Die schönsten und traurigsten Hundegedichte/geschichten gesucht

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von saw123 23.03.10 - 17:08 Uhr

Hallo,

habt Ihr schöne Gedichte über Hunde oder Geschichten?

Beitrag von babyjoker 23.03.10 - 18:32 Uhr

Also da ich selber Akita Inu besitzerin bin kenne ich natürlich die geschichte von hachiko der noch 9 jahre nach dem Tod seines Herrchens jeden tag zum bahnhof gelaufen ist um ihn abzuholen :)

Die geschichte wurde verfilmt von richard gere ende letzten jahres .

Beitrag von germany 23.03.10 - 19:11 Uhr

Für meinen alten Freund

Es tut so weh zu sehen, wenn du nicht mehr so kannst, lieber Freund. Wenn deine Bewegungen steif werden, es dir schwer fällt die Treppe hoch zu steigen. Es ist so schwer zu verstehen, das deine so wunderschönen Augen trübe werden, zuerst unmerklich, und dann doch ohne es übersehen zu können. Und es schmerzt wenn ich sehe wie du mit diesen schleichend daher kommenden Veränderungen umgehen lernst - ja wenn du vielmehr so tust, als sei alles wie es immer war. Du willst nicht, dass ich mir deinetwegen Sorgen mache und ich bin gerührt deshalb.

Ich sehe Fotos von früher an, auf denen du noch jünger warst, und deine Schnauze nicht grau. Du warst so stark und stolz. In deinen Augen lag der Schalk. Mir fällt so heftig deine Veränderung auf, weil ich dich ja Tag für Tag an meiner Seite weiß, und wenn wieder ein neues graues Haar über deinen Augen erscheint, mir es zuerst verborgen bleibt. Die Fotos zeigen dich und erinnern mich an die vielen unvergessenen Momente, Kleinigkeiten und große Dinge, die uns so verbinden und verbunden haben. Warme Gefühle steigen in mir auf - und zugleich die schleichende Angst. Ist es wirklich schon Jahre her, als wir diesen Moment, den das Foto zeigt, so erlebt haben?

Du hast mir so viel gegeben und ohne dich kann ich nie wieder sein. Ja, wie kann das Leben ohne dich weitergehen? Mir wird Angst und Bang, doch deine lieben Augen sehen mich an und ich weiß, das es nicht wahr ist, was ich denke. Du wirst immer bei mir sein, in meinem Herzen, in meinen Gedanken, in meinen Träumen wirst du mir folgen, wirst mich hüten und begeleiten. Ich werde lachen mit dir und darüber, was du einst getan hast, für mich. Ich werde stets wissen, was ich empfunden habe, als ich dich in meinen Armen hielt. Und wer weiß, vielleicht werden wir uns wiedersehen, eines Tages, wenn sich auch meine Augen trüben werden und auch ich merke, das die Lebenskraft und meine Zeit verrinnt.

Eine große Ehre wurde mir zu Teil, dich an meiner Seite haben zu dürfen. Ich danke dafür, und dir, das du was auch immer gekommen ist, du zu mir gehalten hast, oft als einziges Wesen. Im Sonnenschein wie im Sturm warst du für mich da, hast mich gestärkt, und niemals, nicht eine einzige Sekunde hast du gezweifelt. Lass dich streicheln, mein lieber Freund. Lass dir sagen wie schön deine Augen sind, wie ich es genieße dir über den Kopf zu fahren, wie ich fühle das du fühlst was ich empfinde. Lass dir danken, für alles und für noch viel mehr. Lass dir sagen, wie stolz ich auf dich bin. Jeder Moment ist kostbar, jetzt noch viel mehr und ich werde annehmen lernen, was nicht änderbar ist. Du bist mein Freund und niemand kann uns nehmen, was uns verbindet, auch nicht die Zeit.

Du seufzt und streckst dich neben mir. Nun hebst du den Kopf und siehst mich an, ruhig und weise, voller Liebe. Du fühlst und du weißt und ich lächle dir zu.

.

Ina Erwien. 2003


Haben Hunde keine Seele, oder doch?

Ich erinnere mich noch, wie ich dich nach Hause geholt habe. Du warst so klein und knuddelig mit deinen winzigen Pfoten und deinem weichen Fell. Du stolpertest durch den Raum mit blitzenden Augen und hängenden Ohren. Manchmal hast du einen kleinen Heuler losgelassen um zu sagen "Das ist mein Revier!". Du machtest ein Chaos aus dem Haus und kautest alles an, was du sahst, und wenn ich mit dir geschimpft habe, hieltest du nur deinen Kopf gesenkt und schautest mich aus unschuldigen Augen an, als ob du sagen wolltest "Tut mir leid, aber wenn du nicht guckst, werde ich es wieder machen".

