Wer bekommt einen WKS?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sternbiene 22.03.10 - 17:52 Uhr

Meine Frage steht ja schon oben....

Nun meine Frage dazu. Warum bekommt ihr einen WKS?

Ich selbst bin nämlich noch am überlegen, und tendiere eher zu einem WKS.

Was sagte euer Arzt zu diesem Wunsch?

Beitrag von babe2006 22.03.10 - 17:56 Uhr

Hallöchen,

ich frage mich immer warum Frau einen Wunsch Kaiserschnitt möchte...

Aus Angst?? die glaube ich, haben wir alle...

ich hatte 2006 einen KS (Not sectio) und würde alles dafür geben normal entbinden zu können...

also ich mein wenn es Probleme während der Geburt gibt, kann ich es verstehen, da bin ich auch dafür... aber doch nich wenn es auch so gehen würde...

will niemanden nen Vorwurf machen muss jeder selber wissen... aber eine OP stellt auch ein gewissen Risiko dar... und auf Wunsch aufschnippeln lassen... weiß ja nich ;)

alles liebe...

Beitrag von sternbiene 22.03.10 - 17:58 Uhr

Ja, es gibt Frauen die wirklich reele Gründe dafür haben.

Ich wurde vor einigen Jahren vergewaltigt und eine natürliche Geburt macht mir deshalb sehr große Sorgen und Ängste....

Beitrag von cookietime 22.11.10 - 23:01 Uhr

Dann würde ich dir eher zu einer Therapie als zu einem WKS raten.

Beitrag von sohnemann_max 22.03.10 - 17:59 Uhr

Hi,

ich habe zwei WKS machen lassen.

Gründe hierfür habe ich nicht wirklich. Mir ist es einfach völlig egal, wie unsere Kinder geboren werden und habe mich für den - FÜR MICH - leichteren Weg entschieden.

Was sollte mein Arzt bzw. die Ärzte im KH schon sagen?! Da ich sehr überzeugt bin und war, von dem was ich tue, hatte ich keinerlei Probleme mit den Docs. Sie akzeptierten meinen Wunsch und gut war es. Ich diskutiere prinzipiell nicht, wenn ich etwas haben möchte. Notfalls wäre ich in ein anderes KH gegangen.

LG
Caro mit Max 5,5 Jahre und Lara 10 Monate

Beitrag von marcella24 22.03.10 - 18:19 Uhr

Sorry, aber deine Einstellung finde ich unter aller Sau.
In meinen Augen hast du es gar nicht verdient, schwanger zu sein bzw. zu werden.

Beitrag von pu-tschi 22.03.10 - 20:32 Uhr

Sorry, aber DEINE Einstellung finde ICH unmöglich- wie kann man einer Schwangeren, die nur ihre Meinung äußert, sowas antworten?

Widerlich, echt.
Solltest Dich echt schämen!

Angeekelte Grüße,
Putschi
(die andere Meinungen gelten lassen kann, auch wenn sie nicht ihrer Meinung entsprechen, ohne gleich blöd zu werden...)

Beitrag von jacqueline81 22.03.10 - 18:24 Uhr

Also deine Einstellung finde ich auch etwas seltsam. Eine Entbindung gehört ebend zu einer ss und zu einem Kind dazu und dir kann doch wirklich nicht egal sein wie deine Kinder zur Welt gekommen sind?! Und für dich war es vielleicht der einfachere Weg, aber für deine Kinder schon lange nicht.

Also deine Einstellung ist wirklich etwas traurig und total unverständlich, dass du beide mal Ärzte gefunden hat die es so einfach gemacht haben. Ich finde wenn WKS, privat zahlen.

"Ich diskutiere prinzipiell nicht, wenn ich etwas haben möchte". Dieser Satz sagt schon alles, aber auch egoistische Menschen muss es leider auf dieser Welt geben!

Beitrag von jula77 22.03.10 - 21:10 Uhr

Aha, wenn man privat zahlt, ist alles super???

Super Sache, vor allem wenn man dann seine Argumente selbst entkräftet....ich dachte es geht dir um die Kinder????

