Umfrage: Hebamme suchen - wie macht Ihr es? Kriterien?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von nele27 23.03.10 - 13:34 Uhr

Hi Ihr Lieben,

da ich nach der 1. Geburt umgezogen bin muss ich mir leider ne neue Hebamme suchen #schmoll

In der ersten SS habe ich einfach die nächstbeste Praxis genommen - und habe total Glück gehabt. Diesmal will ich etwas planvoller vorgehen :-)

Wo habt Ihr Eure gesucht/ gefunden? Nach welchen Kriterien geht Ihr vor? Was besprecht Ihr beim Vorgespräch? Was ist wichtig, was ein No-Go?

Ich hab mir überlegt, dass ich auf jeden Fall wieder eine Hebamme haben will, die

- mich darin bestärkt, eine natürliche Geburt zu haben (evtl. auch in BEL, falls nötig).
- Die aber trotzdem nicht das KH verteufelt, weil ich auf keinen Fall ne Hausgeburt machen will. Also nicht so eine ganz harte Natur-pur-Hebi :-)
- ein Schwerpunkt der Betreuung sollte auf dem Stillen liegen, das hat letztes Mal nicht so toll hingehauen.
- Vorsorge will ich evtl. auch bei der Hebamme machen.

Ein No-Go ist:

- eine altmodische Hebamme, die gleich mit Milupa wedelt, wenn die Milch mal nicht so fließt. Solche Exemplare soll es ja noch geben #schock

Tja, und wo finde ich so eine nun ?? Und vor allem: Wie erkenne ich, dass es die Richtige ist?? #gruebel

Danke für Eure Tipps!

LG, Nele
6. SSW

Beitrag von keep.smiling 23.03.10 - 13:44 Uhr

Hol dir Empfehlungen von anderen Mamas - du hast doch ein zweijähriges Kind - da kommst du sicherlich durch Spielgruppe, Mutterkindturnen, schwimmen oder Kinderkrippe mal mit anderen Müttern zusammen und die fragst du.
Und wenn du öfter den gleichen Namen hörst, dann wird es wohl eine gute Hebi sein.

LG ks

Beitrag von nele27 23.03.10 - 13:57 Uhr

Tja, das dachte ich auch - aber alle Frauen, die ich kennen lerne sind Neubürgerinnen #schmoll
Hamburg ist irgendwie voller Zugezogener ...

Aber ich hör mich noch mal um.

LG, Nele

Beitrag von qrupa 23.03.10 - 13:45 Uhr

Hallo

guck mal unter http://www.hebammensuche.de

dort findest du alle Hebammen in deiner Umgebung aufgelistet. Dort siehst du auch gleich was die Anbieten.
Evtl ist auch eine Internetseite angegeben wo du mal einen ersten Blick drauf werfen kannst.
Dann such dir die raus, die dir auf Grund der Angaben schonmal sympathisch sind. Und nn ruf sie an, mach einen termin zum kennenlernen und frag sie wie sie zu deinen Kriterien steht.
Je früher du dich kümmerst um so größer ist die Wahrscheinlichkeit noch eine zu finden die mit dir auf einer Wellenlänge ist. Gerade in Hamburg sollte es da einige geben. Je nachdem wo du wohnst kann ich dir evtl auch einen Tipp geben

LG
qrupa


Beitrag von nele27 23.03.10 - 14:03 Uhr

Eine habe ich gefunden und angeschrieben - die ruft mich heute Abend an. Weiß aber gar nicht, was ich die fragen soll ...

Gerade weil ich zwar nicht so eine radikale Anti-Medizin-Hausgeburtsfrau will, andererseits aber Unterstützung bei selbstbestimmter und natürlicher (Klinik!)-Geburt haben will. Also kann ich eine, die für viel Technik und Trara ist auch nicht gebrauchen...

Und beim Stillen muss die echt geduldig sein - da bin ich total kompliziert. Mir graut schon wieder, wenn ich dran denke.

Oft gibt es ja die eine und die andere Sorte ... aber nicht die gute Mischung #schmoll

Ich wohne ganz im Westen... in Lurup #freu
Wenn Du Tipps hast - immer her damit!

LG

Beitrag von snoopster 23.03.10 - 13:58 Uhr

Hallo,

hast Du Dich denn schon über die Kliniken informiert??
Wir haben hier nämlich ein reines Geburtskrankenhaus, in dem Hebis angestellt sind, aber die auch Vorsorgen und Nachsorge machen.
Du suchst Dir also eine aus, und die ist dann auch bei der Geburt dabei, und kommt nachher zur Nachsorge.

