Netto 1700 EUR, bekommt man da Kredit für Eigentumswohnung?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von bluebetty 24.03.10 - 16:53 Uhr

Hallo,
kennt sich jemand in diesem Bereich aus?
Also: Ich habe einen sicheren Arbeitsplatz (derzeit 1700 EUR netto für 3/4 Stelle), bin alleinerziehend mit 3 Kindern.
Ersparnisse ca. TEUR 25.
Wohnung würde max. 70 TEUR kosten.
Hätte man da Chancen einen Kredit zu bekommen oder kann man sowas komplett vergessen?
Wir wüden darin selber wohnen.
(Zusätzlich zum Einkommen habe ich noch das Kindergeld für die drei Kinder und den Unterhalt von den Vätern.)
LG
Betty

Beitrag von zwiebelchen1977 24.03.10 - 16:54 Uhr

Hallo

Unter den Vorraussetzungen mit dem Eg würde ich sagen, ja.

Bianca

Beitrag von bluebetty 24.03.10 - 17:03 Uhr

Hallo,
ich bin eben noch am gucken.
Ich bin, was die Wohnung selber angeht, schon realistisch. Eine Super-Traumwohnung werde ich mir nie leisten können. Aber ich habe da einen ganz guten Kompromiß gefunden. Ich hätte absolut kein Problem mit einer Wohnung in einem Hochhaus, wenn sie im obersten Stock liegt. Und da bekommt man tatsächlich schon mal ganz gute Angebote, Hochhaus ist eben nicht so der Mega-Renner ;-).
Vielleicht sollte ich mal direkt bei Banken nachfragen. Wär nun irgendwie aber ziemlich blöd, wenn die sich da totlachen. Na ja, muß man wohl ggf. durch.... ;-)
LG
Betty

Beitrag von litalia 24.03.10 - 17:40 Uhr

ist es aber tatsächlich dein wunsch eine hochhaus-wohnung zu kaufen?

ich meine, es ist ja immerhin eine stange geld und ich wüsste damit besseres anzufangen als in eine hochhaus wohnung zu investieren ;-)

Beitrag von nele27 24.03.10 - 17:51 Uhr

Warum nicht?

Es gibt so ne und solche Hochhäuser. Allein die Bauweise ob nun in die Höhe oder in die Breite, sagt doch nichts aus.
Du kannst immer zB Glück oder Pech mit den Nachbarn haben.

LG, Nele
die auch im Hochhaus wohnt #freu

Beitrag von windsbraut69 24.03.10 - 20:51 Uhr

Ja, es ist aber eben zwangsläufig so, dass man in einer solchen ETW sehr viele Nachbarn hat und gebundener ist als Mieter....

Dafür dann über Jahrzehnte ein Darlehn abzustottern?

LG

Beitrag von nele27 24.03.10 - 23:01 Uhr

Na, es kommt doch drauf an, WAS für Nachbarn, nicht wie viele!

Im Zweifelsfall reicht einer um einem so richtig auf die Nerven zu gehen. Und den kann man auch in der 0815-Reihenhaussiedlung haben...

LG

Beitrag von windsbraut69 25.03.10 - 06:30 Uhr

Das rein rechnerische Risiko, Ärger zu bekommen, erhöht sich aber mit der Anzahl der Nachbarn.

Ich würde aber auch kein 0815-Reihenhaus kaufen, da man auch da nicht 100% frei über sein Eigentum entscheiden kann. Bei einer ETW ist das allerdings noch schlimmer. Die Frage ist eben, warum man dann kauft und sich nicht die größtmögliche Flexibilität erhält, indem man nur mietet.

LG

Beitrag von wasteline 24.03.10 - 20:34 Uhr

Vor dem Kauf lass Dir folgende Unterlagen zeigen:

Die 3 letzten Protokolle der Eigentümerversammlungen. Daraus kannst Du entnehmen was alles am/im Haus geplant ist oder schon gemacht wurde und ob "Krieg" unter den Eigentümern herrscht.

Achte auf die Höhe der Rücklagen. Gerade Hochhäuser verschlingen eine Menge Geld.

Lass Dir die Hausgeldabrechnung zeigen, damit Du eine Übersicht hast was Dich neben Zinsen u. Tilgung monatlich noch so erwartet.



