Kann man eine FG verhindern?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von happy-87 23.03.10 - 07:14 Uhr

GuMo :-),

ich hätte mal eine Frage an euch: ich hatte selbst schon einen MA in der 10 SSW und frage mich ob man einen MA verhindern kann? Ich denke eher nicht denn man merkt ja nicht das es ein MA ist :-( #schmoll

Hatte mit meinem FA gesprochen ob ich bei der nächsten SS Utrogest zur Sicherheit bekomme-er meinte wenn ich es möchte gern nur ob es wirklich hilft sei dahin gestellt. Utrogest hilft doch eher bei Blutungen oder?

Sorry-das ich es hier poste!

Danke für alle Antworten

LG

happy

Beitrag von minkabilly 23.03.10 - 07:22 Uhr

Was ist denn eine "MA"?

Wegen dem Utrogest...ich hab es bei Blutungen in der Frühschwangerschaft bekommen.

Beitrag von kati543 23.03.10 - 07:24 Uhr

Eine Missed Abortion.

Beitrag von minkabilly 23.03.10 - 07:25 Uhr

achso...#danke

Beitrag von kati543 23.03.10 - 07:23 Uhr

ich glaube, du hast vergessen, warum man eine FG bekommt. Die bekommst du in den allerseltensten Fällen, weil dein Hormonhaushalt nicht stimmt oder deine Gebärmutter krampft ohne Grund. Der Hauptgrund für über 90% der FG ist eine schwere Chromosomenstörung beim Baby oder, dass sich gar kein Baby entwickelt. Wenn das Baby sich nicht "nach Plan" in der FrühSS entwickelt, bricht dein Körper - klugerweise - die SS ab. Das ist zu deinem Schutz, auch wenn es weh tut (ich habe selber 2 Sternchen, ich weiß wovon ich rede).
Eine FG kann man nicht verhindern in dem Sinne. Wenn es bei dir der Fall ist, dass dein Körper das Hormon nicht ausreichend produziert, dann hilft Utrogest - dort ißt du eben das Hormon und so ist es auch im Körper. Wenn deine Gebärmutter - unberechtigt - krampft, hilft Magnesium.

Beitrag von minkabilly 23.03.10 - 07:28 Uhr

Aus meiner Erfahrung kannst du nichts tun,
ich hatte selbst 2x MA in der 8.SSW; es war halt keine #herzlich-aktivität im US sichtbar...

Beitrag von babe2006 23.03.10 - 07:43 Uhr

Guten morgen,

ich glaube nicht das man eine Fehlgeburt verhindern kann, sonst hätte keine eine..warscheinlich...

ausserdem ist es der Weg der Natur... bzw ein Zeichen das das kleine Krank war/ist.


Utrogest = Progesteron Gelbkörperhormon

http://de.wikipedia.org/wiki/Progesteron


lg

Beitrag von doschli 23.03.10 - 08:19 Uhr

gibt es bei einer ma wirklich keinerlei anzeichen? z.b. keine übelkeit mehr oder so?

würden dann trotzdem irgendwann die blutungen kommen? #kratz

Beitrag von syldine 23.03.10 - 08:21 Uhr

nein, es gibt keine Anzeichen.
Natürlich würden irgendwann Blutungen kommen, aber manchmal, wenn es zu lange dauert, ist es besser eine AS machen zu lassen, bevor eine Schwangerschaftsvergiftung statt findet

Beitrag von doschli 23.03.10 - 08:27 Uhr

das finde ich extrem krass und ich denke vor einer ma haben alle hier angst. es ist vor allem niemandem zu wünschen.

kann man nur beten und hoffen, dass sein krümel bei dem nächsten fa-termin (noch) lebt. #schwitz

Beitrag von doreensch 25.03.10 - 07:09 Uhr

In Japan lebt eine Frau die seit 40 Jahren ihr verstorbenes Baby im Leib trägt da sie kein Geld für eine Ausschabung hat die man dort selbst zahlen muss

