Antrag auf Integrationskraft!

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von skbochum 24.03.10 - 19:45 Uhr

Hallo,

wir haben für unseren Sohn eine Integrationskraft beantragt in NRW.
Wie sind denn eure Erfahrungen mit den Bewilligungen?
Bei uns war die Beschaffung der verschiedenen Berichte mehr als schwierig, weil ausgerechnet bei uns zwei mal bei zwei verschiedenen Ärzten der Bericht verschollen war.
Alles insgesamt kämpfen wir seit letzten Mai für die Unterstützung unseres Sohnes.

Es wäre toll, wenn mir jemand erzählt wie lange normalerweise die Beantragungen dauern.

Frühförderung haben wir genehmigt bekommen und warten seit mittlerweile 3,5 Monaten auf einen Platz.

Gruss an Alle
Susanne

Beitrag von nicola_noah 24.03.10 - 19:59 Uhr

Hallo,

Wir haben die Beantragung Morgen noch vor uns#schwitz
Man sagte uns aber das die Bewilligung kein Problem sei da Max die Integrationskraft dringend bräuchte.

Ist das echt so das die das dann auch ablehnen???#schock

Beitrag von skbochum 24.03.10 - 21:16 Uhr

Hallo,

wir haben auch gedacht, dass die Bewilligung kein Problem ist. Die Probleme kamen nach und nach.

Eine Ablehnung haben wir nicht direkt bekommen, nur die Aufforderung genauere Berichte vorzulegen.
Unser Sohn ist entwicklungsverzögert und es sollte nachgewiesen werden, wie viele Monate er zurück ist.
Solche Berichte zu bekommen dauert unter Umständen bis zu zwei, drei Monate. Alles Zeit die völlig unnötig verstreicht.

GrussGruss

Beitrag von nicola_noah 25.03.10 - 07:27 Uhr

Phu, diese ganzen Berichte habe ich alle hier#schwitz

Beitrag von skbochum 25.03.10 - 08:36 Uhr

Ich habe unten ausführlich geantwortet. #herzlich

Es freut mich für euch, dass ihr gute Berichte habt. Ich hoffe bei Euch läuft alles glatt.

Beitrag von kati543 24.03.10 - 23:52 Uhr

Hallo Susanne,
mein Großer ist I-Kind im Kiga. Ich wohne in Hessen und kann dir nur erklären, wie es hier ist.
Generell gilt bei uns dass I-Platz und Frühförderung gemeinsam nicht möglich ist. Die Beantragung setzt absolut einen aktuellen Bericht des SPZ mit den entsprechenden Tests und Diagnosen voraus. Parallel müssen natürlich alle anderen Arzt- und Therapieberichte da sein. Wenn dein Sohn solche Schwierigkeiten hat, warum fängst du erst jetzt an, nach den Berichten zu fragen. JEDER Arzt und Therapeut braucht die, um deinen Sohn optimal zu behandeln.- Genau das selbe gilt für den Kiga. Unsere Augenärztin sagt immer: An den Augen hängt noch ein ganzer Kerl dran. Es ist ein ganzer Mensch, der therapiert/behandelt werden muß und nicht nur ein bestimmter Teil. Wenn du dann alle Dokumente an das Amt geschickt hast, bekommst du ca. 2-3 Wochen später einen Brief vom Amtsarzt, der deinen Sohn auch nochmal sehen möchte. Der entscheidet dann, ob der Platz genehmigt wird und für wie lange (erhoffe nicht zu viel, meistens ist es nur für 1 Kiga-Jahr). Dann muß der Kiga natürlich auch gewisse Auflagen erfüllen. Wenn das alles passt, dann kann die Integration losgehen. Also von dem Moment, wenn alle Unterlagen im Amt für die Integration vorliegen, dauert es noch 1-2 Monate bis die Integration starten kann, vorausgesetzt natürlich, dass alle Unterlagen und Bedingungen seitens des Kiga erfüllt sind.

Für deine Zukunft kann ich dir nur raten, dir einen Ordner mit den ganzen Berichten deines Sohnes anzulegen - angefangen beimm Geburtsbericht. Jedes mal, wenn ein Rezept (z.B. beim Logopäden) abgearbeitet ist, frage für einen Bericht und reiche den dann weiter, bei jeden besuch bei einem FA oder Krankenhausaufenthalt tust du das selbe. Bei uns ist es so, dass ich alle Berichte direkt nach Hause bekomme und ich verteile die dann.

Wahrscheinlich wird das Kiga-Jahr schon fast um sein, wenn du die Bestätigung hast. Dann vergiß nicht rechtzeitig für das neue Jahr zu beantragen.

Das Gesundheitsamt lehnt auch I-Anträge ab. Es kommt immer darauf an, was das Kind hat und ob eine I-Kraft überhaupt helfen kann. Mein Sohn ist z.B. auch entwicklungsverzögert, aber die I-Kraft hat er hauptsächlich, um den Kontakt zu den anderen kindern herzustellen.

