booo (DNA Tests) es gibt versch. Varianten..

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von minimal2006 24.03.10 - 17:47 Uhr

Hallo booo

Hm.. ich wollte dir eine Nachricht schreiben, aber ich bekomme immer eine Fehlermeldung beim absenden :-P..zudem stürzt der PC ständig ab.

Eben habe ich einen Beitrag von mir gesucht.
Dabei ist mir aufgefallen, das du (und auch ein paar andere) auf ein paar meiner Beiträge Fragen gestellt hast/haben #hicks
Asche auf mein Haupt.. ich hab' nicht mehr nachgeschaut und deine/eure Fragen somit gar nicht mitbekommen #schein

Einmal deine Frage zum DNA Test:

Es gibt DNA Tests für Hunde, deren "Herkunft" man bestimmen möchte. Viele wissen einfach nicht genau, was an Rassen alles in ihren Hunden vertreten ist.
Z.B. ist die Mutter schon ein Mischlinghund ..oder der Deckrüde...
Von diesen DNA Tests hab ich keine Ahnung.
Denke aber, das der TA dir da weiterhelfen kann.

Zu dem DNA Test, den wir machen müssen:

http://www.kft-online.de/_data/Durchf_hrungsbestimmung_zur_Erstellung_eines_DNA-Profils_und_Einlagerung_der_Probe.pdf

Am 25.09.2009 hat unser Vorstand beschlossen, das alle Terrier, die ab 01.01.2010 als Zuchthunde im KfT eingesetzt werden in einer DNA Datenbank geführt werden müssen.

Dann gibt es noch einen DNA Test für PLL
Primary Lens Luxation - Primäre Linsenluxation (PLL)
Hierzu habe ich dir ein paar Fragen und meine Antworten kopiert

1. Wie sicher ist dieser Test ?
2. Auf welche Formen von PLL wird getestet ?
3. Wer bestätigt, dass die jeweiligen Ergebnisse auch von dem getesteten Hund sind ?
4. Wird eine Datenbank der getesteten Hunde geführt ?
5. Wenn ja, wird diese für alle zugänglich sein ? (wäre ja hilfreich)
5. Was haltet Ihr generell von dem Test ?


1. bezüglich der untersuchten Gen-Mutation ist der Test sicher
2. erbliche PLL, die durch die als verantwortlich identifzierte Gen-Mutation ausgelöst wird
3. Der TA bestätigt mittels Identitätskontrolle (überwiegend Chip, Tätowierungen sind altertümlich und werden kaum noch vorgenommen!)
4. Es gibt Veröffentlichungen auf der HP der OFFA und auf der finnischen KC Seite
5. ja... sind öffentlich zugänglich, den Rest in manchmal nicht so übersichtlich!Es bleibt daher für mich nur die Möglichkeit des Do it yourself;-) Listen ergänzen und immer wieder überarbeiten!
6. Ich finde den Test gut. Habe ihn bei meiner Hündin aber nicht durchgeführt WEIL Vater und Mutter "CLEAR" sind! Man sollte sich dennoch im Klaren sein, das auch ein "clear" Ergebnis kein Ticket des puren Glücks ist. Keiner kann uns sagen, ob es nicht noch andere Gen-Mutationen gibt, die PLL auslösen können.

Wir müssen bis zum einschl. siebten Lebensjahres des Hundes auch weiterhin zu einem DOK Tierarzt (Dortmunder Kreis),um die Hunde untersuchen zu lassen. Fakt ist, das wir eine recht hohe Zahl von Trägern haben (20%)
Das wäre jeder 5. Hund.

Ein Träger Ergebnis (wie es eine Züchterkollgein jetzt für zwei ihrer Hündinnen bekommen hat) ist aber auch kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen.
Es schränkt die Auswahl der Deckrüden ein.
Man darf eben nicht zwei Träger miteinander verpaaren!

So... #schein#hicks ich glaub, ich hab dann alles zu den DNA Tests

LG Tanja


Beitrag von booo 24.03.10 - 17:51 Uhr

Danke! :-)

Beitrag von minimal2006 24.03.10 - 17:55 Uhr

;-) bitte gern geschehen

Grrr.. ich glaub, du hast auch gefragt, wo genau der Unterschied zwischen Jack und Parson Russell Terrier liegt...
Das beantworte ich dir auch noch ;-)

Beitrag von booo 24.03.10 - 17:57 Uhr

*nick* :-D


*wartend*;-)

Beitrag von minimal2006 24.03.10 - 19:14 Uhr

Sooo... die hackfleischsoße iss fertig :-P

Kurz zum Jack Russell Terrier:

Klassifikation der F.C.I.

