiten, das mag wenig sein, aber so viel Erfahrung hab ich in dem Bereich noch nicht, habe sehr viel zu recherchieren und ich muss in die BIbo, da ausleihen dort nicht möglich ist, und ich müsste alles kopieren, dazu fehlt mir das Geld und die Zeit und die Kopien zerflättert meine Tochter dann daheim. Außerdem gehe ich in die Bibo weil ich dort am konzentriertesten schreiben kann, und nicht Zuhause von unnützem Zeug abgelenkt werde wie Haushalt, Telefonaten etc. Und die Arbeit macht einen großen Teil meiner Note aus, sie muss richtig gut werden. Ich schaffe am Tag höchstens 1-2 Seiten, wenn ich sehr gut drauf bin. Bei zwei Wochen ist das nicht viel. Ich bin bisher bei 4 Seiten.

Und voll arbeiten ist was ganz anderes als studieren wie ich finde. Da geht man hin arbeitet, kommt nach hause hat sein Kind. Sicher stressig, aber bei dir gehts nicht nach Noten, oder Kursscheinen, nach Anwesenheit oder was weiß ich. Du gehst Arbeiten, bekommst deine Kohle und fertig.

Und organisier dir mal Leute, wenn du einfach nicht weißt wie du nen babysitter bezahlen sollst, weil du noch unterm hartz IV satz lebst und der vater nix zahlen kann... Ich habe mich schon vor über einen 3/4 Jahr beim Großelterndienst beworben und erst vor wenigen Wochen jemanden gefunden.

Versuche vorher sind gescheitert, leute haben es sich anders überlebt, hatten plötzlcih keine Zeit, haben lieber was anderes gemacht.

Ich kenne ansonsten viele Muttsi mit Kindern, aber die sind z.T. schwanger z.T. haben sie wirklich wirklich kleien Kids und die können nich auch noch meins bewachen, wenn sie selber so viel um die Ohren haben.

So und nun?

Beitrag von valentina.wien 22.03.10 - 23:09 Uhr

Dann wirst du wohl deine/n ProfessorIn bitten müssen, die Arbeit auch noch später anzunehmen.
Vielleicht verstehe ich das Problem nicht, weil ich nie Probleme hatte Arbeiten zu schreiben.

Wer holt denn dein Kind ab, wenn du nicht kannst? Vorher hast du doch geschrieben, dass du das organisieren kannst.

Ich persönlich fand studieren nicht so stressig wie arbeiten. Aber natürlich hatte ich da auch noch kein Kind.
Dieses Semester habe ich mit meinem Doktoratsstudium begonnen und vielleicht ändere ich meine Meinung noch. Wobei ich sagen muss, dass ich "nicht einfach Kohle bekomme und fertig". Ich bin freie Wissenschaftlerin und muss immer schauen ob ich Aufträge bekomme, diese rechtzeitig abschließe und dann auch das Geld wirklich reinkommt.

Wie lange studierst du schon und was?

Beitrag von mysterya 23.03.10 - 12:36 Uhr

Di Nachmittag holt sie ab 15 Uhr der Papa ab, da kann ich dann bis 20 Uhr in der Uni sein für vorlesungen etc....heute kommt er auch, also kann ich heute schreiben. Und am We nimmt er sie mir auch einen Tag ab, hab ihn schon gefragt.... Wird also wohl doch noch bissl was gehen.

Naja ich werde schauen, dass ich heut so weit wie möglich komm, meinem Prof hab ich schon ne Mail geschickt.

Ich bin im 6. Semester kurz vor dem Abschluss und noch in der Regelzeit. Vermutlich werd ich eins länger machen, weil Praktikum, BA und der durch die SS liegengeblieben Rest, sonst doch bissl viel wird. Aber viel mehr wird es nicht. Bin ganz zufrieden damit.

