Sind hier Erzieherinnen??? Hab mal eine Frag...lang

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von twins 24.03.10 - 12:06 Uhr

Hi,
wir hatten gestern Eltergesrpäch und folgendes ist herausgekommen:

Unser Sohn (Zwilling, 4 Jahre 4 Monate) kann sich nicht in bestehenden Spielgruppen einbinden. Er möchte gerne mit ihnen spielen aber er versteht nicht, wenn diese schon voll sind (z.B. bei Gesellschaftsspielen) das er nicht mehr mitspielen kann.

Oder er fragt 4x nach (zeitlich versetzt), warum er jetzt nicht in die Turnhalle darf, wenn diese schon voll ist.

Und er redet oft dazwischen (Morgenkreis) und möchte dann gerne erzählen, was er am Vortag erlebt hat. das dürfen aber immer nur 2 Kinder....(hoher Mitteilungsdrang)

Jetzt sollen wir zum Kinderpsychologen das er in der Spieltherapie lernt, anders zu spielen.

Zu Hause spielt er normal, ruhig mit anderen kIndern oder auch mal wilder....normal eigentlich. er wird auch nicht ausgegrenzt.

Jetzt zur Vorgeschichte:
In der Krippe (2x wöchtentlich Vormittags) hatte er 4 wechselnde Erzieher
Im 1. Kiga Jahr wurde er von seiner Zwillingsschwester getrennt (haben alles versucht waren aber machtlos es zu verhindern) und dort hatte er wieder 4 wechselnde Erzieher. Außerdem wurde er ein Jahr lang gemoppt und von der längsten Erzieherin richtig aufs Abstellgleis gestellt - z.b. wollte er ihr immer erzählen war es gemacht hat, etc. und sie hat ihn nur angeschaut "jaja" gesagt und ist dann gegangen. Sogar in meinem Beisein, da möchte ich nicht wissen, was in der Gruppe gemacht worden ist.
Sie hat ihn in seinem Stinka stundenlang sitzen lassen und die Kinder haben nur noch gesagt: mit dem Stinker wollen wir nicht spielen....er wurde auch viel gehauen....er mußte Windeln tragen obwohl er trocken war, denn er mußte immer während des Morgenkreises auf WC und das war störend!!!
Naja, zum Schluss haben wir erreicht (alle Eltern), das diese Erzieherin entlassen wird.
Im 2 Kiga Jahr ist seine Gruppe geschlossen in die Gruppe seiner Schwester gekommen, wieder neue Kinder und Erzieher.....zum Glück sind ein paar Thyrannen raus gegangen...
Seine Zwillingsschwester hat auch ein Jahr gebraucht um sich in ihrer Gruppe zurecht zu finden und hat jetzt super feste Freunde. Sie nabelt sich vom Bruder ab (vorher war er der Beschützer und Dolmetscher) und er merkt es und muss sich neu zurecht finden.

Nach diesem ganzen hin und her finde ich es normal, das er Probleme hat feste Freunde zu finden und sich nicht leicht tut, sich in bestehenden Spielgruppen einzubringen. Anscheinend unterstützen die Erzieher ihn leider auch nicht. Es ist aber auch nicht so., das er alleine irgendwo steht, sondern er spielt sonst auch mit jeden im Garten oder in anderen Ecken. Probleme gibt es wohl nur, wenn Gruppenarbeit angesagt ist.

Und diese Kiga-Situation mit verschiedenen Spielgruppen können wir ihn nicht bieten, auch wenn zu Hause viel trubel mit anderen Kindern ist, ist die Situation ganz anders.

Jetzt meine Frage, wie handhabt ihr es mit solchen Kindern die Probleme in Spielgruppen hat? Bzw. wie geht ihr mit solchen Kindern um? Bindet ihr sie ein, unterstützt ihr diese aktiver?

Achja, gestern waren wir das erste Mal beim Kinderturnen...20 neue Kinder und da hat er nach anfänglichen Schwierigkeiten gleich Kontakt zu den Kindern gefunden und ist alleine rumgesaust. Ich war zwar in den ersten Minuten zur Untersütztung dabei aber dann war er recht eigenständig.

