Gibt es eigentlich noch Sendungen wie...

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Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von franziskak. 23.03.10 - 11:06 Uhr

hallo!

... zum Beispiel "Wünsch Dir was" oder ähnliche Formate?

Kurz zu meiner Frage:

Die jüngste Tochter meiner Schwiegermutter ist leider Schwerstbehindert. Sie ist jetzt 12 Jahre alt.

Und seit ein paar Jahren überlegen bzw.wünschen sich die Eltern der kleinen eine Delfintherapie. ( muss nicht unbedingt in Amerika sein,in Deutschland wird das mittlerweile auch angeboten) Nur leider ist das sooo teuer das es komplett aus der eigenen Tasche zu zahlen nicht möglich ist...

Ich würde ihr so gern diesen Wunsch erfüllen,aber finanziell ein unding.

Euch noch einen schönen sonnigen Tag!
Danke.

Beitrag von patagonien 23.03.10 - 11:16 Uhr

Hallo,

diese Art von TV-Format habe ich schon länger nicht mehr TV gesehen. Das muss aber nichts heißen. Ich schau nicht so viel Fernsehen.
Aber ich habe da eine andere Idee.

Schau doch mal auf diese Homepage
http://www.aktion-kindertraum.de/

Vielleicht können die euch weiterhelfen.

Alles Gute Anja

Beitrag von brummel-baer 23.03.10 - 11:21 Uhr

Auch wenn es Deine nähere Familie betrifft (was mir sehr leid tut): Lass es lieber.



WDCS-Kampagne: Delfintherapie

Delfintherapie hat Konjunktur. Doch hinter der oftmals als Wundertherapie für geistig und körperlich behinderte Kinder dargestellten Methode verbergen sich meist wenig mehr als die kommerziellen Interessen von Delfinarien. Dies ist das Fazit einer in Hamburg von der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS vorgestellten Studie zur tiergestützten Therapie mit Delfinen. Wissenschaftlich haltbare Beweise, dass die Therapie mit den durch „Flipper“ berühmt gewordenen Sympathieträgern besser als andere Therapien wirken, sind nicht erbracht.

Selbst Mitbegründer der exotischen Behandlungsmethode bezweifeln inzwischen deren Nutzen. Doch die Delfintherapie hat sich zu einem finanziell lukrativen Geschäftszweig entwickelt. „Ein in Gefangenschaft gehaltener Delfin ist ein schwimmender Goldesel“, sagt Dr. Karsten Brensing, der auf die astronomischen Kosten verweist. So werden für fünf Einheiten Delfintherapie à 40 Minuten 2000 US-Dollar und mehr berechnet, zu denen noch Flüge, Hotel und Verpflegung kommen. „Die finanzielle Belastung für einen dreiwöchigen Aufenthalt in Florida summiert sich schnell auf 10.000 – 15.000 € für eine dreiköpfige Familie“, so Brensing, der 2004 über Delfintherapie promoviert hat. Brensing kennt durchaus die Verzweiflung der Eltern, die verständlicherweise sämtliche Therapien für ihre Kinder ausschöpfen und im Gegensatz zu den Therapeuten auch immer wieder Erfolge beobachtet haben wollen. Er wehrt sich aber gegen die pseudowissenschaftliche und manipulative Vermarktung von Delfintherapie durch kommerzielle Anbieter von Delfinshows.

Die Studie „Delfintherapie: eine Faktensammlung“ analysiert die Therapieform jenseits der durchaus verführerischen Klischees und informiert die Öffentlichkeit über die „Risiken und Nebenwirkungen“ dieser Therapie. Dazu gehören auch ein verstärktes Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier und die vermehrte Entnahme von Delfinen aus der freien Wildbahn.

Unterstützung erhält die WDCS dabei auch von therapeutischer Seite. So betrachten auch Vereine wie „autismus Deutschland“ und die „Deutsche Kinderhilfe Direkt“ die Therapieform eher skeptisch. Und die Verhaltensforscherin Dr. Carola Otterstedt vom „Bündnis Mensch & Tier“ stellt vor allem die Nachhaltigkeit der Nutzung von Delfinen für therapeutische Zwecke in Frage: „Therapeutisch und ökologisch sinnvolle Therapiekonzepte erreichen einen nachhaltigen Effekt durch die Arbeit mit Tieren aus der eigenen Umgebung“, und fügt hinzu: „Wir benötigen die Intensivierung kostengünstiger und effizienter Konzepte der tiergestützten Therapie als breites Angebot für die Betroffenen und keine Millionenprojekte, die noch dazu fragwürdig erscheinen.“

Die WDCS zeigt sich über die Ausweitung von Fangaktionen besorgt, die auch mit der starken Zunahme von Einrichtungen in Verbindung steht, die Delfintherapien anbieten. So bestätigte zum Beispiel die türkische Regierung im November 2007 den Fang von 23 Delfinen und begründete diesen mit der Nutzung von Delfinen für therapeutische Zwecke.
„Jedes neue Delfinarium erhöht den Druck auf weitere Delfinfänge“, so Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS. So auch ein geplantes Delfinariumprojekt auf Rügen, das nach Ansicht der WDCS gar nicht gebaut werden dürfe, denn auch die Nachzucht in Gefangenschaft funktioniert nicht nachhaltig.

Beitrag von -marina- 23.03.10 - 11:26 Uhr

Wende dich doch mal an " ein Herz für Kinder".
http://www.ein-herz-fuer-kinder.de/EHFK/deutsch/Home/Startseite.html

Schildere denen die Situaton und dort hilft man euch bestimmt weiter!!

Eine Bekannte von mir wird auch von denen unterstützt. Man kann dort für sie spenden und es werden in unserer Umgebung immer wieder Benefizveranstaltungen für ihre schwerbehinderte Tochter veranstaltet.

LG
Marina