Nochmal Jagen ;-) Silopo Hunde und Anleinen.....

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von petra1982 23.03.10 - 14:42 Uhr

Hallo,

da wir ja so gut diskutiert haben wie man das Jagen selbst findet, und viele sich aufgeregt haben das ein Jäger zu Ihnen sagt wenn der Hund im Wald freiläuft und weitersweg von Frauchen oder Herchen ist wird er erschossen, wollte ich fragen wieso leint Ihr die Hunde dann nicht einfach an?

Auch die Wildtiere haben doch ein Recht auf Ihr Revier wo sie ungestört sein können und wollen. Unser Hund ist ja ein Jagdhund und somit immer angeleint. Und bei uns wurde auch noch nie ein Hund einfach so erschossen.
Ich habe es bisher einmal mitbekommen das man einem Besitzer damit gedroht hat, dessen Hunde haben auch schon mehrfach Wild gerissen udn wurden nie angeleint....Als sie dann auf den Besitzer des Waldes und dessen Tochter losgegangen sind haben sie es Ihm dann angedroht entweder die Hunde werden angekettet oder in einen Zwinger oder er schiesst das nächste mal.

Beitrag von windsbraut69 23.03.10 - 14:49 Uhr

Dein Mann scheint ja die Ausnahme schlechthin zu sein....

Bei uns drohen diese Spinner auch gern, andere Hunde abzuknallen - während die eigenen hetzend und kläffend allein im Dorf und Wald hinter allem her sind, was 4 Beine hat und weg läuft....

Der Schlimmste der Jäger"bande" bei uns im Ort wohnt in der Nebenstraße und seine Köter sind regelmäßig allein unterwegs in blutrünstiger Mission, die rennen dabei regelmäßig durch unseren Pferdeauslauf.

Beitrag von petra1982 23.03.10 - 14:52 Uhr

Er hat bisher auch keinen erschossen noch eine Katze obwohl man die wenns dunkel ist schon mal verwechseln könnte.....

Ich weiss nicht wie bei euch die regelungen sind, mein Mann hat mir erzählt er dürfe auch nicht einfach auf Hunde schiessen.

Rassen die Hilfshunde, also Blindenhunde oder Therapie Hunde sind darf er nicht erschiessen: Golden Retriver etc.

Polizeihunde nicht also alle Schäferhunde usw.

Und die andern sind meist zu klein bei uns, als das sie Wild reisen könnten. Also bleibt nicht mehr viel übrig ;-)

Beitrag von windsbraut69 23.03.10 - 15:15 Uhr

Ich glaube nicht, dass alle Schäferhunde und Retriever bei Euch Narrenfreiheit genießen, wenn sie wildern.

Ein Behindertenassistenzhund rennt ja auch herrenlos im Wald umher.

Beitrag von petra1982 23.03.10 - 15:20 Uhr

Das sie wenn sie die veranlagung haben nicht reisen denk ich nicht, aber mein Mann darf sie nicht einfach so erschiessen. Ohne mächtigen Ärger zu bekommen.

Leider gibt es solche Jäger die auf teufel komm raus auf dem 300 meter recht bestehen und es durchführen. Würde mein Mann nicht tun weil wir selbst Hunde haben und wissen wie furchtbar sowas wäre


Beitrag von windsbraut69 23.03.10 - 16:06 Uhr

Wie gesagt, ich denke nicht, dass der geringe Prozentsatz dieser Rassen an wirklichen Diensthunden genügt, um den anderen einen Freifahrtsschein zu gewähren....

Beitrag von caidori 23.03.10 - 18:44 Uhr

Und nochmal wie im letzten Thread schon, zeig mir bitte mal diesen Passus den dein Mann dir da erzählt.

Tut mir leid wenn ich das hier recht hart formuliere, aber das ist ausgemachter Quatsch.
Die meisten Hunde unter Goldi und Schäferhund sind zu klein um wild reissen könnten?
Gebrauchshundrassen dürfen nicht geschossen werden?

Öhm was lässt du dir da für nen Narren aufbinden bzw dein Mann?

