heute arbeitsvertrag unterschreiben

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von babyerdnuss 24.03.10 - 08:11 Uhr

guten morgen ihr lieben,

werd nun heute meinen arbeitsvertrag unterschreiben. von der #schwanger sag ich natürlich erstmal nix, auch wenn ichs komisch finde und ich irgendwie bammle davor hab wie die dann reagieren wenn ich in ein paar wochen sag "huch-schwanger..."
ist ja aber nur ein "nebenjob" auf 400€ basis, also zum glück nix was schlimm waäre wenn die mich dann doch entlassen.könn die das denn in der probezeit trotz schwangerschaft???

nun denn mädels, bis nachher
liebe grüße
babyerdnuss mit #stern im herzen, nem minni#ei im bauch und klein josi #baby an der hand

Beitrag von nalle 24.03.10 - 08:12 Uhr

Hallo


Finde es nicht fair,dass Du die SS verschweigst.Auch wenn es "nur" ein 400 Euro Job ist.

Der Arbeitgeber könnte jemand einstellen,der langfristig bleibt.


Schade !

Beitrag von skbochum 24.03.10 - 08:19 Uhr

Hallo,

ob das fair ist oder nicht haben Gesetzgeber schon lange entschieden und es ist völlig legal! ;-)

Manchmal steht Familie und Versorgung an erster Stelle und nicht die Gefühlslagen von Arbeitgebern.
400 Euro Jobber werden grundsätzlich ja auch eingestellt, weil man keine festen Jobs vergeben möchte und diese Menschen im Notfall für die Firma schnell wieder los werden möchte bzw. sie nicht sehr lange für sich arbeiten lässt. Zudem ist man weitestgehen aus der Versorgungsnummer von Festangestellten raus. Wo ist denn da die Fairness gegenüber Familien, die ihre Lieben versorgen müssen?

Wenn dieser Arbeitgeber jemanden suchen würde, der langfristig bleibt, dann hätte er nach einer Teilzeitkraft gesucht. Meine Meinung dazu.

GrussGruss
Susanne

Beitrag von verzweifelte04 24.03.10 - 08:33 Uhr

hallo!

ich versteh was du meinst..
aber wär ich an ihrer stelle hätt ich es genauso gemacht...
besonders weil sie ja erst in der 6. ssw ist, viele wissen zu dem zeitpunkt noch nicht mal, dass sie schwanger sind und (was wir natürlich nicht hoffen) passiert gerade in den ersten 3 monaten genug..

lg

Beitrag von kwax1973 24.03.10 - 12:11 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich: Deine Ansicht ist superunfair und zudem diskiminierend.
Keine Ahnung wovon Du lebst, aber vermutlich entweder vom Geld Deines Mannes oder Alg.

Jemand, der darauf angewiesen ist, selbst Geld zu verdienen, könnte sich so eine Meinung gar nicht leisten.

Damit schließt Du aus, dass Schwangere kompetente Arbeit abliefern können und gleichwertig sind.
Auch ein "gesunder" Arbeitnehmer kann erkranken oder ein "Kranker" kann / darf Erkrankungen, die ihn evtl. einschränken, verschweigen.

Zumal es der Gesetzgeber auch so sieht. Und somit wohl nicht ohne Grund gestattet, dass Schwangerschaft nicht angegeben werden muss. Außer in Ausnahmefällen.

Außerdem ist ein AG - je nach Größe des Unternehmens- sogar im Falle des Ausfalls der Schwangeren abgesichert, und trägt keine/ geringe zusätzliche Kosten. Nur so nebenher.

Schade, dass Frauen sich gegenseitig im Weg stehen!

Beitrag von kwax1973 24.03.10 - 12:49 Uhr

Muss natürlich "diskriminieren" heißen :-p.