Als du älter wurdest, beschütztest du mich, indem du jeden anbelltest, der an unserem Fenster vorbeiging. Wenn ich nach einem harten Arbeitstag wiederkam, wartetest du wedelnd auf mich, um mir zu sagen "Willkommen zu Hause. Ich habe dich vermisst." Du hattest nie einen schlechten Tag und ich konnte mich immer auf dich verlassen. Wenn ich mich hinsetzte und Zeitung las oder Fernsehen schaute, hüpftest du auf meinen Schoß um Aufmerksamkeit zu erregen. Du hast nie mehr von mir verlangt als dir den Kopf zu streicheln, damit du auf meinen Beinen schlafen konntest.

Als du alt wurdest, liefst du nicht mehr so schnell herum. Dann, eines Tages, verlangte das Alter seinen Tribut und du konntest nicht mehr auf deinen wackligen Beinen stehen. Ich kniete mich zu dir und streichelte dich wie du da lagst, ich versuchte, dich wieder jung zu machen. Du schautest mich nur an, als ob du sagen wolltest, dass du alt und müde warst und, da du nie um etwas gebeten hattest, mich um einen letzten Gefallen bitten wolltest. Mit Tränen in den Augen fuhr ich noch ein letztes Mal zum Tierarzt. Ein letztes Mal lagst du neben mir. Warum auch immer warst du noch in der Lage in der Praxis aufzustehen, vielleicht war das dein Stolz. Als der Arzt dich wegführte, zögertest du einen Moment, drehtest deinen Kopf zu mir um Danke zu sagen. "Danke, dass du für mich gesorgt hast."
Ich dachte: "Nein, danke, dass du für mich gesorgt hast."



Verfasser unbekannt


Drei Tage in Deinem Leben

Lebendige Liebe

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst ...

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden - weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat. Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste Mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag - wenn Dein Freund und Gott sich gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen. Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, dass nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen vor Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in diesen Momenten, in denen Du darauf wartest, dass Dir all unser gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren - nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf dem Platz runterschaust, an dem Dein lieber - vielleicht bester Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die bedeutsamen drei Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - entlang mit der Erinnerung Deines Haustieres - und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.



© Martin Scot Kosins
Frei Übersetzt aus dem Englischen von Lutz Schneider


Während Du eine Träne
wegwischtest, winselte
ich leise, um Dir zu
sagen, ich bins ich habe
Dich nicht verlassen. Ich
bin wohlauf, es
geht mir gut und ich bin
hier.

Heute morgen beim
Frühstück, da war ich ganz
nah bei Dir und ich sah
Dich den Tee
einschenken, während Du
daran dachtest, wie
oft früher Deine Hände zu mir
heruntergewandert sind.
Ich war heute mit Dir
beim Einkaufen Deine Arme
taten weh vom
Tragen. Ich sehnte mich
danach Dir dabei zu
helfen und wünschte, ich
hätte mehr tun
können.

Heute war ich auch mit
Dir an meinem Grab,
welches Du mit so viel
Liebe pflegst. Aber
glaube mir, ich bin nicht
dort.

Ich ging mit Dir nach
Hause, Du suchtest den
Schlüssel, ich berührte
Dich mit meiner Pfote
und sagte lächelnd: Ich
bin’s.

Du sahst so müde aus, als
Du Dich in den
Sessel sinken ließest.
Ich versuchte mit
aller Macht, Dich zu
spüren zu lassen, daß
ich bei Dir bin.

Ich kann Dir jeden Tag so
nahe sein, um mit
Gewissheit sagen zu
können, ich bin nie
fortgegangen.

Du hast ganz ruhig in
Deinem Sessel gesessen,
dann hast Du gelächelt
und ich glaube Du
wusstest- in der Stille
des Abends, saß ich
ganz in Deiner Nähe war.

Der Tag ist vorbei, ich
lächle und seh Dich
gähnen und ich sage zu Dir:
Gute Nacht und Gott
schütze Dich, ich seh
Dich Morgen Früh.

Und wenn für Dich die
Zeit gekommen ist den
Fluss, der uns beide
trennte zu überqueren,
werde ich zu Dir
hinübereilen, damit wir
endlich wieder zusammen,
Seite an Seite sein
können.
Es gibt so viel, das ich
Dir zeigen muß und
es gibt so viel für Dich
zu sehen.

Habe Geduld und setze
Deine Lebensreise fort
und dann komm, komm heim
zu mir.

HUNDEAUGEN
Hundeaugen, wunderschön,
seh'n dich strahlend an.
Sagen: 'Woll'n spazieren
gehen,
komm, zieh dich schon an!'
Leuchten, wenn du kommst
nach Hause,
liebend schau'n sie hoch
zu dir.
Schwänzchen wedeln,
Bäuchlein kraulen!
Bitte bleib doch jetzt
bei mir!'
Manchmal können sie auch
sagen:
Habe etwas angestellt.
Sei mir bitte nicht mehr
böse,
mach sie wieder heil, die
Welt!'
Könnte man denn solchen Augen
ernsthaft wirklich böse sein?
Ist doch dieses kleine Wesen
unser ganzer Sonnenschein.

