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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von adrex09 23.03.10 - 18:04 Uhr

Hallo!Ich könnte mich gerade wieder mal so richtig über den Staat Deutschland aufregen.Ich war noch nie ein Freund,der gerne Geld vom Staat nimmt.Nun war es aber im Jahr 2008 so,das mein Mann in der Leihfirma gearbeitet hat und dort nicht viel verdiente so das wir beschlossen den Antrag für Wohngeld zu stellen.Am 22.09.2008 fing er dann in einer anderen Firma an zu arbeiten(keine Leihfirma),wo er fast das doppelte verdient wie in der Leihfirma.Das haben wir dem Amt dann auch gemeldet und gesagt das wir keinen neuen Wohngeldantrag mehr stellen,weil mein Mann sowieso zuviel verdient.Jetzt haben wir heute einen Brief vom Amt bekommen in dem wi aufgefordert werden für Oktober,November und Dezember 2008 das Wohngeld zurückzuzahlen.Meiner Meinung nach haben wir da gar kein Wohngeld mehr bekommen dann wollen Sie das doppelte was wir davor gekriegt haben.Leider ist das Konto wo das Geld überwiesen wurde durch Umzug gelöscht und wir haben keine Kontoauszüge wo wir nachgucken könnten,jetzt ist meine Frage ob wir vielleicht von der Bank noch Kontoauszüge bekommen kann obwohl das Konto gelöscht ist.Wieso kommen die jetzt plötzlich nach 1 Jahr und 6 Monaten damit an?das ist mal wieder so typisch.Mfg.adrex09

Beitrag von seikon 23.03.10 - 18:16 Uhr

Ja, ihr könnt (sofern ihr euch als ehemalige Kontoinhaber einduetig legitimieren könnt) bei der Bank die Kontoauszüge neu anfordern. Allerdings kann die Bank dafür eine Gebühr verlangen.

Beitrag von connykati 23.03.10 - 18:27 Uhr

Hallo,

also an und für sich hebt die Bank selber jeden Kontoauszug viele Jahre auf. Für jeden Auszug werdet ihr aber Gebühren bezahlen müssen, vor einigen Jahren waren es mal 10 Euro pro Kontoauszug.
Das müsst ihr mit eurer ehem. Bank klären, aber ihr wisst ja zum Glück, welche Monate ihr benötigt. Hoffentlich habt ihr nur einen Auszug pro Monat gezogen, dann wird der Spaß nicht ganz so teuer #schwitz

Lass es dir eine Lehre sein, Kontoauszüge IMMER die empfohlenen 3 Jahre aufzubewahren - auch wenn das Konto nicht mehr existiert.

Viele liebe Grüße,
Conny #sonne

Beitrag von king.with.deckchair 23.03.10 - 18:28 Uhr

Auch an dich die Frage:

Was ist so schwer daran, einen ordentlichen Betreff zu fomulieren wie "Kann man verlorene Kontoauszüge erneut ausdrucken lassen?"?!

Und warum muss man sich über "den Staat Deutschland aufregen", wenn man selbst nicht weiß, ob man Geld bekommen hat oder nicht?!

Zum Helfen und Wohngeld zahlen in der Not war der "Staat Deutschland" gut genug, nun wo es ein Missverständnis oder eine fehlerhafte Zahlung aufzuklären gilt, ist er wieder der letzte Dreck oder wie?!

Hast du Arbeit? Hast du noch nie einen Fehler gemacht? Nein?

Beitrag von honolulumieze 23.03.10 - 18:43 Uhr

Eigentlich sollte jeder wissen, dass man Kontoauszüge zumindest einige Jahre aufbewahrt. Weißt du, da gibt es solche kleinen Hefter, die man sogar kostenlos von der Bank bekommt! Wo dein Wohngeldbescheid ist, weißt du ja dann sicher auch nicht mehr, oder? Ich finde es schon erschreckend, dass es Leute gibt, die einerseits in der Lage sind, alles mögliche zu beantragen, was ihnen zusteht (und zu diesem Zweck bekommen die dann auch die erforderlichen Unterlagen ratzfatz beisammen), andererseits aber nicht in der Lage sind, wichtige Unterlagen aufzubewahren... Natürlich kann man Kontoauszüge gegen Gebühr noch nachfordern und bei der Wohngeldstelle wird man deine Akte mit Sicherheit auch noch haben. Manchmal wundere ich mich wirklich über die Fragen hier!

Beitrag von adrex09 23.03.10 - 19:12 Uhr

Hallo!Meine Wohngeldbescheide habe ich alle,es geht nur um das gelöschte Konto.Danke für die überaus freundliche Antwort und die roten Schnellhefter von der Bank kenne und habe ich auch,in diesem Fall sind wir umgezogen von Nordrhein-Westfalen nach Baden-Würrtemberg und dummerweise habe ich gerade für diese Zeit keine Kontoauszüge.Sonst sind unsere Papiere auch alle im Ordner und in diesen roten Schnellheftern.Mfg.adrex09

Beitrag von windsbraut69 23.03.10 - 20:46 Uhr

Ja, die Wohngeldbescheide genügen doch.
Dir wäre seinerzeit doch sicher aufgefallen, dass Ihr trotz positiven Bescheides kein Wohngeld bekommen habt, oder?


Gruß,

W

Beitrag von nick71 23.03.10 - 19:13 Uhr

Abgesehen von der Möglichkeit, die Kontoauszüge bei der Bank anzufordern (das kostet natürlich was), muss derjenige, der eine Forderung an euch stellt, letztendlich nachweisen, dass diese berechtigt ist.

Wenn du allerdings nicht mit Sicherheit weißt, ob ihr für die besagten Monate (noch) Wohngeld bezogen habt, würde ich an eurer Stelle die Option mit den Kontauszügen vorziehen und mich so vergewissern.

Dafür, dass ihr eure Unterlagen nicht entsprechend lange aufbewahrt, kann das "scheiß Deutschland" übrigens nix...aber das ist dir sicher selber klar, wenn du mal genau drüber nachdenkst.