Beitrag von heidi.s 24.03.10 - 08:16 Uhr

Ich persönlich hätte es wahrscheinlich auch anders gemacht, weil ich es nicht so fair finde. Ich hatte vor 4 Jahren eine befristete Arbeitsstelle und kurz bevor sich entschied ob ich einen unbefristeten Vertrag bekomme wurde ich schwanger. Ich habe meinem Arbeitgeber dann bereits in der 6. SSW meine Schwangerschaft angezeigt, weil ich es unfair von mir gefunden hätte, es zu verschweigen. So hatte mein AG die Wahl mir einen neuen Vertrag zu geben oder nicht. Und sie haben mich trotzdem behalten

LG Heidi

Beitrag von tm270275 24.03.10 - 08:18 Uhr

Find ich auch absolut unfair von Dir.... Wenn ein AG jmd. kündigt wg. SS, dann werfen natürlich alle mit Steinen - verstehe ich voll und ganz, aber was Du machst, ist ähnlich unfair :-(....

Bin nicht sicher, aber muss man denn eine bekannte SS nicht eh dem AG melden, wenn man eingestellt wird? Das ist ja Vortäuschung falscher Tatsachen...

tessa

Beitrag von wir3inrom 24.03.10 - 08:38 Uhr

"Wenn ein AG jmd. kündigt wg. SS, dann werfen natürlich alle mit Steinen"

Darf der AG gar nicht. Sobald du die SS anzeigst, bist du im Kündigungsschutz.

Beitrag von tm270275 24.03.10 - 09:03 Uhr

Ja, das ist mir klar und ist auch gut so!!! Aber einen Vertrag zu unterschreiben, in dem Wissen, dass man schwanger ist und es dem AG nicht sagen, finde ich mindestens so hart wie wenn man gekündigt würde einer SS wegen!
lg tessa

Beitrag von wir3inrom 24.03.10 - 09:04 Uhr

Man wird wegen einer SS nicht gekündigt!!
Von daher ist das Argument hinfällig.

Beitrag von sunny8759 24.03.10 - 09:17 Uhr

Wieso reden denn alle von Unfair?

Als ob eni Arbeitgeber direkt eine schwangere einstellen würde#klatsch
es ist numal leider so. Und in den ersten 12 Wochen "muss" man noch gar nichts sagen, da dies die Risikoreichsten Wochen sind!

Ich hätte es wahrscheinlich genauso gemacht, wo man noch nicht mal weiß, ob es bleibt oder nicht. Denn wenn man keinen Job mehr hat, dann bleibt ja meistens nur das Harz 4 und dann wird man doch auch wieder nur schief angeschaut.

Ob es fair ist oder nicht, denke ich steht doch hier erstmal gar nicht zur debatte, es ist einfach nur verständlich, weil jeder um sein übeleben kämpfen muss.

Mal ne gegenfrage, ist es denn fair, wenn man in der Probezeit schwanger wird und der AG einen nach der Probezeit rausschmeißt??? Sicher wird der AG nicht sagen, dass es wegen der ss ist, denn das darf er ja nicht. Aber er muss in der Probezeit ja auch gar nichts begründen. Es könnte auch, wegen angeblich schlechter Leistung sein usw. es gibt so viele möglichkeiten. Und ich habe auch Angst davor.

Ich habe meinen Arbeitsvertrag in der ersten Märzwoche unterschrieben, und 1 Woche später erfahren, dass ich schwanger bin. Fange am 6.4 dort an und werde es dann auch gleich sagen, aber ich werd sicher nicht anrufen und schon vorher sagen, dass ich schwanger bin. Somal ich ständig schmierblutungen habe und einfach nur hoffe das mein kleines bleibt #gruebel

Beitrag von kwax1973 24.03.10 - 12:33 Uhr

Gegenfrage: Warum muss eine Schwangere weniger Wert sein, als ein anderer Arbeitnehmer? Schon mal überlegt?

Nein, SS muss man nicht angeben.
Der AG darf im Prinzip nicht mal im Vorstellungsgespräch nach SS fragen, bzw. wenn er es dennoch macht, braucht man nicht wahrheitsgemäss zu antworten. Ausnahme: wenn der Beruf das Leben oder die Gesundheit des Kindes schädigen könnte, z. B. bei Kontakt mit giftigen Chemikalien und Röntgenstrahlung.

