"Anfängerhund"

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von bettilein 22.03.10 - 13:11 Uhr

Hallo ihr Lieben,

hatte gestern schon mal gepostet wegen einer englischen Bulldogge. Hab nochmal im I-Net geforscht und bin öfters auf die Aussage gestoßen, das dies kein "Anfängerhund" sei. Nu bin ich ein bissel verunsichert, es wäre unser erster Hund und da will man ja noch nix falsch machen. Was ist denn ein guter Anfängerhund??? Wir haben eine 4-Raum-Wohnung und gleich in der Nähe einen großen Park zum spazierengehen. Ich habe zwei Kinder ( 2 und 9 Jahre), also es sollte schon ein "Familienhund" sein. Kann mir viell. jemand Tipps zu einer Rasse geben?? Es gibt ja so viele, und wenn man sich noch gar nicht auskennt ist das doch sehr schwer zu entscheiden. Nicht zu groß und kinderlieb und gut in der Wohnung zu halten wäre toll.
Bedanke mich schon mal für die Antworten!!
Liebe Grüße
Betti

Beitrag von glu 22.03.10 - 13:25 Uhr

Eher Sportskanone oder Couchpotato?

lg glu

Beitrag von bettilein 22.03.10 - 13:42 Uhr

ein "Mix" aus beiden wäre toll ;-)

LG
Betti

Beitrag von glu 22.03.10 - 14:55 Uhr

Dann vielleicht ein Mischling aus dem Tierschutz!?

Pudel, Boston Terrier, Kromfohrländer, evtl. Boxer, Pinscher, evtl. Spitz!

+ Hundeschule!

lg glu

Beitrag von clarks31 22.03.10 - 13:30 Uhr

Hallo Betti,

den "Anfängerhund" gibt es meiner Meinung nach nicht.
Man sollte sich vorher eben gut überlegen was und wie viel man mit dem Hund machen kann oder möchte. Auslauf und geistige Beschäftigung sind für alle Hunde wichtig, für den einen eben mehr für den anderen weniger. Wobei nicht nur die Rasse alleine entscheidend ist, sondern auch der Charakter des Hundes. Ich kenne z.B. eine Border-Collie, der ist der reinste Couch-Potatoe. Das ist zwar äußerst ungewöhnlich, aber auch das gibt es. Und so gibt es auch bei den vermeintlich einfachen Rassen anspruchsvolle Exemplare.
Am besten eine guten Züchter suchen und ihn öfters besuchen. Er kann dann auch bei der Auswahl des richtigen Welpen aus dem Wurf hilfreich zur Seite stehen.
Im übrigen finde ich es gibt keine kinderfreundlichen oder kinderfeindlichen
Hunde. Bei einem Welpen hast du es in der Hand wie der Hund mit Kinder umgeht. Und da kommt es hauptsächlich darauf an, das die Kinder hundefreundlich sind, klare Grenzen des Hundes respektieren und ihm immer eine Rückzugsmöglichkeit geben.

LG
Clarks

Beitrag von cherymuffin80 22.03.10 - 13:37 Uhr

Ich denke es kommt drauf an wie der Hund erzogen wird und was ihr mit ihm macht! Als Hundeanfänger geht auf alle Fälle in eine Hundeschule, das gleich schon mit einem Welpen. Dort bekommt ihr dann auch Tips und wenn Fragen sind Hilfe.

Ich denke grad Hütehunderassen oder Schutzhunde sind nicht unbedingt "Anfängerhunde", wobei auch dort ausnahmen die Regel bestätigen.

Bei englischen Bulldoggen ist es ja so das die Lebenserwartung nicht sonderlich hoch ist und die meisten (auch da gibt es Ausnahmen) nicht grad lange spazieren gehen oder spielen und schnell außer Puste sind, außerdem sind sie arg überzüchtet und haben oft gesundheitliche Probleme mit der Athmung oder den Augen. Und ich kenn einige Bulldoggen die auch mächtige Sturköppe sind, da kommt dann wieder die Hundeschule ins Spiel.

LG

Beitrag von sani80 22.03.10 - 14:29 Uhr

Mein Anfängerhund war eine Münsterländer Hündin #verliebt#verliebt#verliebt

Sie war problemelos, verschmust, kinderlieb, aktiv, aber ab und an auch gerne ein Couchpotato ;-)

Sie war etwa kniehoch und hatte auch noch die perfekte größe, um in der Wohnung gehalten zu werden #freu

Aber meiner Meinung nach gibt es nicht den perfekten Hund, sondern sie werden so erzogen, wenn man etwa Zeit investiert kann man aus fast jeden Hund einen perkten machen :-)

Beitrag von kimben 22.03.10 - 14:41 Uhr

hallo !!!

wie schon die meistens geschrieben haben gibt es die "anfängerrasse" nicht-jeder hund ist anders,auch in einem wurf.da gibt es die forschen,die neugierigen und die seelchen....
als anfänger würd ich einen nicht zu schüchternen aber auch nicht zu forschen welpen nehmen.
wenn ihr euch für eine rassse entschieden hat,am besten mal im i net züchter raussuchen(wirkliche züchter,die auch einem verein/club angeschlossen sind)und mit denen kontakt aufnehmen.es kann auch sein das ihr euren welpen "vorbestellen" müßt,da der züchter sich auch ein bild von euch macht und schaut ob der geeignete welpe (farbe ,charakter,geschlecht)für euch dabei ist.
auch legt der züchter wert darauf das ihr euren welpen schon vor der abgabe kennenlernt.