Gruppe 3 Terrier
Sektion 2 Niederläufige Terrier.

Historie:

Der Jack Russell Terrier entstand in den Jahren nach 1800 in England dank der Bemühungen des Reverend John Russell. Er entwickelte eine Linie von Fox Terriern, die mit seinen Fox Hounds laufen und unterirdisch Füchse und andere Beutetiere aus ihren Bauten sprengen konnten. Es entwickelten sich zwei Varietäten mit in ihren Grundzügen ähnlichen Standards, jedoch einigen Unterschieden vor allem in der Größe und den Proportionen. Der größere, quadratischer gebaute Hund ist als der „Parson Russell Terrier“ bekannt, der kleinere, etwas länger proportionierte Hund ist der „Jack Russell Terrier“.

Allgemeines Erscheinungsbild:

Ein kräftiger, lebhafter und geschmeidiger Arbeitsterrier mit gutem Charakter und beweglichem, mittellangem Gebäude. Seine flinken Bewegungen unterstreichen seinen durchdringenden, eifrigen Ausdruck. Das Kupieren der Rute ist freigestellt; er kann glatt-, rau- oder stichelhaarig sein.

Proportionen:

Der Hund ist insgesamt länger als hoch.
Die Tiefe des Körpers vom Widerrist bis zur Unterseite des vorderen Brustkorbs sollte gleich der Länge der Vorderläufe vom Ellenbogen bis zum Boden sein.
Der Umfang des Brustkorbs unmittelbar hinter den Ellenbogen sollte ca. 40 bis 43 cm betragen.

Charakter:

Ein lebhafter, wachsamer, aktiver Terrier mit durchdringendem, intelligentem Ausdruck. Kühn und furchtlos, freundlich mit ruhigem Selbstvertrauen.

Oberkopf:

Schädel: Der Schädel sollte flach und mäßig breit sein, allmählich zu den Augen hin schmaler werden und sich zu einem breiten Vorgesicht verjüngen.
Stop: Gut ausgeprägt, aber nicht zu stark betont.

Gesichtsschädel:

Nasenschwamm: Schwarz.
Fang: Die Länge des Fangs vom Stop bis zur Nase sollte etwas kürzer sein als die vom Stop zum Hinterhauptstachel.
Lefzen: Straff anliegend und schwarz pigmentiert.
Kiefer/Zähne: Sehr stark, tief, breit und kraftvoll. Kräftige Zähne mit Scherenschluss.
Augen: Klein, dunkel, mit durchdringendem Ausdruck. Dürfen keinesfalls vorstehen, und die Augenlider sollten straff anliegen. Die Lidränder sollten schwarz pigmentiert sein. Mandelförmig.
Ohren: Sehr bewegliche Knopf- oder Hängeohren von guter Textur des Ohrleders.
Backen: Backenmuskulatur gut entwickelt.

Hals:

Kräftig und klar umrissen, den Kopf in aufrechter Haltung tragend.

Körper:

Allgemein: Rechteckig.
Rücken: Gerade. Die Länge vom Widerrist bis zum Rutenansatz übertrifft etwas die Widerristhöhe.
Lendenpartie: Kurz, kräftig und bis tief hinunter ausgeprägt bemuskelt.
Brust: Eher tief als breit, mit gutem Bodenabstand, wobei das Brustbein sich in der Mitte zwischen dem Boden und dem Widerrist befindet. Die Rippen sollten am Ansatz der Wirbelsäule gut gewölbt sein und zu den Seiten hin flacher werden, so dass der Brustkorb hinter den Ellenbogen mit zwei Händen umspannt werden kann – im Umfang ungefähr 40 bis 43 cm.
Brustbein: Die Brustbeinspitze ist deutlich vor dem Buggelenk platziert.

Rute:

Darf in der Ruhe herabhängen, sollte in der Bewegung aufrecht getragen werden. Wenn kupiert, reicht die Rutenspitze bis zur Höhe der Ohren.