Finde es ganz ehrlich wesentlich unfairer, wenn ein AG jemanden NICHT anstellt, weil diejenige schwanger sein könnte oder ist. DAS ist Diskiminierung. Muss denn eine Schwangere ALG beantragen, obwohl sie arbeiten möchte und kann?!
Außerdem darf ein AG niemandem kündigen, wenn eine Schwangerschaft besteht. Ausnahme: Probezeit, das ist z.T. anders geregelt, kommt auf den Vertrag an.

Beitrag von kwax1973 24.03.10 - 12:48 Uhr

Muss natürlich "Diskriminierung" und diskriminieren heißen :-p.

Beitrag von ulala-1980 24.03.10 - 08:18 Uhr

Guten Morgen,

ich finde das nicht schlimm.

Bei mir in der Firma kam eine aus der Elternzeit zurück, weswegen ihre Vertreterin gehen musste. Ein paar Wochen später kam raus, dass sie zur der Zeit schon lange wieder schwanger war. Das kam in der Firma gaaaaaanz toll an, aber wir waren uns eigentlich alle einig, dass wir es auch so gemacht hätten.

Manchmal muss man eben egoistisch sein.

LG

Patty

Beitrag von nalle 24.03.10 - 08:22 Uhr

egoistisch ?

Und hinterhe jammern,wenn der AG nicht fair ist.

Ist er dann auch egoistisch ?

Sorry aber ich hab dafür kein Verständniss.

Hätte auch ab 1.3 eine Vollzeitstelle übernehmen sollen,habe direkt gesagt : NEIN ich bin ss ! Da ich eh ein BV bekommen hätte.

Mein AG hat es mir sehr gedank,dass ich es ihm gesagt habe.

Als dank hab ich schriftl bekommen,dass ich nach der Elternzeit wieder dort einsteigen darf obwohl ich kein Vertrag mehr bei ihm habe.


Was sie tut ist sowas von egoistisch !

Heutzutage sind Jobs eh rar !

lg

Beitrag von skbochum 24.03.10 - 08:36 Uhr

Sorry, aber das verstehe ich nicht.
Im Beschäftigungsverbot hättest du doch das Gehalt über die Krankenkasse gezahlt bekommen und der AG hätte sich Ersatz holen könne ohne drauf zu zahlen...
Danach wärst du einfach wieder gekommen.

Das einzige was jetzt passiert ist ist das du auf das Geld der Krankenkasse verzichtet hast.

Wo ist denn da genau die Fairness gegenüber dem AG? #kratz
Check ich echt nicht.

Beitrag von nalle 24.03.10 - 08:43 Uhr

Die Fairness liegt darin das es in meinem Beruf wenig kompetente Nachfolger gibt.

Hätte ich es erstmal verschwiegen und mir dauerhaft einen KS genommen hätte er auch ersatz suchen müssen.

Beim BV hätte er auch enorm suchen müssen für einen Nachfolger für mich.


Somit haben wir beide rechtzeitig handeln können.Bis er jemand neues gefunden hat habe ich ausgeholfen ( mit dem was mir noch machbar war)

Einen Kellnerjob kann HAns und Franz annhemen,dafür muss man nicht wirklich viel gelernt haben.

Aber es gibt eben auch Berufe,da muss man schon Vorraussetzungen haben ;-)


Weiss auch gar nicht warum sich so auf mich eingeschossen wird.

Für mich steht fest : Es ist unfair.

Entweder jemand überzeugt mit seinen kenntnissen,dass er trotz ss bleiben kann oder eben mit lügen.

Was ist fairer ?

lg

Beitrag von skbochum 24.03.10 - 09:03 Uhr

Deine Meinung das es unfair ist kann für dich ja auch o.k. sein, auch wenn sie rechtlich völlig o.k. ist.

Was ich allerdings nach wie vor einfach nicht nachvollziehen kann, warum du dich moralisch über dieses Verhalten stellst.

Da du deinen Festvertrag schon jetzt bekommen hättest und mittlerweile auch schon gesagt hättest das du schwanger bist wäre auch so genug Zeit gewesen zu reagieren. Du hast einfach nur auf die rechtliche Sicherheit verzichtet, mehr nicht.