Beitrag von skbochum 25.03.10 - 08:33 Uhr

Hallo,

danke erstmal für die ausführliche Antwort.

Ich beschreib am besten einfach mal unseren bisherigen Weg, vielleicht ist es dann besser zu verstehen, dass wir nicht erst jetzt anfangen nach Berichten fragen. Ich bin gerade etwas traurig darüber, dass ich den Eindruck erweckt hätte, ich hätte mich nicht gekümmert.

Als Justus ein halbes Jahr alt war fiel mir auf, dass irgendwas "anders" war. Er war teilnahmslos, weinte kaum und zog den rechten Arm verdreht an sich.
Die ersten Wege waren zum Kinderarzt, Neurologen und zum Osteopath. Hier wurde eine Plexusparese diagnostiziert durch ein Geburtstrauma, dieses habe ich von Anfang an bezweifelt, ich habe im Wasser entbunden und der Geburtsbericht war unauffällig.
VojtaTherapie über 10 Monate hat nur geringfügig geholfen.
Dann ging der Weg zur manuellen Therapie, Kiss-Diagnose mit manueller Therapie. Danach konnte er mit knapp 2 Jahren laufen, wir waren überglücklich und dachten, wir hätten endlich eine geeignete Therapie gefunden. Der Kinderarzt aber bezweifelte die Kiss-Diagnose und verwies auf die Parese.
Immer wieder stagnierte die Entwicklung, der Kinderarzt vertröstete immer wieder mit "jedes Kind hat sein Tempo"
Dann haben wir den Kinderarzt gewechselt, weil wir nicht den Eindruck hatten, dass er Interesse hat unserem Sohn zu helfen.
Der Kindergarten unterstützte uns wo er nur konnte und schlug dann Anfang 2009 die I-Kraft vor mit der Idee vor 3 Jahre zu beginnen.
Letzte Frühjahr sprachen wir mit der neuen KiÄ darüber, die versprach den entsprechenden Bericht zu schreiben. Zeitgleich stellten wir uns im Förderzentrum vor, die diagnostizierten die Unbeweglichkeit des Trommelfells und das die Sprache dadurch nicht funktionieren kann. Zwei Monate später hatten wir den Termin zum Paukenröhrchen legen. Diagnose HNO-Arzt: Trommelfell normal beweglich. Über all diese Untersuchungen gibt es Berichte.
Die KiÄ vergaß den Bericht ihrerseits zu schreiben, es dauerte Wochen bis NACH DEN SOMMERFERIEN endlich alles vorlag. Ich bemühe mich ruhig zu bleiben, aber es fällt mir schwer.
Der Kindergarten legte einen heilpäd. Bericht dazu.
Die Anträge gingen raus. Mitte Dezember die Nachricht, dass die Bericht zu ungenau sind bzw. wiedersprüchlich und sie wissen wollen, wie viele Monate genau er zurück ist und wo genau denn nun die Gefährdung der Behinderung liegt.
Dann sind wir zum SPZ und haben durch eine sehr verständnissvolle Sekretärin auch kurzfristig einen Termin bekommen. Ende Januar sollte er da sein, ab diesem Zeitpunkt habe ich wöchentlich dort nachgefragt bis er vor zwei Wochen endlich ankam und wir ihn nachschicken konnten.
Der neue Verdacht des SPZ ist "Zustand nach einem Hirnschlag bzw. Hirnblutung" und wir werden stationär zur Abklärung aufgenommen, wir sind auf der Warteliste. Plexuspares schließt das SPZ aus.

Seit zwei Jahren bekommen wir verschiedene Diagnosen und die verschiedenen Ärzte haben verschiedene Verdachtsmomente. Das zermürbt.
Justus ist großartig, er ist weiterhin sehr ausgeglichen und fröhlich, dass gibt Kraft.:-)

Meine Frage war wirklich die, wie lange ihr auf die Antworten gewartet habt. Wenn alle Diagnosen eindeutig sind und alles glatt läuft scheint es schnell zu gehen.
Bei Justus tappen die Ärzte weiterhin im Dunkeln, wir hoffen sehr auf die stationäre Aufnahme im SPZ.

Ich hoffe ich konnt unsere "Geschichte" gut zusammenfassen und verständlich machen.

GrussGruss Susanne

Wenn es Tips gibt die ihr geben könnt, würde ich mich freuen.