Haar:

Kann glatt-, rau- oder stichelhaarig sein. Muss wetterfest sein. Das Haar sollte nicht verändert (gezupft) werden, um es glatt- oder stichelhaarig wirken zu lassen.



***********************************************

Der Parson Russell Terrier #verliebt


Klassifikation der F.C.I.

Gruppe 3 Terrier
Sektion 1 Hochläufige Terrier.
Mit Arbeitsprüfung

Historie:

Der Begründer der Rasse, John (Jack) Russell, wurde 1795 in Dartmouth, in der Grafschaft Devon, geboren. Er war Pfarrer und verbrachte den größten Teil seines Lebens in Swimbridge, Devon. Er war ein großer Jäger und Reiter und hatte sich der Terrierzucht verschrieben. 1873 war er einer der Gründungsmitglieder des Kennel Klubs. Er starb 1883 im Alter von 87 Jahren.Schon während seines Studiums in Oxford erwarb er seine erste Terrier-Hündin, eine weiße rauhaarige Hündin mit Abzeichen am Kopf, die damals schon in wesentlichen Punkten dem heutigen Standard entsprach. Jack Russell nahm die unterschiedlichsten Einkreuzungen mit anderen einfarbigen oder bunt gefleckten Arbeitsterriern vor. Zuchtziel war immer die Arbeitstauglichkeit, ein typisches Rassebild kam in zweiter Linie. Dieser Tradition folgend wurden bis in die jüngste Vergangenheit im Jack Russell Terrier Einkreuzungen mit anderen Terrierrassen vorgenommen. Auch andere Rassen wurden eingekreuzt, führten aber zu wenig gelungenen Ergebnissen, da sie nicht dem Urtyp des Jack Russell entsprachen. Diese Rasse erfreut sich seit dem letzten Weltkrieg auf dem Kontinent einer zunehmenden Beliebtheit, ganz besonders bei Jägern und Reitern. Sie wurde am 22. Januar 1990 vom englischen Kennel Club anerkannt und ein offizieller Interim-Standard unter dem Namen « Parson Jack Russell Terrier » publiziert. Die F.C.I. hat anschließend am 2.Juli 1990 die vorläufige Anerkennung der Rasse beschlossen. Der (englische) Kennel Club gab der Rasse im Jahre 1999 den jetzigen Name Parson Russell Terrier. Die endgültige Anerkennung durch die FCI erfolgte am 4. Juni 2001.

Erscheinungsbild:

Arbeitsfreudig, lebhaft, wendig; für Schnelligkeit und Ausdauer gebaut. Vermittelt einen allgemeinen Eindruck von Harmonie und Beweglichkeit. Natürlich erworbene Narben sind zulässig.

Proportionen:

Harmonisch gebaut.
Die Gesamtlänge des Körpers ist geringfügig größer als die Höhe vom Widerrist zum Boden. Die Entfernung von der Nasenspitze zum Stop ist ein wenig kürzer als die vom Stop zum Hinterhauptbein.

Charakter:

Im Wesentlichen ein Gebrauchsterrier, mit der Fähigkeit und dem zur Arbeit im Bau und in der Jagdmeute geeigneten Körperbau. Unerschrocken und freundlich.


******


Mein Senf ;-)

Ich habe dir eine Stichpunkte (Quelle kft-online.de) kopiert.

Laien können diese beiden Rassen oft nicht unterscheiden.
Viele denken, der Jack Russell Terrier ist von der Fellstruktur glatt, der Parson rauh (Von Natur aus harsch, anliegend und dicht, gleichgültig ob rauhaarig oder glatt, Bauch und Unterseiten behaart.)

Der PRT ist ein gutes Stück größer, als ein JRT.
Rüden können unter Umständen ein WH von bis zu 38 cm erreichen (was ich persönlich sehr schön finde)

Der Gesichtsschädel:

Nase: Schwarz.
Kiefer / Zähne : Kräftige Kiefer, muskulös. Perfektes, regelmäßiges und vollständiges Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Augen: Mandelförmig, ziemlich tief liegend, dunkel, mit leidenschaftlichem und durchdringendem Ausdruck.
Ohren: Klein, V-förmig, nach vorne fallend, dicht am Kopf getragen. Die Ohrspitze muss bis zum Augenwinkel reichen, die Falte nicht über dem höchsten Punkt des Schädels liegend. Der Ohrlappen ist mäßig dick.