Meine ganz persönliche Meinung dazu ist, dass Frauen in Jobs (kompetentern Jobs wie du sie nennst) mit 32 längst einen festen Arbeitsvertrag haben. So läuft der Job, damit sie nicht von anderen Firmen geholt werden.

Auf dich eingeschossen wird gerade, weil du mit Schwung die moralische Keule schwingst über Dinge, die der Gesetzgeber zum Schutz von Schwangeren entschieden hat und Dinge von dir gibts wie "wenn man es sich nicht leisten kann bekommt man auch keine Kinder"#bla
Wenn man dermaßen polarisiert sollte man die Lager verkraften können;-)

"Entweder jemand überzeugt mit seinen kenntnissen,dass er trotz ss bleiben kann oder eben mit lügen. "

Ich ganz persönlich überzeuge mit Kompetenz, schwanger oder unschwanger ohne Trotz und halte mich an Gesetze. Mal sind sie gut für mich, mal muss ich sie einfach beachten.

Nichts für ungut, aber fairer als sie warst du einfach nicht nur dadurch, dass du auf eine Festanstellung verzichtet hast.

GrussGruss

Beitrag von nalle 24.03.10 - 09:12 Uhr

Ich hatte davor auch eine Festeinstellung jedoch nicht in der Abteilung zu der ich Wechseln sollte/wollte.

Um das klar zu stellen !!!

Hätte mich sogar Verbessert in ALLEM.


Fand es aber fair dies nicht auf Kosten meiner Kollegen und AG zu tun ;-)


So das wars zu diesem Thema.

Mit dem ich Gott sei dank nicht alleine mit meiner meinung stehe ;-)

Schönen sonnigen Tag noch ;-)

Beitrag von skbochum 24.03.10 - 09:23 Uhr

Das Leben findet eben nicht im Konjunktiv statt:
Ich HÄTTE mich verbessert....

Stammtischparolenvertreter stehen nie mit ihrer Meinung alleine, die suchen sich immer Wölfe die mit ihnen heulen ;-):-p

Deine Meinung kann ich super stehen lassen, da Gesetze ihre Ausbreitung verhindern werden.
Meine Meinung zu kompetenten Mitarbeiterinnen ohne Festvertrag musst du leider auch verdauen ;-)
aber das schaffst du mit Sicherheit:-p

Die anderen Aussagen zu "dann halt keine Kinder #klatsch" verbuch ich einfach mal unter nach-allen-seiten-beißen-wenn-ich-angegriffen-werde.

Wie gesagt, alles nur meine Meinung mit der ich auch herrlich gerne allein dastehen kann ohne die Krise zu bekommen #cool

Dir auch noch einen schönen Tag!
GrussGruss

Beitrag von nalle 24.03.10 - 09:27 Uhr

#torte

Beitrag von wir3inrom 24.03.10 - 09:31 Uhr

Keine Bange, stehst du nicht ;-)

Beitrag von sunny8759 24.03.10 - 09:24 Uhr

Als ob jeder AG so fair ist und einen trotz ss behält. Die meisten bekommen doch schiss und verlängern den Vertrag dann nicht, auch wenn man noch so gut ist.

Du kannst nun mal vorher nicht in den AG reinschauen und wenn es einmal raus ist, ist es raus und wenn es dann für die werdende Mutter unfair wird, wäre dass dann für dich auch ok? Sie verliert ihren Job, weil ihr AG ne pfeife ist. Aber hauptsache, sie hat es gleich gesagt#klatsch#klatsch#klatsch

Ne, also mal echt, so kann doch nur jemand reden, der sich zu 100 % so wie du sicher ist, dass er unentbehrlich ist und wieder eingestellt wird.

Beitrag von susu896 24.03.10 - 08:20 Uhr

Hallo,

also es ist NICHT unfair wenn Du Deinem AG die ss verschweigst, denn das darf man, ein AG darf beim Bewerbungsgespräch zwar fragen, aber Du darfst ihn wissentlich anlügen (hat man alles früher in der Schule beim Bewerbungstraining gelernt).

Lg Susu