Beitrag von petra1982 23.03.10 - 19:44 Uhr

Falls du lesen kannst, schrieb ich Polizeidiensthunde, Gebrauchshunde wie Goldies und Schäferhunde z.b. gehören dazu und die anderen Rassen bei uns sind kleine Handtaschenhunde ;-)

Beitrag von windsbraut69 23.03.10 - 21:27 Uhr

Ja, verlink doch mal den betreffenden Passus dazu, dann hast Du Ruhe.

Von 10000 Golden Retrievern sind vielleicht 3 wirkliche Gebrauchshunde und auch Klein(st)hunde können hetzen und kleines Wild reißen...

Beitrag von glu 23.03.10 - 14:53 Uhr

Da mein Hund keinen Jagdtrieb hat, hab ich das Problem nicht! Zur Brut- und Setzzeit bleibt er angeleint!

Hier werden auch mal Rehe gerissen von Hunden #aerger die laufen anschl. immer noch ohne Leine, das kann ich wirklich nicht nachvollziehen!

lg glu

Beitrag von petra1982 23.03.10 - 14:56 Uhr

Dacht ich bei unserm 3 jährigen auch bevor mein Mann ihn mitgenommen hat zum Jagen und er einmal ganze 3 stunden weg war :-( Seitdem nur noch Schleppleine und ohne nur auf unserer Koppel ....

Beitrag von glu 23.03.10 - 15:00 Uhr

Naja, Berner sind eher Hütehunde, wo soll da der Jagdtrieb herkommen?

Hier gibt es so viele Rehe, alles andere als scheu, die direkt vor uns über den Weg laufen und es ist ihm total egal ... Hin und wieder springt er mal in die Richtung so als wolle er sie zum spielen auffordern, das war es aber auch schon, er folgt ihnen nicht, meist bemerkt er sie nicht mal!

lg glu

Beitrag von petra1982 23.03.10 - 15:01 Uhr

Mein Hund ist ein Franz. Bulldogen Mix der bis er drei wurde Rehe nicht mal gesehen hat wenn sie Hundert meter entfernt waren ;-) Heute steigt er aus und die Nase geht runter und weg :-)

Beitrag von farina76 23.03.10 - 15:35 Uhr

Gerade Hütehunde haben einen starken Jagdtrieb. Der Hütetrieb ist ein Jagdtrieb. Nur eben kontrolliert.

Mein Border hat nen sehr starken Jagdtrieb sonst könnte ich ihn garnicht gebrauchen. Aber er ist eben absolut führerorientiert und nicht selbständig. Wenn Rehe wegrennen schaut sie mich nur an, Kommando, komm gibt mir ein Kommando, ich hol sie........., Nein, O.K. Mist, dann halt nicht.

Beitrag von glu 23.03.10 - 15:52 Uhr

Wieder was gelernt, aber meiner guckt nicht mal #schein

Das was Du beschreibst macht er nur bei unseren Katzen ;-)

Beitrag von lillystrange 23.03.10 - 15:56 Uhr

Unser Jagdhund apportiert mir immer unsere Miezen, wenn sie stiften gehen!
Ich sag nur "apport" und die Miezen sind wieder da!Ganz sanft und super da ich gerade #schwanger bin und es mit dem Bücken ned mehr so hab.
Die Katzen nehmen es ihr auch nicht übel!:-D
Lg Lilly

Beitrag von glu 23.03.10 - 16:00 Uhr

Also das würden sich unsere Katzen nicht gefallen lassen! Davon mal ab hat Anubis das auch nicht so mit dem Apportieren, er möchte lieber "sein" Spiel spielen, das sieht dann so aus das man ihm hinterherrennt und versucht das Stöckchen wieder zu bekommen ;-)

Beitrag von lillystrange 23.03.10 - 16:11 Uhr

ja dann bleibst du zumindest fit und kannst gut apportieren!:-p
Unsere Miezen sind da sehr speziell und extrem zahm!
Dotty apportiert nur richtige Sachen, Stöckchen mag sie nur rumtragen!

Beitrag von glu 23.03.10 - 16:15 Uhr

Nee, ich sag ihm immer wir spielen nach meinen regeln oder gar nicht :-p

Nach ihm geht's nur wenn er mit seinem Tau zerren will!