Merken tut man das sterben des Babys nicht und Blutungen müssen überhaupt nicht kommen

Dran vergiften?
Ich weiß nicht ich selbst lief bewußt 4 Wochen mit dem totem Baby herum weil ich es nicht wahr haben wollte das es tot ist und somit auch nicht für eine Ausschabung bereit war. Die Ärzte hatten sich da keine Sorgen gemacht. Also das muss nicht schnell schnell gehen man hat Zeit

Beitrag von tm270275 23.03.10 - 08:41 Uhr

hi Happy,
ich fürchte, man kann eine FG nicht vermeiden!!! Mein FA sagte damals zu mir (hatte eine FG in der 10. ssw/April 08), dass eine SS ein hochkomplexer Vorgang wäre und wenn anfangs auch nur eine Winzigkeit nicht stimmt, dann greift die Natur ein... das kann man nicht verhindern!!!

ABER: eine FG bedeutet überhaupt, überhaupt kein höheres Risiko bei Folgeschwangerschaften!!! Ich wurde zwei Monate nach meiner FG wieder schwanger und erlebte von Anfang an eine gesunde, problemlose Schwangerschaft! Mittlerweile ist mein Kleiner 1 Jahr alt und ich bin wieder in der 23. SSW ... auch diesesmal keinerlei Probleme von Anfang an.... Meine Freundin hatte eine FG und darauf folgten 3 völlig gesunde, problemlose #schwanger...

Mach Dir nicht zuviele Gedanken - versuche, bei der nächsten #schwanger ganz fest Deinem Körper zu vertrauen....

Alles liebe,
tessa

Beitrag von liv79 23.03.10 - 08:57 Uhr

Nein, verhindern kannst du eine FG nicht.

Musste ich leider auch 2x erleben. Beim ersten Mal hab ich mich, als ich Blutungen bekam, so beeilt um zum Arzt zu kommen - dort hat man mir dann schonend beigebracht, dass man nichts tun könne.
Beim 2. Mal wusste ich dass es schief geht (HCG-Wert war gesunken) und musste es wieder einfach tatenlos geschehen lassen.

Habe jetzt in meiner 3. Schwangerschaft auch lange Utrogest genommen und so konnte die Schwangerschaft durchaus stabilisiert werden. Aber ich glaube eine drohende Fehlgeburt hätte man so auch nicht verhindert.

Durch das Utrogest habe ich mich aber sicherer gefühlt und ich hatte wirklich das Gefühl, etwas tun zu können! Vielleicht hat mir dieses Sicherheitsgefühl schon geholfen, dass diese Schwangerschaft nun erfolgreich verläuft. Bei einer zukünftigen Schwangerschaft würde ich es wieder direkt von Anfang an nehmen wollen.

Alles Gute.

Beitrag von cloclo 24.03.10 - 14:55 Uhr

Hallo Happy,
Ich selber bekam auch Utrogestan, und zwar weil ich eben älter bin als andere und das Ei Mühe hat mit Einnisten (in einer älteren Gebärmutter) Hilft also NUR für das Einnisten dem Ei, dadurch die Gebärmutter weicher wird. Das ist alles. Ich wurde auch Ohne Utrogestan auch mit 43 ein halb nochmals schwanger, ging aber nach der 6ten SSW wieder ab, und mit dem Utrogestan wurde ich nicht Mal schwanger. Diese Zäpfchen sind eher dafür gedacht, wie bei meiner Freundin die Eine Behandlung von In Vitro machen musste und dies mit 44 Jahren, damit sich die eingesetzten Foetus auch zu 50% anklammern können. Aber auch Sie hatte während 12 Jahren NUR Fehlgeburten, und dann mit 44J. hielten die Beiden (Junge und Mädchen) waren am Anfang sogar 3, und 1 ging alleine ab, auch mit Utrogestan. Ich hoffe Dir geholfen zu haben und grüsse Dich Recht herzlich aus der Westschweiz, Claudia;-)

Beitrag von dodo2403 24.03.10 - 18:09 Uhr

Hallo Happy,

eine Fehlgeburt in dem Sinne kann man nicht verhindern. Wie schon zuvor beschrieben, die Natur es selbst regelt, wenn es Entwicklungsstörungen des Embryos vorliegen.

