Frage wegen Trennung vom besten Kiga Freund

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von steinadler75 22.03.10 - 21:31 Uhr

Hallo,
meine Tochter Elena ( 5 Jahre ) hat viele Freunde im Kiga, aber ihr bester Freund ist der Paul.
Sie hängen sofort zusammen sobald ich sie in den Kiga gebracht habe, hat mir auch schon ihre Erzieherin bestätigt das die beiden unzertrennlich sind.
Nun das große Problem, Paul ist ein halbes Jahr älter und wir im Mai schon 6 Elena erst am 01. November. Deshalb kommt Paul schon dieses Jahr in die Schule Elena aber erst nächstes. Sie fängt jetzt schon immer bald an zu weinen weil ja der Paul schon dieses Jahr in die Schule kommt.
Will mal mit Pauls Eltern reden das der Kontakt hoffentlich erhalten bleibt wenn er in die Schule geht, nur so oft sehen sie sich dann nicht mehr.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wie haben Eure Kinder das verkraftet. Wie gesagt Elena ist beliebt und hat viele Freunde aber Paul ist eben ihr aller allerbester Freund wie sie selbst immer sagt. Will meiner Kleinen doch nur helfen damit besser klar zu kommen.
LG
Annika #sonne

Beitrag von sandramutti 22.03.10 - 23:22 Uhr

was soll ich sagen?
bei uns ist die situation noch um einiges schlimmer.

meine maus ist in einer clique...von anfang an. sie hat ein paar richtig dicke freundinnen, alle ca. 1 jahr älter als sie.
sie treffen sich seit fast 2 jahren auch öfters nachmittags, alle mögen sich so gerne.
besonders ein mädchen an der hängt meine maus so sehr. küsschen hier, küsschen da... usw.
sie sind sich sehr ähnlich, nur eben exakt 1 jahr altersunterschied.

und nun? alle mädels aus dieser clique werden eingeschult. nur meine maus nicht, da sie noch zu jung ist. zurück bleiben keine freunde, nur 2 etwa gleich alte mädchen, mit denen sie nicht so befreundet ist und nur einige jungs...mit denen sie leider so ganz und garnicht kann... oder da sind eben auch noch viel jüngere mädels.
ich bin ehrlich gesagt auch etwas ratlos. :-(

aber viele meinen, wir großen machen uns da zuviele gedanken, die kleinen kommen mit sowas viel leichter klar, als wir denken...
na, mal sehen....



Beitrag von juki 22.03.10 - 23:45 Uhr

Huhu...

Kim ging es letztes jahr ebenso...allerdings kam sie in die Schule und die Freundin nicht....das war schwer für die beiden...und Anfangs haben sie sich auch nicht mehr so häufig gesehene...da jede sich einen anderen Freundeskreis aufgebaut hat....mittlerweile legen allerdings beide wert darauf, dass sie sich einmal die Woche sehen wenn das möglich ist....und wir auch mit allen einiges unternehmen....
Ich finde das gut und ihre Mama auch...wenn die Kids diesen Wunsch nicht hätten würden wir sie nicht dazu zwingen...und ich denke das solltest du auch tun....
aber aufjedenfall würde ich auch mit den Eltern sprechen...

LG

Beitrag von h-m 23.03.10 - 15:02 Uhr

Meine Tochter (6) hatte das letztes Jahr auch. Sie war erst auch ziemlich traurig, hat sich aber recht schnell "neu orientiert". :-D Ihren Freund sieht sie aber mindestens 2 x pro Woche, da sie gemeinsam im Schwimmverein sind und seit ein paar Wochen auch in der gleichen Fußballmannschaft spielen. Zusätzlich versuchen wir auch, uns nachmittags noch "einfach so" zu treffen... das klappt mal mehr, mal weniger, da ja bei beiden Familien auch noch andere Termine und Verabredungen anstehen.