Ich hab mich einfach umgehört, wer denn da entbunden hat. Die Schwester von meiner Schwägerin hat da schon drei Kinder entbunden, und ich hab dann auch ihre Hebi genommen.

Der einzige Nachteil ist, dass die Nachsorge oft nicht so pünktlich stattfindet, weil die eben auch mal schnell zu ner Geburt wegmüssen oder noch im KH festhängen.

LG Karin

Beitrag von nele27 23.03.10 - 14:11 Uhr

Nee, hab ich noch nicht. Hatte gedacht, ich mache es umgekehrt - suche mir die Hebamme und lasse mich auch wg. Klinik beraten...

Das nächste KH von mir ist total riesig ... weiß nicht, ob ich da hin will. Nicht dass ich mich da fühle wie auf dem Bahnhof #schock

Ich hab da auch das Vorurteil, dass so eine Klinikhebamme voll der Medizinfan ist ... wie oft hab ich gehört, dass Frauen im KH zum Wehentropf und Co. überredet werden.
Ich hab meine letztes Mal alles rausgeschmissen #freu

Denke daher, freiberufliche sind vll etwas natürlicher eingestellt?? Aber kann auch sein, dass ich Blödsinn schreibe - ist nur meine Befürchtung.

LG

Beitrag von snoopster 23.03.10 - 15:14 Uhr

Naja, aber ne Klinikhebi hast Du auf alle Fälle, spätestens bei der Entbindung. Und wenns da nicht weitergeht, wird die Dir halt sagen, was sie jetzt vorschlägt und dann könnt Ihr gemeinsam entscheiden - so wars bei mir.

Meine ist ne Klinikhebi, aber hat von Homöopathie ne Ahnung, obwohl ich da nicht der Fan von bin. SIe hört sich an, wie DUs gern hättest und sagt aber auch ihre Meinung dazu. Sie berät, aber drängt nicht auf.

Meine Hebis, die bei meiner FÄ sind, und die meine Vorsorge machen sind äh gelinde ausgedrückt - inkompetent und dumm. Die eine hat zwei Kinder, zwei WKS, zweimal nicht gestillt... Davon hält die Klinikhebi nix, obwohl sie selber keine Kinder hat.
Von daher muss Deine Befürchtung nicht stimmen. Ich denke, Du kannst überall alle treffen.

LG Karin

Beitrag von melanie914 23.03.10 - 14:11 Uhr

frag doch mal in der praxis von deinem fa. der kann dir doch bestimmt weiterhelfen, da die ja auch mehr oder weniger zusammen arbeiten, bzw. ja einander kennen.

so hab ich es gemacht weil ich auch ganz frisch umgezogen bin.

viel glück und alles gute

melli

Beitrag von nele27 23.03.10 - 14:13 Uhr

Das ist auch ein guter Tipp...

Allerdings ist der FA auch neu :-) Weiß noch nicht, wie der so tickt.

Vll hab ich auch n Dachschaden, weil ich diesmal unbdingt alles richtig machen will :-)

Beitrag von melanie914 23.03.10 - 14:15 Uhr

mir fällt grad noch was ein was ich die hebi als erstes fragen würde.....

hab hier schon öfter von rufbereitschaft gehört die sich hebis bezahlen lassen, das ging so bis 500€, das find ich heftig und muss man sich ja erst mal leisten können.

ich bezahle gar nichts:-)

und was mir auch wichtig war: was ist wenn sie urlaub hat oder krank ist--->gibt es eine vertretung?

sowas würde ich direkt von vornherein klären und ich denke eine gute hebamme wird sicher auf alle deine wünsche eingehen

#klee

Beitrag von qrupa 23.03.10 - 14:44 Uhr

Hallo

die Rufbereitsschaftspauschale ist ja nicht für die ganz normalen Vorsorge und sonstogen leistungen sondern dafür, das ssie auch sicher bei der geburt dabei ist. das bedeutet über Wochen einen wirklich massiven Einschnitt in das Privatleben der Hebamme. Angefangen damit, dass sie nicht mal abends zum Essen ein Glas Wein trinken kann, keinen Familienausflug in den nächsten Freizeitpark, wenn der nicht gerade im selben Ort liegt und eben wirklich zu jeder Zeit innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit sein muß.