Grüße und Danke
Lisa

Beitrag von sophie112 24.03.10 - 12:16 Uhr

Hallo.

Ja, hier ist eine. Meine Meinung?? KiGa wechseln. Das ist nicht normal. Ich würde nie auf die idee kommen, einem Kind immer und immer wieder zu sagen, dass er hier nicht mitspielen darf und dort nicht hin gehen darf. #contra Ich versuche alle Kinder einzubinden. Klar kann nicht immer jeder mitspielen. Aber dann wird eben beim nächsten Mal gewechselt. Aber wenn er immer und immer wieder ausgeschlossen wird verstehe ich, dass er wütend wird und auffällig. Er hat jetzt 8(!!!!!) mal eine andere Bezugsperson vor die Nase gesetzt bekommen und nochdazu ist die wichtigste Bezugsperson (seine Schhwester) in einer anderen Gruppe. Ich habe noch nie gehört, dass ein kiGa das einfach so macht. Für mich sind das keine tragbaren Bedingungen. Ich würde wechseln und mit deinem Sohn würde ich nie im Leben zu einem Therapeuten gehen um "spielen" zu lernen. Eher um das "Erfahrene" im KiGa zu verarbeiten!

LG Sophie

Beitrag von twins 24.03.10 - 18:59 Uhr

Hi,
herzlichen Dank für Dein Posting.
Es ist so, das ich bis dato gedacht habe, das alles im Kiga OK ist. Wir hatten im Nov. das erste Gespräch und da war alles OK.
Wir hatten sogar im letzten Jahr eine Behandlung bei der Frühförderstelle da wir wegen verschiedenen Dinge angesprochen worden sind. Die haben aber gesagt das alles OK sei und überhaupt kein Handlungsbedarf notwendig ist. Ab dann hatten wir jetzt 1 Jahr Ruhe.
Und jetzt das wieder an. Im Endeffekt können wir nichts ändern, denn diese Spielsituation mit verschiedenen Gruppen können wir zu Hause kaum nachstellen. Und beim Therapeuten gibt es auch immer nur eine Spielgruppe. Hier muss doch der Kindergarten etwas machen, oder? Habe das Gefühl, als wenn sie den Schwarzen Peter weiter geben, um aus der Verantwortung genommen zu werden. Für mich haben die Erzieher auch einen Erziehungsauftrag und nicht nur "wie spiele ich 4 Std. mit den Kindern bis zum Feierabend".
Und wenn die Kids ein spezielles Kiga Problem haben, muss es doch dort behoben werden, denn wer kann denn sonst diese Probleme beheben, wenn nicht sie?

Grüße und DANK
Lisa

Beitrag von dschinie79 24.03.10 - 23:16 Uhr

Ich bin auch Erzieherin und auch Zwillingsmutter (3,2 Jahre)

Eigentlich wurde hier schon alles gesagt. Ich würd weitere Meinungen einholen, also das Spielverhalten von Therapeuten einfach mal beurteilen lassen. Dann kann man ja immer noch sehen, ob eine Therapie wirklich sinnvoll ist.

Verluste von Bezugspersonen, ist natürlich auch nicht einfach für so kleine Kinder zu verarbeiten. Aber leider manchmal Alltag in solchen Einrichtungen.

Zwillinge trennen? Also meine beiden gehen zusammen in eine Kigagruppe und ich habe auch schon viele erlebt die zusammen gehen. Ich finde das können am besten die Eltern beurteilen sie ihr Weg geht. Ob sie wirklich von einander abhängig sind oder auch getrennte Wege innerhalb eines Raumes gehen können.

Beitrag von mysterya 24.03.10 - 12:36 Uhr

Also ich komme aus einem Erzieher-Haushalt und hab selbst aus Aushilfe in Kitas gejobbt bis zur Geburt meiner Tochter.

Ganz ehrlich? Was du da schreibst, klingt einfach nur grausig. Warum um Gottes Willen, lässt Du dein Kind in so einer Einrichtung?

Ich würde schleunigst den Kiga wechseln. Echt das mit der Erziehrin ist ja schon krass und dann 4. mal einen Wechsel und Trennung von der Schwester und Hauen und Ausgrenzung... Das dein sohn, da überhaupt noch hin will...