Beitrag von kati543 25.03.10 - 10:20 Uhr

Hallo Susanne,
ich habe ja auch 2 Kinder. mein Jüngster ist, wie auch mein Großer behindert. Er bekommt derzeit u.a. Frühförderung im Spielkreis und Einzelförderung. Im Spielkreis ist auch ein Kind mit Cerebralparese. Es süßer kleiner Riese, der das ganze aber nun gut weggesteckt hat. Wart ihr denn mal bei einem Kinderneurologen? Unser kinderarzt ist zum Glück auch Kinderneurologe. So bleiben uns extra Termine bei einem anderen FA - zumindest in dieser Richtung erspart.
So wie du geschrieben hast, hat die Frühförderung noch nicht gestartet, oder? Bei uns mussten wir 6 Monate bis zum Beginn dafür warten. Aber leider schließt eben der I-Platz die Frühförderung aus. Obwohl dem Großen das beides zusammen (das geht bis zu 6 Monate) sehr gut tut.
Im SPZ kann man bei uns nicht stationär aufgenommen werden. Von daher habe ich da keine Erfahrung. Dass man so ewig im Dunkeln tappt ist grausam, das kenne ich. Ich habe bei beiden Jungs keine richtige Diagnose. Der ganze Diagnoseapparat startet gerade. Das allerschlimmste ist, wenn niemand einem glaubt und dann noch alle auf einen herummeckern, warum das Kind so weit zurück ist und dies und jenes nicht kann (Oh wie habe ich Krabbelgruppen gehaßt und wie sehr liebe ich den Spielkreis - dort vergleicht einfach niemand die Kinder. Es ist so entspannend.). Mein Jüngster ist letzten September einmal ins Koma gefallen und musste beatmet werden. Ich bin ins KH gefahren, weil er abends nur panisch geschrien hat (was er sonst nie tut) und im KH während der ganzen Untersuchungen fällt er ins Koma und die Sauerstoffsätigung fällt und fällt. Das hat sogar alle Ärzte überrascht. Bis heute wissen wir nicht, warum das geschehen ist. Es gab einfach keinen Grund dafür...und 2 Tage später wacht er früh einfach auf und springt im Bett herum - es war dann genau so unerklärlich. Ich habe dann vom Arzt nur die "Anweisung" erhalten, dass ich immer, wenn er den kleinsten Schnupfen bekommt, sofort den Notarzt rufen soll und darauf bestehen soll, dass ich in dieses KH komme, da er dort (mittlerweile) bereits unzählige Male war. Gott, wie hoffe ich auf eine Diagnose, dass man mal etwas dagegen machen kann. Man ist so hilflos.
Ich wünsche dir und deinem Sohn, dass ihr bald eine vernünftige, gesicherte Diagnose bekommt nnd den I-Platz.

LG
Katrin

Beitrag von skbochum 25.03.10 - 11:01 Uhr

Hallo Katrin,

teilweise find ich mich/uns da ganz schön wieder, besonders bei unserer Pekip-Gruppe hab ich mich superunwohl gefühlt.
Die Leiterin hat Justus immer das Planschbecken mit den Bällen aufgebaut, in dem er dann die ganze Zeit liegen durfte "da fühlt er sich am wohlsten". Später durch die Kiss-Therapie war klar, dass er den Kopf einfach nicht heben konnte, weil die ersten zwei Halswirbel schief waren #schock#heul
Mein Highligt einer Mutter dort "wollt ihr eigentlich ein Zweites oder habt ihr Angst das es genauso wird?#klatsch
Ich hab ein paar Wochen gebraucht um mich und besonders Justus da raus zu holen, denn ich hab mich immer wieder auf den "jedes kind ist anders" Mist eingelassen.

Wie es der Zufall so will, hat heut morgen das SPZ angerufen. Wir werden im Mai stationär aufgenommen #huepf
Ich freu mich, ich hab Angst, ich hab Hoffnung, ich hab #bla

Beim Kinderneurologen waren wir zwei Mal. Unser erster KiA war´s, der aber nicht nachgesehen hat, weil er keinen Verdachtsmoment hatte #gruebel Im Förderungszentrum das selbe.
Erst jetzt im SPZ schauen sie in diese Richtung.
Mein Gefühl sagt, dass wir auf der richtigen Spur sind, denn in den ersten drei Monaten hatte der Kleine keine Probleme mit dem Lagereflex oder sonstigem, dass kam später und schleichend...

Ich wünsch Euch nur von allem das Beste#herzlich

Beitrag von kati543 25.03.10 - 15:09 Uhr

Man muß sich ein dickes Fell zulegen. Manche Menschen sind sooooo sensibel und achten so wahnsinnig auf die Gefühle anderer. Ich bin froh, dass mittlerweile alle Ärzte und Therapeuten hinter mir stehen. Bei der Familie sieht das leider anders aus. Unsere Kinder haben wirklich schwere Probleme, aber niemand akzeptiert das. Alle regen sich nur auf, dass der Große mit 4 Jahren noch nicht trocken ist...

Ich wünsche euch alles Gute im SPZ. Hoffentlich kommt nun langsam mal jemand dahinter, was euer Kleiner hat.

Beitrag von danni64 25.03.10 - 09:39 Uhr

Hallo Susanne,

nach deinem Nick zu urteilen kommst du aus Bochum,wir wohnen in Dortmund.

Mein 7jähriger war ein Integrationskind im Kiga und ich würde es nie wieder machen,wenn ich ehrlich bin #aerger.