Christina Telker

Hundefreundschaft
(Tierfreundschaft)
von mir geändert

Immer bin ich für dich da
Treue ist mir
selbstverständlich.
Immer will ich sein dir nah
gleich wie du mich auch
behandelst.

Habe immer für dich Zeit
und ein Herz voll großer
Liebe.
Bin zur Wache stets bereit
würde alles für dich geben.

Täglich kuschel ich mit dir,
mag das streicheln deiner
Hände.
Doch dann gehst du fort
von mir
und ich seh nur an die Wände.

Endlich kommst du dann
nach Haus
und ich brauch nicht
länger warten.
"Komm wir beide gehn
jetzt raus
wollen spielen in dem
Garten."

Stets bin ich für dich nur da
ob bei Nacht oder am Tage.
Stets gehört mein Leben dir
hältst du auch so treu zu
mir?

(von Christina Telker)

us dem Regenbogenland

Du warst bei mir bis zum
Ende.
Und auch nachdem ich
schon gegangen war,
hast Du mich noch eine
Weile gehalten.
Ich sah dich weinen.
Ich würde Dir so gerne
sagen, dass ich alles
verstanden habe!
Du hast diese letzte
Entscheidung nur für mich
gefällt.
Und sie war weise.
Es war Zeit für mich zu
gehen.
Ich danke dir für dein
Verständnis und Deine Kraft.
Niemand wird meinen Platz
einnehmen!
Aber die, die nach mir
kommen, brauchen die
Liebe und Zuneigung
so, wie ich sie hatte.
Du denkst immer an mich.
Das sind Momente, wo Du
so unendlich traurig bist!
Bitte, denk nicht voller
Trauer zurück.
Denke nur daran wie
glücklich wir waren.
Und wenn mal irgendwann
andere
Wegbegleiter Dich für
immer verlassen müssen,
dann werde ich an der
Regenbogenbrücke auf sie
warten.
Ich werde ihnen danken,
dass auch sie Dich
glücklich machten.
Und ich werde auf sie
aufpassen - für Dich!
Ich danke Dir dafür, dass
Du mich so sehr geliebt hast,
Du für mich gesorgt hast
und Du den Mut und die
Kraft hattest,
mich mit Würde gehen zu
lassen.
Sei Dir sicher liebe
Mama, ich habe Dich so
sehr geliebt, so wie Du
mich geliebt hast!
Dein treuer Freund,
Dein Engelchen Whity!


Der letzte Gang


Bin ich dereinst
gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält
mich wach –
Was Du dann tun mußt – tu
es allein.
Die letzte Schlacht wird
verloren sein.

Daß Du sehr traurig,
verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer
nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als
jemals geschehen –
muß Deine Freundschaft
das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll
Glück.
Furcht vor dem Muß? Es
gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht,
daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit
kommt, bitte mich frei!

Begleite mich dahin,
wohin ich gehen muß.
Nur – bitte bleibe bei
mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und
red mir gut zu,
bis meine Augen kommen
zur Ruh.

Mit der Zeit – ich bin
sicher – wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die
Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein
letztes Mal –
Du hast mich befreit von
Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht,
wenn Du es einst bist –
Der Herr dieser schweren
Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig
vereint.
Es soll nicht sein, daß
Dein Herz um mich weint.

verfasser unbekannt



lG germany mit Whity ganz tief im Herzen *25.06.1992-31.12.2008

Beitrag von julianstantchen 23.03.10 - 19:19 Uhr

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen
"Hundebabys zu verkaufen".
Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: "Für wie viel verkaufen sie die Babys?".
Der Besitzer meinte "zwischen 30 und 50 Euro".
Der kleine Junge griff in seine Hosentache und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Euro, kann ich mir sie anschauen?"
Der Besitzer grinste und pfiff.
Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäftes hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys.
Eins davon war einzeln, sichtlich weit hinter den Anderen.
Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem kleinen Hund?"
Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe in kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.
Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!"
Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest Du nicht kaufen. WEnn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir."
Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert, wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro, und 50 Cent jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe."
Der Mann entgegnete, "Du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können, wie die anderen kleinen Hunde."
Der Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.
Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."
Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie Dich haben wird."
Im Leben kommt es nicht darauf an, wer Du bist;
sondern dass jemand Dich dafür schätzt,
was Du bist, Dich akzeptiert und

Dich liebt!

Beitrag von smr 23.03.10 - 21:24 Uhr

Hallo!
Mensch, da hast Du Dir ja Mühe gegeben...

aber jetzt sitze ich hier und heule....denke an meinen Slashi und vermisse ihn schrecklich......
aber danke für diese schönen Zeilen.
LG
Sandra