Und er soll lernen anders zu spielen? Ein Rad haben die ab, aber mächtig! Wenn er immer überall nicht mitmachen darf, fühlt er sich zurecht ausgegrenzt und dann will er natürlich Aufmerksamkeit durch Fragen stellen oder was von sich erzählen wollen. Das sit doch ganz normal. Er will eben auch Beachtung finden.

Ich finde, was Du über die Einrichtung schreibst klingt sehr lieblos. Und das ist nicht normal.

Als ich im Kiga gearbeitet habe, wurden sowieso bevorzugt Dinge gemacht, bei denen ALLE Kinder mitmachen konnten und wenn Kinder ein Kind nicht mitspielen lassen wollten, dann haben wir sie dazu ermuntert es doch zu tun.

Und warum dürfen nur 2 Kinder pro Morgenkreis etwas erzählen? So ein Blödsinn! Bei uns ging jedesmal ein "Zauberstab" rum und wer ihn in der Hand hielt stellte sich vor und durfte etwas erzählen, dann wurde der Stab weiter reihum gereicht. Auch in den Turmraum gingen bei uns entweder alle Kinder oder gar keines. Und das meiste wurde immer in gemeinschaft unternommen oder es gab Themengruppen, aber auch die waren nicht fest begrenzt.

Finde einfach dass dein sohn sich sehr normal liest. Ich kenne auch kein Kind, dass sich bei 20 neuen Kindern nicht erst eingewöhnen müsste und Startschwierigkeiten hat.

Im Ernst, das klingt einfach nur so, als wäre das Kind den Betreuern nur lästig...

LG Mysty!

Beitrag von twins 24.03.10 - 19:28 Uhr

Hi,
wir haben schon alles probiert um diese Einrichtung zu wechseln aber nachdem das neue Kiga anfing - neue Erzieher, neue Kinder neuer Raum....war unserer Meinung alles super OK.
Wir hatten schon mal versucht zu wechseln, war ein Ding der Unmöglichkeit.

Irgendwie schaffen die im Kiga nicht, nach Lösungen zu suchen. Jetzt haben wir besprochen, wenn unser Sohn nicht beim Morgenkreis reden darf, dann geht er hinterher zur Erzieherin und darf dann reden...kleine Lösung....
Bei uns im Kiga haben die Kinder die Möglichkeit, in die Turnhalle oder in die andere Gruppe gehen zu dürfen, jeweils 2-4 Kinder. Und wenn diese Kinder schon ausgewählt sind, bleiben die anderen in ihrer eigenen Gruppe. Natürlich wollen immer mehr in die Turnhalle zum Toben oder in die andere Gruppe.....ist doch normal oder?

Manchmal denke ich auch immer, das solche Gespräche Momentaufnahmen sind. Nach dem Motto: "morgen ist das Gespräch, heute müssen wir uns das Kind anschauen".

Unser Sohn hat bis dato nicht einmal gesagt, das er nicht mitspielen darf. Gestern waren wir das erste mal beim Kinderturnen und da hat er die ersten 10min alleine zwischen der menge gestanden und dann hat er geweint....ganz normal fand ich. Habe dann seine Schwester gefragt, ob er immer so hilflos ist, wenn er im Kiga ist und ob da keiner mit ihm spielen will. Die Antwort war nein, so ist er nicht. Naja, kurz gesagt, bin dann in die Turnhalle rein, hab mich hingesetzt und am Ende der Stunde hatte er schon die ersten Kontakte geschlossen. Sogar die Sportlehrerein hat gesagt, das es bis zu 3/4 sportstunden dauert, das sie auftauen und dann alleine mitmachen. Finde ich auch recht normal. Beim Reiten hatten wir das auch und jetzt wollen sie schon gar nicht mehr, das ich zuschaue.

Grüße
und Danke
Lisa

Beitrag von schneckerl_1 24.03.10 - 13:36 Uhr

Hallo,

ich bin auch Erzieherin und mir stellt es bei deiner Geschichte die Haare auf.
Ich würde die Einrichtung auf alle Fälle wechseln, das sind ja schlimme Zustände. Schon alleine die Tatsache, dass das Personal so oft wechselt spricht nicht für die Einrichtung.
Deine Kinder brauchen Kontinuität in einer liebevollen Kindertagesstätte. Hoffentlich findest du eine.