Beitrag von jacqueline81 23.03.10 - 11:13 Uhr

Wenn du mich richtig verstanden hättest, wüsstest du das ich grundsätzlich gegen einen KS bin wenn er nicht medizinisch begründet ist. Nur leider kannst du niemanden zwingen spontan zu entbinden. Aber vielleicht überlegen sich die Leute es nochmal wenn sie es privat zahlen müssen!#aha

Beitrag von jula77 23.03.10 - 11:23 Uhr

"Nur leider kannst du niemanden zwingen spontan zu entbinden"


Ja zum Glück leben wir in einem demokratischen Staat, und nicht in unter einer Diktatur, wo man zu Dingen gezwungen wird.

Wird ja immer besser!

Beitrag von jacqueline81 23.03.10 - 11:34 Uhr

Also wenn ich das schon immer höre! Demokratischen Staat! Was ist daran demokratisch dass die einen ohne Ende KK Beiträge zahlen und die anderen auf der faulen Haut liegen und dann auch noch meinen sie bekämen alles in den Arsch geschoben weil ein KS bequemer ist! So ein quatsch! Ja in Deutschland wird es auch immer besser und zwar so, dass die mittständischen für die Armen mitzahlen und die sich dann trotzdem noch über alles beschwerden. Geht mal ins Ausland, wie gut es da z. B. mit der medizinischen Voraussetzung aussieht. Da kann man bestimmt nicht einfach mal ins KH gehen und sich seine Behandlung aussuchen weil einem gerade danach ist!

Wer sich für ein Kind entscheidet sollte auch so selbstständig sein zu wissen wie es üblicher weise wieder aus kommt und wie es am besten für Kind ist. Selbst für die Mutter! Die Frauen hier die sich nach der Reihe einen "WKS" wünschen, sind sich glaube ich nicht im klaren darüber was für Risiken ein KS mit sich bringt. Ich hatte eine Eilsectio (leider) und aufgrund einer Infektion mit anschließendem Gebärmutterriss hätte ich nicht nur fast meine Gebärmutter, sondern auch mein Leben.

Also erzähl du mir nichts über Demokratie!

Beitrag von jula77 23.03.10 - 13:23 Uhr

Also wenn ich das richtig gelesen habe, lässt du einen KS machen, obwohl die Hebammen sagen, es geht auch ohne? Es ist also nicht unbedingt medizinisch notwendig. Muss ja schließlich nicht alles so verlaufen wie bei deiner ersten SS.

Was würdest du sagen, wenn ich behaupte, dass das in meinen Augen ein WKS ist?

Bis auf die Infektion verlief meine 1. Geburt im Übrigen wie deine. NS um den Hals, Herztöne runter, Eilsectio.....und ich setze alle Hebel in Bewegung dieses Mal spontan zu entbinden, anderes KH, Beleghebamme......aber ich würde mir einfach nicht anmaßen dir vorzuschreiben wie du zu entbinden hast und dir den Wunsch nach einem KS aufgrund deiner ersten Geburt streitig zu machen (den ich im Übrigen nachvollziehen kann)

Und vielleicht muss man auch überlegen, wer was als WKS bezeichnet. Es gibt hier nämlich kaum Frauen, die aus reiner Bequemlichkeit einen KS haben wollen. Sie bezeichnen ihn aber so, weil sie zwar Gründe haben, aber sie auch durchaus spontan entbinden KÖNNTEN, wie du auch. Bei dir ist es ja auch "nur" die Angst, dass wieder irgendetwas schief gehen kann, sonst würden dir die Hebammen ja nicht sagen, du kannst es versuchen, oder?

