ALG 2 Darlehn

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von cocomaus1982 23.03.10 - 13:21 Uhr

Hallo,

will nur wissen ob das richtig so ist oder ob ein Widerspruch lohnt.

Person X hat nen Antrag für nen Darlehn für ne Neue Waschmaschine gestellt. Person X befindet sich im Insolvenzverfahren seit 2007 kann somit nicht auf Raten bestellen. Arge lehnt Darlehn ab mit der Begründung Das sie sich im Inso Verfahren befindet und durch dieses Darlehn neue Schulden macht und das in der Wohlverhaltensphase nicht erlaubt ist.

Richtig so, lohnt nen Widerspruch ?


Danke C.

Beitrag von isa-1977 23.03.10 - 13:28 Uhr

Das ist korrekt. Wenn man sich im Insolvenzverfahren befindet, darf man in dieser Zeit keine neuen Schulden machen.

Ist davon abgesehen aber auch logisch!!

Beitrag von kimmy1978 23.03.10 - 13:30 Uhr

Das ist richtig so. Widerspruch zwecklos.

Beitrag von cocomaus1982 23.03.10 - 13:31 Uhr

#danke geb ich so weiter

Beitrag von kampffrettchen 23.03.10 - 13:33 Uhr

100% richtig. Das Insolvenzverfahren ist eine große Chance für Menschen, die bereits gezeigt haben, dass sie nicht mit Geld umgehen können und die für diese (an sich unverdiente) zweite Chance DANKBAR sein sollten.

Auch nur auf die Idee zu kommen, ein neues Darlehen aufzunehmen, lässt mich dann doch kopfschüttelnd zurück.

Beitrag von windsbraut69 23.03.10 - 13:39 Uhr

Person X sollte dankbar sein, kein Darlehn zu bekommen und mal die Anzeigenblättchen am Wochenende studieren. Man bekommt ab 50 Euro durchaus funktionsfähige gebrauchte Waschmaschinen zu kaufen.

Gruß,

W

Beitrag von mami2kids 23.03.10 - 13:46 Uhr

Ich habe meine Waschmaschine gebraucht über eine Zeitung gekauft
20 euro!
Sie hat 4 Jahre gehalten

Nu ging sie leider kaputt, hab eine Anzeige in die Zeitung gesetzt das ich dringend eine suche..es haben sehr viele Leute angerufen, bei 14 hab ich aufgehört zu zählen

Gestern hab ich mir eine Waschmaschine abgeholt, für 25 Euro. 1 1/2 Jahre alt

Beitrag von silver206 23.03.10 - 13:56 Uhr

Hallo,

entgegen den Äusserungen hier (die fast alle falsch sind), ist es so, dass man durchaus auch in der WVP Schulden machen darf. Sie werden aber nicht von der Restschuldbefreiung erfasst. Und man muss erstmal jemanden finden, der einem in dieser Situation Geld leiht ;-)

LG Irene

Beitrag von vwpassat 23.03.10 - 15:08 Uhr

Kannst Du mir denn erklären, warum Du es noch gutheißt, wenn jemand trotz Aufffälligkeiten in der Vergangenheit neue Schulden machen darf?

Die meisten haben sich doch selbst in diese Situation gebracht und daran sollten Sie wirklich lange Zeit errinnert werden.

Nicht selten zerstören diese Schuldner wiederum weitere Existenzen.

Beitrag von shasmata 23.03.10 - 16:22 Uhr

Dass sie es gutheißt, hat sie doch gar nicht so gesagt?

Beitrag von tve 23.03.10 - 14:15 Uhr

Ist vollkommen richtig so, welch umsichtige und mitdenkende Arge ist das denn, wenn man fragen darf, so kenn ich die garnicht ?

Beitrag von snowy 23.03.10 - 14:59 Uhr

Erst einmal kann man nur wieder die Hände über den Kopf zusammen schlagen, wenn man hier liest dass eine sich in der Wohlverhaltensperiode befindliche Person keine Schulden machen darf.