Beitrag von seikon 24.03.10 - 17:24 Uhr

Ich sehe das anders. Würde eher sagen nein. Alleinverdiener mit 3 Kindern? Also muss das Einkommen für 4 Personen reichen. Und dann ist es gar nicht mehr so viel. Selbst wenn sie 25.000 Euro Ersparnisse hat muss sie ja noch die ganzen Kaufnebenkosten rechnen. Und meist bleibt es ja nicht bei den 70.000 Euro, die die Wohnung kostet, sondern es kommen ja noch andere Ausgaben dazu wie z.B. Umzugskosten.

Wäre sie allein hätte ich gesagt ja, aber mit 3 Kindern nicht.

Beitrag von manavgat 24.03.10 - 18:09 Uhr

Ich würde Dir bei der dünnen Finanzdecke davon dringend abraten.

Problem ist auch: jetzt mit den 3 Kindern brauchst Du 100 qm. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, die gehen nach einander, dann ist die Wohnung sukzessive zu groß. Wenn Du alt bist, dann brauchst Du vielleicht die Hälfte. Hinzu kommt, Immobilien sind vor allem eins: immobil. Sowohl räumlich, als auch finanziell.

Meine Empfehlung wäre ein Bausparvertrag und wenn Du genug Eigenkapital hast und die Kinder nicht mehr da sind, eine kleine Eigentumswohnung für Dich.

Was ist, wenn Du erkrankst/Unfall hast/arbeitslos wirst. Was ist wenn aus irgendeinem blöden Grund kein Unterhalt fließt?

Gruß

Manavgat

Beitrag von martina129 24.03.10 - 19:10 Uhr

Hallo Betty,

ich denke schon das du das Geld bekommen wirst, ich hab vor 8 Jahren (alleinerziehend mit zwei Kids) bei ungefähr gleichem Einkommen und Kreditsumme von 50.000,-- null Probleme gehabt. Hängt auch alles noch ein bischen von der Beleihungsgrenze ab, denk mal bei 100 % Finanzierung würds Probleme geben, wegen der Sicherheiten.

Nachteil an so "kleinen" Finanzierungssummen, die meisten Banken sind nicht an dir interessiert, finanzieren lieber ab 100.000 Euro. Habe zum Schluss über meine Hausbank finanziert, wo ich schon seit Jahren ein Girokonto hatte. Die wollte noch nicht mal Gehaltsabrechnungen ... wozu auch hatten ja seit Jahren meinen Geldeingang und - ausgang im Auge.

Gruß Martina

Beitrag von teufelchen0208 24.03.10 - 20:01 Uhr

Hallo

das dürfte kein Problem sein.
Ich würde mich an deiner Stelle erkundigen ob dir WFA Mittel zustehen.

Wo wohnst du?

LG
Teufelchen

Beitrag von bluebetty 27.03.10 - 16:22 Uhr

Hallo,
erst mal vielen Dank für eure Antworten. Leider komme ich erst heute wieder dazu, hier reinzuschauen.
Ich habe am Freitag mal einfach so bei meiner Bank nachgefragt, also da hätte ich schon mal kein Problem, einen entsprechenden Kredit zu bekommen, wenn ich denn will.
Insgesamt hängt es sowieso ja davon ab, ob ich jemals was finde, was ich mag.
Ein Problem mit einer Hochhauswohnung habe ich nach wie vor nicht. Wie schon manche schrieben, man kann immer Ärger mit Nachbarn haben, auch bei einem Haus. Etwas Risiko gibt es im Leben nun mal immer. ;-)
Wenn, dann würde ich soweiso nur etwas nehmen, wo man nur zwei direkte Nachbarn hat, also einen nebenan und einen unten drunter. Sowas minimiert auch schon mal das Risiko.
Außerden bin ich in vieler Hinsicht auch ein wenig anstrengender Nachbar. Mich persönlich tangiert es z.B. eher wenig, ob und wie oft andere ihre Treppe putzen oder ihre Fahrräder irgendwo liegen lassen (eben so diese typischen Aufreger für viele Leute, die dann einen Haufen Streß schaffen...).
Viele Grüße
Betty