du siehst es dauert etwas und geht nicht von heut auf morgen,aber wenn man seinen traumhund "gefunden "hat,muß man manchmal warten.wir hatten unseren hund auch schon monate vorher(waren auf der warteliste)vor augen und als dann endlich der passende wurf fiel,war es ganz spannend und toll seine entwicklung zu verfolgen bis wir ihn abgeholt haben;-)
er ist ein super familienhund !

allerdings kann ich die aussage nicht bestätigen das hütehundrassen nicht geeignet sind-wir haben einen Collie (schottischer schäferhund) und es gibt noch genug andere hütehundrassen die sich sehr wohl als familienhunde eignen....da habt ihr dann die qual der wahl.
überlegt euch gut was ihr von einem hund erwartet und welche anforderungen ihr habt.
es wäre z.B. quälerei wenn ihr euch nen lauffreudigen hund aussucht und ihr dann nur 2 mal am tag um den block geht....also gut überlegen:-)

wünsch euch viel erfolg !!!


lg

simone mit merlin#hund

Beitrag von farina76 22.03.10 - 15:10 Uhr

Hallo!

Also ich würde auch sagen es gibt keine Anfänger Hunde. Aber es gibt durchaus Rassen die meiner Meinung nach keine Familienhunde.

z.B. die Spezialisten unter den Hüte- und Jagdhunden. Also wenn man z.B. nen Labbi ganz gut als Familienhund halten kann würde ich von einem Weimaraner die Finger lassen, genauso bei den Hütehunden, einen amerikanischen Collie kann man gut halten, ein Border Collie gehört hinters Vieh.

Einen Spitz oder Boxer fänd ich bei euch gut.

Beitrag von julianstantchen 22.03.10 - 20:11 Uhr

Hallo,

habt ihr abgesehen vom "nahegelegenen Park" (nachts könnt ihr ja schlecht dahin rennen damit sich Hundi lösen kann) auch eine Fläche, wo der Hund seine GEschäfte verrichten könnte?

Welpen müssen oft und dringend, ist dass mit der 2-jährigen vereinbar?

Soll es ein Welpe sein oder vielleicht schon ein Junghund oder ein ausgewachsener?

Zu den Rassen, bezüglich Mischlingen muss man sich ja immer umsehen ansonsten wie wäre es mit einem
Pudel (mit "angemessener" Frisur gar nicht mehr so "omatypisch"),
einem Spitz,
einem Boston Terrier,
einem Cavalier King Charles Spaniel ,
einem Cocker Spaniel,
oder ein Bichon Frisé?


LG

Beitrag von liki 22.03.10 - 21:09 Uhr

Hallo Betti,

ich finde es schön, dass Ihr Euch solche Gedanken macht.

ich war in der Situation wie Du.. habe mir im November meinen ersten Hund angeschafft und bin in ein gutes Tierheim gegangen, habe mir die Hunde angesehen, mich in einen verliebt... und getrennt davon die Tierheimleiterin gefragt, welchen Hund sie unserer Familie empfehlen würde. habe ihr gesagt, dass wir Anfänger sind, wie wir wohnen, wie alt unsere Kinder (12 und 15) sind, dass ich halbtags arbeite, einen großen Garten am Feldrand habe, etc..
tja, dann hat sie uns direkt einen Hund empfohlen.. und zwar genau den, in den wir uns insgeheim verliebt hatten :-)
es handelte sich um eine schwarze Griffonmix-Dame aus Frankreich.. 14 monate alt, ganz sanftes, verschmustes Wesen und dennoch agil und *hüstel* mit Jagdtrieb ausgestattet.

Was soll ich sagen: wir lieben diesen Hund und wollen keinen anderen.. - hätte man uns vorher gefragt, was für einen wir wollen, hätte ich vermutlich "Mops" oder "Bulldogge" oder "Havaneser" geantwortet.. mein Freund hätte "Schäferhund" gesagt.. nun ist es ein ganz anderer Hund geworden :-)

Also: wäre ein Hund aus dem Tierheim eine Option? Bei dem bekannt ist, woher er kommt? (also kein Fundtier, weil ihr so ein kleines Kind habt) Vielleicht werdet ihr dort ja fündig und tut noch ein gutes Werk?

Wie auch immer: viel Freude bei der Suche nach dem richtigen neuen Familienmitglied :-)

liki#hund

Beitrag von wildcat30 22.03.10 - 22:13 Uhr

wir haben einen labrador. er ist auch unser erster hund. allerdings haben wir ein haus und ein großes grundstück. trotzdem braucht so ein großer hund noch viel auslauf, jeden tag spaziergänge. er will viel beschäftigt werden mit aportierspielen, geschicklichkeitsspielen. er braucht seine streicheleinheiten und viel liebe. kannst du das alles einem hund bieten? überleg es dir gut, ein hund verändert das ganze leben.

aber jedenfalls ist unser labi ein richtiger familienhund. mein sohn (20Monate) kann alles mit ihm anstellen. die beiden sind ein herz und eine seele.

lg und viel spaß anja