Entscheidung bis Freitag

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von peluchinha 24.03.10 - 18:09 Uhr

Hallo Urbianer,

ich bin trotz Spirale schwanger, es hat sich in der GM eingenistet. Mein FA hat letzte Woche die Spirale gezogen aber es ist geblieben.

Jetzt soll ich mich bis morgen entscheiden, denn falls ich mich gegen die SS entscheide muss ich spätestens nächsten Di die Tabletten schlucken.

Eigentlich möchte ich diesem resistenten Etwas in mir eine Chance geben trotz allem. Hab bereits 3 Kinder. Aber ich habe solche Panik, da mein Arzt mir gesagt hat, in meinem Alter steht es 1:80 dass es nicht gesund ist. Ich bin ja auch schon 40. Also ist die Wahrscheinlichkeit viel höher als mit Spirale schwanger zu werden!!!

Ich weiss ganz genau, dass ich es mit einem behinderten Kind nicht schaffe, schon noch ein gesundes wird uns an unsere äussersten Grenzen bringen. Also würde ich es nicht bekommen, wenn sich dann in der 13./14. Woche herausstellt, dass es nicht ok ist. Ist das dann nicht viel schlimmer. Sollte ich dann überhaupt warten.

Ich bin völlig am Ende. Brauche ein bisschen Zuspruch.

Danke!

Peluchinha

Beitrag von mum21 24.03.10 - 18:22 Uhr

Die Frau meines Schwiegervaters hat auch ihr Kind mit 41 Jahren (glaube ich!) bekommen und ist alles in Ordnung!

Ich würde es denke ich bekommen. Wenn es so hartnäckig ist und bleibt! Nimm als Schicksal das du noch ein Kind bekommen sollst!

Das Alter sollte keine Barriere dafür sein!

Es werden wahrscheinlich Untersuchungen gemacht die sonst nicht gemacht werden, aber das sollte kein Hindernis sein!


LG

Beitrag von artemis1981 24.03.10 - 18:56 Uhr

Hallo

eine Bekannte von mir hat mit 40 das erste Kind bekommen und mit 42 das 2te Kind und beide sind kerngesund.

LG

Beitrag von blahblah 24.03.10 - 19:06 Uhr

Was hilft dir die Statistik. Statistisch gesehen ist es ja schon unwahrscheinlich trotz Spirale Schwanger zu werden, und es ist ebenso unwahrscheinlich Schwanger zu bleiben wenn die Spirale gezogen wird.

Frauen bekommen immer später ihre Kinder, und es ist lang nicht so das jedes Kind was ne Mami über 40 hat irgendwelche Schäden hat.

Du wirst in der SS engmaschig überwacht, dir werden alle Untersuchungen angeboten die sinnvoll erscheinen.

Du wirst es schaffen.

LG

die#bla

Beitrag von lilja27 24.03.10 - 19:25 Uhr

HI,

Also erst mal keine Angst, viele frauen bekommen heute erst geolant ihr kind Ü 35.

Und ausserdem gehörst du zu den bereits risiko schwangeren, und wirst viel engmachiger untersucht, evtl entscheidest du sich einfach für eine fruchtwasseruntersuchung, und wartest ab. Nackenfaltenmessung etc.

Bei behinderten kindern kommt auf die behinderung an denke ich ist ein spät schwangerschaftsabbruch möglich.

Willst du den gedanken im kopf haben, vielleicht war doch alles in ordnung vielleicht war mein baby gesund, dann befriedigt dich doch eher auch wenn es zu einem spätabbruch kommen müsste was emotional eher mal schwiriger ist der gedanke du hast es wenigstens versucht ihm eine chance gegeben.
lg

Beitrag von nightwitch 24.03.10 - 19:48 Uhr

Hallo,

ich würde mir 100%ig sicher sein wollen, dass mit meinem Kind wirklich etwas nicht stimmt.

Sich vorher nur auf irgendwelche Statistiken verlassen - das könnte ich nicht.

Ich denke, eine Abtreibung wäre für mich jedes Mal schlimm, aber wenn ich ein Kind abtreiben würde und ich zusätzlich nicht wüsste, ob es evtl krank zur Welt kommt - das könnte ich nicht.

Ich würde immer wieder denken: was wäre gewesen, wenn es doch gesund gewesen wäre?

Ich erinnere mich gerade an den Fall einer anderen Userin, die ihr Kind abgetrieben hat, weil sie angeblich eine frische Toxoplasmose hatte. Das Kind wäre höchstwahrscheinlich krank zur Welt kommen - aber eben nur höchstwahrscheinlich. Es hätte die Möglichkeit bestanden, dass das Kind vollkommen gesund ist.

Wie sich später herausgestellt hat, war die Annahme, dass die Schwangere eine frische Toxoplasmose hatte, völlig falsch.
Das Kind wäre - zumindest habe ich das so interpretiert - völlig gesund gewesen.



Wenn ich ein Kind aufgrund von Krankheiten oder Behinderungen abtreiben würde, dann nur, wenn ich mir 100%ig sicher bin, dass das Kind wirklich nicht 100%ig in Ordnung ist.

Alles andere wäre mir zu unsicher und absolut undiskutabel.


Hör auf dein Herz, es wird dir schon den richtigen Weg zeigen.

Gruß
Sandra

Beitrag von estrela69 24.03.10 - 20:54 Uhr

Huhu,

also ich bin zur Zeit schwanger und 41 Jahre alt! Es ist unser 4tes (hoffentlich lebendes) Kind.

