Kinderbetreuung

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von ma_baker 22.03.10 - 23:13 Uhr

Im September 2010 kommt meine Tochter in die erste Klasse.

Dass sie einen Platz in der Schule bekommt, steht ja fest. Da muss sie ja hin. Aber was ist mit der Betreuung danach ?

Vom Hort, der zur Sprengelschule gehört, haben wir eine Absage bekommen - zu viele Anmeldungen, zu wenig Plätze.

Bei der Privatschule wurden wir auf die Warteliste gesetzt - zu viele Anmeldungen, zu wenig Plätze - vielleicht hat denen auch unsere Nase nicht gefallen, wer weiß.

Jetzt haben wir noch zwei andere Möglichkeiten, nämlich Hort und Tagesheim bei einer Gastschule, die auch erst die Sprengelkinder versorgen muss.

Eventuell noch eine private Elterninitiative.

Gibt's Tagesmütter, die auch Schulkinder betreuen ? Ist dann natürlich auch eine Kostenfrage.

Es kann doch nicht sein, dass frau einen guten Job hat, und den hinschmeißen muss, nur weil es keine Kinderbetreuung gibt !!!! Das wird ja zur Existenzfrage, wenn man alleinerziehend ist.

Meine Frage wäre - bestimmt hat da ja jemand schon Erfahrung - was tun ?

Ich habe noch Rest-Elternzeit von 8 Monaten, somit wäre zumindest mein Job sicher und ich und Tochter sind beitragsfrei krankenversichert. Nur, wer zahlt die Miete etc. Bekommt man da Unterstützung, wenn ja, von wem ? Sozialamt ??

Oder ist es sinnvoller, gleich zu kündigen und Arbeitslosengeld zu kassieren ?

Oder mit dem Kindsvater zusammenziehen und heiraten - also die klassische Lösung ? (Wär der letzte verzweifelte Ausweg)

Ich find das total dämlich, dass man diese Überlegungen anstellen muss, obwohl man einen sicheren Job hat. Das kann's doch nicht sein ?

Steh kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

Beitrag von krumel-hummel 23.03.10 - 06:49 Uhr

Hallo

Mach Druck! Erstmal in dem Hort der Sprengelschule. Mach ganz klar, dass du sonst deine Arbeit aufgeben musst!

Bei uns hat das immer funktioniert.

Ansonsten kannst du noch das Jugendamt befragen, ob die noch eine Idee haben (die kennen meist Mütter, die dann für wenig Geld eine Betreuung übernehmen würden).

Letzte Chance wäre evtl, dass du den Kindergarten befragst, ob die die kleine für ein Jahr betreuen könnten. Bei uns funktioniert das ganz gut, wenn alle anderen Stricke reißen.

Gruß
hummel

Beitrag von liberian-girl 23.03.10 - 08:39 Uhr

Hallo!

Im 1. Schuljahr unseres Kindes haben wir per Annonce eine "Ersatz-Omi" gesucht. Diese holte das Kind von der Schule und betreute es bis 16 Uhr. War ne prima Lösung und auch bezahlbar.

VG
Libi

Beitrag von 3erclan 23.03.10 - 09:07 Uhr

Hallo

wir wohnen auch in 81.Hab leider auch keinen HOrtplatz bekommen.

ICh konnte meine ARbeit dementsprechend regeln dass meine große nachhause kommen kann.Ab und zu betreue ich aber ncoh 2 Mädels aus der schulebei mir.

EVtl. kennst du jemand der das bei euch machen würde.

Evlt frag mal beim JA nach.

lg

Beitrag von manavgat 23.03.10 - 09:49 Uhr

Jetzt mach mal halblang!

Es wird sich doch wohl jemand finden, der Dein Kind nach der Schule aufnimmt, Essen macht und die Hausis betreut.

Diese Betreuungskosten werden - wenn Du zu wenig verdienst - vom Jugendamt auf Antrag übernommen, ansonsten kannst Du es von der Steuer absetzen.

Job hinschmeißen wäre das Blödeste was Du tun kannst! Mit einem Kerl zusammen ziehen, nur weil man sonst nicht weiß wovon man leben soll, ist genauso bescheurt.

Aushänge, Kleinanzeigen: suche blabla

und Du wirst sehen, das regelt sich.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ma_baker 23.03.10 - 10:02 Uhr

Langsam liegen halt die Nerven blank.

Es regt mich auf, dass man keine Verhandlungsbasis für den Chef hat, wie es weitergehen soll und dass man dann auch noch von seinem Entgegenkommen abhängt.

Naja, irgendwas geht immer. Hoff.

Danke für die Antworten.

Beitrag von 3erclan 23.03.10 - 10:03 Uhr

HI

halblang machen hier in der Umgebung ist nicht einfach.Denn es gibt nur sehr wenig Betreuungsplätze.
DA hat man als AE nicht mal ne Möglicheit mit Platz.

Tagesmütter passen leider nicht oft auf große Kinder auf.

Leihoma suche ich schon seit Jahren habe aber noch keine bekommen.Die WArteliste ist zu lang.

Babysitter arbeiten oft.