Und wegen abholen, in der Regel lege ich meinen Plan so, dass ich sie selbst abholen kann und die Leihoma wird sie ab mitte April auch einen Nachmittag holen können, nur noch ist es halt zu früh, sie müssen sich erstmal beschnuppern.

Weißt du alleinerziehend studieren mit Kind im Verhältnis zu studieren ohne Kind das ist ein Unterschied wie Tag und nacht. Früher konnte ich das auch alles bis in die Nacht schreiben, und durchpowern. Aber jetzt hab ich ein Kleines Kind, darauf muss ich rücksicht nehmen, zu viel hin und her geht auch nicht. Und außerdem merk ich auch an mir, dass es schlaucht.

Du musst denken, ich hatte lange Zeit nie hilfe... nie einfach mal Kind Papa in die Hand drücken und eine Runde alleine raus oder eins-zwei Stunde alleine mit ner Freundin. Der vater von ihr hat nämlich erst beschlossen sich richtig zu kümmern wo Julie 10 Monate war und aus dem gröbsten raus... :-/ Tja...das erklärt natürlich, warum er so leicht überfordert ist... Das erste Mal wo ich alleine einen Brief zur Post bringen konnte, wo ich mal ohne meien Tochter war, da war die Julie 10 Monate und die Oma war zu Besuch...

Und dann hatte die Julie noch Kiss, und Neurodermitis und wer weiß was jetzt hinzu kommt...
Geht nicht spurlos an einem vorbei.

Aber sie ist total süß und irgendwie schaukel ich das schon, nur wenn man dann wieder einen Stein in den Weg gelegt bekommt... das zieht erstmal einfach runter.

Heute seh ichs schon gelassener... So aber jetzt muss ich anfangen das Schreiben vorzubereiten...

Beitrag von mysterya 22.03.10 - 19:05 Uhr

Meine Tochter ist mir nicht lästig. Ich lieber sie über alles. Aber ich habe auch andere Verpflichtungen. Es tut mir leid diese auf Eis legen zu müssen, obwohl ich meine Tochter gesundheitlich für in der Lage halte in den Kiga zu gehen und sie geht seeeeeehr gerne. Sie liebt es bei anderen Kindern zu sein. Man kann mir auch nicht vorwerfen, dass ich große Lust habe sie den ganzen tag abzuschieben, aber was sein muss muss sein, schließlich möchte ich bald fertig sein mit dem Studium und arbeiten und Geld verdienen und ihr mehr bieten können. Was ist so falsch daran. Und das mit dem Husten.... Wir waren immer in ärztlicher Behandlung und mein Arzt schreib sehr schnelle krank, sie war also viel zu hause und wenn sie nicht zuhause war, war sie auch aus sicht des Arztes reif für die kIta. In sofern muss ich mir deinen Vorwurf nicht gefallen lassen.

Im Übrigen kannst Du dir sicher sein, dass mein Kind sofern es mir zeitlcih möglcih ist mit dem Studium das letzte morgens ind er Kita ist und eines der ersten die nach dem schlafen abgeholt werden. Sie ist noch klein. Ich mute ihr keinen Mammuttag zu,aber wenn ich diese Stunden Vrmittags bis zum frühen Nachmittag nicht fürs Studium habe, fehlt mir unendlich viel Zeit, in der ich mich nur auf das Studium konzentrieren kann.


Und das ich mich besser organisieren soll, musst Du mir wirklich nicht vorwerfen. Es wundernsich viele, wie ich das überhaupt schaffe. Hilfe zu finden ist schwer, wenn man keine Familie hat und alle Freudne sleber kleien Kidner haben. Gott sei dank habe ich jetzt eine Leihoma für Notfälle gefunden, aber die ist erst in der Eingewöhnung und das ist erst ganz am Anfang, dass kann ich jetzt noch nicht vom Zaun brechen. Ansonsten gibt es Julies Papa, aber der is leicht überfordert und hat seine eigenen Verpflichtungen. Ich möchte dich mal sehen, wenn du alles alleine machen musst und nur die Kita hast. Ich kann dir sagen, emin Kidn einens ehr geregelten Tagesablauf und ich nutze die Zeit in der Kita für gewöhnlichs ehr intensiv. Aber wenn Julie krank ist, klafft einfach eine große Lücke, die ich alleine nicht schließen kann.