Beitrag von lillystrange 23.03.10 - 16:20 Uhr

Gut so, man ist ja nicht der Chefbespieler!
Meine zerrt und beutelt ja auch für ihr Leben gern!
Neuester Favorit eine Hunter Quitscheente mit Zerrring, der Hit!

Beitrag von lillystrange 23.03.10 - 14:54 Uhr

Ich hab meinen Senf ja schon unten dazugegeben und stimme dir zu!
Ich hab dieses Jahr schon 2 Hunde eingefangen und zur Bezirkshauptmannschaft gebracht, nur weil die Besitzer meinten, der rennt ned weg!
Im Herbst ist ein Jäger auf uns im Wald zugekommen und hat uns gelobt weil unsere an der Schleppleine war.
Er war gerade auf der Suche nach einem Hund der am Waldrand ein Kitzzwillingspärchen zerfleischt hat, laut Besitzer aber nie sowas macht!Das war ein fieser Anblick!!!
Jaja, im Nov. bin ich von nem Rehbock umgerannt worden so viele gibts hier!Zum Glück war unser Hund da auch angeleint, sonst wärs das gewesen!
Hunde anleinen und es gibt keinen Stress fertig, zur Not an der Schleppleine Laufen lassen, da ist der Hund zumindest etwas gebremst!
Und bei Wildsauen ist es sowieso besser, denn da gewinnt meist die Sau gegen den normalen Haushund!

Lg Lilly mit Jagdhund und bald Jagdschein

Beitrag von petra1982 23.03.10 - 14:57 Uhr

Ja so sollte es sein, aber da musst dir manchmal was anhören wenn man sie draufhinweisst.....Ich dachte auch mal mein Hund hat sowas nicht :-) Und schwups fehlte er 3 stunden

Beitrag von lillystrange 23.03.10 - 15:07 Uhr

Ich wusste das schon denn bei ihren Eltern war das klar, zum Glück lässt sie sich abrufen!Aber trauen tu ich ihr trotzdem ned!
SIe hat schon oft beim Gassigehen ganz nebenbei einen Automarder erledigt, denn hier vor der Haustür rennt sie nicht angeleint rum!
Erst Pippi, dann schnell ab unters Auto und dann schnell ein Häufchen machen!
So sind Hunde, unberechenbar, aber immerhin sagt unser Förster danke, denn die Marder killen seit 4 Jahren unsere Kabel des Stadtwerkes und alle Dienstfahrzeuge, seit wir da wohnen geht das Problem stark zurück!#schein
Hat sich bei den Mardern rumgesprochen, dass ein Dachshund da ist!
Lg Lilly

Beitrag von dominiksmami 23.03.10 - 15:04 Uhr

Huhu,

meine Meinung zu dem Thema ist schnell gesagt und stößt regelmäßig auf Hass bei anderen Hundehaltern *g*

Hunde gehören im Wald an die Leine!
Hört ein Hund 100% und hat keinerlei jägerische Ambitionen, dann kann er meinetwegen auch mal ohne Leine AUF dem Weg laufen.

Hält sich ein Hundehalter nicht daran...Pech gehabt.

Die 200m Grenze vom nächsten bebauten Gebiet h alte ich dennoch für zu gering...den Hunde können auch mal abhauen und dann ists schon heftig wenn sei gleich erschossen werden.

lg

Andrea

Beitrag von petra1982 23.03.10 - 15:11 Uhr

Bei uns sind es 300 meter ist nicht arg viel weiter stimmt schon grins

Aber mein Mann sagte mir mal das man einen Hund nur schiessen darf wenn er wirklich Wild reist. Und ich glaube das wissen viele nicht und meinen das sei normal das man Hunde einfach mal so erschiessen darf. Bzw. viele Jäger wissen es drohen aber einfach mal damit.

Habe weiter oben schon geschrieben wie die Regeln bei uns sind. Und ich glaube so abweichend wird es woanders auch nicht sein....

Ich finde deine Einstellung total ok meiner ist auch immer angeleint im und am Wald