Tun wir wirklich das Richtige???

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von maria2012 22.03.10 - 16:40 Uhr

Hallo liebe Tierfreunde!!

Hab ja in letzter Zeit schon 1 oder 2 Beiträge zum Thema geschrieben, einige können sich vielleicht erinnern.

Fakt ist, dass unser Hund höchstwahrscheinlich unter Epilepsie leidet. Es äusserte sich am Anfang mit nur einzelnen ganz harmlosen Zuckungen einzelner Muskelpartien 2 mal im Jahr und wurde dann zum "panischen Umherrennen mit anschließendem einurinieren, erbrechen und starkem Hecheln mit Schaumbildung" (gaaanz kurz gefasst ;-)) Dieses Bild bot sich uns bis jetzt insgesamt 3 mal, wobei die letzten 2mal innerhalb von 3 Monaten passierten. Davor wie gesagt immer ein gepflegter Abstand von ca. einem halben Jahr.

Unser Tierarzt ist der Meinung, dass man nichts überstürzen sollte bzgl. Medikamentation und dgl. und rät in erster Linie einmal zu einer Kastration, weil unser Hund von Haus aus sehr hibbelig ist und ihm unserer Meinung nach läufige Hündinnen seid eben ca. 3 Monate extrem zu schaffen machen. Er ist zwar nicht der typische "ich steh am Fenster, und jaul die ganze Nacht"-Hund, aber er kann sich beim Spazieren gehen auf nichts anderes mehr konzentrieren als auf die Urinflecken der Damen und reitet bei absolut jeder Hündin jeden Alters auf ... das hat er vorher auch nie gemacht - ausser bei jungen hübschen Damen versteht sich! ;-)

Tja, noch dazu kommt bei ihm ein chronischer Vorhautkatarrh. Das wäre für uns bestimmt kein Grund zur Kastration, aber dennoch ist es natürlich ein schöner positiver Nebenenffekt.

Ich hoffe bloß, wir tun das Richtige. Möchte ihm ja auch nicht einfach ohne Weiteres eine OP aufhalsen, wo nicht unbedingt eine notwendig ist. Aber zum Fortpflanzen wird es sowieso nie kommen da er 1. ein Mischling ist und 2. ja die Epilepsie hat, welche es natürlich total verbietet.

Was haltet ihr davon??? Ich bin einfach sooo unsicher!!!


PS: Blutbild wurde bis jetzt noch keines gemacht, der TA sagt, das würde er erst machen, wenn sich die Anfälle häufen würden .. er möchte uns ja nicht sinnlos das Geld weg nehmen ... dafür geben wir ihm jetzt 2mal täglich eine Epilepsienosode (Bachblüten).

Beitrag von lillystrange 22.03.10 - 16:52 Uhr

Hallo,
hab dir ja schon früher auf deine Beiträge geantwortet und kann dir vielleicht zur Beruhigung noch schreiben, dass nach der Kastration bei meinem Kanickel die Epilepsie fast ganz weg war!
Er hat sich vorher immer schreklich über alles aufgeregt und nach dem abzwicken war damit weitestgehend schluss!
Ich finde das Risiko einer Kastration ist mittlerweile sehr gering, aber vielleicht solltest du in eine erfahrene Tierklinik gehen, die sind meist besser auf solche Problemhunde eingestellt!
Ich drück euch die Daumen!!!
Lg Lilly

Beitrag von lillystrange 22.03.10 - 16:57 Uhr

Hab gerade gesehen, du bist ja auch eine Ösi in anderen Umständen;-)
Also noch ein Argument zum Abzwicken, stell dir mal vor du fährst mit Kiwa rum und dein Hund klebt an jedem Eck!
Ich wünsch uns noch eine schöne Rest-#schwanger
und freu mich schon auf einen Sommer mit Baby und Hund im Grünen!
Lg Lilly

Beitrag von maria2012 22.03.10 - 17:02 Uhr

Oh wie schön, stimmt ja!!! Ich freu mich auch schon wie verrückt!

Danke auf jeden Fall für deine Antwort, ich weiß auch nicht, wieso ich da so nervös bin! :-( Ich denke, unser Tierarzt ist ganz gut ausgerüstet, er macht auch eine sehr schonende Narkose angeblich. Ne ne, am Tierarzt liegts nicht .. eher an meinen Hormonen denk ich ..#schwitz


PS: Was macht denn deine Octavia da??? #verliebt

Beitrag von lillystrange 22.03.10 - 17:10 Uhr

Das ist ne gute Frage!Ich weiss eigentlich nie was sie macht!
Diese Mieze hat nen Knall, das ist schonmal klar!
Mit den Hormonen , das kenn ich!
Meine Hündin hatte sich letzte Woche einen Nerv im Rücken eingeklemmt, und benahm sich so als ob sie sterben würde.
Typisch Dackel halt!Und ich bin mit ihr gestorben!!!!
Naja und gestern wollte sie sich mit ihrem steifen Rücken in einem toten Maulwurf wälzen!Und dann grosses Gejaule und ein Schnalzer ich am Schreien und der Hund hat sich am Ende selbstständig eingerenkt!
Aber geheult hab ich trotzdem!!!!Diese Hormone....
Lg Lilly

Beitrag von maria2012 22.03.10 - 17:13 Uhr

Oh Gott, das könnte von mir stammen. Ich hab nach dem letzten Anfall 3 Tage lang geheult .. es war fürchterlich. Als ob er bereits tot wäre hab ich mich gefühlt. Einfach schrecklich!!

Beitrag von wildcat30 22.03.10 - 22:07 Uhr

ich denke das ist ein erster weg, den du gehen solltest. ich würde alles tun, was dem hund helfen könnte. sollte es dennoch nichts bringen, kann ja sein, dann auf alle fälle noch genauer untersuchen lassen und medis geben. dein schatz tut mir leid. ich hoffe, es geht ihm bald besser.

lg anja

Beitrag von maria2012 23.03.10 - 16:23 Uhr

Danke für deine Antwort!! #klee