Wir mussten auch eine Menge Berichte bringen,mein Sohn bekam Logopädie und auch Frühförderung.

Wichtig sind Berichte von einem SPZ. Wir hatten Berichte vom SPZ,von der Logopädien,von der Frühförderstelle,vom Pädaudiologen und vom Kia. Als wir die alle zusammen hatten,bekamen wir die Integration sogar gleich für 2 Jahre genehmigt.

Mein Kia war damals dagegen,weil er mir klar sagte,dass die Kindergärten gerne diese Plätze vergeben,damit sie eine Zusatzkraft im Kiga haben,denn sie kostet der Stadt dann kein Geld.Und er hatte Recht,in den zwei Jahren wurde mit meinem Jungen nichts gemacht :-[ . Sie haben das Geld kassiert und hatten eine dritte Erzieherin in der Gruppe. Auf meine Nachfrage,wann sie denn was mit meinem Jungen machen und was,bekam ich die Antwort,diese Kraft wäre doch nicht nur für meinen Jungen da,sie wäre für alle Kinder da.
Bei unserer Nachfrage beim Land NRW bekamen wir die Antwort,dass diese Kraft unseren Jungen fördern soll,dass sie für ihn bezahlt wird.

Tja,sie wollten wissen,welcher Kiga das ist und nun bekommen sie keine Integrationskraft mehr genehmigt.

Wenn ich das alles vorher gewusst hätte,dann hätte ich meinen Jungen in einen Integrationskiga gegeben,wo er bestimmt viel mehr gelernt hätte.

Also,rede mit anderen Müttern,die da vielleicht schon ein Integrationskind haben,frage,was mit den Kindern gemacht wird. Ist die Integrationskraft wirklich nur für die Integrationskinder da und viele andere Dinge,denn sonst war die ganze Mühe umsonst.

Wodrin ist dein Junge denn entwicklungsverzögert ?

Meiner war hauptsächlich in der Sprache und Motorik zurück.

LG Danni,die heute alles anders machen würde,nach den Erfahrungen.

Beitrag von skbochum 25.03.10 - 10:05 Uhr

Danke auch für deine Erfahrungen!

Diese Art und Weise mit I-Kindern umzugehen kenne ich auch :-[
Deswegen bin ich umso glücklicher, dass ich mit der KiTa in die Justus geht absulut zufrieden bin.
Er ist seit 2007 dort in der U 3 Gruppe. Letzten Sommer hätte er in die große Gruppe wechseln sollen, die KiTa hat entschieden, dass sie ihn nicht überfordern werden und er in der kleinen Gruppe bleiben darf. Das mussten sie auch gegen den Träger durchsetzen. Für Angebote der 3jährigen wie z.B. Turnen und Gruppenspiele wird er dann in die große Gruppe gebracht.
Sie achten sehr auf ihn, auch ohne I-Kraft momentan und das seit mittlerweile so langer Zeit.

Ich bin soooo froh, dass wir zumindest bei der KiTa so ein Riesenglück hatten!!!

Entwicklungsverzögerung im Sprachbereich und in der Motorik.

Wie ist es denn bei euch weitergegangen? Toll das du dafür gesorgt hast, dass in diesem KiGa nicht noch mehr Kinder unterfordert bleiben!
GrussGruss

Beitrag von danni64 25.03.10 - 10:29 Uhr

Hallo,

ja,wie schon geschrieben hat es meinem Jungen nichts gebracht und er geht jetzt auf eine Sprachheilschule.

Als ich ihn im Kiga angemeldet habe,wussten sie,dass er in der Sprache zurück ist. In unserer Stadt gibt es einen Sprachheilkiga,wo er die besten Förderungen bekommen hätte. Man hat uns darauf aber nicht aufmerksam gemacht,ich habe es zwei Jahre später durch Zufall in der Zeitung gelesen. Noch heute bin ich darüber sauer. Denn da war die Integrations schon durch und wir hatten keine Chance mehr,ihn in diesem Sprachheilkiga unter zu bringen :-[ !!

Auf meine Nachfrage,warum mir nicht gesagt wurde,dass er doch eine viel bessere Förderung hätte bekommen können,da bekam ich nur ein dummes Gesicht und staunen,dass ich das auf einmal wusste.

Wäre er in diesen Kiga gegangen,dann würde er heute bestimmt auf eine Regelschule gehen und hätte keine Probleme mehr mit der Sprache.

Unser Benny hat Probleme mit der Mundmotorik,das Gehör ist prima. Auch hat er eine allgemeine Schwäche mit den Muskeln und darum auch mit der Motorik.

Er hat rein durch Logopädie enorm aufgeholt,weil ich eine echt tolle Logopädien hatte.Er konnte mit 4 Jahren gerade mal Mama und Papa sagen, nach einem Jahr hat er uns eine Klinke ans Ohr gelabert ;-) !!