Dann schreibt doch bitte mal hier rein, wo das stehen soll.
Richtig ist dagegen dass man einen Kreditvertrag nur eingehen sollte wenn man auch fähig ist die Raten zu zahlen, ansonsten kann es Probleme geben wenn der Darlehnsgeber fest stellt, dass derjenige insolvent ist und dies durch die Nichtzahlung der Raten noch bestätigt.

Was da an Wege offen sind, kann man sicherlich einem anderen Gesetzbuch entnehmen.

Die ARGE hat hier überhaupt nicht zu interessieren ob jemand in der Insolvenz ist oder nicht.

Was die Waschmaschine angeht, so ist es üblich den im Regelsatz befindlichen Betrag ( für Instandsetzung, Neuanschaffung und so weiter... ) zurück zu legen um so für eine Waschmaschine zu sparen. Ein Darlehn K A N N
gewährt werden. Wenn man hier einen Antrag stellt, so sollte man sich den monatlichen Betrag der für die Zurücklegung zur Verfügung steht nehmen und diesen multiplizieren mit den Monaten in denen man sich schon im ALG2 Bezug befindet. Ist diese Summe nicht ausreichend, so würde ich mich darauf berufen dass der bisher angesparte Betrag nicht ausreicht.

Ich würde in den Widerspruch gehen wenn die Ablehnung des Darlehns nur darauf begründet ist, dass der Hilfebedürftige in einer Insolvenz bzw. Wohlverhaltensperiode steckt, denn dies ist für den Antrag nicht relevant.

Einen Rat noch für Person X. Es ist durchaus üblich eine Waschmaschine auch zu reparieren, alternativ einfach mal die Kleinanzeigen studieren oder online eine Kleinanzeige aufgeben.

#snowy

Beitrag von king.with.deckchair 23.03.10 - 17:39 Uhr

Jep, das kenne ich auch so.

Beitrag von zimtschnecke86 23.03.10 - 19:43 Uhr

Meine Mama ist im Insoverfahren und ende diesen Jahres fertig . Und meine Mama ist derzeit leider eine Sache mit Raten ab ambezahlen die meine Schwester verbockt hat ( sie ist noch keine 24 und ihre Tochter war ohne KV im Krankenhaus bei der Geburt etc. und sie hats ned auf die Reihe bekommen es zu klären sodass meine Ma es zahlen musste ) . Man kännte sogar auf Raten kaufen , jedoch muss man aufpassen das man diese auch wirklich zahlt und nicht wieder in die Schufa gerät , denn ddie neuen Schulden sind nicht im Insoverfahren mit drin , und man kann im Zweifelsfall (je nach Höhe der Schulden ) die Restschuldbefreiung vergessen .

Und zu diesen Kommentaren von wegen das nur Leute die nich mit Geld umgehen können ein Insoverfahren brauchen und machen , finde ich einfach zum kotzen !!! Es soll auch Leute geben die unwissentlich ein Erbe mit Schulden angenommen haben, oder wie meine Mutter die zb. den Fehler gemacht hat bei meinem Vater die Dinge mit unterschrieben zu haben , und nun ist sie geschieden und trägt SEINE schulden mit rum !

Zimtschnecke

Beitrag von windsbraut69 23.03.10 - 21:04 Uhr

Ja, ist es denn ein sinnvoller Umgang mit Geld, ein überschuldetes Erbe anzunehmen oder "Dinge" zu unterschreiben, mit denen man sich nicht auskennt???

Beitrag von zimtschnecke86 23.03.10 - 23:07 Uhr

Vor Erbantritt wird einem nicht immer gesagt WAS vererbt wird #kratz

So und mein Vater meinte immer er müsste sich selbstständig machen etc. und meine Mum hat mitunterschrieben weil sie gutgläubig war und andere Dinge die er alleine gemacht hat . Sie haben keine Gütertrennung gehabt und somit waren seine Schulden auch Ihre Schulden .

Beitrag von windsbraut69 24.03.10 - 10:19 Uhr

Ja, deshalb tritt man auch kein Erbe so einfach an, wenn man nicht weiß, ob es Schulden gibt.

Das Gleiche gilt für die Selbständigkeit.
Wenn sie mit unterschreibt, ist klar, dass sie dann auch mit verantwortlich gemacht wird.

Natürlich ist sie in beiden Fällen selbst schuld.