LG
qrupa

Beitrag von nele27 23.03.10 - 14:47 Uhr

Das gilt doch eh nur, wenn es sich um eine Hausgeburt oder Beleghebamme handelt, oder?

Ich hatte eine fürs drumherum und die Geburt war im KH - mit dem dort vorhandenen Personal.Daher auch keine Rufbereitschaft.

Die Hebis die ich kenne, haben die Rufbereitschaft im Team gemacht. Jede war ne Woche dran. Also man konnte nicht die ganze Zeit eine einzige anrufen, sondern eine aus dem Praxisteam...

LG

Beitrag von minisun 23.03.10 - 14:56 Uhr

Hallo,

ich bin ja selbst aus der relativen Nähe. Und auf mich trifft die Beschreibung "zugezogen" auch zu.
Ne Freundin von mir meint das Hamburg auch von der Hebammenpraxis aus Norderstedt mit betreut wird. Die sollen dort sehr gut sein. Meinen Bereich machen sie leider nicht. Ich bin von daher auf der Suche nach einer im Umkreis von Uetersen und so.
Aber mich selbst würde mal interssieren in welche Richtung du mit dem Krankenhaus gehst. Weil Altona (ich denke das du das angesprochen hast) ist schon was größer, ne? Da würde ich mir glaube ich auch etwas verloren vorkommen. Ich habe den Tipp mit dem Albertinen bekommen. Von einer Bekannten die selbst mal im KH gearbeitet. Die sollen einen ziemlich guten Ruf haben. Ins Heidberg würde ich nicht gehen. Da hatte meine Freundin letztes Jahr entbunden. Ich fands nicht so schön.
Aber das ist auch immer so von jedem selbst abhängig. Würde mich freuen wenn es hier ein paar gute Tipps geben würde.
Alles Gute
Minisun

Beitrag von nele27 23.03.10 - 15:05 Uhr

Ja, ich meinte Altona... ich kenne das bisher nur aus dem Fernsehen #schock Bei "Mein Baby" wird ja jedes Mal betont wie viele Tausende Geburten die jährlich haben, das schreckt mich irgendwie ab.

Ich fand, Harburg hat sich top angehört - hebammengeleitete Geburt, Arzt nur wenn es ein Notfall ist. Und stillfreundlich zertifiziert.

Allerdings ist es mir echt zu unsicher, ob ich auch da ankomme. Ich muss durch den Elbtunnel, da ist ewig Stau. Nicht, dass ich das Kind dann an der A7 bekomme #schock
Daher wird das leider nix.

Übers Albertinen habe ich mich noch nicht informiert - ist Schnelsen oder? Das würde gehen von der Entfernung.

Nach Elmshorn willst Du nicht? Also wenn Du in Uetersen wohnst?

LG

Beitrag von minisun 23.03.10 - 15:40 Uhr

Ja, was soll ich sagen. Ich will ja auch keinen schlechten Ruf über irgendwelche Krankenhäuser verbreiten. Die sind alle für sich, bestimmt auf einem Gebiet richtig gut. Aber Altona habe ich für mich sofort von der Liste gestrichen.
Ich hatte vor ungefähr einem Jahr mal Verdacht auf Blinddarmentzündung. Und weil ich zu dem Zeitpunkt noch in Blankenese/Osdorf gearbeitet habe, hat man mich nach Altona verwiesen. Hätte ich es besser gewusst wäre ich lieber mit dem Auto weiter gefahren und nach Elmshorn oder Wedel.
Ich habe nachher gesamt 9 Stunden in der Notaufnahme gesessen. Wäre es wirklich der Blinddarm gewesen, hätte es auch anders ausgehen können. Er war es gott sei dank nicht. Aber das war MIR Lehre genug. Aber damit will natürlich niemanden beeinflussen.
Harburg ist natürlcih ne Ecke zu fahren. Und auch wenn du danach noch ein paar Tage drinne bleiben solltest, für deine Familie immer ein Stück an Strecke und ein -für mich viel schlimmer- enormer Zeitaufwand. Wegen dem Elbtunnel, eben.
Albertinen ist Schnelsen, da hast du Recht.
hier der Link:
http://www.albertinen.de/
Naja ich glaube die nächste Stelle wäre sonst noch Pinneberg. Aber da ist mir Hamburg irgendwie "lieber"

LG