Panikattaken in der Früh-SS

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schokoladenfee 23.03.10 - 16:19 Uhr

Hallo :-)

Sag mal, haben einige von euch auch unter ständigen Panikattaken zu leiden?
Ich hatte das vor meiner SS auch schon, aber nur gaaaanz ganz leicht, vielleicht eine Attake in einem Monat oder so, aber jetzt habe ich es täglich.

Was kann ich dagegen tun?
Weil auf der Arbeit schränkt mich das unheimlich ein.

Ich freue mich auf euren Antworten!

Liebe Grüße
Die Schokoladenfee :-)

Beitrag von thinkpink13 23.03.10 - 16:24 Uhr

Also da kann ich Dir nur raten, Dir ärztliche Hilfe zu suchen. Es gibt gute Therapieprogramme...nur Mut. Sprich Deinen FA oder Hausarzt an, die können Dir bestimmt jemanden empfehlen.

Beitrag von tuttifruttihh 23.03.10 - 16:25 Uhr

Was sind das denn für Panikattacken?

Wenn es Dich stark einschränkt würde ich mich in professionelle Hände begeben, also zum Psychologen.

Ich hatte Panikattacken in Bezug auf die Schwangerschaft immer nur mehr oder weniger begründet, also z.B. als ich in der Frühschwangerschaft starke Blutungen bekam. Habe aber seit kurzem irgendwie ganz merkwürdige Panikattacken (wenn man das so nennen kann): Sehe, wenn ich nachts im dunkeln aufs Klo gehe, plötzlich diese Maske von Saw vor mir. Ganz gruselig. Hoffe das ist auch nur eine Begleiterscheinung der Schwangerschaft denn langsam macht es mir echt angst. Es schränkt mich aber im Alltag nicht ein.

Lg

Beitrag von corinnakoehn 23.03.10 - 16:38 Uhr

Ich hab das auch und bin auch in Therapie, bei mir kommt das aus der Kindheit.

Bin auch schon fast "geheilt" allerdings ist es seit ich wieder ss bin auch wieder schlimmer geworden.

Das ist einfach etwas unverarbeitetes oder wenn man seine Gefühle (Angst, Wut, Trauer....) unterdrückt, dann bekommt man stattdessen Panik.

Ich würde auch Therapie empfelen, ich bin dadurch ein ganz anderer (positiv ;-) ) Mensch geworden und es geht mir viel besser.

Lieben Gruß und viel Glück dir. Co

Beitrag von 20girli 23.03.10 - 18:22 Uhr

Hi,

ich leide unter Panikattacken...aber in der SS im Moment gehts ganz gut. Ich bin seid 1 1/2 jahren in Therapie und die solltest du ganz schnell auch machen.

Denn geheilt wird man davon niemals. Man lernt nur damit umzugehen und bei schwereren Rückfällen nicht gleich wieder aufzugeben.

Lg Kerstin

Beitrag von svenjag87 23.03.10 - 18:43 Uhr

Ich habe in der Vergangenheit einiges durchgemacht und war vor längerer Zeit damit auch lange im Krankenhaus in therapeutischer Behandlung. Danach ging es mir sehr gut und ich habe ein gutes Leben geführt. Jetzt wo ich schwanger bin..sind bei mir ganz plötzlich Panikattacken aufgetreten. Diese waren so schlimm, dass ich alleine nicht mehr auf die Straße konnte. Bei mir führt es allerdings bis zur Ohmacht. Habe mich auch in therapeutische Behandlung begeben. Meine Therapeutin meinte, dass Unverarbeitetes, durch die außergewöhnliche Situation der Schwangerschaft, jetzt halt zum Vorschein kommen. Das würde öfters passieren.
Würde dir raten, auch eine Verhaltenstherapie zu machen. Denn in der Schwangerschaft ist es nicht gut, in der Vergangheit zu wühlen und jetzt Traumas zu bearbeiten. Denn dies ist mit viel Arbeit und Trauer und Wut verbunden...und das tut dem Baby nicht gut. In der Verhaltenstherapie lernt man diese Panikattacken in den Griff zu bekommen und das geht eigentlich ziemlich schnell.

Beitrag von schokoladenfee 23.03.10 - 19:50 Uhr

Echt vielen lieben Dank für eure Antworten!!!!
#danke #danke #danke :-)

Seit September letzten Jahres bin ich schon in Therapie, mache eine sogenannte Verhaltenstherapie, wie hier mehrmals von euch schon angesprochen wurde. Ist auch sehr gut und hilft mir auch. Ich habe damit angefangen, damit der Panikattaken nicht noch stärker werden.

Nur war ich jetzt 2 Wochen mit meinem Freund im Urlaub und ich hatte wirklich dermaßen oft Panikattaken, also wirklich ganz schlimm. Das kenne ich gar nicht so von mir.

Meine Therapeutin meinte vorhin (ich hatte kurzfristig einen Termin bei ihr bekommen), dass das wohl mit der SS zusammenhängt, weil mein Freund ja Druck macht, dass ich abtreiben soll...wobei ich selber mich irgendwo für das Kind entschieden habe. Und dass ich da jetzt eine Entscheidung für oder gegen das Kind fällen muss, macht mir enorm zu schaffen und die Zeit drängt.

Meine Therapeutin hat vorhin empfohlen, dass ich mich krankschreiben lassen soll, und in Ruhe darüber nachdenken soll, wie ich mich entscheiden werde. Nur ich habe das Gefühl, dass ich nicht weiterkomme.
Ich bin einfach am Ende und kann nicht mehr und jetzt gerade muss ich auch schon wieder weinen!

Schokoladenfee

Beitrag von svenjag87 23.03.10 - 20:25 Uhr

Klar, jetzt wo man deine Situation "kennt" ist es natürlich absolut verständlich, warum die Panikattacken bei dir zur Zeit so häufig vorkommen.
Ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft!!! Lass dich nicht unter Druck setzen. Das ist DEINE Entscheidung! Gönn dir Ruhe, entspanne dich, verwöhne dich...tu dir einfach was Gutes!