Ich wünsche dir und den Zwillis alles Gute,
Jule

Beitrag von jacqueline81 23.03.10 - 14:34 Uhr

Da hast du mich wieder nicht richtig verstanden! Hätte ich wie du "nur" eine Eilsectio gehabt, würde ich sicherlich jetzt auch versuchen spontan zu entbinden. Eine Hebi hat zwar mal zu mir gesagt, dass dennoch nichts gegen eine spontane Geburt spricht, aber sie ist auch kein Mediziner! Bei allen Mediziner wo ich bislang vorsprechen musste, raten mir von einer spontanen Geburt ab da ich keine Wehen bekommen soll da bei Wehen das Risiko eines erneuten Risses noch viel höher wäre als bei dem normalen Wachsen der Gebärmutter in der ss. Immerhin ist ja meine Gebärmutter schon einmal gerissen! Daher würde ich es nich als WKS bezeichnen. Also nochmal, es geht nicht nur um die Angst!

Und ich bleibe bei meiner Meinung, alles was nicht medizinisch notwendig ist, sollte auch keinen WKS bekommen!

Ich wünsche dir auch alles Gute,
Jacqueline

Beitrag von cookietime 22.11.10 - 23:05 Uhr

Deine Kinder tun mir Leid! Da geht wohl alles nur strikt nach Plan in diesem Leben.

Beitrag von rinchen00 22.03.10 - 18:05 Uhr

Hallo,
ich habe vor zwei Wochen erfahren, dass ich aus gesundheitlichen Gründen einen geplanten Kaiserschnitt bekomme. Werde auch nie ein Kind normal entbinden können. Für mich ist ein großer Traum geplatzt. Ich finde es gibt nicht schöneres als eine normale Geburt, sowohl für die Mutter, als auch für das Kind. Kann es nicht wirklich nachvollziehen, dass man so etwas gerne möchte.
Würde so gerne tauschen und eine natürliche Geburt erleben.....
Die Natur hat sich das schon richtig überlegt. Und das solltest du auch nochmal....
Nimm es nicht böse auf, aber ich kann es nicht verstehen weil es mein größter Wunsch war.
Viele, liebe Grüße
Rinchen und Mucki (31.SSW)

Beitrag von sternbiene 22.03.10 - 18:11 Uhr

Nein, ich nehme es dir nicht böse.

Aber meine Vergangenheit hat für mich entschieden. Ich selber wollte eigentlich immer eine natürliche Geburt, aber je näher die Geburt rückt, desto mehr kommt das alles wieder hoch und ich verspüre Panik in mir.

Ich mache das nicht gerne, sodern einfach aus extremen Gründen.

Beitrag von seikon 22.03.10 - 18:20 Uhr

Was genau verursacht die Panik bei dir?
Ich hätte viel mehr Panik nackt auf dem OP Tisch festgeschnallt zu sein. Ab Brust abwärts bewegungsunfähig. Die Beine sind dann ja auch auf diesen Bügeln wie beim Frauenarzt auf dem Stuhl. Und du bekommst gar nicht mit, was da mit dir gemacht wird, weil ja alles schön mit Tüchern abgehangen ist.

Also da hätte ICH persönlich viel mehr Panik bei.
Bei einer normalen, vaginalen Entbindung ist i.d.R. nur die Hebamme und dein Partner dabei.
Sofern du in psychologischer Behandlung bist solltest du das unbedingt noch mit deinem Therapeuten aufarbeiten.

Auch trotz deiner Vergangenheit ist eine normale Entbindung möglich. Klingt blöd, aber schwanger werden hat ja auch geklappt. Und das finde ich bei der Vergangenheit ehrlich gesagt den schwierigeren Part als die Geburt.
Du bist bei der normalen Geburt selbstbestimmt und frei in deinen Entscheidungen (ausser ein medizinischer Notfall tritt ein). Beim Kaiserschnitt bist du mehr oder weniger der Routine des Krankenhauses und der Ärzte machtlos ausgeliefert.

Rede dir nicht ein, dass das Schicksal den Geburtsmodus für dich entschieden hat. Sieh es als ersten Schritt aus dieser Opferrolle raus zu kommen.