LG Birgit

Beitrag von twins 24.03.10 - 19:38 Uhr

Hi Birgit, tja, der Erzieherwechsel fing vor 2 Jahren an, davor waren die Erzieher über 10 Jahre da.
Dann ist einiges vorgefallen und die Leitung hat leider radikal aufgeräumt und seitdem funktioniert gar nichts mehr.
Im letzten Jahr hatten wir drei Gruppen und die wurde für diese jahr vom Gemeinderat auch genehmigt. Aber die Leitung wollte nur zwei also haben wir zwei überfüllte Gruppen.....
Wenn dann noch eine Erzieherin ausfällt bricht Panik aus.
Vor einer Woche (7 °C) waren die Kinder für draußen falsch angezogen. Es war alle Nass und fast alle Kinder hatten Schneehosen an, die keine Nässe abhält. Fast alle waren bis auf die Unterhosen nass und das über eine längere Zeit. Die Regenhosen und Gummistiefel wurden komplett mißachtet. Als wir darauf aufmerksam gemacht haben hieß es nur "ich bin alleine und kann nicht auf alles achten"....sicherlich aber wenn ich es nicht schaffe, dann hole ich mir Hilfe aus der anderen Gruppe oder bleibe drin. Und das ist jetzt schon mehrfach gewesen. Unser Sohn war so durchgefroren, das er gleich zu hause ein Erkältungsbad bekommen hat - und das freiwillig, wo er sich sonst eher weigert.
Ich bin nicht empfindlich, wenn Kinder nass oder schmutzig sind aber nass und kälte kann ich nicht ausstehen.

Grüße
lsia

Beitrag von hummelinchen 24.03.10 - 18:19 Uhr

Hallo Lisa,

ich gehe jetzt mal davon aus, dass du nicht wechseln willst oder kannst.
Du hast recht, Fluktuation ist, inbesondere in einer Krippe, nicht wüschenswert. Dennoch arbeiten dort ja immer zwei. Eine feste Bezugsperson war ja immer da...

Das es Kolleginnen gibt, wie die die du beschreibst und der gekündigt wurde tut mir sehr leid. Da schäme ich mich echt fremd... Da habt ihr Eltern ja einiges in Bewegung gebracht - auch du... #pro

Und ich halte eine Spieltherapie für angebracht, wenn es tatsächlich angebracht ist. Zuvor würde eine Heilpädagogin in die Einrichtung schicken (wir haben zum Glück eine im Haus), damit die sich das Kind in dieser Umgebung anschauen kann und mit ihrer Ausbildung auch schon viel über evtl. Ursachen herausfinden kann...

Hast du den Erzieherinnen deine Einschätzung des Kindes mitgeteilt und ihnen gesagt, was du dazu denkst???
Sollten sie das nicht annehmen können, bitte sie, das Kind zu filmen. Über mehrere Tag, in verschiedenen Situationen....
Sag ihnen, dass du hilflos bist und ihre Unterstützung haben willst...

Ich habe auch Kinder, die ständig dazwischen sabbeln, weil sie es nicht aushalten können... Oder die noch nicht gelernt haben, soziale Kontakte aufzubauen und zu halten...

Zudem ist er ein Zwilling. Hast du ganz ausgetragen? Oder können auch da Defizite herrühren?

Es gibt soviele Möglichkeiten, die mir einfallen. Aber ich würde erst einmal versuchen ne HP ins Haus zu bekommen... Frag in der Kita nach oder beim KIA...

lg Tanja

Beitrag von twins 24.03.10 - 19:56 Uhr

Hi Tanja,
die einzige feste Bezugsperson war ein Jahr drin, naja hat aber auch eher durch Abwesenheit geglänzt. Danach haben sie alle paar Wochen gewechselt.