Die einzige Lösung was wir gefunden haben in der Klasse dass wir uns abwechseln bei der Betreuung.

lg

Beitrag von manavgat 23.03.10 - 10:30 Uhr

Ich erlebe immer wieder, dass Frauen über Probleme jammern, statt tatkräftig nach Lösungen zu suchen.

Anzeige(n) aufgegeben?

Pfarrer um Unterstützung gebeten?

Freiwilligen-Agentur befragt?

Im Kindergarten gefragt, wenn Kind auch in die Schule kommt und wo jemand zuhause ist? Aushang in den Kindergärten der Umgebung gemacht?

Druck gemacht in den Betreuungseinrichtungen?

Jugendamt angeschrieben? (Telefonieren bringt oft nix)

Im Seniorenverein vor Ort gefragt/Aushang gemacht?


Na?

was waren denn bisher die Aktivitäten? Wieviele Stunden wurden aktiv mit der Suche nach einer Betreuung verbracht?


Gruß

manavgat

Beitrag von baltrader 23.03.10 - 10:33 Uhr

Du bist doch bestimmt nicht die einzige Mama mit diesem Problem, wechselt Euch untereinander mit der Betreuung ab. Was macht der Kindsvater, auch arbeiten? Ansonsten kann doch auch er Betreuung übernehmen.
Um wieviele Stunden täglich handelt es sich denn? Ich würde meine Tochter in so einem Fall schon stundenweise allein lassen (sie ist nun gerade 7 Jahre geworden). Klar, muß eine Notfallnummer da sein, falls was ist.
Auf gar keinen Fall aus diesem Grund zusammenziehen, du stürzt Dich dann total in die Abhängigkeit.

Lg,

Mimi

Beitrag von vergeslich 23.03.10 - 14:43 Uhr

Hallo,

erst mal tief durchatmen. :-)

Da wird sich bestimmt eine Lösung finden. Wie hier schon geschrieben wurde, werde aktiv mit Aushängen und Anzeigen in der Zeitung. Rufe beim Jugendamt nach, ob die jemanden haben der auf dein Kind aufpassen kann.
Es gibt auch viele Tagesmütter, die Schulkinder betreuen. Bin zwar nicht aus deiner Gegend, aber ich betreue z. B. im Moment NUR Schulkinder. ;-)

Schau mal hier bei Laufstall. Wenn ich deine PZL 81 eingebe, bekomme ich ganz viele Tagesmütter:

http://laufstall.de/index.php?arg=dG1iX2FuZ2Vib3RlX3N1Y2hl

Vielleicht hast du ja Glück und findest eine.

Liebe Grüße vergeslich

Beitrag von ma_baker 24.03.10 - 08:55 Uhr

Also mit den Mamas im KiGa ist schon was vage angedacht, Problem ist halt, dass es wirklich eine Notlösung ist, weil man sich ja schon sehr verpflichtet, wenn man da dann auf fünf Kinder regelmäßig aufpasst, sie verköstigt, evtl. Hausaufgaben macht mit ihnen. Und wenn man dann krank wird oder sonst nicht kann, weil man einen Termin hat, muss man dann tauschen. Die anderen sind ja dann auch von einem abhängig. Und die jeweiligen Chefs müssen auch ihr ok geben, dass man weniger arbeitet bzw. man verdient dann auch weniger. Und die Kinder werden schon auch ziemlich rumgeschubst so von einer Mutter zur nächsten.

Im Kindergarten sind alle Mamas mehr oder weniger berufstätig.

Ansonsten find ich halt die Auswahlmöglichkeit begrenzt. Ich kann sie zwar in jedem Kindergarten in der Stadt anmelden, aber hortmäßig ist die Auswahl dann natürlich geringer.

Der Hort bei der Sprengelschule ist hoffnungslos ausgebucht (unsere Sprengelschule ist die größte Münchens mit 420 Schülern, der Hort bietet Platz für 75 Kinder, für 60 Anmeldungen stehen 6 Plätze zur Verfügung), bei dem anderen Hort und dem Tagesheim in der anderen Schule warten wir noch auf Antwort. Einen Gastschulantrag kann ich aber erst stellen am Tag der Schuleinschreibung, wenn ich eine Zusage von dem Hort bzw. Tagesheim habe. Sinnigerweise ist der Anmeldeschluss für das Tagesheim aber der Tag der Schuleinschreibung.

Druck machen: es geht halt fast jedem so in unserer Umgebung. Das ist ja das Problem.

Tagesmutter: muss ich noch schauen, hab alleridngs die Befürchtung, dass das dann nicht ganz billig ist

Mittagsbetreuungen sind auch eine Lösung und ebenfalls hoffnungslos überfüllt.

Ansonsten gäb's noch die Lösung mit Oma, Papa und mir irgendwie die Kinderbetreuung zu regeln, wobei mein Chef dann auch flexibel reagieren müsste.

Na, da tun sich doch schon ein paar Möglichkeiten auf.

Und die klassische Lösung ist ebenfalls eine Überlegung, nicht nur aus der Not heraus, sondern grundsätzlich; klang oben schlimmer als es tatsächlich der Fall ist.

Wie gesagt, irgendwas geht immer.