prozesskostenbeihilfe

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sunni-1987 24.03.10 - 17:06 Uhr

hallo ihr lieben=))

ich habe mal folgende Frage, mein ex freund hat klage eingereicht wegen umgangsrecht..Seine forderungen,wie er sie sich vorstellte,wurden vom gericht nicht bewilligt..Er muss jetzt die prozesskosten selber bezahlen in 30€ monatsraten..obwohl er wie ich prozesskostenbeihilfe beantragt hat..Seine wurde nicht bewilligt,obwohl ich im monat mehr geld zur verfügung habe als er..warum muss er das bezahlen? weil er den prozess verloren hat? und woraus setzt sich das zusammen?

kann mir jemand helfen??

Lg sunni

Beitrag von parzifal 24.03.10 - 17:14 Uhr

Vom Einkommen werden bestimmte Abzüge (Wohnkosten etc.) gemacht.

Du hast wohl mehr anrechenbare Abzüge als er, so das unterm Strich bei ihm eine Ratenzahlung erfolgt und bei Dir nicht.

Deine Einkommensverhältnisse werden aber in ein paar Jahren noch einmal überprüft. Wenn du dann zuviel verdienst musst Du eventuell auch zahlen.

Beitrag von cunababy 25.03.10 - 11:49 Uhr

Genau so ist es.
Ab dem Schreiben, dass das Urteil rechtskräfitg ist (kann bis zu nem Jahr dauern) bekommst du mind. 4 Jahre lange jedes Jahr ein Schreiben und musst dann alles (und ich meine wirklich alles) offen legen. Einkommen, Unterhalt, Kindergeld, Miete, Vesicherungen; Kredite, Auto ander Schulden, Sparücher u.s.w. DIe prüfen dann und entscheiden ob du abstottern kannst oder nicht.

Dass du überigens grad mehr Geld zur Verfügung hast, spielt in der Tat keine Rolle, da ja auch berückstichtig wird, dass du ein Kind im Haushalt hast und das bedeutet ja auch mehr Kosten.

Da du den Prozess gewonnen hast, kann es auch sein, dass er deine Kosten mittragen muss, weil er ja geklagt hat. Dann hättest du ja Rückwirkend quasi keine Prozesskostenhilfe bekommen und müsstest auch nichts zurück zahlen bzw. müsstest dann auch nichts offen legen. Wie das beim Famielengericht ist, kann ich dir aber leider nicht sagen. Da musst du deinen Anwalt fragen, der weiß das sicher!

Ich hoffe ich konnte dir helfen

LG Cunababy

Beitrag von kochanie1912 25.03.10 - 20:11 Uhr

kann mich nur anschliessen, arbeite jetzt seit nem jahr voll und darf alles zurückzahlen. Ich arbeite damit es uns gut geht, weil mich mein anwalt, die arge, mein ex alle abgezogen haben, jetzt auch noch das amtsgericht. arbeite um von niemanden unabhängig zu sein, hab dabei haufen betreuungskosten für meine kinder zu tragen und werd noch bestraft. ich versteh es nicht. hab jetzt einen brief von 75€ höchstens 48 monate und das ist die eine Verhandlung. dabei hatte ich bisher drei, super. vier jahre wird alles im amtsgericht gespeichert und dann nochmals geprüft wenns um prozesskostenhilfe geht, schön dass es der anwalt nicht vorher mal erwähnt.