Vertragsklausel-was haltet ihr davon:

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von karina210 24.03.10 - 19:31 Uhr

mir wurde ein Arbeitsvertrag zugesandt mit dem Kommentar:
Kinderbetreuung (hab 1 Sohn mit 4!) darf kein Hindernis für flexible Einsätze sein.

Ich finde das total diskriminierend, meint ihr, der Vertrag ist rechtlich so haltbar?

Beitrag von seikon 24.03.10 - 19:55 Uhr

Naja ist vielleicht nicht nett, aber rechtlich so ok. Der AG kann nichts dafür, dass du Kinder hast. Und die Betreuung ist dein Problem, nicht seines.

Wenn das für dich nicht haltbar ist, dann darfst du den Vertrag nicht unterzeichnen.
Verstehe den AG schon, dass er mit dir uneingeschränkt planen können möchte und nicht permanent auf deine familiäre Situation Rücksicht nehmen kann/will.

Beitrag von oberhuhnprillan 24.03.10 - 20:00 Uhr

Ist das wirklich so formuliert?

Ich frage mich, was das bedeuten kann. Ich meine, wenn da stände "wird nicht anerkannt als Hinderungsgrund für flexible Einsätze" oder so, dann würde ich es so verstehen, dass es eben DEIN Problem ist, wenn du die Betreuung nicht gebacken kriegst. Aber so klingt es nach "weil nicht sein kann, was nicht sein darf".

Beitrag von kampffrettchen 24.03.10 - 20:40 Uhr

Was ist daran diskriminierend?

Du hast die Betreuung sicherzustellen, deine Flexibilität darf darunter nicht leiden.

Es ist dieses Anspruchsdenken, das Mütter mit kleinen Kindern auf dem Arbeitsmarkt so wahnsinnig "begehrt" macht.

Beitrag von karina210 24.03.10 - 20:43 Uhr

hast Du Kinder?
Deiner Visitenkarte zu folge bist Du männlich- wie schön, daß Du dann aus Erfahrung sprechen kannst#klatsch

Beitrag von kampffrettchen 24.03.10 - 20:47 Uhr

Ich verstehe, Männer, die sich um Kinder kümmern gibt's in deiner Welt nicht? Ich habe einen Sohn und bin selbständig und kämpfe Tag für Tag, dass es klappt.

Ich kann jeden Arbeitgeber der Welt verstehen, der sich scheut, Mütter einzustellen, die dann ausfallen, sobald der wohlbehütete Nachwuchs einen Furz quersitzen hat.

Beitrag von karina210 24.03.10 - 20:51 Uhr

Ach selbständig- vermutlich auch noch von zu Hause aus, wie schön! Genau deshalb denke ich nicht, daß Du mitreden kannst in Bezug auf meine Frage.
Warum bist Du selbständig, warum bist Du für Deinen Sohn zuständig. Halten es Frauen u. Arbeitgeber evtl nicht mit Dir aus?:-p

Beitrag von kampffrettchen 24.03.10 - 20:52 Uhr

Das ist nicht mein Gesprächsniveau.

Beitrag von karina210 24.03.10 - 20:55 Uhr

ach, jetzt schmollt er#augen

Beitrag von 1familie 24.03.10 - 21:02 Uhr

nein, er hat Niveau

Beitrag von manavgat 25.03.10 - 09:35 Uhr

Niveau ist keine Hautcreme.

Manavgat, grußlos

Beitrag von vwpassat 24.03.10 - 20:59 Uhr

Jetzt komm mal wieder ein Stückchen runter aus Deiner Traumwelt.

Ich z.B. (ja ich bin auch männlich) habe mich bewusst kurz vor Geburt unseres Sohnes selbständig gemacht, da meine Frau ein gutes und sicheres Gehalt hat. Wir teilen uns in die Betreuung, dies ist nämlich nicht nur Frauensache.

Beitrag von 1familie 24.03.10 - 21:01 Uhr

ich finde sehr frech, wie du jemanden antwortest der seine Meinung schreibt.

Auch mein Mann ist selbstständig und stellt keine Mütter mit jungen Mütern ein, aus oben genannten Gründen.

Er arbeitet nicht von daheim und er hat es 25 Jahre mit Arbeitgebern ausgehalten und sie mit ihm ohne ein problem.

Warum sollte ein Mann nicht zuständig für sein Sohn sein - deine Ansichten sind traurig.
was qwenn die mUtter bei einem Unfall gestorben ist und er alleinerziehen ist?

Eine entschuldigung halte ich für angebracht.

Gruss

Beitrag von kampffrettchen 24.03.10 - 21:50 Uhr

Weißt du, sie braucht sich nicht zu entschuldigen.

Danke, dass du so weit denkst, aber Gott sei Dank lebt meine Frau, sie arbeitet aber sehr viel und wir haben uns bewusst entschieden, dass ich selbständig von zu Hause aus arbeite, damit jemand für's Kind da ist.

Trotzdem ist's oft hart, wenn ich hier bis in die Nacht sitze, weil nur dann Ruhe ist.

Übrigens beschäftige ich zwei junge Mütter auf Honorarbasis, die genauso kämpfen müssen wie ich. Ich kenne aber auch genug, die genau dazu nicht bereit sind, daher vielleicht meine Reaktion.

Ich versuche im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten nachsichtig und verständnisvoll zu sein, nur sind es die Auftraggeber eben nicht immer.