Er hat eine Lese-Rechtschreibschwäche und hinkt eben ein wenig in der Motorik. Er war ein halbes Jahr in der Regelschule,wo es in Sprache einfach nicht klappte. Mathe ist kein Problem für ihn,er hatte es schon immer mit Zahlen,muss ich sagen.Auch wenn es um Handwerk geht,ist er voll begeistert und dabei. Er hat manchmal echt tolle Phantasien darin #zitter. Kabel,Hammer und alles andere an Werkszeug muss in Sicherheit gebracht werden,sonst baut er das Haus um ;-) !!

Malutensilien, Puzzel und Bücher werden ignoriert und interessierten ihn noch nie.Dafür fand er die Steckdosen im Krabbelalter schon toll #schock.

Weisst du,ich habe immer seine Stärken genutzt,um seine Schwächen zu stärken.

Und ich muss sagen,ich finde es toll,dass er auf die Sprachheilschule geht,denn da lernen sie richtig toll. Sie kennen die Schwächen dieser Kinder und darin werden sie gefördert.Sie lernen langsamer ,dafür umso leichter. Es wird nicht einfach irgendwelcher Stoff durchgezogen,sondern geschaut,was wichtig ist. Das geht in der Regelschule alles unter. Und er geht gerne,hat Freunde gefunden und zwar Freunde,die eben sind wie er.

Nun hat er nicht das Gefühl dumm zu sein. Ich weiss nicht,wie oft er mir in der Kigazeit gesagt hat,er sei ja dumm,weil er nicht so sprechen kann,wie andere Kinder #heul. Das tat oft weh und die Erzieherinnen haben ihm irgendwie auch immer klar gemacht,dass er eben anders ist :-[ !!

Er kann für seine Verhältnisse toll sprechen,hat nur mit einige Vokalen Probleme. Zum Beispiel sagt er "Krei" statt drei oder Krinken statt Trinken,trotz üben bekommt er es nicht hin. Aber sonst spricht er in guten Sätzen und ist deshalb ein Grenzfall. Es war ein Kampf,ihn auf die Sprachheilschule zu bekommen #schwitz.

Eines weiss ich,egal was einige sagen,ich weiss,dass es für meinen Jungen ein guter Weg ist und auch,wenn er kein Abitur macht,was man nie weiss,wird er seinen Weg gehen :-) !!

LG Danni !!

Beitrag von skbochum 25.03.10 - 10:40 Uhr

Danke, danke, danke für deine tolle, ausführliche Antwort!

Wir sind teilweise sicher auf dem richtigen Weg zu sein und sind immer wieder bei den diversen Stellen um weiter zu bohren wie denn Hilfe aussehen kann.
Das so niemand wirklich sagen kann was genau er hat das zermürbt, aber ich bin mir sicher, dass wir nur dranbleiben müssen.

Dabei geht es "nur" um die Hilfe, mein Sohn ist großartig, mit Sprache und ohne, mit guter Bewegung und ohne.
Ich hoffe wir haben bald auch so einen guten Weg wie ihr!

#herzlich Susanne

Beitrag von danni64 25.03.10 - 11:09 Uhr

Hallo Susanne,

und das ist immer wichtig,finde ich. Man muss trotz allem Handycap sein Kind toll finden,denn das stärkt die Kinder.

Ich erinner mich an einen Tag bei der Logopädien.Wir kamen da hin und die Logopädien fragte mich,ob sie mich mal drücken darf #hicks. Ich fragte sie warum und sie sagte mir dann,weil ich so eine tolle Mutter wäre #hicks.
Sie sagte mir,immer kämen die Mütter und würden jammern,mein Kind kann dieses und dieses nicht richtig ausprechen.Ich würde immer mit mit strahlenden Augen da sitzen und erzählen,was er wieder sagen kann und wie prima alles klappt.

Weisst du,es liest sich vielleicht doof,aber ich habe schon Benny im Arm gehabt und bitterlich geweint,weil er mir etwas so toll erzählt hatte.Er konnte nicht verstehen,warum Mama so weint #hicks. Ich war so stolz auf ihn,wie toll er vorwärts ging.
Bei der Logopädie war ich immer dabei,schaute genau,wie die Logopädien es machte und machte es Zuhause genauso.
Benny fand es immer doof,diese Blätter als Hausaufgabe zu machen,also baute ich es irgendwie in den Alltag ein. Ich sage dir,da muss man echt Phantasie entwickeln ;-).

Ich habe viel mit der Logopädien gesprochen und mir immer Tipps geholt. Zum Beispiel,die Kinder viel mit dem Strohhalm trinken lassen und viele andere Sachen.

Es war und ist harte Arbeit,aber wenn man dann Erfolge sieht,sieht man,dass man auf dem richtigen Weg ist.

Ich wünsche euch,dass ihr auch so viel Erfolg habt und endlich mal gefunden wird,was wirklich eurem Jungen fehlt.