Da ich ja beide Rassen habe, möchte ich abschließen (:-P..war ja jetzt auch genug) schreiben.. das ich im Laufe der Jahre festgestellt habe, das sowohl der JRT als auch der PRT nur eine feste Bezugsperon in "ihrem Rudel" haben.
Sie freuen sich grundsätzlich über JEDEN Besucher bzw. Familienmitglied... aber über den Chef/Chefin ganz besonders.

Ich kann mir für mich keine andere Rasse vorstellen.
Sie sind, im Besonderen der Parson, ein treuer Wegbegleiter, Clown, bester Freund, Tröster, Aufmunterer...ein toller Familienhund.

Ich habe fertig ;-)

Tanja



Beitrag von booo 24.03.10 - 19:22 Uhr

#schwitz Danke.


Aber gibt es nicht auch bei den Jackys noch kurzbeinige und langbeinige ?

Beitrag von minimal2006 25.03.10 - 01:02 Uhr

;-)

Ja, gibt es.
Die mit den kurzen (meist noch krummen Beinen) entsprechjen aber nicht dem Standart.
Man ist bemüht, das raus zu züchten.

so unterscheidet sich der JRT schon deutlich vom PRT, allein schon wegen der Beinlänge (PRT Hochläufer, JRT Niederläufer).

Ein JRT sollte schöne, gerade Läufe haben.

Beitrag von booo 25.03.10 - 06:09 Uhr

#danke Mein Mix hatte lange Beine.. diese Dackelverschnitte mag ich nicht:-)

Danke dir

Beitrag von minimal2006 25.03.10 - 06:26 Uhr

...guten Morgen

auch schon auf?

Ja, das ist halt Geschmacksache.
Manchmal rufen hier Leute an, die genau SO einen möchten.
Allerdings oder Gott sei Dank kann ich damit nicht dienen!

Ich möchte den Standart der Rasse unbedingt erhalten.
Natürlich hat man auch mal Hunde (auch in einer KfT Zucht), die kleine "Mängel" aufweisen.
Aber wir sprechen hier von Lebewesen!
"Kleine Mängel" bei einem Zuchthund können sein:
-zu helle Augen
-Hinterhand steht eng
-Knick in der Rute
-nicht korrekt getragene Ohren (Stehohren z.B.)
-zu viel Farbe (überwiegend braun oder schwarz)

Diese "Mängel" (ich hasse dieses Wort) sind nur zuchtrelevant!
Ich habe die Erfahrung gemacht, das die Hunde und Welpen mit VIEL Farbe bei Privatleuten sehr gefragt sind ;-)

Ich wünsch dir einen schönen Tag

Ich dreh jetzt mal ne Runde mit meinen kleinen, hyperaktiven, sehr ausgeschlafenen Russells :-P

LG Tanja

Beitrag von booo 25.03.10 - 06:33 Uhr

Ja, seit 5 Uhr #cool
Das war mein Dicker:

Darfst gern mal Rasseraten :-) 40 cm, 13 Kilo

http://www.bilderhoster.net/img.php?id=lwnfvhcz.jpg

Beitrag von booo 25.03.10 - 06:40 Uhr













































Papa Jack Russel (fast ganz weiß), Mama Maltheser - Cavalier King Charles (beige -mittelbraun)

Beitrag von minimal2006 25.03.10 - 11:21 Uhr

einen Terrier hätte ich jetzt schon drin vermutet..
witzige Mischung ;-)

Wie ist der Charakter?

Beitrag von booo 25.03.10 - 11:28 Uhr

Draufgänger, Macho, anhänglich, einfach mein Bester.

Egal wie groß die Hundegruppe war, er war Chef.


http://www.bilderhoster.net/img.php?id=5szwdjyl.jpg

So einen, will ich auf jeden fall wieder :-) Daher hat mich der Unterschied PJR und JRT interessiert :-)

Beitrag von minimal2006 25.03.10 - 12:18 Uhr

Er hat dann auf jeden Fall was von dem "Hochläufer", dem PRT ;-)

Einen typischen Terrierkopf, erinnert mich sehr star an den Kopf von meinem Oskar (auch der Blick)

Beitrag von booo 25.03.10 - 17:50 Uhr

http://www.bilderhoster.net/img.php?id=6mac9t34.jpg