Ich selbst hatte eine künstliche Befruchtung und trotz Utrogest, hat sich der Embryo nicht eingenistet. Anschliessend bin ich schwanger geworden und hatte es in der 8. SSW verloren.

Danach hatte ich das Glück direkt einen Monat später wieder schwanger zu werden (eigentlich sollte man 3 monate warten, nur das wussten wir damals nicht). Hatte dann direkt Utrogest Tabletten und zusätzlich Progesteron Spritzen bekommen und es hat geklappt. Meine Kleine ist nun 2 Jahre und 4 Monate.

Nun wollten wir wieder schwanger werden. Hatte mit Progesteron vorbehandelt und im nächsten Monat schwanger geworden. Hatte damals im Mai 2009 nur Utrogest Tabletten genommen und wieder in der 8. SSW eine Fehlgeburt. Wobei wenige Tage vorher schon festgestellt wurde, dass der Embryo trotz Herzschlag viel zu klein ist. Er war also nicht mehr gewachsen.

Im Moment bin ich in der 13. SSW + Tage. Hatte von Anfang an Utrogest + Progesteron Spritzen und auch Magnesium genommen. Hatte aber trotzdem für 2 1/2 Wochen eine braune Schmierblutung. Es hat aber geklappt. Nur wahrscheinlich durch die Fehlgeburten und 1 Kaiserschnitt ausgelöst, habe ich jetzt eine Plazenta Plaevia. Bei mir ist die Plazenta bzw. der Mutterkuchen seitlich unten. Habe dadurch immer noch Angst, das die Schwangerschaft schief geht. Zumahl ich mich auch noch in Ägypten befinde. Lebe hier.

Wenn man eine Gelbkörper Schwäche hat, dann kann durchaus das Utrogest und ggf. Progesteron Spritzen helfen. Dies kann durch Blutuntersuchungen beim Frauenarzt festgestellt werden. Aber durch Fehlentwicklung des Embryos kann man man nehmen was man will. Die Natur regelt das von alleine.

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen. So viele hatten eine Fehlgeburt und sind jetzt glückliche Eltern. Bei mir hiess es sogar, dass ich überhaupt nicht mehr schwanger werden kann und hab eine gesunde Tochter, die auf normalen Weg gezeugt wurde. In der jetzigen Schwangerschaft hatte ich leider keinen Eisprung mehr und hatte für 2 Monate Clomyfen genommen und im 2. Monat hat es dann geklappt.

LG Doreen

Beitrag von prodanov 25.03.10 - 13:14 Uhr

ich glaube auch nicht, dass man da was machen kann. vielmehr sollte man der natur seinen lauf lassen. jedoch koenntest du deine schilddruese mal checken lassen. eine fehlfunktion dieser koennte auch ein grund sein. LG und alles Gute

Beitrag von dodo2403 25.03.10 - 17:20 Uhr

Hallo,

da ich persöhnlich eine Schilddrüsen OP hatte und somit immer eine Unterfunktion hätte, sobald ich keine Tabletten nehmen würde, werden meine Werte ausserhalb der Schwangerschaft aller 3 Monate kontrolliert und innerhalb der Schwangerschaft jeden Monat. Aber in jeder Schwangerschaft waren sie in Ordnung.

Beitrag von lenjadagny 25.03.10 - 22:13 Uhr

Utrogestan bekommt man bei ivf .es bewirkt,dass der muttermund geschlossen ist wie bei einer schwangerschaft.Aber einen spätabort kann es auch nicht
verhindern.
ich denke,wenn man die sternenkinder in nder zeit verliert,dann muss etwas nicht gepasst haben.
aber nicht aufgeben,es klappt das nächste mal bestimmt#liebdrueck