Aber eines macht ihr schon richtig,euren Jungen zeigen,dass ihr ihn liebt,wie er ist. Das gibt den Kindern viel Selbstbewusstsein und einen Kämpfergeist,da er weiss,ihr steht an seiner Seite.

Das sagten mir immer alle,dass Benny es ohne unsere Liebe und seinen Kampfgeist nie so weit geschafft hätte :-) !!

Lasse mal hören,wenn du mehr weiss,würde mich freuen #herzlich !!

LG Danni !!

Beitrag von skbochum 25.03.10 - 11:15 Uhr

Danni, das mach ich!

Du hast mir gerade echt die Tränen in die Augen getrieben, weil ich einfach genau so denke und ich denke, dass Justus nicht ohne Grund ausgerechnet uns als Eltern hat#verliebt
und auch euer Benny mit Absicht ausgerechnet bei euch lebt #liebdrueck

ich schreib mal wenn wir Nachricht haben!

GrussGruss

Beitrag von kati543 25.03.10 - 15:03 Uhr

Hallo Danni,
ich weiß, dass viele Eltern von dem I-Status eher enttäuscht wurden. Ich kann aber auch sagen, dass es auch vorbildliche Kigas gibt. Na klar sollte man als Eltern eines I-Kindes immer wissen, dass der Kiga die Kinder gern nimmt, wegen der Kosten und wegen der Entlastung der Erzieher durch eine 3. Kraft + weniger Kinder. Letztendlich kommt ein I-Kind allen Kindern der Gruppe zugute. Man darf auchnicht erwarten, dass die I-Kraft nun 15h/Woche permanent mit dem I-Kind arbeitet. Das würde das Kind auch eher isolieren als integrieren. Bei uns im Kiga ist es wirklich so, dass mein Großer in einer Gruppe mit 19 anderen Kindern ist. Er ist das einzigste I-Kind derzeit im Kiga. Eine I-Kraft ist 15h/Woche in der Gruppe. Ich habe einen Plan vom Kiga bekommen, was alles mit meinem Sohn (extra) gemacht wird, was ihn fördern würde, worauf er gut reagiert, was ihn nicht interessiert, ... Mein Sohn hat in dem letzten halben Jahr so einen riesen Schritt gemacht, dass klar ist, dass der I-Platz gut für ihn war. Ich habe auch vorher lange überlegt, ob ich nicht lieber die Frühförderung weiter laufen lassen soll und dafür nicht den I-Status, aber mittlerweile weiß ich, dass ihm nichts besseres hätte passieren können. Und es haben sich dieses Jahr auch die Gesetze geändert, so kann er noch ein paar Monate Frühförderung parallel zum Kiga bekommen. Der Kiga wird bei uns auch "überwacht", dass er alles entsprechend den Richtlinien für I-Kinder macht. Einmal bin ich da natürlich hinterher und habe mindestens 1 mal/Woche ein längeres Gespräch mit der I-Kraft und zum anderen hospitieren auch Therapeuten und Frühförderung im Kiga.
Omar ist sprachlich zurück. Motorisch ist bei ihm alles perfekt.

LG
Katrin mit
Omar (V.a tiefergreifende Entwicklungsstörung mit autistischen Zügen, kombinierte expressive und rezeptive Sprachentwicklungsstörung, Mikrocephalus, Hypospadie 1. Grad, V.a. visuelle Reifungsstörung, V.a. Ptosis beidseits)
und Daniel (V.a. tiefergreifende Entwicklungsstörung mit autistischen Zügen, V.a. mentale Retardierung, kombinierte expressive und rezeptive Sprachentwicklungsstörung, Hypospadie 2. Grad, Strabismus Konvergenz links, Optikusasatrophie links, Amblyopie links, Trigonocephalus, prämature Stirnnahtsynostose, erweiterte äußere und innere Liquorräume, V.a. Stoffwechselerkrankung, Ketose ohne Acidose, ohne Hypoglykämie, ohne Hyperammonämie, V.a. encephalopatische Wesensveränderung)

Beitrag von danni64 26.03.10 - 09:30 Uhr

Hallo Katrin,

weisst du,ich habe auch nicht erwartet,dass er 25 Stunden in der Woche nur von ihr betreut wird.Sie wurde für 25 Stunden in der Woche bezahlt,das ist eine Menge Geld.

Unser Benny war damals in einer anderen Gruppe und ich habe vor Antragstellung klar gesagt,dass ich das nur mache,wenn er in dieser Gruppe bleiben darf. Er hatte in der Gruppe nach einem Jahr endlich Freunde gefunden.Zudem wollte ich damit sicher stellen,dass auch wirklich was mit ihm gemacht wird.

Kaum war der Antrag durch,hiess es auf einmal,nein,er müsste in die I-Gruppe, es würde nicht anders gehen.Ich war echt sauer und enttäuscht.Auch Benny war traurig wechseln zu müssen,denn inzwischen war er ja schon fast zwei Jahre in dieser einen Gruppe.