Wir haben eine HP im Kiga aber ich denke, eine Krähe hakt der andere kein Auge aus. Hier habe ich echt bei allen langsam eine schlechte Meinung. Die HP ist super nett arbeitet aber in der Integrationsgruppe mit der Chefin zusammen.....
Bin schon am überlegen, ob ich eine andere Mutter bitten kann in unserer Gruppe zu hospitieren und dann unseren Sohn beobachtet. Wenn ich hospitiere ist das Verhalten vom Sohnemann sicherlich kompeltt andersn

Ich habe unserer Erzieherin auch gesagt, das ich unseren Sohn so nicht kenne, da er immer offen auf anderen zugeht. Heute hatten wir auch ein Spielkind da (seine beste Freundin) und das war sooo super. Da hat eher seine Zwillingsschwester zwischendurch rumgezickt, da sie eher abgeschrieben war. Das war echt ein toller nachmittag mit Kuchen backen, draußen spielen und Buch lesen.....

Das mit dem Filmen wäre eine sehr gute Idee. Würde mich aber wundern, wenn sie es wirklich machen. Ich denke eher das die es nicht machen, da ja andere Kinder drauf sind, und dann muss das Einverständniss der Eltern erfolgen.....jaja.....
Wir mußten sogar einen öffentlichen Aushang machen als die Logopädin Lennert beobachtet hat; ob evtl. eine Mutter etwas dagegen hat.....

Ach ja unsere Zwillis wurden in der 38+4 Woche geboren, kein Kaiserschnitt und es war alles OK. Waren super schwer und riesig - für Zwillinge. Sind jetzt auch super groß!!!

Vielen DANk!
Lisa

P.S. gegenüber anderen Kinder finde ich unsere Zwillis mehr als normal. Schlagen nicht, machen keine Spielsachen absichtlich kaputt, räumen gerne auf, helfen gerne, sind sehr höflich, ....ich finde sie einfach prima, so wie sie sind.

Beitrag von twins 26.03.10 - 11:44 Uhr

HI Tanja,
war gestern bei unserer Kinderärztin und habe das aus dem Kiga erzählt. Ihre Meinung war:
"schon wieder, da habt ihr aber echt ein Stress. Hört sich meiner Meinung ganz normal für Kinder in diesem Alter an".

Sie hat uns vorgeschlagen, wieder zur Frühförderstelle gehen, Kind prüfen lassen, wieder Beobachtungen schriftlich geben und im Kiga abgeben.
Haben wir im letzten Jahr auch gemacht, da war unsere Tochter dran, weil sie mit 3,5 Jahren zu schüchten war. Hat sich aber innerhalb von einem 1/2 Jahr alleine gegeben, jetzt hat sie lt. Kiga eine "starke Persönlichkeit". Auch die Frühföderstelle hatte nur positives über die Kinder gesagt/geschrieben. Sie mußten Entwicklungstest machen....

So wie es ausschaut, werden wir wohl jedes Jahr zur Frühförderung gehen, Kinder testen lassen, damit der Kiga Ruhe gibt.

Boah....ich kann Anregungen echt gut annehmen aber wir haben schon soviel im Kiga erlebt, das ich echt nichts mehr locker sehen kann. Bin super genervt. War heute auch nicht beim Oster-Brunch mit Müttern. Und unser Sohn habe ich heute auch draußen gelassen und wir hatten bei diesem Sonnenschein einen super schönen Tag gehabt.

Liebe Grüße
Lisa

Beitrag von hummelinchen 27.03.10 - 20:15 Uhr

Hey Lisa, es tut mir leid, dass du dich in der Kita nicht so wohl zu fühlen scheinst...
Aber die Anregung der KIÄ ist doch super...

Habs nur überflogen, keine Zeit, wollte aber doch eine kurze Antwort dalassen...

Lese die Tage nochaml in Ruhe.... :-)

lg Tanja

Beitrag von leefu 24.03.10 - 19:57 Uhr

Gruppentherapie halte ich, nach allem, was Du erzählt hast für toootal übertrieben und nicht notwendig. Er kommt mir wie ein völlig normales Kind vor. Man darf auch nicht vergessen, er ist vier und soll diese Dinge ja erst lernen. Nur, weil man diese Regeln da einführt, heißt das nicht, daß alle Kinder die auch gleich beherrschen.