LG

Beitrag von margarita73 22.03.10 - 18:07 Uhr

Hallo,

ich hatte vor sechs Jahren einen, weil die Geburt meines ersten Kindes zu einem Dammriss/-schnitt 4. Grades (sprich bis in den Schließmuskel hinein) geführt hat. Das war so schlimm, dass ich von Anfang der zweiten SS an Panik vor der Geburt hatte, die mir die SS echt vermiest hätte. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem ich mich dann für den WKS entschieden hab. Ab da konnte ich die SS endlich genießen. Dieses Mal möchte ich mich wieder an eine normale Geburt heranwagen, aber ich kann verstehen, wenn jemand sich dagegen entscheidet.

LG Sabine (34.SSW)

Beitrag von marcella24 22.03.10 - 18:16 Uhr

hallo, sorry für meine Direktheit.
Aber ich finde, jeder der sich für einen Kaiserschnitt entscheidet, obwohl es nicht nötig ist, der hat es nicht verdient schwanger zu sein.

Und ich bin der Meinung, dass soetwas von keinem Arzt durchgeführt werden sollte.

Was anderes ist es natürlich, wenn es nicht anders geht. Aber nur, um die Schmerzen nicht ertragen zu müssen, sorry, aber das finde ich unter aller Sau!!!

LG Marcella:-[

Beitrag von 240600 22.03.10 - 19:53 Uhr

#augen#klatsch

Beitrag von jacqueline81 22.03.10 - 18:16 Uhr

Also WKS kann man es bei mir nicht wirklich bezeichnen, wobei einige Hebammen schon meinen ich könne ruhig versuchen normal zu entbinden. Unabhängig von der Zwillingsschwangerschaft. Aber ich gehe das Risiko nicht ein und die Ärzte raten mir ja auch davon ab. Ich hatte 2007 eine Eilsectio unter Vollnarkose weil meine kleine die Nabelschnur 2mal um den Hals gewickelt hatte und die Herztöne abfielen. Ich war zu diesen Zeitpunkt tot traurig das ich nicht normal entbinden konnte, zumal ich schon Presswehen hatte. Es hätte also nicht mehr lange gedauert. Zu diesem Zeitpunkt sagte ich mir, "dann ebend beim 2. Kind"! Weil aber meine Infektion nicht antibiotisch behandelt wurde, erlitte ich gut 6 Wochen später einen Gebärmutterriss und musste notoperierte werden. Ich kann überhaupt froh sein, dass die Ärzte meine Gebärmutter erhalten konnten.

Wäre das alles nicht passiert hätte ich vielleicht auch jetzt bei Zwillingen versucht normal zu entbinden. Eine spontane Geburt ist einfach das schonenste fürs Kind, aber auch für die Mutter. Ich bin der Meinung, dass WKS wenn nicht medizinisch notwendig, privat bezahlt werden müssten.

Beitrag von cathi83 22.03.10 - 18:30 Uhr

Ich hatte heute vor 3 Wochen einen WKS.
Diese Entscheidung stand für mich schon vor der Schwangerschaft fest.
Ich wollte bzw. konnte mir einfach keine normale Geburt vorstellen.
Ich finde jede Frau sollte selbst entscheiden wie sie ihr Kind zur Welt bringt und keiner sollte
sich für diese Entscheidung rechtfertigen müssen.
Ich hatten Montag die Op, bin Dienstag schon wieder gelaufen und konnte mein Baby
selbst versorgen. Klat hatte ich die ersten 3 Tage Schmerzen beim laufen und aufstehen aber
Ich wollte den KS und hab mich somit nicht beschwert. Freitag konnte ich heim denn
ich war soweit fit. Ich für mich hab die richtige Entscheidung getroffen und würde es jeder
Zeit wieder so machen. Ûberleg dir deine Entscheidung gut und wenn ein KS für dich die
richtige Entscheidung ist dann mach es.

Liebe Grüße
Catharina

Beitrag von doris84 22.03.10 - 18:42 Uhr


Ich bekomme auch einen WSK stand für mich auch schon vor der SS fest.

Mein Arzt hat gar nicht dazu gesagt wäre mir aber auch egal ist ja mein Kind, er kann ja seiner Frau sagen wie sie entbinden soll und nicht mir ;-)

LG Doris

Beitrag von hoffnung2010 22.03.10 - 19:25 Uhr

#pro

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