Da war dann auch am Anfang eine Ersatz-Integrationskraft,die eine Menge mit Benny machte,sie war an seiner Seite und kümmerte sich um ihn.Jeden Tag erzählte er mir,was Jenny doch mit ihm gemacht hat.
Nach einem halben Jahr kam die alte I-Kraft wieder und alles war vorbei. Es wurde nichts mehr mit ihm gemacht. Unsere Logopädien kam Material mit,was im Kiga mit Benny gemacht werden sollte,das fanden die im Kiga nicht gut und machten es nicht :-[ !!

Dann kam ein Junge in die Gruppe mit einer Hörschädigung und ich erfahre mal so durch die Blume,dass das Geld für Benny für diesen Jungen genommen wird,damit er gefördert werden kann.Bei diesem Jungen ging die Integrations nicht so leicht durch,wie bei Benny.
Ich kann dir sagen,ich war vielleicht wütend,konnte aber nichts beweisen oder machen. Mein Junge erzählte mir auch,was mit diesem Jungen alles gemacht wurde und das mit unserem Geld.

Wie auch schon geschrieben,bekommt dieser Kiga keine Integration mehr und der Junge,der Gehörlos ist,da ist die Integration nicht verlängert worden :-p.Sie haben den Jungen nun ohne Integration da.

Seitdem schaue ich sehr genau,was ich für meine Kinder mache und warne auch andere Mamas,dass sie genau schauen sollen.
Die Erzieherin hat mir immer gesagt,Benny bräuchte Ergotherapie, was aber Kinderärzte,wie auch die Ergotherapeutin im SPZ verneinten. Zwei Jahre wurden wir damit genervt und wurde sogar von der Erzieherin behauptet,alle wären blöd,nur sie hat die grosse Ahnung.

Eines kann ich dir sagen,ich sehe es als Genugtuung,dass sie keine Integration mehr machen dürfen und inzwischen hat es sich hier im Dorf rumgesprochen,wie unfähig sie da sind und die Eltern,wo die Erzieherin versucht,sie von Integration zu überzeugen,lehnen ab :-p !! Da wir hier für wenig Kinder drei Kigas haben,gehen auch die Anmeldungen zurück und es steht in den Sternen,ob sich der Kiga halten kann. Und es war der erste Kiga hier,bevor zwei andere dazu kamen.

Nun ist mein Junge gut aufgehoben in dieser Sprachheilschule,die übrigens einen sehr guten Ruf hat. Und ich sehe es auch,denn mein Junge geht gerne zur Schule und hat Spass und wird endlich gefördert.

Und ich schäme mich nicht dafür,dass mein Junge auf eine Sprachheilschule geht,auch wenn sowas viele als Sonderschule sehen,ich sehe es nicht so. Für mich ist es eine Förderschule mit gut ausgebildeten Pädagogen,die genau wissen,wie sie die Kinder mit Handycap fördern.
Er hat eine gute Chance dann auf eine weiterführende Regelschule zu gehen.

Und eines habe ich immer gesagt,wenn mein Junge mal den Realschulabschluss hat oder vielleicht sogar Abitur,dann werde ich es kopieren und allen zuschicken,die in meinem Kind einen dummen Jungen gesehen haben :-P !!

Unsere Kinder sind nicht dumm,sie haben ein Handycap und das ist vollkommen okay so.

Egal,was mal aus ihm wird und wenn er nur Maurer werden sollte,liebe ich ihn,wie er ist,denn er ist ein besonderes Kind,wie alle meine Kinder :-D !!

So,wie unsere besonderen Kinder #pro.

Alles Liebe für dich und deine Jungs wünscht Danni #herzlch !!

Beitrag von kati543 26.03.10 - 12:54 Uhr

Hallo Danni,
meine Schwägerin studiert Medizin. Mittlerweile ist sie im letzten Semester. In einem ihrer Bücher, welches sie gaaanz am Anfang hatte im 1. Semester stand drin, dass es 2 Arten von Experten in der Medizin gibt. Zu der ersten Gruppe gehören alle Angehörigen der medizinischen Berufe, Helberufe,... In der 2. Gruppe (und es wurde explizit davor gewarnt diese Gruppe nicht zu unterschätzen) waren die sogenannten Laienexperten. Also ganz normale Menschen, die sich einfach über eine bestimmte Krankheit informiert haben weil sie selber oder nahe Angehörige erkrankt waren. Das sind also keineswegs die "dummen" Eltern, die davon sowieso keine Ahnung haben, sondern Menschen, die mit dieser Erkrankung leben müssen. Das ist eine Erfahrung, die kein Arzt sich anlesen kann. Diese Erfahrung muß man machen. Wenn ich also bei dir lese, dass so eine Kindergärtnerin meint mehr Ahnung haben zu müssen, als irgendjemand anders, dann kann ich nur den Kopf darüber schütteln.

