Zufüütern=Katastrophe

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von antigone1973 24.03.10 - 09:03 Uhr

Guten Morgen zusammen,
ich habe das Gefühl, dass unserem Kleinen Milch allein nicht mehr reicht. Seit ca. 2 Wochen bin ich ständig am Stillen und auch die Abstände nachts haben sich wieder stark verkürzt. Zusätzlich scheint er momentan ständig unzufrieden. Nächsten Montag wird er 6 Monate alt und ich habe diese Woche das Zufüttern ausprobiert. Ich habe mit Obst angefangen, wegen der Süße. Was soll ich sagen, es war eine Katastrophe. Alles kam postwendend wieder raus, zusammen mit Milch der letzten Stillmahlzeit (gespuckt, nicht gebrochen). Mit seiner Zunge schob er den Löffel immer wieder raus und zuletzt hat er den Mund zugekniffen. Alles Zeichen, dass er scheinbar noch nicht beikostreif ist. Aber wie soll ich ihn dann satt kriegen? Flasche mag ich noch nicht geben, da dies der Anfang vom Ende des Stillens sein wird. Danke für Tipps. Und einen schönen Tag!

Beitrag von qrupa 24.03.10 - 09:09 Uhr

hallo

auch mit 6 MOnaten gibt es noch Wachstumsschübe und da sind die kleinen nunmal hungriger und unzufriedener als sonst. Leider dauern die späteren Schübe deutlich länger. Halte durch, auch dieser wird vorbei gehen und versuch es einfach in ein oder zwei Wochen nochmal mit Brei.

LG
qrupa

Beitrag von antigone1973 24.03.10 - 09:32 Uhr

Danke für die Antwort, Es dauert nun wirklich schon fast 2 Wochen, dass er offenbar ständig unzufrieden ist. Ausreichend Milch müsste ja inzwischen da sein, denn er spuckt jedesmal wie der Teufel, und es kommt jede Menge wieder raus. Oje, oje. Bei meinem ersten gestaltete sich das wesentlich einfacher, er war begeistert von seinem Brei #mampf

Beitrag von tauchmaus01 24.03.10 - 09:23 Uhr

Mit 6 Monaten stellt sich nochmals die Zusammensetzung der Mumi um. Dein Kind wird immer aktiver und braucht eben mehr Energie. Du kannst beruhigt weiterstillen. Die Natur hat das gut eingerichtet und Deine Milch verändert ihre Zusammensetzung.
Das Signal dazu gibt das Kind indem es eben mehr verlangt, Die Nachfrage regelt das Angebot, das ist echt so.
Du brauchst überhaupt keine Flasche geben, still weiter nach Bedarf.
Abgesehen davon stillt man nicht nur Hunger und Durst sondern noch so viel mehr. Das Bedürfniss nach Schutz, Nähe, Liebe usw. Jaja, kann eine Flaschenmama auch geben, aber bei Stillkindern ist das eben anders.

Sei geduldig, Dein Lohn wird ein zufriedenes Kind sein.

Mach ruhig weiter Beikostversuche, lasse aber immer ein paar Tage dazwischen.
Bei Stillkindern ist Pastinake prima für den Anfang. Es ist leicht süßlich wie Muttermilch und absolut verträglich. Macht keine häßlichen Flecken.
Gibt es im Bioladen, kostet um einen € rum. Versuch es mal damit das nächste mal!

Mona

Beitrag von antigone1973 24.03.10 - 09:31 Uhr

Danke für die Antwort, ich werde mal Pastinake ausprobieren.

Beitrag von karin3 24.03.10 - 13:05 Uhr

Hallo,

wie viele Löffel wolltest du denn gleich am ersten Tag füttern? Er muss sich doch erst an das merkwürdige Zeug im Mund gewöhnen.
Wir haben so angefangen
1 Tag 1/2 Löffel (dafür ist der Löffel 2x zum Mund gewandert.)
2 Tag 1 1/2 Löffel
3 Tag 2 1/2 Löffel

Ach und die Flasche ist NICHT der Anfang vom Ende des Stillens. Vorausgesetzt man benutzt Teesauger für die Flasche.

Lg Karin

Beitrag von hej-da 24.03.10 - 21:33 Uhr

Hallo!

Du solltest dir unbedingt das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Carlos Gonzalez kaufen!
Mir hat das die Ängste genommen, dass mein Kind zu wenig essen könnte bzw. nicht satt wird.....Danach denkst du sicherlich anders über die Sache! Guck doch mal bei Amazon auf die Kritiken....

LG