Denk mal über dein Posting nach. Ich finde es z.T. sehr schebig, wie gemein du gleich schreibst, ohne mich zu kennen. Ich habe mich jediglich "ausgeheult", weil ich mal wieder nicht zu dem komme, was ich doch eingentlich so dringend machen muss - studieren.

Beitrag von janamausi 22.03.10 - 14:59 Uhr

Hallo!

Meine Tochter hatte schon mal Scharlach ohne Symptome! Wir waren zufällig beim Kinderarzt zum impfen, dieser fragte ob irgendwelche Krankheiten im Kiga rumgehen (ja, es ging Scharlach rum), dann hat er einen Abstrich gemacht und es kam Scharlach dabei raus.

Daher finde ich es nicht verkehrt, wenn die Erzieherinnen ein besonderes Auge auf Kinder haben, die rote Backen haben und erhöhte Temperatur.

Wenn so etwas ist (vor allem bei arbeitenden Müttern die eigentlich zur Arbeit müssen), dann schiebt aber unser Kinderarzt das Kind schnell dazwischen und wir müssen keine 2, 5 Stunden warten.

Sicherlich ist es ärgerlich und ganz unpassend das dein Kind jetzt zu Hause ist, aber sie ist ja nicht zu Hause weil sie krank ist sondern um abzuklären ob es sich um einen Infekt oder evt. sogar Asthma handelt. Und sie hat ja, wie Du selbst schreibst, eigentlich den ganzen Winter den Husten nicht losbekommen und Du findest es ja selber merkwürdig. Daher sei doch froh, dass jetzt was unternommen wird bzgl. des Hustens.

Ich würde dir auch raten, selbst Tagebuch zu führen und aufzuschreiben, wann sie hustet und wann nicht. Evtl. kannst Du ja dann selber einen Zusammenhang feststellen.

LG janamausi

Beitrag von mysterya 22.03.10 - 19:08 Uhr

Ja das habe ich mir auch schon gedacht mit dem tagebuch. Langsam kommts mir auch komisch vor. Danke für den Tipp.

Achja Du hast schon Recht mit dem Asthma...aber ich beurteile die Lage als nicht so akkut, dennoch ist es sicher gut,wenn sie einen Test macht und noch mal näher drauf schaut. Es passt nur theoretisch nicht in meinen Zeitplan. Fürs Kind ist es aber gut.



Beitrag von perserkater 22.03.10 - 15:06 Uhr

Hau mal in deinem Kiga auf den Tisch. In unserem ist es VERBOTEN beim Kind Fieber zu messen.

Wenns Kind wirklich krank merkt man das doch gleich aber wegen so ner Pillepalle von einem Grad zücken die gleich das Thermometer? Verbiete ihnen das!

LG

Beitrag von mysterya 22.03.10 - 19:11 Uhr

Ich finds nicht schlimm, dass sie messen, aber ich finde es gemein, dass sie wegen solchen Temepraturen so einen Stress machen. Gerade wo sie auch zahnt und das eigentlich auch im Normbereich liegt.

Und vor allem, weil es komischerweise sehr häufig Fr. Mittag ist und da denke ich, dass sie sich denken: Aaah ist ja nur ne Studentin..die kann das schon einrichten, lassen wir sie mal das Kind abholen, dann haben wir weniger Kinder und eher Feierabend...

Dabei ist mein Kind nie länger als bis 15.15. Uhr in der Kita. Ich richte es immer so ein, dass sie jemand eher abholt, selbst wenn cih noch bis abends in der Uni sitze.

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