Zufüttern ja oder nein ?!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von hfranzi123 22.03.10 - 18:02 Uhr

Hallo Ihr alle,

ich wollte mal meine Meinung äußern, ich finde dieses Thema viel zu überbewertet. Die einen sagen auf gar keinen Fall vor dem 6. Monat die anderen sagen man sollte schon ehr zufüttern. Nebenher liest man tausend Bücher über das Thema und am Ende weiß man immer noch nicht was "richtig" oder "falsch"ist.
Ich war heute bei der Kinderärztin und sie hat mich bestätigt. Meine Maus ist nun 18 Wochen alt und schaut ganz gierig beim Essen zu und kaut mit.
Ich habe es anfangs so gemacht wie ihr, ich habe tausend Sachen gelesen und gehört und letztendlich wie immer auf mein Bauchgefühl gehört und ihr einfach ein paar Löffel Karotten/Kartoffelbrei zum Mittag gegeben. Meine Maus ist überglücklich und ich auch.

Hört doch einfach alle auf euer Bauchgefühl, das ist schließlich das Beste was es gibt. Eure Mäuse zeigen euch schon was sie wollen oder nicht. Euch werden keine Antworten von anderen Müttern helfen, schließlich sind wir alle verschieden. Hört in euch und macht was ihr für richtig haltet.
Vorallem macht euch nicht verrückt.
Was soll passieren dem Kind (wenn es will) mit 4 Monaten Brei zu geben? Im schlimmsten Fall spuckt es den Brei wieder aus?

LG Franzi

Beitrag von perserkater 22.03.10 - 18:31 Uhr

Na dann rein mit dem Brei.

Wers braucht...ein Baby sicher nicht!:-p

Beitrag von hfranzi123 22.03.10 - 19:28 Uhr

Genau, du weiß natürlich was das beste für mein Baby ist ;-) und was es braucht und will.
Warum sich hier immer alle gleich angiften müssen, ist echt schrecklich. Schließlich sindd wir alle Mütter und wollen für unsere Babys das beste. Aber naja.

Beitrag von perserkater 22.03.10 - 20:00 Uhr

Klaro, hats direkt nach der Möhre von Onkel Hipp gefragt ja?#huepf

Beitrag von majasophia 22.03.10 - 19:58 Uhr

naja im schlimmsten fall kann es zu ganz bösen bauchschmerzen, blähungen und verstopfung kommen und später dann eben auch zu allergien!

viele mamas beteiligen sich am wettstreit der super-mamas-mein-kind-ist-ja-schon-so-groß und füttern deswegen brei#augen

Beitrag von creni 22.03.10 - 20:12 Uhr

Ich bin auch mehr als froh darüber, dass die Richtlinien zum Zufüttern gerade wieder sehr gelockert werden. Bei meinem ersten Kind war ich auch so eine ganz verbohrte Mama, wie man sie hier jetzt oft liest (deshalb kann ich sie nicht mal verurteilen, ich war ja selber so...) - hab sie 7 Monate voll gestillt, mich in der Stillzeit (auf Anraten von mehreren Ärzten) streng allergenarm ernährt weil sie starke ND hatte und dann nur gaaaanz langsam Beikost eingeführt, monatelang nur das Gleiche und nix auch nur annähernd allergieverdächtiges vor dem 2. Lebensjahr gegeben. Das Resultat ist ein extrem starkes Allergiker- und Asthmakind.

Beim 2. Kind war ich deshalb schon etwas weniger streng (aus einer "hat-ja-eh-nix-gebracht" Einstellung heraus). Hab auch 6 Monate voll gestillt, mich aber weitesgehend normal ernährt und dann auch schneller Beikost eingeführt - also auch sowas wie Milch und Ei schon vor Ende des 1. Lebensjahres. Und siehe da, er hat nix. Klar, kann Zufall sein, aber die neuesten Erkenntnisse in Richtung Beikost und Allergien unterstreichen das ja.

Naja, und bei meiner Kleinsten bin ich jetzt generell sehr viel lockerer. Hab gewartet, bis sie Interesse am Essen zeigt, das ist jetzt, seit sie etwas mehr als 5 Monate alt ist, definitiv der Fall, also bekommt sie ihr Breichen und ist glücklich drüber. Sie hat auch schon am Brötchen "genuckelt" weil ihr Bruder ihr das in einem unbeobachteten Moment hingehalten hat, und ich bin deshalb nicht gleich in Panik verfallen (was wohl bei meiner 1. Tochter sehr wohl der Fall gewesen wäre).

Ich denke auch wie du, dass wir uns da viel zu sehr verbohrt haben in Doktrinen, die mit gesunden Mutterinstinkten nichts mehr zu tun haben. Bei mir war es ein Prozess, davon weg zu kommen...