Ich hatte ein Baby mit einer Genstörung, da war ich allerdings erst 32 Jahre alt. Soviel zu dem Alter. Ich habe seit dem Baby keine Pränataldiagnostischen Maßnahmen mehr genutzt, weil ich die Entscheidung über Leben und Tod viel schlimmer fand, als wenn die Natur selber die Schwangerschaft beendet. Das ist allerdings auch nicht immer der Fall. Ob das jetztige Baby in Ordnung ist, sagt mir allerhöchstens mein Gefühl und die US-Untersuchungen meiner FÄ, wo ich ganz normal hingehe.

Ich weiß natürlich nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich z.B. trotz Spirale ein 5tes Kind erwarten würde mit dann jenseits der 41? Aber ich denke in Deinem Fall kann so ein Nachzügler ein ganz neues schönes Kapitel im Leben öffnen. Und wer 3 Kinder gemanagt bekommt, schafft ein 4tes allemal. Ich glaube, Du wirst Dich für das Klößchen entscheiden, denn Du schreibts ja schon positiv dazu und weißt was es heißt schwanger zu sein und Kinder zu haben.

"Eigentlich möchte ich diesem resistenten Etwas eine Chance geben" - WARUM?? Weil es bereits Dein Herz erobert hat? Was spricht gegen Pränataldiagnostische Untersuchungen? Da würdest Du dem Krümel doch eine Chance geben. Und Dir mehr Zeit einräumen.

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen für eine richtige Entscheidnung.

Alles Gute,

Chrissi#klee

Beitrag von flonni 24.03.10 - 21:07 Uhr

Eine Freundin meiner Mutter hat mit 45 einen kerngesunden Jungen zur Welt gebracht..
Ich denke das Alter spielt gar keine große Rolle...Wievile Promis bekommen im hohen Alter noch Kinder...
Darüber würde ich mir keine großartigen Gedanken machen...

Sieh es als Schicksalsschlag du bist trotz Spirale schwanger geworden und selbst beim ziehen der Spirale ist es noch immer in dir...
Das nenne ich Schicksal und ich würde dem kleinen Wesen eine Chance geben die Welt kennenzulernen...

Ich wünsche dir alles Gute

lg flonni

Beitrag von salida-del-sol 24.03.10 - 21:26 Uhr

Hallo, liebe Peluchinha,
Du möchtest diesem restistenten Etwas eine Chance geben. Ich denke Dein Kind hat diese Chance verdient. Denn es scheint ein kleiner Kämpfer zu sein, und setzt alle Kräfte daran zu Dir zu kommen.
Ich habe eine Freundin die wurde mit 42 ungeplant schwanger, und eine Angst war auch, ob das Kind gesund wäre, da es in der Familie eine Erblkrankheit gab und die Frau,a ls sie noch nicht wußte, dass sie schwanger ist, geröngt wurde.
Es schien ihr nahezu unmöglich ein gesundes Kind zu bekommen. Und nur aus Achtung vor dem Leben, hat sie sich entschieden das Kind zu bekommen.
Als ihr die Hebamme, das gesunde Kind in die Arme legte, konnte sie kaum glauben, dass das Kind gesund ist. Aber das Kind ist jetzt 5 und sie würde es um nichts in der Welt mehr hergeben.
Lass Dich nicht von evt. Wahrscheinlichkeiten entmutigen. Denn es könnte im Nachhinein auch belastend für Dich sein, der Gedanke, dass das Kind gesund gewesen sein könnte.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

Beitrag von blaue-blume 24.03.10 - 22:27 Uhr

hallo!

meine mutter hat meine schwester mit fast 39 bekommen...

meine grosstante ihre letzte tochter mit 41...

die neue freundin meines vaters ihre mit ende 42...

eine gute freundin meiner mutter hat ihr erstes kind mit 43,5 bekommen...


alles kerngesunde kinder.


das risiko, das den kind wirklich behindert zur welt kommt ist vielleicht ein bisschen höher, als wenn du mitte 20 wärst. aber lange nicht so hoch, wie das wort "risikoschwangere" vermuten lässt...


lg anna

Beitrag von nicole-tdv 25.03.10 - 08:12 Uhr

Hallo!

Ich bin folgender Meinung:

1. Wenn was mit dem Kind nicht in Ordnung sein sollte, richtet es die Natur ja meistens eh so ein, dass man das Kind verliert (in den ersten 3 Monaten oder auch später...)

2. Nicht alle Behinderungen können durch Untersuchungen schon während der Schwangerschaft erkannt werden! d.h. ein "Restrisiko" besteht immer!

Soll heißen du hast folgende Möglichkeiten:

1. Du behältst das Kind, und es ist alles super.

2. Du behälst das Kind und es stellt sich eventuell nach der Geburt raus, dass das Kind doch Behindert ist.

3. Das Kind ist behindert und du lässt es gleich weg machen.

4. Es besteht eine soundsohohe Chance das mit dem Kind was nicht stimmt, du lässt es wegmachen und im Nachhinein stellt sich raus, dass doch alles in Ordung war...

Aus meiner Sicht gibts eigentlich nur eine Entscheidung zu treffen und die lautet: Kind JA oder NEIN! Eine Risiko in beide Richtungen wirst du nie 100% ausschließen können.

Beitrag von xreissig 25.03.10 - 10:53 Uhr

Hallo,
ich habe meinen ersten Sohn mit 20 bekommen und meinen kleinen Schatz mit 39 (1 Monat später 40) bekommen .Er ist ein wundervoller kleiner Junge der Kerngesund auf die Welt kam.Ich bin jetzt 44 und würde auch jetzt nicht abtreiben wenn ich nochmal schwanger werden würde.

Hör auf dein Herz!

Liebe Grüße Ela mit Daniel und Burkhardan der Hand und#stern im Herzen