Wenn dein Kleiner in dieser Schule gut mitkommt, seine Freunde hat,... dann ist es doch super. In einer normalen Regelschule würde er wahrscheinlich früher oder später ausgelacht werden und die Lehrer meckern ihn aus. Man solte wirklich den Kindergarten/Schule danach auswählen, was gut für das Kind ist und nicht, was gut für den Stolz der Eltern ist.

Alles Liebe wünscht dir Katrin mit den beiden Sonnenscheinen

Beitrag von danni64 26.03.10 - 13:32 Uhr

Hallo Katrin,

zu dem Thema sagte mir vor kurzem ein Arzt am Wochenende in der Notfallpraxis ;-) !!

Wir waren da,weil meine Kleine erbrochen hat und das zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen.

Ich tippte dabei auf Scharlach,weil es im Kiga rum ging und sie nicht die typischen Anzeichen für eine Magen-Darmgrippe hatte,also Blähbauch oder ähnliches ,was meine Kinder dann haben.Ich erzählte es ihm und mein Mann,der dabei war,sagte zu mir,das weiss der Doktor wohl besser,was sie hat #aerger.

Der Arzt wandte sich zu ihm und sagte ihm,nene,wir Ärzte wissen es eben nicht immer besser. Mütter sind bessere Doktoren,als man denkt,denn keiner kennt sein Kind so gut,wie die eigene Mutter.Viele Mütter wissen schon,dass die Kinder krank werden,bevor eine Krankheit durchbricht.
Und er meinte auch,dass Ärzte mehr auf die Mamas hören sollten und dann genauer schauen sollten,dann würde es schneller,bessere Diagnosen geben.
Er meinte auch,seitdem er Vater ist,sieht er Diagnosen auch mit anderen Augen und fragt immer bei den Mamas genauer nach.

Ich habe drei Kinder und weiss genau,wann meine Kinder krank werden,wann es ernst ist und wann die alten Hausmittelchen helfen ;-) !! Wir Mamas sind eben die besseren Doktoren,auf jeden Fall die Meisten.

Und das war auch ein Punkt,warum ich irgendwann nicht mehr hingehört habe,wenn die Erzieherinnen mir was über meinen Sohn sagten. Jetzt wird gemacht,was ich will und nicht mehr was Erzieher,Lehrer oder Ärzte wollen.

Meine Kleine ist topfit und ich weiss nicht,wie oft die Erzieherinnen mir da irgendwas einreden wollten,was sie für Therapien braucht. Nur weil der Bruder Hilfe braucht,meinten sie, sie braucht es auch. Aber den Zahn habe ich ihnen schnell gezogen und nun trauen sie sich nicht mehr,was zu sagen :-p !!

LG Danni #herzlich !!

Beitrag von kati543 26.03.10 - 18:51 Uhr

"Und das war auch ein Punkt,warum ich irgendwann nicht mehr hingehört habe,wenn die Erzieherinnen mir was über meinen Sohn sagten. Jetzt wird gemacht,was ich will und nicht mehr was Erzieher,Lehrer oder Ärzte wollen. "

Ja, ehe ich zu der Erkenntnis gekommen bin,hat es etwas gedauert, aber naja...irgendwie traut man sich nicht ganz am Anfang alles zu. Da denkt man immer, die Arzte, Schwestern, Hebammen,... wissen es besser. Aber dem ist nicht so. Die haben vielleicht (und ganz bestimmt nicht immer) das Fachwissen, aber niemand kennt mein Kind so wie ich. Und irgendwie gibt es noch eine Verbindung zwischen den Eltern und ihren Kindern. Eltern verstehen viel eher, was die Kleinen mitteilen wollen, auch ohne Worte oder Zeichen.

Beitrag von luca2006 25.03.10 - 14:18 Uhr

Kann dir da noch nicht viel sagen.
Habe nur vom KIGA den Antrag mit bekommen und unser KIA hat ihn ausgefüllt und noch einiges dazu geschrieben.
Bescheid bekommt man bei uns meist erst anfang Sommer,also kurz vorm Kiga beginn.
Lg

Beitrag von archer 08.04.10 - 14:52 Uhr

Hallo Susanne,
meine Tochter ist nun seit 1 Jahr in einem Regelkindergarten mit Intergrationskraft. Sie ist allerdings eines von 3 I-Kindern in ihrer Gruppe.
Die Beantragung ist aufwendig, aber für uns hat es sich gelohnt. Phine bekommt mit den I-Kindern eine Extraturnstunde, Reittherapie und wird von einer Heilpädagogin betreut.
Mir wurde gesagt, dass die wichtigsten Dokumente für die Genehmigung des Antrags die Ausführungen des Kinderarztes und genaue Abschätzung des zusätzlichen Bedarfes durch den Kindergarten sind. Die Berichte der Therapeuten wurden nicht! berücksichtigt. Die Empfehlung vom SPZ hat auch geholfen.
Die Genehmigung des Antrags hat bei uns 5 Monate gedauert.
Wir drücken Euch die Daumen.
LG
Claudia