LG!

Beitrag von vivienmami 22.03.10 - 21:40 Uhr

Schön das es noch "normale" mütter hier gibt.ich weiß nicht ob es eine ohase hier ist- aber es nervt extrem.man fragt etwas und außer: "Um gottes willen,du rabemutter stillst nicht bis dein kind zur schule geht,du gibst deinem einjährigen schon feste nahrung etc....." bekommt man neuerdings kene vernünftigen antworten.

es werden sachen reininterpretiert die gar nicht das sind. zBsp. schrieb ich gestern das ich nach 6monaten stillen das gefühl hab die maus hat noch hunger und ich gab ihr pre....die sie auch ausgetrunken in einem zug. so weißt du was drauß gemacht wurde???Ich stopfe mein kind mit industieller chemie voll um es auf die krabbeldecke abzuschieben und ruhe zu haben....#klatsch

aber ich bin jetzt beruhigt das es hier noch MÜTTER mit MUTTERINSTINKTEN gibt die nicht nur die Scheuklappen aufhaben!

#pro#danke

Beitrag von crazj 22.03.10 - 23:26 Uhr

Schöne Grüße von einer Rabenmutter zur anderen!!! ;-)

Beitrag von vivienmami 23.03.10 - 19:58 Uhr

#pro#danke

bin ganz ehrlich beruhigt!!!!

Beitrag von bicephalous 23.03.10 - 10:41 Uhr

mein 4-monate-altes kind liebt brei!!!!

und sollich dir mal was widerliches verraten? mein 4-monate-altes kind mag lieber die schnuller in größe 2 obwohl größe 1 noch vorgesehen is!

#cool


es gibt nichts mächtigeres und zutreffenderes als ne weibliche intuition...kein buch der welt hat mein baby ausgetragen...das war einzig und allein ICH!

vorwürfe sollten an uns abprallen wien gegenpoliger magnet. und ich denke, dass tun sie.

#pro

ps: eben jedem das seine! wir schimpfen schließlich auch nich wenn ne mama ein ganzes jahr stilln kann. ich kanns nich, finds traurig und bekomm noch ärger dafür..manche mamis haben ihr feingefühl wahrscheinlich verloren..leider.

Beitrag von crazj 22.03.10 - 23:23 Uhr

Hallo hfranzi123,

wie schön auch mal eine so entspannte Meinung zu lesen und kann mich Dir da nur anschließen. Bei meiner kleinen Maus war es ähnlich, was mir aber auch sehr entgegenkam, da ich anfangen musste zu arbeiten, als sie 5 Monate alt war.
Mit Verstopfung war da nichts. Natürlich hat der Bauch dann ordentlich zu tun, aber er muss sich ja auch umstellen. Aber mit Bauchschmerzen, Blähungen etc. hatte das nichts zu tun.
Und was die ganze "Panikmache" mit den Allergien betrifft, hat die Forschung schon wieder ganz neue Ergebnisse auf den Markt geschmissen, dass nämlich die Zauberformel nicht mehr die der bisherigen Vermeidung ist, sondern die der allmählichen Gewöhnung ist.
Letztlich sei es doch jedem selbst überlassen, aber es muss doch auch erlaubt sein, seinem Kind auch schon mit 4 Monaten Beikost zu geben, ohne dass einem immer gleich subtil unterstellt wird, man würde etwas falsch machen!
Und wie Du schon sagtest, ist das Bauchgefühl so unglaublich wichtig. Man kann und sollte letztlich selber wissen, was man für das Beste hält!

Schönen Abend noch und viele Grüße!

Beitrag von bicephalous 23.03.10 - 10:33 Uhr

für diesen beitrag möchte ich dich heiraten!

ich finds anstrengend mit übervorsicht um sich zu werfen!
ich machs genauso wie du..mein baby war nie zuvor glücklicher.
wenn baby es nicht vertragen könnte, würden die gläschen nicht im regal stehn oder was!?
und wegen dieser vorsicht wegen allergien...weißte wovon babies allergien bekommen??? von ÜBERVORSICHT! bzw wenn der körper ne allergiebereitschaft hat, dann nicht weil baby mit 4 monaten möhren gegessen hat. traurig, sich sowas vorwerfen lassen zu müssen!

und ne intuition (ne naturgegebene übermacht) wegen literatur zu ignoriern..DAS finde ich verwerflich.

unsre mamas und omas haben solche literatur zum einheizen genommen!

so. sorry. aber ich glaub du bist der passende empfänger um ärger über dieses thema abzulassen #schwitz

taaausend dank dafür #blume #blume #blume