Beitrag von vwpassat 24.03.10 - 21:07 Uhr

Du bist einfach nur frech und niveaulos.

Beitrag von windsbraut69 24.03.10 - 21:14 Uhr

Was für ein Niveau.
Wo ist der Vater Deines Kindes denn hin, wenn zwingend DU zwecks Betreuung Zuhause bleiben mußt, wenn es krank ist?

Beitrag von anita_kids 24.03.10 - 22:26 Uhr

Ich will hier definitiv nicht die TE in Schutz nehmen *finde ihre Reaktion auch unterstes Niveau*, ABER es gibt nunmal KV´s, die sich nen Scheißdreck um ihre Kinder kümmern, diese brauch man dann auch nicht kontaktieren, wenn das eigene Kind krank ist.

LG Anita #blume

Beitrag von windsbraut69 25.03.10 - 06:27 Uhr

Ja, klar gibt es die aber die dürften in der Minderheit sein, oder?

Die TE erwähnt mit keinem Wort, dass sie alleinerziehend ist und leider ist es doch oft so, dass Frau automatisch für alles rund ums Kind zuständig ist oder sich darum reißt und dann jault, dass die AG so böse sind.
Wie oft liest man hier von Müttern, denen die 10 Kind-krank-Tage nicht reichen, weil der Mann leider im Job völlig unabkömmlich ist?!


LG

Beitrag von cocoskatze 25.03.10 - 08:13 Uhr

Wie peinlich du bist!!

Beitrag von manavgat 25.03.10 - 09:35 Uhr

Niemand interessiert als AG (ich bin auch einer) was in deinem Privatleben Dich daran hindert nicht zur rechten Zeit auf der Arbeit zu sein.

Die Formel ist ganz einfach:

Ich als AG zahle Geld


der AN hat gefälligst dann da zu sein, wenn ich ihn brauche.

Außer er ist so krank, dass ein Arzt entscheidet, dass der Mitarbeiter nicht arbeiten kann. Für diesen Fall bin ich über die Umlage versichert.

Gruß

Manavgat

Beitrag von luka22 25.03.10 - 23:32 Uhr

Manavgat,

da bin ich froh, dass du nicht mein Arbeitgeber bist. Ich hatte noch nie Schwierigkeiten, wenn ich anrufen musste, weil mein Kind krank ist.

Die Frau meines Kollegen erkrankte jüngst an einem Tumor. Unsere Chefin hat ihn freigestellt, ihr war sein Schicksalsschlag alles andere als egal. Mein Kollege hat seine Frau zu allen Operationen begleitet und niemand von uns hat sich über die anfallende Mehrarbeit beschwert.

Deine Einstellung als Arbeitgeberin finde ich vielleicht umsatzfördernd, menschlich ist sie nicht. Deine Aussage "der AN hat gefälligst dann da zu sein, wenn ich ihn brauche", schon zwei Mal nicht :-(.

Luka

Beitrag von freckle06 26.03.10 - 11:52 Uhr

Hallo Luka,

grundsätzlich stimmt das schon - allerdings kann das Betriebsklima dann nicht gut sein.... Wäre es das, dann bräuchte kein AG solche Aussagen zu machen. Ich kenne Betriebe, in denen anstandslos eingesprungen wird - jeder würde das für den anderen tun - man muss eben nur den Mund aufmachen und Bereitschaft zeigen, "erwachsen" denken und handeln.

Gruß

M. :-)

Beitrag von karina210 24.03.10 - 20:54 Uhr

und nochwas: wenn mein Kind krank ist u. der Arzt dazu rät, daß ich wegen dem Ausmaß der Krankheit als Mutter beim Kiind bleiben soll- ist das dann verwerflich? noch dazu, da der ARbeitgeber dann ja kein Geld bezahlen muß- sondern die Krankenkasse?! Und wer sagt denn, dass ich bei jedem Furz zu Hause bleibe? Finde es wirklich anmaßend, was Du hier vom Stapel lässt.

Beitrag von windsbraut69 24.03.10 - 21:13 Uhr

Ja, hat Dein Kind keinen Vater?
Der AG hat im übrigen sehr wohl Nachteile, wenn Mitarbeiter oft fehlen - irgendwer muß ja dann Deine Arbeit erledigen, oder?

Ich verstehe Deine Empörung gar nicht - was hast Du ihm im Vorstellungegespräch denn zum Thema Betreuung gesagt? Da heißt es doch grundsätzlich, die Betreuung sei gewährleistet, oder?

Beitrag von snowwhite1974 24.03.10 - 22:12 Uhr

Diskriminierend ist es, weil sie es einem Mann so nie reinschreiben würden.

Ebenso keinem Hundebesitzer.

Oder einem Alleinstehenden: Freizeitvergnügen dürfen flexiblen Einsätzen nicht im Wege stehen.

Die Arbeitszeit wird vertraglich geregelt und basta ohne blöde Zusätze.

Und Männer sind wahnsinnig begehrt auf dem Arbeitsmarkt, so lang sich ihre Trullas daheim um die Kinder kümmern.

Deswegen machen auch so viele Frauen keine Karriere, sondern hocken auf kinderkompatiblen, arbeitgenerfreundlichen 400-Euro-Jobs. Und alle sind glücklich. Besonders die Männer.

#ole snowwhite

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