Kindergarten wechseln halte ich auch für problematisch, eben weil er ja schon so oft aus seinem Umfeld im Kiga gerissen wurde. Allerdings scheint er da tatsächlich keinen guten Stand zu haben.
Es scheint wichtig zu sein, daß seine Erzieherinnen hier mehr eingreifen und mit ihm zusammen nach Alternativen suchen, wenn eine Spielgruppe schon voll ist.
Wir hatten dieses Konzept auch eine zeitlang, haben es aber dann wieder abgeschafft, nachdem wir das Gefühl hatten, daß es in zuviel Organisation ausartet und das unbeschwerte Spiel da etwas auf der Strecke bleibt. Jetzt regeln die Kinder und wir solche Dinge einfach live - wenn irgendwo zuviele sind, suchen wir eben was anderes. Funktioniert pirma.

Ich finde es immer ganz schlimm, wenn eine Erzieherin irgendwann dahin abrutscht, daß sie ein Kind "abstempelt" oder in eine "Schublade steckt". Nach dem Motto "dieses Kind nervt und wird es immer tun."

Ich würde vielleicht versuchen, die Erzieherin dahin zu bekommen, daß sie Dich berät, wie Ihr gemeinsam den Alltag für Deinen Sohn in diesem Kiga so schön wie möglich machen könnt. Was kannst Du dazu beitragen und was kann sie dazu beitragen. (Viele reagieren auf Vorwürfe gleich angepisst - sorry! - und wollen lieber fachlich ein bißchen als Berater glänzen#augen)
Und Du fragst sie JEDEN Tag, wie es heute für Deinen Sohn gelaufen ist, was er gemacht hat, welchen Eindruck sie hat. Laß nicht locker!!! Kannst sie ruhig bißchen nerven. Sie muß Dir ja Auskunft geben. Sie soll dadurch aber merken, daß hier jemand ist, der es genau wissen will und, falls sie was falsch macht in ihrem Job, ihr auch auf die Schliche kommen wird. Vielleicht regt es sie aber auch selbst an, ihre Arbeitsweise zu überdenken...

Ich wünsche Deinem Sohn alles alles Liebe. Knuddel ihn mal von mir, den Kleinen!#stern

Beitrag von twins 24.03.10 - 20:15 Uhr

Hi,
Knuddeln mache ich morgen....der ist nämlich schon im 7. Himmel und träumt von seiner Freundin, die heute nach Australien für 6 Wochen fliegt...*neid*

Wir haben auch das Gefühl, sobald die Eltern anchfragen oder es anders sehen, sind sie unten durch. Nur Eltern, die "alles "machen was sie sagen sind sooo toll zu ihren Kindern. Sie sagen sogar welche Eltern besonders gut sind und welche Eltern schlecht sind. Boah....haben die keine Geheimhaltungspflicht?

Diese kurzen Gespräche haben wir eigentlich oft geführt aber es ging immer nur um "was sie besonders toll gemacht haben..." und da dachte ich immer super, endlich haben wir es geschaft. Jetzt werde ich pentrant werden...hast recht...mal schauen was sie dann machen.

Achja, wir sind echt am Überlegen ob wir einfach sagen, das wir die Therapie machen und abwarten wie sie auf das nächste Elterngespräch eingehen; das haben wir in 6 Wochen. Und wenn sie dann sagen, das er sich verbesert hat....#rofl wissen wir woran wir sind.
Und dann haben wir noch eine Woche Familienurlaub mit Kinderbetreuung und da wollen wir im Abschluss auch nachfragen, wie sich unser Sohn gemacht hat, ob er auffällig ist, etc. da ist er dann ganz fremd und wenn er sich dann dort eingliedern kann, sehe ich die Probleme wirklich einseitig im Kiga.

Liebe grüße
Lisa

Beitrag von leefu 26.03.10 - 20:29 Uhr

Gute Idee! Führ sie ruhig mal bißchen aufs Glatteis und sieh, was dabei rauskommt. Ist wirklich traurig, wenn man als Eltern den Erziehern der eigenen Kinder nicht vertrauen kann. Ich wünsch Euch alles Gute.